Freitag, 5. November 2010

Rundwanderung im Siebenmühlental


Das Siebenmühlental im Schönbuch zwischen Leinfelden - Echterdingen und Waldenbuch gehört zu den beliebtesten Naherholungsgebieten in der Region Stuttgart. Vor wenigen Tagen wurde das Siebenmühlental und einige angrenzende Waldgebiete als kombiniertes Natur- und Waldschutzgebiet ausgewiesen. Die Talaue mit Wiesen und dem Reichenbach steht nun unter Naturschutz. Die Talhänge sind teilweise als Schonwald ausgewiesen worden. Drei Informationstafeln wurden im Norden, im Süden und in der Mitte des Gebiets aufgestellt. Grund genug also, dem Gebiet mal wieder einen Besuch abzustatten. 

Mit der Enthüllung dieser Informationstafeln bei der Schlösslesmühle im Siebenmühlental wurde das kombinierte Natur- und Waldschutzgebiet Siebenmühlental am 4. November 2010 offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die Tafeln bieten eine Karte zum Gebiet mit den Wegen sowie Informationen zu den historischen Straßen, zur ehemaligen Eisenbahnlinie, zur Talaue und zu den Wäldern. 
Nachfolgend wird eine kleine Rundwanderung durch das Siebenmühlental von 7,5 Kilometern Länge vorgeschlagen. Bei dieser Wanderung lernt man sowohl die Talaue als auch die Wälder der Talhänge kennen. Die Wanderung verläuft durchgehend auf asphaltiertem Weg. Wahlweise kann man im Siebenmühlental auf einer Länge von 2 Kilometern auch einen Erdpfad gehen.

Startpunkt der Wanderung ist der Wanderparkplatz "Alte Poststraße" hoch über Echterdingen. Man erreicht ihn, indem man in Echterdingen über die Tübinger Straße fährt und nach links in die Waldenbucher Straße abbiegt. Der Parkplatz befindet sich am Ende der Straße am Waldrand. Vom Parkplatz geht man im Verlauf der Alten Poststraße (für den öffentlichen Verkehr gesperrt) langsam hinab ins Siebenmühlental zur Schlösslesmühle mit Einkehrmöglichkeit. Bei der Mühle geht es geradeaus weiter. Man überquert den Reichenbach, dahinter befinden sich rechts der Straße die neuen Informationstafeln zum Natur- und Waldschutzgebiet. 

Wenige Meter später hat man die Wahl. Entweder man biegt nach links auf einen mit dem roten Kreuz bezeichneten Erdpfad ab in Richtung Kochenmühle. Hierbei muss man auch mal einen umgestürzten Baum übersteigen. Oder man geht noch wenige Meter weiter und biegt dann nach links auf den asphaltierten Weg im Verlauf der ehemaligen Bahnlinie ab. Bald sieht man links unten im Tal die Walzenmühle. Nach etwas mehr als zwei Kilometer ab Schlösslesmühle biegt man nach links abwärts zur Kochenmühle ab (ebenfalls Einkehrmöglichkeit) und quert das Siebenmühlental ein zweites Mal.

Die Walzenmühle, eine von mehreren Mühlen im Siebenmühlental

Hinter der Kochenmühle steigt man nach links mit dem Wanderzeichen roter Punkt wieder an und erreicht am Waldende den Wanderparkplatz Stettener Hütte am Ortsrand von Stetten, einem Stadtteil von Leinfelden-Echterdingen. Dahinter biegt man nach links ab und bei nächster Gelegenheit wieder nach rechts in den Gräbleswiesenweg. Dann geht es ein wenig durch den Stadtteil Stetten. Man biegt nach links in die Jahnstraße ab und geht geradeaus weiter in die Siebenmühlenstraße.

Idylle am Hang des Siebenmühlentals

Man kommt zum Ende der Bebauung und geht geradeaus weiter durch Obstbaumwiesen und Gärten. Nach rechts hat man immer wieder einen schönen Blick auf die Filderebene und auch auf den Flughafen Stuttgart. Die Flugzeuge hat man während der Wanderung immer wieder starten- oder landen gehört. Man kommt zum Waldrand, hält sich dort bei einer Wegverzweigung an den linken Ast und erreicht wieder den Wanderparkplatz Alte Poststraße.

Ziele ganz in der Nähe:
Neue Informationstafeln beim Naturschutzgebiet Musberger Eichberg im Post vom 11.09.2014 in diesem Blog
Historischer Pfad Echterdingen im Post vom 27.12.2013
Wanderweg Siebenmühlental von Leinfelden bis zur Seebruckenmühle im Post vom 03.03.2013
Geschichtlicher Lehrpfad bei Leinfelden-Echterdingen im Post vom 07.04.2010
      

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