Heute begehen wir die Jägerhofallee von Süden nach Norden. Das Südende der Jägerhofallee erreicht man mit der Buslinie 427 des Ludwigsburger Stadtverkehrs. Die Buslinie 427 fährt vom ZOB beim Bahnhof Ludwigsburg ab, die Fahrtrichtung ist Grünbühl, die Ausstiegshaltestelle ist Robert-Franck-Allee. Die Busse fahren während der Berufsverkehrszeiten alle 10 Minuten, sonst alle 20 Minuten.
Steigt man bei der Haltestelle Robert-Franck-Allee aus, befindet man sich unmittelbar am Südende der Jägerhofallee. Im Süden grenzt der Salonwald an, wie so viele Elemente der Kernstadt von Ludwigsburg ein Relikt der Feudalzeit. Beim Südende der Jägerhofallee und am Rand des Salonwalds befindet sich das Aldinger Torhaus, ein ehemaliges Tor der Stadtbefestigung. Ursprünglich gab es acht dieser Torhäuser in alle Himmelsrichtungen. Sechs der Torhäuser sind bis heute erhalten. Sie wurden im Jahr 2004 vorbildlich restauriert und dienen heute unterschiedlichen Nutzungen. Mit den sechs Torhäusern, von denen fünf nahezu baugleich sind, hat Ludwigsburg heute ein Alleinstellungsmerkmal unter den Städten Deutschlands.
| Am Südende der Jägerhofallee befindet sich ein Brunnen. Der Verlauf der ehemaligen Stadtmauer ist rechts hinter dem Brunnen mit den Quadersteinen nachgebildet. |
| Im gesamten Verlauf der Jägerhofallee in Ludwigsburg ist ein Mittelstreifen mit einer zweiteiligen Baumreihe vorhanden. |
| Rest der ehemaligen Stadtmauer in Ludwigsburg am Nordende der Jägerhofallee. Die ehemals 6 Kilometer lange Stadtmauer wurde in den Jahren 1758 bis 1760 unter Herzog Karl Eugen erbaut. |
| Das Schorndorfer Torhaus an der Einmündung der Jägerhofallee in die Schorndorfer Straße. Rechts im Bild ist ein Stück Stadtmauer zu sehen. |
| Vom Schorndorfer Torhaus setzen sich einige Elemente der ehemaligen Stadtmauer über die Schorndorfer Straße hinweg zum Alten Friedhof hin fort. |
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen