Dienstag, 27. Dezember 2016

Auf dem Stromberg-Schwäbischer Wald-Weg von Besigheim nach Bietigheim

Der Stromberg-Schwäbischer Wald-Weg ist ein Haupt- und Weitwanderweg des Schwäbischen Albvereins. Der Weg führt mit elf Tagesetappen und insgesamt 156 Kilometern von Pforzheim-Kupferhammer nach Lorch.

Im heutigen Post in diesem Blog gehen wir einen Abschnitt des Stromberg-Schwäbischer Wald-Wegs von Besigheim nach Bietigheim. Dies ist ein Teil der 6. Tagesetappe des Wegs. Im Wegverlauf kommt man unter anderem durch die Altstadt von Besigheim, am Husarenhof mit seinen Feldern vorbei und durch den Bietigheimer Forst.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Der Stromberg-Schwäbischer Wald-Weg - ein Weitwanderweg des Schwäbischen Albvereins

Der Schwäbische Albverein, dessen Arbeitsgebiet sich auch über den größten Teil der Region Stuttgart erstreckt, hat in den Siebziger und Achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts einige sogenannte Haupt- und Weitwanderwege eingerichtet. Diese Wege verlaufen kreuz und quer durch das Arbeitsgebiet des Vereins.

Dazu gehört auch der Stromberg-Schwäbischer Wald-Weg. Dies ist der Hauptwanderweg 10 (HW 10) des Schwäbischen Albvereins.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Stromberg-Schwäbischer Wald-Weg kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Abschnitten des Stromberg-Schwäbischer Wald-Wegs befassen, werden vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Samstag, 17. Dezember 2016

Der Stadtbezirk Stuttgart-Untertürkheim


Der Stadtbezirk Stuttgart-Untertürkheim gehört zu den äußeren Stadtbezirken Stuttgarts. 

Der Stadtbezirk umfasst einen Teil der Neckartals östlich des Stuttgarter Talkessels. Untertürkheim liegt auf der orographisch rechten Talseite des Neckars. Zu Untertürkheim gehören auch der Württemberg mit der Grabkapelle sowie der Neckar zwischen dem Anschluss des Hafenbeckens 3 des Stuttgarter Neckarhafens und der Daimlerbrücke.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Stadtbezirk Stuttgart-Untertürkheim kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk befassen, werden vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Steckbrief
Name: Untertürkheim
Einwohner: ca. 16.400
Fläche: 605,5 Hektar

Stadtteile
Der Stadtbezirk Stuttgart-Untertürkheim besteht aus acht Stadtteilen: Benzviertel, Bruckwiesen, Flohberg, Gehrenwald, Lindenschulviertel, Luginsland, Rotenberg, Untertürkheim.

Angrenzende Stadtbezirke
Fünf Stadtbezirke Stuttgarts grenzen an den Stadtbezirk Stuttgart-Untertürkheim:
Obertürkheim (im Südosten)
Hedelfingen (im Süden)
Wangen (im Südwesten)
Ost (im Westen)
Bad Cannstatt (im Nordwesten)

Ein Teil der Außengrenze des Stadtbezirks Stuttgart-Untertürkheim ist identisch mit der Außengrenze der Landeshauptstadt Stuttgart. In diesem Bereich grenzt der Stadtbezirk Stuttgart-Untertürkheim an die Stadt Fellbach.

