Donnerstag, 29. Oktober 2009

Sillenbucher Rundwanderweg von Haltestelle Silberwald bis Haltestelle Schemppstraße



Den Sillenbucher Rundwanderweg sollte man in Etappen gehen. Denn an mehreren Stellen gibt es die Möglichkeit, mit öffentlichen Verkehrsmitteln wieder zum Ausgangspunkt zurückzukommen. Die hier beschriebene Teilstrecke führt im Westen um den Stadtteil Sillenbuch herum.

Den Ausgangspunkt der Stadtbahnhaltestelle Silberwald erreicht man mit der Stadtbahnlinie U7 und zu bestimmten Zeiten auch mit den Stadtbahnlinien U8 und U15. Hier eine stichwortartige Beschreibung des Streckenverlaufs:

Kirchheimer Straße nach Nordwesten (Richtung Innenstadt), hinter Abzweig Ringelnatzweg links in den Kiesweg abbiegen, am Waldrand links in die Äckerwaldstraße, rechts Gorch-Fock-Straße, rechts Hermann-Löns-Weg, links hinunter Lerchenstieg (Weg und Treppe), links Straße "Am Eichenhain", in das Naturschutzgebiet Eichenhain, hinter Denkmal für Elly Heuss-Knapp links zum Rand des Schutzgebiets und weiter im Verlauf des Ilse-Beate-Jäckel-Wegs, Spaichinger Straße überqueren, hinter Wasserbehälter links am Bezirksrathaus vorbei zur Kirchheimer Straße mit der Stadtbahnhaltestelle Schemppstraße. Von dort fährt die U7 (U8, U15) zurück zur Haltestelle Silberwald.

Der Wegverlauf ist großteils eben mit der kleinen Ausnahme des Lerchenstiegs. Die Wege sind asphaltiert oder gekiest. Die Weglänge des Abschnitts beträgt ca. 3 Kilometer. Im Wegverlauf gewinnt man einen Eindruck von der typischen Lage vieler der äußeren Stadtbezirke Stuttgarts, die mit den inneren Stadtbezirken keinen Siedlungszusammenhang haben. 


Der Sillenbucher Rundwanderweg führt auf verschiedenen Varianten rund um den Stuttgarter Stadtbezirk Sillenbuch mit seinen verschiedenen Stadtteilen. Die Markierung besteht aus einem orangenen Kreisring mit Kreisausschnitten in verschiedenen Farben.

Der Ausgangspunkt für den hier beschriebenen Teilabschnitt des Sillenbucher Rundwanderwegs ist die Stadtbahnhaltestelle Silberwald (Eingang rechts im Bild). Das Haus links im Bild wurde im Jahr 1903 von der sozialistischen Politikerin Clara Zetkin erbaut, die ab 1891 in Stuttgart lebte und im Jahr 1933 ins Exil nach Moskau gehen musste.

Diese beiden Vögel bewachen den Eingang zur Bosch-Zundel-Villa, die im Jahr 1929 im neoklassizistischen Stil erbaut wurde.

Der Weg führt zunächst durch Kleingärten mit Wald im Hintergrund.

Später erreicht man das Naturschutzgebiet Eichenhain, einen ehemaligen Hudewald mit alten Eichen.

Die Herbstfarben sorgen für interessante Stimmungen.

Nach Westen blickt man auf das landwirtschaftliche Anwesen von Kleinhohenheim, das heute zur Universität Hohenheim gehört. Links im Hintergrund erheben sich die Hochhäuser des Stadtteils Asemwald.

Im Eichenhain befindet sich ein Denkmal für Elly Heuss-Knapp.

Kurz vor dem Ende der Teilstrecke sieht man rechts den großen Gebäudekomplex des Augustinum. Hier werden unterschiedliche Formen des Wohnens im Alter angeboten. Ein zweites Augustinum in Stuttgart befindet sich beim Killesberg kurz vor der Eröffnung.

Am Ziel blickt man auf die Stadtbahnhaltestelle Schemppstraße.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen