Freitag, 2. Oktober 2009

Aussicht von der Staibhöhe in S-Ost



Die Aussicht von der Staibhöhe ist durch Bewuchs vergleichsweise eingeschränkt. Man müsste hier einmal wieder freischneiden. Freilich ist das einfacher gesagt als getan.

Um zur Staibhöhe zu gelangen, fährt man mit den Stadtbahnlinien U4 und U9 bis zur Haltestelle Wangener-/ Landhausstraße. Von dort biegt man in die schmale Nähterstraße ab, die am Fuß der Wangener Höhe entlangführt. Am Beginn der Nähterstraße ist an einer großen Platane ein Wegweiser des Schwäbischen Albvereins angebracht, der die Staibhöhe mit 1,5 Kilometern ausweist. Das Wegzeichen ist der rote Punkt.

Nach kurzer Zeit in der Nähterstraße biegt nach rechts der asphaltierte Weg "Zur Staibhöhe" ab. Es gilt nun einige Höhenmeter zu bewältigen. Der Anstieg ist jedoch sehr kurzweilig. Es geht an Kleingärten vorbei und an Weinbergen. Schließlich kommt man noch kurz in den Wald. Der Weg geht in einer großen Schleife nach links durch eine Klinge, in der sich auch Sportplätze befinden. Bei den Abzweigungen zu den Sportplätzen geht man jedoch stets geradeaus weiter. Bald hat man die kleine Verebungsfläche der Staibhöhe an einem Bergsporn erreicht.

Wie die Tafeln kundtun, wurde die Staibhöhe im Jahr 1905 vom Verschönerungsverein der Stadt Stuttgart dank einer namhaften Spende von Karl-Otto Staib erworben und im Jahr 1926 angelegt. Im Jahr 1962 wurde die Anlage renoviert. Leider macht die Anlage nicht immer einen gepflegten Eindruck. Die relative Abgeschiedenheit wird anscheinend dazu genutzt, um illegale Feuerstellen anzulegen oder Abfall wegzuwerfen. Die eigentlich interessante Aussicht wächst immer mehr zu. Vielleicht ist die Sicht winters etwas besser. 


Die Staibhöhe ist eine kleine Verebnungsfläche im Stadtbezirk Stuttgart-Wangen am Rand des Neckartals und am Hang des großen Höhenzugs Waldebene Ost - Wangener Höhe.

Der Verschönerungsverein Stuttgart hat die kleine Parkanlage auf der Staibhöhe angelegt.

Wegen des Zustiegs zur Staibhöhe, der ein paar Höhenmeter beinhaltet, ist es dort oben selten überlaufen.

Eine Blechtafel und ein Holzschild informieren die Besucher.

Vom Rand der Staibhöhe kann man einen Teil des Neckartals überblicken. Im Hintergrund rechts ist der Württemberg mit der Grabkapelle, links davon der Kappelberg bei Fellbach. Der pappelgesäumte Neckar zieht sich durch die Mitte des Bilds.

Das Kohlekraftwerk Gaisburg schiebt sich in den Vordergrund.

In Blickrichtung neckarabwärts sieht man den denkmalgeschützten Gaskessel (links) und den Cannstatter Wasen rechts davon.


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