Der Flurname der Katharinenlinde entstammt einer Sage. Die Heilige Katharina von Alexandrien soll wegen ihres christlichen Glaubens verfolgt worden und bis nach Esslingen geflohen sein. Der römische Kaiser ließ Katharina hinrichten. Auf ihrem Grab soll auf eine letzte Bitte von Katharina eine Linde mit den Wurzeln nach oben gepflanzt worden sein. Diese Linde wuchs an und bestätigte nach damaliger Auffassung die Richtigkeit des christlichen Glaubens.
Das Gebiet um die Katharinenlinde ist ein beliebtes Naherholungsgebiet und an schönen Wochenenden stark besucht. Viele Wege führen durch aussichtsreiche Wiesen, Felder und Gärten sowie durch Wälder.
| Auf einer Anhöhe über dem Esslinger Stadtteil Rüdern ragt der Aussichtsturm Katharinenlinde auf. |
| Der Stahlbetonturm wurde im Jahr 1957 vom Schwäbischen Albverein zusammen mit der Stadt Esslingen a.N. sowie der Brauerei Robert Leicht AG errichtet. |
| Blick vom Katharinenlindenturm in Richtung Nordnordwesten: in der Bildmitte erhebt sich der Württemberg mit der Grabkapelle beim Stuttgarter Stadtteil Rotenberg. |
| Blick vom Katharinenlindenturm in Richtung Nordosten auf den Schurwald mit der Erhebung des Kernen |
| Blick vom Katharinenlindenturm in Richtung Süden: links im Bild sieht man unten im Neckartal die Innenstadt von Esslingen, am Horizont erstreckt sich bei klarer Sicht die Schwäbische Alb. |
In Rüdern biegt man nach rechts in die Kleine Hülengasse ab, an deren Ende sich begrenzte Parkmöglichkeiten befinden. Von dort folgt man einem asphaltierten Weg bergauf durch Obstbaumwiesen. Nach dem Erreichen einer Geländekante hat man einen ersten Blick auf den Aussichtsturm. Man kann nun entweder im Rechts- oder im Linksbogen zum Turm hinaufsteigen.
Die Entfernung vom Zentrum von Rüdern bis zum Katharinenlindenturm ist ca. 1,1 Kilometer.
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