Montag, 5. Oktober 2015

Durch die Altstadt von Besigheim, Teil 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über einen Spaziergang durch die Altstadt von Besigheim, einer Fachwerkstadt an der Deutschen Fachwerkstraße. Der hier beschriebene Spaziergang lehnt sich weitgehend an den offiziellen Historischen Stadtrundgang der Stadt Besigheim an.

Am Ende des vorangegangenen Posts sind wir fast am höchsten Punkt der Altstadt von Besigheim angekommen. Auf dem höchsten Punkt befinden sich das Steinhaus und der Schochenturm, die Bestandteil der Oberen Burg waren, sowie die Evangelische Stadtkirche.

Vor der Evangelischen Stadtkirche geht man die Kirchstraße abwärts und kommt an der Schule am Steinhaus vorbei. Von der Kirchstraße biegt man nach rechts in die Schlossgasse ab. Dort wo die Schlossgasse auf die Stadtmauer stößt, befindet sich das Ehemalige Königliche Oberamt. Man folgt nun nach links der Oberamteigasse abwärts. Bei der Abzweigung der Stadtschreibergasse steht die Stadtschreiberei. Geradeaus weitergehend biegt man von der Oberamteigasse nach links in die Türkengasse ab. In der Türkengasse steht ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus mit Rundbogenkeller.     


Von der Türkengasse biegt man nach rechts in die Kirchstraße ab und gleich darauf nach rechts in die Straße "Bühl". Dort wo diese Straße nach links umknickt, befindet sich ein weiteres historisches Backhaus. Die Straße Bühl knickt darauf ein zweites Mal nach links um. An der Ecke Entengasse/Bühl steht das Ehemalige Besigheimer Krankenhaus.

Von hier folgt man der Entengasse wenige Meter nach Norden zur Hauptstraße. Nach links führt die Hauptstraße zur schon bekannten Enzbrücke und weiter zum Bahnhof.

Besigheim ist ein Fachwerkort an der Deutschen Fachwerkstraße. Hier gibt es eine Übersicht über die Deutsche Fachwerkstraße in der Region Stuttgart. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Fachwerkorten befassen, verlinkt.

Das Steinhaus befindet sich am höchsten Punkt der Altadt von Besigheim. Das Gebäude wurde um 1220 als Wohnhaus der Oberen Burg erbaut.
Der Schochenturm oder Obere Turm wurde um 1220 von Hermann von Baden als Teil der Oberen Burg erbaut. Es ist ein Wohnturm, dessen Eingang sich im 3. Obergeschoss befindet.
Im Chor der Evangelischen Stadtkirche befindet sich das bedeutendste Kunstwerk von Besigheim, ein spätgotischer Cyriakus-Hochaltar von 1520. Die Kirche wurde 1383 zu Ehren der Heiligen Martin, Nikolaus und Katharina geweiht. Das Langhaus wurde 1448 erbaut.
Die Schule am Steinhaus war eine Lateinschule. Ihre erste Erwähnung war 1457. Seit 1975 ist hier eine Förderschule untergebracht.
An der Stelle dieses im Jahr 1908 errichteten Gebäudes befand sich das Alte Schloss. Das frühere Gebäude wurde 1810 Sitz des neugeschaffenen Oberamts Besigheim. Nach dem Ende des Oberamts ab 1938 wurde das heutige Gebäude Sitz staatlicher Ämter.
In der Oberamteigasse am östlichen Rand der Altstadt von Besigheim
Im 16. Jahrhundert wohnten in diesem dreistöckigen Fachwerkhaus die Stadtschreiber. Daher kommt der Name Stadtschreiberei für das Gebäude.
Dieses Fachwerkhaus wurde um 1600 mit einem Rundbogenkeller erbaut.
Eines von drei heute noch vorhandenen Backhäusern von Besigheim im östlichen Teil der Altstadt
Das im Jahr 1978 geschlossene ehemalige Besigheimer Krankenhaus war im 15. Jahrhundert ein Teil der Unteren Burg. 

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