Dienstag, 12. März 2013

Öffentliche Mineralwasser-Trinkbrunnen in Stuttgart-Bad Cannstatt, Teil 2

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zu den Mineralwasser-Trinkbrunnen in Stuttgart-Bad Cannstatt. Im vorangegangenen Post waren die sieben Brunnen das Thema, die von der Kellerbrunnenquelle gespeist werden.

Heute sehen wir uns drei Brunnen an, die etwas weiter auseinanderliegen, den Leuzebrunnen, den Inselebrunnen und den Schiffmannbrunnen.


Wie kommt man hin?
Ausgangspunkt des Spaziergangs ist die Haltestelle Mineralbäder (Stadtbahnlinien U1, U2, U14). Der Endpunkt des Spaziergangs ist bei der Stadtbahnhaltestelle Wilhelmsplatz (Stadtbahnlinien U1, U2, U13).

Im Gebiet unterwegs
Von der Haltestelle Mineralbäder geht man zunächst zum Mineralbad Leuze, indem man den Gleisen auf der Südostseite in Richtung Nordosten folgt. Vor dem Eingang zum Mineralbad Leuze befinden sich verschiedene Brunnen der Leuzequelle. In der kalten Jahreszeit sind diese Brunnen abgestellt. Dann kann man im Eingangsbereich des Mineralbads das Heilwasser trinken. Die Leuzequelle befindet sich als einzige der hier vorgestellten Mineralwasser-Trinkbrunnen knapp außerhalb des Gebiets von Bad Cannstatt im Stadtbezirk Stuttgart-Ost. 

Von der Leuzequelle überquert man auf einer Fußgängerbrücke in Richtung Nordwesten die Gleise der Stadtbahn und die Tunnelrampen des B14-Tunnels. Dahinter geht man durch einen Randbereich des Rosensteinparks und rechts (östlich) am Schloss Rosenstein vorbei. Gleich beim Schloss geht man nach halbrechts abwärts und verlässt den Rosensteinpark beim Elefantensteg, der die Gleise der Stadtbahn bei der Haltestelle Wilhelma und die Bundesstraße 10 überquert. 

Hinter dem Steg wendet man sich nach links abwärts zur Schiffsanlagestelle. Dort sieht man den Inselebrunnen, der von der Mombachquelle gespeist wird. Nun geht man wenige Meter neckaraufwärts und überquert den Neckar mit Hilfe der hölzernen Fußgängerbrücke. Auf der anderen Neckarseite geht man geradeaus weiter und überquert die Schönestraße auf einer weiteren Fußgängerbrücke. Dahinter geht man immer noch geradeaus weiter in die Eisenbahnstraße.

Jetzt heißt es aufpassen, denn langsam nähert man sich dem am wenigsten bekannten Mineralwasser-Trinkbrunnen in Bad Canstatt. Auf der linken Straßenseite der Eisenbahnstraße befinden sich die geraden Hausnummern. Unmittelbar vor dem Haus mit der Nummer 40 geht man rechtswinklig von der Eisenbahnstraße weg auf einen Weg. Keine Angst: Der Weg ist öffentlich, auch wenn es zunächst so aussieht, als ob man hier auf einem Privatweg wäre.

Der Weg führt in einen großen Hinterhofbereich zwischen der Eisenbahnstraße und der Badstraße. Dort befindet sich der Schiffmannbrunnen. Man geht nun weiter auf verwinkelten, aber eigentlich nicht zu verfehlenden Wegen und erreicht die Badstraße. Hier wendet man sich nach rechts und ist bald beim Wilhelmsplatz. Die Weglänge des Spaziergangs ist ca. 1,8 Kilometer.

Hier gibt es eine Übersicht über den Stadtbezirk Stuttgart-Bad Cannstatt. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk Stuttgart-Bad Cannstatt befassen, verlinkt.

Vor dem Haupteingang des Leuze-Mineralbads stehen diese Brunnen. Wenn während der kalten Jahreszeit das Wasser abgestellt ist, kann man im Eingangsbereich des Mineralbads Wasser trinken.
Der Inselebrunnen liegt ziemlich versteckt und von der Straße aus nicht sichtbar bei der Schiffsanlegestelle Wilhelma.
Der Schiffmann-Brunnen befindet sich zwischen der Eisenbahnstraße und der Badstraße. Der Brunnen wurde im Jahr 1822 erbohrt. Das Wasser wurde im angrenzenden Badhotel genutzt. Von 1887 bis 1972 befand sich in der Nachbarschaft das Mineralbad Schiffmann. 
         

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