Freitag, 24. Februar 2012

Prevorst - der höchste Punkt im Landkreis Ludwigsburg


Auf einer Hochfläche am Rand des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald und im Nordosten des Landkreises Ludwigsburg befindet sich das zu Oberstenfeld gehörende Dörfchen Prevorst. Und bei Provorst ist der höchste Punkt des Landkreises Ludwigsburg.

Immer wieder findet man den Hinweis, dass Prevorst selbst mit einer Höhe von 483 Metern ü NN der höchste Punkt des Landkreises Ludwigsburg ist. Wenn man es aber ganz genau nimmt, ist eine Geländewelle nordnordöstlich von  Prevorst mit einer Höhe von 489 Metern ü NN noch etwas höher. 

Dienstag, 21. Februar 2012

4-Burgen-Rundwanderweg in S-Mühlhausen, Teil 3


Im heutigen Post in diesem Blog geht es um die zweite Hälfte des 4-Burgen-Rundwanderwegs in S-Mühlhausen. Im letzten Post war der erste Teil des Rundwegs von der Stadtbahnhaltestelle Max-Eyth-See bis zur Mönchfeldstraße beim Bezirksrathaus Mühlhausen das Thema. Und im vorletzten Post gab es einige allgemeine Informationen zum 4-Burgen-Rundwanderweg.

Wenn man nur die zweite Hälfte des Wegs bewältigen will, fährt man mit der Stadtbahnlinie U14 bis zur Haltestelle Mühlhausen und folgt von dort der Mönchfeldstraße ca. 280 Meter in Richtung Norden, bis nach rechts die Straße Meierberg abzweigt. Hat man die erste Hälfte des Wegs bewältigt, überquert man die Mönchfeldstraße mit Hilfe der Fußgänger-Lichtsignalanlage beim Bezirksrathaus und geht dahinter geradeaus in die Straße Meierberg.

Sonntag, 19. Februar 2012

4-Burgen-Rundwanderweg in S-Mühlhausen, Teil 2


Im letzten Post in diesem Blog ging es einleitend um den ca. 10 Kilometer langen 4-Burgen-Rundwanderweg beim Stuttgarter Stadtbezirk Mühlhausen. In diesem und im nächsten Post erwandern wir diesen Weg im Uhrzeigersinn, beginnend bei der Haltestelle Max-Eyth-See der Stadtbahnlinie U14.

Von der Stadtbahnhaltestelle geht man die wenigen Meter hinunter zum Max-Eyth-See und wendet sich an dessen Ufer nach links (Südwesten). Man bleibt nun am Ufer des Sees, die Wegrichtung ändert sich von Südwest nach Nord und später Nordost. Nach einiger Zeit sieht man links des Wegs den Max-Eyth-Steg, eine Hängebrücke, die den Neckar überspannt. Den direkt nach links zum Max-Eyth-See führenden Weg schlägt man jedoch nicht ein. Man geht noch einige Meter geradeaus, bis man zur Informationstafel kommt, die auf das ehemalige Heidenschloss hinweist, ein Gutshof aus römischer Zeit.

Freitag, 17. Februar 2012

4-Burgen-Rundwanderweg in S-Mühlhausen, Teil 1

Auf einer Länge von 10 Kilometern führt der 4-Burgen-Rundwanderweg durch das Gebiet des Stuttgarter Stadtbezirks Mühlhausen. Hierbei kommt man beim Max-Eyth-See vorbei, man steigt auf die Höhen über dem linken Neckarufer und durchquert die Stadtteile Mühlhausen und Hofen.

Allerdings täuscht der Name des Wegs ein wenig. Denn man trifft im Wegverlauf nicht auf Burgen, die noch vollständig erhalten sind. Von zwei der vier Burgen sieht man Ruinenreste, bei einer der Burgen sind noch die Grundmauern erhalten und bei der ehemaligen vierten Burg ist gar nichts mehr zu sehen. So etwas nennt man eine Burgstelle.

Trotzdem ist der Rundgang für Stuttgarter (Burgen)Verhältnisse beeindruckend. Einerseits trifft man bei der Burgruine Hofen auf die größte Burgruine in Stuttgart. Und andererseits gibt es wohl in keinem anderen Gebiet von Stuttgart so viele Burgruinen auf engem Raum.

Donnerstag, 2. Februar 2012

Auf den Spuren von Heinrich Schickardt in Stuttgart (Teil 1)


Mit dem heutigen Post startet ein neues Themenfeld in diesem Blog mit dem Label "Baumeister".  

Wohl zu keiner anderen Zeit war das Unbehagen mit der zeitgenössischen Architektur so groß wie heute. Das gilt für ganz Deutschland. Aber es gilt für Stuttgart in besonderem Maße. Selbst das ganz Wenige an guter Architektur, das die Zerstörungsorgien der vergangenen Jahrzehnte noch übrig gelassen haben, ist jetzt nicht mehr sicher. Das zeigt der skandalöse Abriss des Hauptbahnhof-Südflügels in diesen Tagen.

Dabei sehnen sich die Menschen nach guter Architektur. Das zeigen die Touristenmassen, die durch noch vermeintlich intakte Ort wie Venedig oder irgendein Bergdorf in Mallorca`s Serra de Tramuntana pilgern. In verschiedenen deutschen Städten gibt es Bestrebungen, zerstörte Gebäude wiederaufzubauen, zum Beispiel in Berlin mit dem Stadtschloss oder in Frankfurt/Main, wo gleich eine ganze gotische Häuserzeile wiederaufgebaut werden soll.

Bis es in Stuttgart soweit ist, dass man vom modernen Architektur-Banausentum Abschied nimmt, sehen wir uns in diesem Blog einmal an, was von den Werken der großen Baumeister heute noch übrig ist. Und den Anfang macht Heinrich Schickardt, der Hofbaumeister des württembergischen Herzogs Friedrich I., einer der größten Baumeister der Renaissance, der schwäbische Leonado da Vinci.