Donnerstag, 1. Oktober 2015

Durch die Altstadt von Besigheim, Teil 2

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über einen Spaziergang durch die Altstadt von Besigheim, einer Fachwerkstadt an der Deutschen Fachwerkstraße im Landkreis Ludwigsburg. 

Mit nur ganz wenigen Abänderungen halten wir uns bei dem Spaziergang an den von der Stadt Besigheim erarbeiteten Historischen Rundgang durch Besigheim, zu dem es auch einen Prospekt gibt.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zum Rundgang durch die Altstadt. Zudem waren bereits einige Sehenswürdigkeiten das Thema. Heute geht es mit dem Rundgang weiter. 


Von der Hauptstraße in Besigheim biegt man nach rechts ab und steigt bei erster Gelegenheit eine Treppe hinauf. Über eine anschließende Gasse erreicht man den Marktplatz. Dort sind sehenswert: Das Gebäude der Stadtapotheke, der Marktbrunnen, das Dreigiebelhaus und das Rathaus

Man verlässt den Marktplatz, indem man links am Rathaus vorbeigeht. Darauf folgt man der Straße "Auf der Mauer" nach links, die entlang der ehemaligen inneren Stadtmauer von Besigheim verläuft. Man kommt zunächst am Amtsgericht vorbei. Es folgen ein verputztes Fachwerkhaus und ein Backhaus.

An der Einmündung der Straße Auf der Mauer in die Pfarrgasse steht das Gebäude Pfarrgasse 10. Der Pfarrgasse aufwärts folgend kommt man am Dekanat und am Alten Pfarrhaus vorbei.

Von dort geht es im folgenden Post in diesem Blog weiter.

Besigheim ist ein Fachwerkort an der Deutschen Fachwerkstraße. Hier gibt es eine Übersicht über die Deutsche Fachwerkstraße in der Region Stuttgart. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Fachwerkorten befassen, verlinkt.  

Das Gebäude der Stadtapotheke am Marktplatz in Besigheim entstand im Jahr 1628 durch den Umbau von zwei Gebäuden zu einem Geschäftshaus.
Der Marktbrunnen auf dem Marktplatz in Besigheim wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts erstellt. Auf der Säule steht ein Schildhalter mit dem Wappen der Markgrafschaft Baden.
Das Dreigiebelhaus auf dem Marktplatz in Besigheim ist eines der ältesten Fachwerkhäuser der Stadt. Es wurde 1486 - 1501 erbaut. Das Haus besitzt drei Gewölbekeller.
Die Fassade des Rathauses in Besigheim zeichnet sich durch spätmittelalterliches Fachwerk aus. Das Gebäude wurde 1459 errichtet. Die Uhr wird im 17. Jahrhundert erwähnt. Zunächst diente das Gebäude als Kaufhaus mit Fronwaage, Gerichtslaube und Fruchtkasten.
Dieses Gebäude in Besigheim dient seit 1821 als Amtsgericht. Zuvor war es Sitz der geistlichen Verwaltung. Es ist ein ummauertes, herrschaftliches Anwesen mit Hofeinfahrt, Wohnhaus und Resten von Wirtschaftsgebäuden.
Dieses verputzte Fachwerkhaus befindet sich bei der inneren Stadtmauer von Besigheim. Es wurde wahrscheinlich 1532 erbaut.
Eines von drei noch bestehenden Backhäusern in der Altstadt von Besigheim: Es wurde 1820 erbaut und ist noch in Betrieb.
Das 1461 erbaute Gebäude Pfarrgasse 10 ist ein in verblattetem Fachwerk ausgeführtes Haus. Es diente zunächst den Chorherren des Stifts Baden als Pfründehaus.
Dieses 1527 erbaute Gebäude ist seit 1596 Pfarrhaus.
Das Alte Pfarrhaus in Besigheim wurde 1774 auf dem Platz der ehemaligen herrschaftlichen Kelter erbaut.

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