Die Abbaugrube ist heute noch vorhanden. Ihr Grund ist teilweise mit einem See gefüllt. Im Osten der ehemaligen Grube ist die Abbauwand mit den einzelnen Gipsschichten noch gut erhalten. Eine Tafel am Grund der Baugrube gibt Auskunft über die Gesteinsschichten. Da sieht man tatsächlich den berühmt-berüchtigten Gipskeuper, ein Gestein, das etwa Tunneln große Probleme bereitet.
Ansonsten findet man im Stadtpark Leonberg ein ausgedehntes Wegenetz, das sich um die Gipsgrube herum und in sie hinab erstreckt. Von einem Hügel aus hat man einen Überblick über den ganzen Park.
| Im Stadtpark von Leonberg mit Hotel und Stadthalle im Hintergrund |
| See und Grubenwand im ehemaligen Gipssteinbruch im Stadtpark Leonberg |
| Am Rand des Sees befindet sich die Seebühne. Hier finden das Seebühnenkonzert und andere Kulturveranstaltungen statt. |
| Von einem Hügel im Park rauscht ein künstlicher Bach in Richtung See hinab. |
| Der Bach "entspringt" auf dem Gipfel des Hügels und läuft dann schneckenhausförmig um den Hügel herum ins Tal hinab, sicher eine energieintensive Angelegenheit. |
| Blick vom Hügel im Stadtpark Leonberg in Richtung der ehemaligen Gipsgrube |
Im Stadtpark gibt es eine Vielzahl von Wegen. Ein bis zwei Stunden kann man sich bei gutem Wetter leicht im Park aufhalten. Vom Parkende zwischen Hotel und Stadthalle führt übrigens ein bedachter Fußweg zum Leo-Center, einem der größten geschlossenen Einkaufszentren ("Mall") weit und breit. Werktags könnte man somit nach dem Stadtparkbesuch das amerikanische Feeling im Leo-Center vervollständigen.
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