Der Bärensee ist einer der drei Parkseen im großen Glemswald westlich von Stuttgart. Die Parkseen wurden zur Verbesserung der Wasserversorgung im Nesenbachtal angelegt. Noch bis vor wenigen Jahrzehnten dienten sie auch der Trinkwasserversorgung Stuttgarts.
Der Rundgang um den Bärensee, den am weitesten westlich gelegenen der drei Parkseen ist ca. 1,7 Kilometer lang und verläuft eben auf bequemen gekiesten Wegen. Immer wieder kommt man an Bänken vorbei, die zur Rast und zum Genießen einladen. An schönen Wochenenden ist allerdings kaum mehr ein freies Plätzchen zu bekommen, weder auf den Bänken, noch auf den Wiesen beim benachbarten Bärenschlössle noch auf den Sitzplätzen im und um das Bärenschlössle.
Vor dem Seerundgang heißt es jedoch erst einmal, zum See bzw. zum über dem See thronenden Bärenschlössle zu kommen. Zugangsmöglichkeiten gibt es von Norden her über das Bärensträßle. Der Anmarschweg von den Parkplätzen an der Wildparkstraße beim Forsthaus II (auch Bushaltestelle) beträgt 2 Kilometer. Eine weitere Zugangsmöglichkeit ist von Süden her, vom Schattengrund (ebenfalls Bushaltestelle) mit einer Länge von 750 Metern.
Man könnte den Rundgang um den Bärensee beliebig ausdehnen und variieren. Ein ganzer Kosmos an Möglichkeiten bietet sich hierfür an. Klar, dass in diesem Blog der große Glemswald auch in Zukunft immer wieder ein Thema sein wird. Der Staudamm des mittleren der drei Parkseen, des sogenannten Neuen Sees wurde im Jahr 2009 repariert. Deshalb musste der Neue See vollständig entleert werden. Die Arbeiten sind inzwischen beendet. Bis der Neue See jedoch wieder vollgefüllt sein wird, wird es voraussichtlich Sommer 2010 werden. Vor allem bei der zur Zeit herrschenden Herbsttrockenheit steigt der Wasserspiegel im Neuen See so gut wie nicht an. Bis zu einem Spaziergang um den Neuen See oder um alle drei Parkseen bitte ich somit um Geduld bis zum nächsten Jahr.
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