Freitag, 15. März 2013

Öffentliche Mineralwasser-Trinkbrunnen in Stuttgart-Bad Cannstatt, Teil 3

Dies ist der dritte und letzte Post in diesem Blog in der kleinen Reihe zu den Mineralwasser-Trinkbrunnen in Stuttgart-Bad Cannstatt. Heute besuchen wir weitere drei Brunnen.

Ausgangspunkt des kleinen Brunnenspaziergangs ist die Stadtbahnhaltestelle Mühlsteg (Linie U14). Von der Haltestelle überquert man die stadtauswärtige Fahrbahn der Neckartalstraße und wendet sich dahinter nach links. Man steigt am Neckarufer ein wenig an, überquert jedoch nicht den Neckar, sondern geht geradeaus wenige Meter weiter, bis man links des Wegs den Auquellbrunnen sieht.

Nun geht man zurück und überquert den Neckar auf dem Mühlsteg. Dahinter geht man geradeaus weiter und überquert die Schmidener Straße. Dahinter wendet man sich nach links und durchquert die Kursaal-Anlagen, wobei man sich in den Anlagen auf der linken Seite hält. Am Ende der Anlagen direkt bei der Stadtbahnhaltestelle Kursaal befindet sich der Lautenschlägerbrunnen.


Zum nächsten Brunnen ist es eine längere Wegstrecke. Man geht im Verlauf der Kursaal-Anlagen zurück. An ihrem Ende geht man nach links in die Daimlerstraße und folgt ihr eine längere Zeit bis hinter den Durchlass unter der Bahnstrecke. Als nächstes biegt man nach rechts in den Veielbrunnenweg ab. Auf der linken Seite der Straße kommt man zum Veielbrunnen.

Nun geht man zum Bahnhof Bad Cannstatt. Man folgt dem Veielbrunnenweg weiter, biegt dann nach rechts in die Elwertstraße ab und darauf nach links in die Kegelenstraße. Sie führt zur Rückseite des Bahnhofs. Die Länge des Spaziergangs von der Stadtbahnhaltestelle Mühlsteg bis zum Bahnhof Bad Cannstatt ist ca. 2,8 Kilometer.  


Hier gibt es eine Übersicht über den Stadtbezirk Stuttgart-Bad Cannstatt. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk Stuttgart-Bad Cannstatt befassen, verlinkt.

Die Auquelle wurde im Jahr 1832 erbohrt. Im Jahr 1981 wurde die Quelle neu gefasst und der gläserne Turm erstellt. Dort sprudelt das Mineralwasser nach oben. Der Ruhewasserdruck der Auquelle beträgt 6,8 Meter über Geländehöhe. Allerdings sind die gläsernen Wände des Turms bereits so stark von den Mineralien bedeckt, dass man das Wasser kaum mehr sieht.
Der Lautenschlägerbrunnen befindet sich gegenüber dem Mineralbad Cannstatt. Der im Jahr 1934 mit Cannstatter Travertin gestaltete Brunnen wird von der Quelle Wilhelmsbrunnen II gespeist. Auf dem Brunnen sitzt ein Laute spielendes Büblein. Daher könnte der Name des Brunnens stammen. Allerdings wird als eine Namensherleitung auch der frühere Stuttgarter Oberbürgermeister Lautenschlager in Betracht gezogen.
Der Veielbrunnen ist nach Albert von Veiel benannt, dem Begründer der ersten deutschen Hautklinik. Vorher hatte die Quelle den Namen "Bunnen in den Trommelwiesen". Im Krieg wurde der Brunnen zerstört. Im Jahr 1953 wurde eine neue Bohrung niedergebracht.
 

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