Donnerstag, 27. September 2012

Untertürkheimer Rundwanderweg "Rund um die Kirchturmspitze", Teil 1

Es gibt im Stuttgarter Stadtbezirk Untertürkheim zwei Rundwanderwege, den Untertürkheimer Rundwanderweg I und den Untertürkheimer Rundwanderweg II. 

Der Untertürkheimer Rundwanderweg I hat den Untertitel Rund um die Kirchturmspitze. Dies ist mit einer Weglänge von ca. 6,5 Kilometern der kürzere der beiden Rundwanderwege. Der Untertürkheimer Rundwanderweg II ist mit "Rund um den Wirtemberg" betitelt und ca. 12 Kilometer lang. Beide Rundwanderwege sind eine Gemeinschaftsleistung des Schwäbischen Albvereins, des Bürgervereins Untertürkheim/Rotenberg, der (zum Zeitpunkt der Wegschaffung so genannten) DaimlerChrysler AG und der Naturfreunde.

Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog geht es um den kürzeren der beiden Wege. Wir spazieren also "Rund um die Kirchturmspitze" von Untertürkheim. 

Man möchte fast sagen, dass jede Stuttgarterin und jeder Stuttgarter diesen Rundwanderweg einmal gehen sollte, aus dem einen und wichtigen Grund, dass das Bild des Stuttgarter Stadtbezirks Untertürkheim hier gründlich zurechtgerückt wird. Wenn man nur auf der B 10 oder mit der Bahn von Stuttgart nach Ulm an Untertürkheim vorbeifährt, macht der Stadtbezirk mit seinen Fabrikanlagen und dem kanalisierten Neckar nicht den attraktivsten Eindruck. Ist man jedoch im Verlauf der beiden Rundwanderwege unterwegs, wird schnell klar, dass die schönen und reizvollen Seiten von Untertürkheim nicht nur überwiegen, sondern sogar gleich um die Ecke liegen.

Im Wegverlauf kommt man an acht Thementafeln vorbei, die über verschiedene Aspekte des Stadtbezirks Untertürkheim informieren.

Freitag, 21. September 2012

Durch das Naturschutzgebiet Hessigheimer Felsengärten

Die Hessigheimer Felsengärten sind das markanteste Felsgebiet entlang des Neckars. Sie sind zudem die bedeutendste Felsbildung des gesamten Württembergischen Unterlands.

Die Hessigheimer Felsengärten wurden bereits im Jahr 1942 mit einer Fläche von 2,7 Hektar unter Naturschutz gestellt. Im Jahr 2002 wurden die Fläche des Naturschutzgebiets auf 5 Hektar erweitert und die Schutzbestimmungen verschärft.

Die Hessigheimer Felsengärten sind auch das wichtigste Klettergebiet in Württemberg nördlich der Schwäbischen Alb. Das Klettern ist auch unter den Naturschutzbestimmungen erlaubt, jedoch einigen Einschränkungen unterworfen. So dürfen zur Brutzeit bestimmter Vögel einige Routen nicht geklettert werden. Die Neuerschließung von Routen ist nicht gestattet. Und es darf nicht an der Außenseite der Felsen - der zum Neckartal hinweisenden Felsseite - geklettert werden.

Freitag, 14. September 2012

Zu den Gutenberger Höhlen bei Lenningen-Gutenberg

Die Gutenberger Höhlen befinden sich im hintersten Lenninger Tal der Schwäbischen Alb nördlich oberhalb der zur Gemeinde Lenningen gehörenden Ortschaft Gutenberg.

Es sind zwei Höhlen. Die eine Höhle wird Gutenberger Höhle genannt, die andere Gußmannshöhle. Beide Höhlen werden auch unter dem Dachbegriff Gutenberger Höhlen zusammengefasst. Die Höhlen befinden sich innerhalb des Biosphärengebiets Schwäbische Alb sowie innerhalb des Naturschutzgebiets "Oberes Lenninger Tal mit Seitentälern". Mit einer Fläche von 593 Hektar gehört dieses im Jahr 1992 verordnete Naturschutzgebiet zu den größten in der Region Stuttgart. Zudem sind die Höhlen auch als Geotope ausgewiesen.

