Donnerstag, 26. Januar 2012

Ludwigsburger Rundwanderweg vom Favoritepark nach Asperg

Es gibt zwei markierte Rundwege in und um Ludwigsburg, den 300-Minuten-Weg und den  Ludwigsburger Rundwanderweg. Der 300-Minuten-Weg führt um und durch die Kernstadt von Ludwigsburg (ein Teilabschnitt ist im Post vom 20.09.2010 beschrieben). Der vom Schwäbischen Albverein eingerichtete Ludwigsburger Rundwanderweg führt mit einem größeren Radius um Ludwigsburg herum. 

Hierbei lernt man verschiedene Stadtteile, Kulturgüter und Landschaften von Ludwigsburg kennen. Im heutigen Post geht es um den Teilabschnitt des Ludwigsburger Rundwanderwegs vom Favoritepark bis nach Asperg.

Das Markierungszeichen des Ludwigsburger Rundwanderwegs ist ein barock verziertes großes L in grüner Farbe.


Ausgangspunkt der heutigen kleinen Wanderung ist der S-Bahnhaltepunkt Favoritepark der S4. Wenn man aus Richtung Stuttgart / Ludwigsburg beim Haltepunkt Favoritepark ankommt, geht man durch die Unterführung auf die Nordwestseite des Bahnkörpers. Dann folgt man dem Bahnkörper in Richtung Marbach auf einem Fußweg und gelangt nach ca. 250 Metern zur Seeschlossallee. Hier trifft man auf den Ludwigsburger Rundwanderweg. Man folgt der Seeschlossallee nach links.

Die Seeschlossallee führt direkt zum Schloss Monrepos. Man geht nun zum See, der dem Schloss benachbart ist, und dann zwischen Schloss und See hindurch. Hinter dem Schloss wendet man sich nach links und folgt dem nordwestlichen Seeufer. Der Weg am Seeufer entlang und über Brücken und an Kanälen vorbei ist wohl der schönste Abschnitt der ganzen Wanderung.

Die Parkanlage endet direkt an der stark befahrenen Bundesstraße 27. Man überquert die Straße mit Hilfe einer Fußgänger-Lichtsignalanlage. Dahinter geht man zunächst geradeaus weiter und biegt nach 230 Metern nach links auf einen Feldweg ab. Der Feldweg führt auf den Stadtteil Eglosheim zu. Die Bebauung durchquert man im Zuge der Tammer Straße und der Bachstraße, immer in etwa geradeausgehend. Bald nach dem Ende der Bebauung stößt man auf die Markgröninger Straße. Hier wendet man sich nach links, bis man die Markgröninger Straße bei der Lichtsignalanlage überqueren kann.

Nach dem Überqueren der Markgröninger Straße geht man auf der anderen Straßenseite wenige Meter zurück und biegt dann nach links in die Strombergstraße ein. Diese Straße führt zur Bahnstrecke Ludwigsburg-Bietigheim, die man unterquert. Hinter der Unterführung biegt man nach rechts ab und folgt nun auf einem Feldweg der Bahnstrecke bis nach Asperg.


Man unterquert die Autobahn A81. In diesem Bereich finden zur Zeit (Januar 2012) Arbeiten für eine neue Erschließungsstraße auf Asperger Gebiet statt. Noch ist der Ludwigsburger Rundwanderweg durch die Bauarbeiten kaum beeinträchtigt. Wie das weitergehen wird, kann ich nicht sagen. Diese neue Erschließungsstraße ist ein Beispiel, wie unsere Landschaft in zwar kleinen Schritten, aber doch andauernd und über längere Sicht massiv immer weiter zubetoniert wird. Schade.

Man erreicht in Asperg die Eglosheimer Straße und folgt ihr nach links. An einer nagelneuen Kreisverkehrsanlage vorbei (die neue Erschließungsstraße lässt grüßen) kommt man zur Kreuzung Eglosheimer Straße / Alleenstraße. Hier biegt man nach rechts in die Alleenstraße ein und ist nach wenigen Metern beim Bahnhof von Asperg (S-Bahnlinie S5). 

Die Gesamtlänge der kleinen Wanderung ist ca. 6,3 Kilometer.

Hier gibt es eine Übersicht über die Stadt Ludwigsburg. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Ludwigsburg befassen, verlinkt.   
Die Seeschlossallee verbindet den Favoritepark mit dem Seeschloss Monrepos.

Der Bau von Schloss Monrepos wurde 1760 unter Herzog Carl Eugen begonnen, aber erst 1804 unter Herzog Friedrich I. abgeschlossen.  

Der See bei Schloss Monrepos wurde künstlich angelegt und ist Bestandteil der barocken Gesamtanlage.

Im Monrepos-See befinden sich zwei Inseln, auf denen der Wald ohne Beeinflussung durch den Menschen wachsen darf.

Die Bürger des Ludwigsburger Stadtteils Eglosheim wehren sich gegen eine geplante Straße, die wertvolle Naherholungsgebiete zerstören würde. Unten auf dem Transparent heißt es: Westrandstraße nein, Riedgrabentunnel nein, B27-Tunnel ja.

Der Weg führt an der viergleisigen, stark befahrenen Bahnstrecke Ludwigsburg - Bietigheim entlang. Im Hintergrund rechts ist der Asperg.
 

Kommentare:

  1. Danke für den Bericht!
    Habe erst jetzt bemerkt, dass Sie ja noch andere Blogs haben und Sie die S21 Problematik aus diesem Blog heraushalten wollen....
    Was ich aber immer noch vermisse: den Dialog mit den Blog-Lesern...
    oder bin ich da fast der Einzige, der Kommentare schreibt?
    Über Google will ich nicht kommunizieren....Antworten also bitte über macgerd at t-online.de

    Fanke!

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  2. Hallo hurlebaus

    mit dem Thema Druckansicht bin ich jetzt wirklich überfragt. Ich nutze blogger als willkommenes Werkzeug, um meine Beiträge (texte und bilder) zu veröffentlichen. Und ich bin froh, dass es solche vorbereiteten Werkzeuge gibt, die es vermeiden, dass man selbst umständlich programmieren muss.

    Übertragen auf die gedruckte Zeitung würde es so aussehen: ich fühle ich mich als Redakteur und Fotograf. Ich bin aber nicht beim Druck der Zeitung beteiligt und auch nicht beim Austragen.

    Ich habe mich zwischen den Alternativen einer eigenen Homepage und den vorbereiteten Werkzeugen wie blogger oder google-sites bewusst für die letzteren entschieden. Denn ich will einfach nicht die Zeit aufbringen, um mich in die Programmiersprachen usw. einzuarbeiten.

    Ich habe mir gerade probehalber eine Druckansicht des Blogs mal angeschaut. Das mit der Werbung halte ich nicht für so schlimm, denn eigentlich nimmt nur die ganz oben stehende Werbung drei, vier Zeilen weg. Alles andere ist im rechten Seitenelement untergebracht und wird parallel zum Inhalt ausgedruckt. Die Schrift scheint zudem groß genug zu sein, um zwei Seiten auf ein DIN A 4-Blatt zu drucken.

    Es gibt anscheindend auch sogenannte Werbeblogger, die verhindern, dass Werbung erscheint. Wie man diese aber herunterlädt und bedient, kann ich nicht sagen.

    Grüße
    Fritz Möbus

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