Montag, 25. Juli 2011

Zur Wallfahrtskirche Ave Maria bei Deggingen


Nirgendwo in der Region Stuttgart gibt es so viele Wallfahrtskirchen mit den zugehörigen Stationenwegen wie im Landkreis Göppingen. Eine der größten und bekanntesten Wallfahrtskirchen ist die Kirche Ave Maria im Oberen Filstal bei Deggingen. 

Die Wallfahrtskirche Ave Maria befindet sich am das Obere Filstal südöstlich begleitenden Berghang. Das Filstal ist hier tief in die Tafel der Schwäbischen Alb eingeschnitten. Die Kirche liegt ungefähr auf Drittelshöhe am Hang an der Grenze zwischen den Streuobstwiesen und dem geschlossenen Hangwald.

Zur in den Jahren 1716 bis 1718 erbauten spätbarocken Kirche führt ein Stationenweg hinauf. Die landschaftliche Lage der Wallfahrtskirche ist hervorragend. 


Blick vom Ortsrand von Deggingen hinauf zur Wallfahrtskirche Ave Maria
Ein Kreuzweg mit 14 Stationen führt vom Ortsrand von Deggingen hinauf zur Wallfahrtskirche Ave Maria.
Station fünf am teilweise steil hinaufführenden Kreuzweg
Blick vom Kreuzweg auf das Obere Filstal mit Deggingen
Am Ende des Kreuzwegs unmittelbar unterhalb der Wallfahrtskirche Ave Maria
Deggingen befindet sich an der Bundesstraße 466 von Geislingen/Steige nach Wiesensteig. Kommt man über die Autobahn A8, verlässt man die Autobahn bei der Anschlussstelle Mühlhausen und fährt Richtung Geislingen/Steige. Linienbusverkehr gibt es unter anderem von Geislingen/Steige.

In Deggingen verlässt man die B 466 in Richtung Süden. Am südöstlichen Ortsrand führt der Ave-Maria-Weg aus dem Ort hinaus und hinauf zu Wallfahrtskirche. Man kann mit dem Auto bis zur Wallfahrtskapelle hinauffahren. Direkt bei der Kirche gibt es nur wenige Parkplätze, die zudem für Besucher der Kirche reserviert sind. Mehr Parkplätze gibt es bei einer Straßenkehre ca. 100 Meter unterhalb der Kirche. Auch diese Parkplätze sind jedoch für Kirchenbesucher reserviert.

Empfehlenswert ist, hinter dem Ortsrand von Deggingen am Beginn des Stationenwegs zu parken. Die hier neben der Straße vorhandenen Parkplätze unterliegen keinen Einschränkungen. Auf dem Stationenweg geht es zunächst sanft, dann stärker steigend zur Kirche hinauf. Die Entfernung von den Parkplätzen entlang des Stationenwegs bis zur Kirche ist 440 Meter.

Oben angelangt, kann man die sehenswerte Kirche besichtigen sowie die landschaftliche Lage am Albtrauf und die Aussicht genießen. Bei der Kirche beginnt der ausgeschilderte Franziskuspfad, der zu weiteren religiösen Bauten und Schauplätzen in der Umgebung der Kirche führt. Unmittelbar bei der Kirche führt auch der sogenannte Albtraufgänger vorbei. Das ist ein Weitwanderweg im Verlauf des Albtraufs im Landkreis Göppingen. Auf diesem Weitwanderweg erreicht man Bad Überkingen in 6,1 Kilometern und Bad Ditzenbach in 4,2 Kilometern. Beide Kurorte befinden sich ebenfalls im Oberen Filstal und haben auch Linienbusanschluss.         

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