Die Gutenberger Höhlen können an den Wochenenden in der Sommersaison von Mai bis Mitte Oktober besichtigt werden (Samstags von 13 bis 16 Uhr und Sonntags/Feiertags von 10 bis 16 Uhr). Dann ist das Tor zur Höhle geöffnet und ein Führer vor Ort. Außerhalb dieser Zeit sind die Höhlen verschlossen. Im Gegensatz zu den bekannteren Schauhöhlen der Schwäbischen Alb kann man jedoch nicht mit dem Auto bis vor den Höhleneingang fahren. Vielmehr muss man sich den Besuch vorher erarbeiten, mit einem steilen Anstieg auf Pfaden von Lenningen-Gutenberg aus.

Die Gußmannshöhle ist ca. 55 Meter lang. Es ist eine Klufthöhle mit mehreren schmalen und hohen Gängen, die in vier große Hallen führen. Die Gutenberger Höhle ist 180 Meter lang. Sie zählt zu den schönsten Tropfsteinhöhlen der Schwäbischen Alb.

Dienstag, 11. September 2012

Aussichtstürme in der Region Stuttgart

In der Region Stuttgart gibt es zahlreiche Aussichtstürme. Sie werden im heutigen Post in diesem Blog aufgelistet.

Vor über etwas mehr als 100 Jahren mit der Gründung der Wandervereine schossen die Aussichtstürme wie Pilze aus dem Boden. Mit kleinen Unterbrechungen hat der Boom der Aussichtstürme bis heute angehalten. 

Baute man vor 100 Jahren noch geschlossene Türme, die teilweise wie Burgen aussahen, sind die Neubauten heute offener und filigraner. Außer dem Killesbergturm gibt es in der Region Stuttgart zur Zeit noch keinen Turm der modernen Bauart, ganz im Gegensatz zum Beispiel zum Schwarzwald, wo diese neuen und teilweise sehr hohen Türme bereits häufig vertreten sind.

Die zahlreichen Aussichtstürme weisen auf zwei Dinge hin. Einerseits gibt es in Baden-Württemberg und in der Region Stuttgart anscheinend etwas zu sehen. Die Landschaft ist abwechslungsreich genug, dass sich der Bau von Aussichtstürmen lohnt. Und andererseits deuten die zahlreichen Aussichtstürme auf den Waldreichtum von Baden-Württemberg und der Region Stuttgart hin. Der Wald aber versperrt nur allzu oft die Aussicht, weshalb der Bau von Türmen erforderlich wurde. In den sehr waldarmen Landschaften von Großbritannien zum Beispiel gibt es kaum Aussichtstürme, obwohl dort auch sehr viele Menschen unterwegs sind. Die Aussicht hat man dort in den meisten Fällen auch ohne Turm.

Im heutigen Post in diesem Blog gibt es eine Auflistung der Aussichtstürme in der Region Stuttgart, ohne Garantie auf Vollständigkeit. Dieser Artikel wird zukünftig ergänzt und aktualisiert. Zudem gibt es Links zu einzelnen Artikeln über Aussichtstürme in diesem Blog. Der Artikel wird zudem von der rechten Spalte des Blogs aus direkt verlinkt.

Donnerstag, 6. September 2012

Stuttgarter Weinwanderweg in Hedelfingen


Der Stuttgarter Weinwanderweg Hedelfingen und Rohracker beschreibt zwei Rundtouren in den Weinbergen und Gartenanlagen nordwestlich von Hedelfingen und westlich von Rohracker. Wir gehen heute hier in diesem Blog die erste Etappe dieses Wegs. Das ist die Rundtour bei Hedelfingen.

Der Stuttgarter Weinwanderweg Hedelfingen und Rohracker ist einer von zur Zeit vier Weinwanderwegen, die unter dem Titel Stuttgarter Weinwanderweg firmieren. 

Hedelfingen befindet sich an der Einmündung des Bußbachtals in das Neckartal. Die Weinlagen in Hedelfingen konzentrieren sich auf den Südhang der Wangener Höhe nordwestlich des Ortskerns.

Der Stuttgarter Weinwanderweg scheint ein wenig in die Jahre gekommen zu sein. Das sieht man nicht nur an dem einen oder anderen etwas lädierten Wegweiserschild. Es fehlen leider auch verschiedene Wegweiser bei wichtigen Punkten. Den Stuttgarter Weinwanderweg in Hedelfingen kann man deshalb zur Zeit nur dann gehen, wenn man die Broschüre von Stuttgart Marketing zum Weg besitzt. Alternativ versuche ich hier in diesem Blog, den Weg möglichst genau zu beschreiben.