Freitag, 24. Juni 2011

Zum Kernenturm im Schurwald


Schurwald heißt der Höhenzug, der sich zwischen dem Remstal im Norden und dem Neckar-/Filstal im Süden erhebt. Im Westen grenzt der Schurwald an die Gemarkung von Stuttgart sowie von Fellbach. Und ganz im Süden von Fellbach erhebt sich im Schurwald der Kernen. Dieser Berg ist mit einer Höhe von 513 Metern der höchste Punkt der Gemarkung Fellbach.

Auf dem Kernen befindet sich der Kernenturm des Schwäbischen Albvereins. Er ermöglicht es, über die dichte Waldkrone, die die Höhen des gesamten Schurwalds einnimmt, hinauszusehen. Viele Wege führen aus allen Himmelsrichtungen hinauf zum Kernenturm.


Donnerstag, 16. Juni 2011

Zum Ostkastell in Welzheim


Die Stadt Welzheim liegt auf einem Hochplateau im Welzheimer Wald im Osten von Stuttgart. Der Welzheimer Wald ist ein Teil der Schwäbisch-Fränkischen Waldberge. Gleich bei Welzheim verlief der römische Limes, heute Unesco-Weltkulturerbe. 

Zwei römische Kastelle (Stützpunkte für die mit der Bewachung des Limes beauftragten Soldaten) gab es bei Welzheim. Die Stelle des ehemaligen Westkastells ist heute überbaut. Die Stelle, an der einst das (kleinere) Ostkastell stand, hat man vor einigen Jahren freigelegt und einen Teil der Mauern und Tore wiederaufgebaut. Das Ostkastell befindet sich gleich am Rand der Bebauung der Stadt Welzheim. Von der Stadtmitte oder vom Bahnhof aus kann man einen kleinen Spaziergang ohne große Höhenunterschiede zum Ostkastell unternehmen.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Durch die Bismarckstraße in Stuttgart-West


Es gibt in Stuttgart-West viele Straßenzüge, in denen die gründerzeitliche Bebauung noch weitgehend erhalten ist. Dem stehen andere Straßenzüge gegenüber, die von einfachen Bauten aus dem Wiederaufbau in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts bestimmt werden. Man kann an Hand dieser unterschiedlichen Charakteristik der Straßenzüge heute noch erkennen, wo im Zweiten Weltkrieg die Zerstörungen besonders groß waren und wo die Gebäude im wesentlichen erhalten geblieben sind.

Die Bismarckstraße zählt zu den privilegierten Straßen, die auch heute noch fast durchgehend von gründerzeitlichen Wohngebäuden gesäumt werden. Vor allem die Hauseingänge, von denen keiner dem anderen gleicht, verdienen es, genauer betrachtet zu werden. Einige Eingänge sind weiter unten abgebildet. Die Mehrzahl der Gebäude in der Bismarckstraße steht unter Denkmalschutz, teilweise als sogenannte Sachgesamtheit (Ensembleschutz).

Ein kurzer Spaziergang durch die Bismarckstraße kann am Leipziger Platz beginnen. (Bushaltestelle der Linie 44). Der Leipziger Platz wird von einer kleinen Grünanlage gebildet. In der Grünanlage steht eine von 1947 bis 1949 erbaute griechisch-orthodoxe Kirche.

Samstag, 4. Juni 2011

Zum neuen Aussichtsturm auf den Ludwigsburger Zugwiesen


Auf den Zugwiesen am Neckar bei Ludwigsburg-Poppenweiler beginnt in Kürze eines der größten Fluss-Renaturierungsprojekte in Baden-Württemberg. Als Vorabmaßnahme wurde an Ostern dieses Jahres ein neuer Aussichtsturm mitten auf dem Gelände der zukünftigen Großbaustelle in Betrieb genommen.

Die sogenannten Zugwiesen befinden sich auf der orographisch linken (westlichen) Seite des Neckars gegenüber dem Ludwigsburger Stadtteil Poppenweiler. Vor Jahrhunderten, als der Neckar noch nicht gezähmt war, war das Gelände der Zugwiesen Bestandteil des Flusses und seiner angrenzenden Feuchtgebiete. Der Ausbau des Neckars zur Schifffahrtsstraße und die Eindeichung des Flusses im Rahmen des Hochwasserschutzes haben aus dem Neckar einen Kanal mit einer gegenüber dem früheren Zustand wesentlich kleineren Breite gemacht.

Im Bereich der Zugwiesen soll jetzt auf einer Länge von 1,7 Kilometer der frühere Zustand so weit wie möglich wiederherstellt werden. Die über fünf Millionen Euro kostende Renaturierungsmaßnahme soll in Kürze starten und bis Ende 2012 abgeschlossen sein. Zunächst muss der Geh- und Radweg entlang des Neckars auf einer Länge von 1,5 Kilometern weiter weg vom Neckar verlegt werden. Anschließend wird das Gelände der Zugwiesen mit einer Planierraupenarmada umgepflügt, um das Bett des Neckars mindestens zu verdoppeln. Zudem entstehen Flachwasserbereiche und Inseln. Dann entsteht einer neuer Bachlauf parallel zum Neckar, der auch die Staustufe Poppenweiler umgeht und somit die ökologische Durchgängigkeit des Neckars wiederherstellen soll.

Der neue Aussichtsturm steht zur Zeit noch mitten in einer Wiese. Nach dem Abschluss der Baumaßnahmen wird der Turm auf einer Flussinsel stehen, die über einen Steg vom verlegten Neckarufer aus zugänglich sein wird.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Durch die Altstadt von Waiblingen, Teil 2


Im ersten Teil des Rundgangs durch die sehenswerte Altstadt von Waiblingen, einer Fachwerkstadt an der Deutschen Fachwerkstraße, ging es vom Hochwachtturm über den Zwinger zum äußeren Kirchenbezirk und von dort über die Hahnsche Mühle zur Nikolauskirche. Bei der Nikolauskirche startet der zweite Teil des Rundgangs.

Zwischen der Nikolauskirche und dem (Neuen) Rathaus befindet sich ein namenloser Platz. Im Gegensatz zu den anderen Plätzen und Straßen in der Altstadt von Waiblingen gefällt dieser Platz nicht besonders. Dazu trägt auch der Bau des Rathauses bei, der nicht so recht zur Altstadt passen will.