Freitag, 18. November 2011

Sachsenheimer Weg von Großsachsenheim nach Hohenhaslach


Die Stadt Sachsenheim liegt am Rand des Naturparks Stromberg-Heuchelberg. Mit den Stadtteilen Hohenhaslach, Spielberg, Ochsenbach und Häfnerhaslach erstreckt sich die Gemarkung von Sachsenheim jedoch weit in den Naturpark hinein. Der Sachsenheimer Weg - ein hervorragend markierter Wanderweg - verbindet den Stadtteil Großsachsenheim mit den Stadtteilen im Stromberg. 

In diesem Post geht es um den ersten Teil des Wanderwegs von Großsachsenheim nach Hohenhaslach. Auf diesem Abschnitt des Sachsenheimer Wegs nähert man sich ohne große Höhenunterschiede durch schöne Wiesenlandschaften langsam dem Stromberg.

Das Zeichen des Sachsenheimer Wegs ist ein rotes Büffelhorn auf weißem Grund. Man nennt den Weg deshalb auch Büffelhornweg. Das rote Büffelhorn ist im Wappen von Sachsenheim zu finden.

Der Sachsenheimer Weg ist zuverlässig markiert.
Ausgangspunkt ist der Bahnhof von Sachsenheim. Dort halten stündlich die Regionalexpresszüge von Stuttgart über Ludwigsburg und Bietigheim nach Vaihingen/Enz. Wenn man vom Bahnsteig über die Treppe in die Unterführung hinabsteigt, sieht man an der Wand der Unterführung bereits das erste Wegzeichen. Dieses Zeichen zeigt nach rechts (Norden). 

Man wird nun durch ein Wohngebiet von Großsachsenheim über Anliegerstraßen und Treppen hinab ins Tal der Metter geleitet. Unten folgt man der Kleinsachsenheimer Straße nach rechts und überquert den Fluss Metter, einen Nebenfluss der Enz. Darauf steigt man entlang der Straße zum Stadtteil Kleinsachsenheim hinauf. Am Beginn der Bebaung von Kleinsachsenheim biegt man halbrechts auf eine ruhige Anliegerstraße ab (Alte Großsachsenheimer Straße). Oben angelangt, folgt man bei der Straßenkreuzung der nach links weiterführenden Torstraße. Sie führt aus Kleinsachsenheim hinaus. 

Über Felder und Wiesen steigt man (genau auf die Markierung achten) nun in das Tal des Kirchbachs ab, ein Zufluss der Metter. Dies ist ein idyllisches Wiesental.

im Tal des Kirchbachs bei Kleinsachsenheim
Man folgt dem Kirchbach nun bachaufwärts in Richtung Norden. Kaum ein Laut der Zivilisation dringt in dieses schöne Tal.

Alte Kopfweide im Kirchbachtal
Nach einiger Zeit erreicht man einen asphaltierten Weg. Der Wanderweg führt auf eine schon von weitem sichtbare Domäne (stattliches Bauernhaus) zu. Man überquert den Kirchbach nicht, sondern nimmt die Wegabzweigung nach rechts, die auf die Domäne mit Namen Rechentshofen zuführt.

Die Domäne Rechentshofen ist vor einiger Zeit verlassen worden. Das riesige Anwesen macht einen gespenstischen Eindruck.
Von Rechentshofen verläuft der Weg weiter nach Norden, rechts an einem Wald vorbei. Hinter dem Wald tut sich ein wunderbarer Blick auf den Teufelsberg im Stromberg auf.

Blick auf den Teufelsberg im Stromberg mit seinen Weinbergen
Kurz bevor der Wanderweg die Straße von Hohenhaslach nach Freudental erreicht, biegt man scharf nach links ab. Nun geht es geradewegs auf den Hohenhaslacher See zu. Am Ufer des Sees bieten sich schöne Rastmöglichkeiten.

Hohenhaslacher See mit Hohenhaslach im Hintergrund
Am Nordufer des Sees entlanggehend kommt man zur Straße von Großsachsenheim nach Hohenhaslach. Man folgt der Straße wenige Meter nach rechts bis zur Einmündung in die Straße von Freudental. Hier befindet sich ca. 100 Meter links die erste Bushaltestelle von Hohenhaslach (genannt Haltestelle Staffel). Von dort fahren Busse zurück nach Großsachsenheim, aber auch nach Bietigheim (S-Bahn). Die Fahrzeiten sollte man sich vor der Wanderung auf www.vvs.de oder www.efa-bw.de ansehen.

Wenn man noch ein wenig Energie hat, kann man dem Sachsenheimer Weg weiter folgen und über eine lange Treppe durch einen Weinberg hinaufsteigen zum auf der Halbhöhe gelegenen Kernort von Hohenhaslach. Die Entfernung vom Bahnhof Sachsenheim bis zur Haltestelle Staffel in Hohenhaslach ist ca. 7,5 Kilometer.  

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