Mittwoch, 26. August 2015

Aussicht vom Stuttgarter Bismarckturm

Während der vorletzten Jahrhundertwende wurden in Deutschland viele Bismarcktürme gebaut zum Gedenken an den ersten Reichskanzler des Deutschen Reiches. Einer dieser Türme ist der Stuttgarter Bismarckturm. Er befindet sich in Stuttgart-Nord am Rand des Stuttgarter Talkessels zwischen Killesberg und Kräherwald.

Der Stuttgarter Bismarckturm wurde im Jahr 1904 eröffnet. Der 20 Meter hohe Turm gehört der Landeshauptstadt Stuttgart. Die Stadt Stuttgart sieht sich jedoch nicht in der Lage, den Turm für Besucher offenzuhalten. Hier springt der Bürgerverein Killesberg und Umgebung e.V. ein und öffnet den Turm im Sommerhalbjahr samstags von 15 bis 19 Uhr und sonntags von 11 bis 19 Uhr. Die Eintrittsgebühr beträgt 0,50 Euro.

Die Aussicht vom Bismarckturm auf den Stuttgarter Talkessel und auf die umgebende Hügellandschaft ist grandios.


Wie kommt man hin?
Der nächstgelegene mit Stadtbahn und Bus erreichbare Punkt ist der Killesberg (Stadtbahnlinie U7, Buslinien 43,44). Man überquert die Straße "Am Kochenhof" mit Hilfe der Fußgängerbrücke. Dahinter geht man am Gelände des Tennisklubs Weissenhof e.V. vorbei und überquert die Parlerstraße. Dahinter folgt man der Straße "Am Tazzelwurm" aufwärts und biegt oben nach rechts in die Straße "Am Bismarckturm" ein. Sie führt am Turm vorbei. Die Entfernung ist ca. 1,2 Kilometer.

Siehe auch:
Vom Killesberg bis zum Bismarckturm im Post vom 13.01.2010 in diesem Blog

Hier gibt es eine Übersicht über die Aussichtstürme in der Region Stuttgart. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Aussichtstürmen befassen, verlinkt.

Hier gibt es eine Übersicht über den Stadtbezirk Stuttgart-Nord. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk Stuttgart-Nord befassen, verlinkt.     

Der Stuttgarter Bismarckturm wurde wie viele andere Bismarcktürme nach dem Entwurf "Götterdämmerung" von Architekt Wilhelm Kreis erbaut.
Blick vom Stuttgarter Bismarckturm in Richtung Ostsüdost: Man sieht in der rechten Bildhälfte die Türme des Kraftwerks Gaisburg. Dahinter erstreckt sich der Höhenzug um Kappelberg und Kernen im Schurwald.
Blick vom Bismarckturm in Richtung Südost: Die Gebäude im Vordergrund befinden sich auf dem Kriegsberg. Dahinter sieht man einen Teil der Stuttgarter Innenstadt. Am Horizont erstreckt sich der Rand des Stuttgarter Talkessels mit der Wangener Höhe (links), dem Frauenkopf (rechts der Bildmitte) und dem Hohen Bopser (am rechten Bildrand). 
Blick vom Bismarckturm in Richtung Süd: Am Horizont erhebt sich der Fernsehturm am Stuttgarter Kesselrand. In der rechten Bildhälfte sieht man eine bewaldete Kuppe, die sich vor und unterhalb des Kesselrands befindet. Dies ist die Karlshöhe.
Blick vom Bismarckturm in Richtung Südsüdwest: Man blickt hier auf den Stadtbezirk Stuttgart-West. Die Karlshöhe (links) und der Hasenberg (Mitte) trennen S-West vom Stadtbezirk Stuttgart-Süd dahinter.
Blick vom Bismarckturm in Richtung Südwest: Am Horizont erhebt sich in der Bildmitte der Birkenkopf, ein Aussichtspunkt am Rand des Stuttgarter Talkessels.
Blick vom Bismarckturm in Richtung Westsüdwest: Im Mittelgrund sieht man einige Gebäude des Stuttgarter Stadtbezirks Botnang, der vollständig von Wald umgeben ist.
Blick vom Bismarckturm in Richtung Westen: In dem hier sichtbaren großen Waldgebiet (Tauschwald) gibt es Mitte 2015 stark umstrittene Pläne für die Errichtung zweier riesiger Windräder.
Blick vom Bismarckturm in Richtung Westnordwest: Man blickt hier in das Feuerbachtal mit einem Teil des Stadtbezirks Feuerbach. Dahinter erhebt sich der Lemberg (Weinberge). Links davon sieht man die Kuppe des Grünen Heiner bei S-Weilimdorf, ein Berg, der aus Bauschutt errichtet wurde.
Blick vom Bismarckturm in Richtung Norden auf das Industriegebiet von S-Feuerbach
Blick vom Bismarckturm in Richtung Nordosten: Im Mittelgrund liegt der Pragsattel, der Berg dahinter ist der Burgholzhof.



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