Haltepunkte der S-Bahn
Zwei Haltepunkte der S-Bahn befinden sich im Stadtbezirk Stuttgart-Untertürkheim: Neckarpark, Untertürkheim

Haltestellen der Stadtbahn
Vier Haltestellen der Stadtbahn befinden sich im Stadtbezirk Stuttgart-Untertürkheim: Blick, Eszet, Schlotterbeckstraße, Untertürkheim Bahnhof

Bisherige Artikel in diesem Blog zum Stadtbezirk Stuttgart-Untertürkheim:

Montag, 12. Dezember 2016

Die neue Freizeitwegekonzeption im Landkreis Göppingen wird im Jahr 2017 umgesetzt

Der Landkreis Göppingen wird im Lauf des Jahres 2017 im Rahmen einer kreisweiten Freizeitwegekonzeption ein neu beschildertes Wanderwegenetz in Anlehnung an die Wanderwegekonzeption Schwäbische Alb erhalten. Damit ist der Landkreis Göppingen der erste Landkreis in der Region Stuttgart, der seine Wanderwege kreisweit einheitlich beschildert. Hoffen wir, dass andere Landkreise diesem guten Beispiel folgen werden.

Am 04.07.2014 fasste der Göppinger Kreistag den Beschluss zur Entwicklung der Freizeitwegekonzeption für den Landkreis. Mit der Erarbeitung der Konzeption wurde im September 2014 das Planungsbüro VIA eG aus Köln beauftragt. Die Auftaktveranstaltung mit allen Beteiligten fand am 17.03.2015 statt. Von April bis September 2015 wurde eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Wege vorgenommen. Die Lenkungsgruppe zur neuen Freizeitwegekonzeption tagte bisher am 02.09.2015, 24.11.2015 und 10.03.2016. Am 20./21.10.2015 fanden vier regionale Workshops in den Gebieten Oberes Filstal, Mittleres Filstal, Unteres Filstal und Voralb statt. Am 16./17.02.2016 und am 10.03.2016 fanden Abstimmungen mit den Städten und Gemeinden statt.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Das neue Wanderwegenetz im 3B-Land im Landkreis Ludwigsburg

Am 18. September 2016 wurde das neue Wanderwegenetz im 3B-Land feierlich eröffnet. Mit dem Begriff 3B-Land bezeichnen die Touristiker das Gebiet um die Städte Bönnigheim, Besigheim und Bietigheim-Bissingen im Landkreis Ludwigsburg.

Im heutigen Post in diesem Blog soll das neue Wanderwegenetz für das 3B-Land kurz vorgestellt werden. Zukünftige Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Wegen des Wanderwegenetzes im 3B-Land befassen, werden vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Freitag, 2. Dezember 2016

Aussichtspunkt "Schönste Weinsicht 2012" bei Walheim

Das Deutsche Weininstitut vergab bisher in den Jahren 2012 und 2016 die Auszeichnung "Schönste Weinsicht" jeweils einem Aussichtspunkt in jedem der 13 deutschen Anbaugebiete. Für das Anbaugebiet Württemberg wurde die Auszeichnung Schönste Weinsicht im Jahr 2012 an den Aussichtspunkt "Ausblick von der Himmelsleiter" auf der Gemarkung Walheim und bei Besigheim vergeben. Dieser Aussichtspunkt wird heute meist mit "Schönste Weinsicht 2012" bezeichnet.

Der Aussichtspunkt Schönste Weinsicht 2012 befindet sich im Landkreis Ludwigsburg in der Region Stuttgart. Klar also, dass wir hier in diesem Blog den Aussichtspunkt Schönste Weinsicht 2012 auch einmal besuchen wollen. Übrigens befindet sich auch die Schönste Weinsicht 2016 für das Anbaugebiet Württemberg in der Region Stuttgart. Diesen Aussichtspunkt besuchen wir später mal.   

Montag, 28. November 2016

Aussichtspunkt "Haube Mannenberg" bei Rudersberg im Schwäbisch-Fränkischen Wald

Nördlich des Wieslauftals befindet sich im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald mit der sogenannten Haube bei Mannenberg einer der höchsten Punkte des Naturparks (539 m ü NN). Am Gipfel der Haube wurde ein Wasserbehälter erbaut. Am höchsten Punkt auf dem Dach des Wasserbehälters hat die Dorfgemeinschaft Mannenberg e.V. eine Panoramatafel aufgestellt. Sitzbänke befinden sich gleich neben der Panoramatafel.

Die Panoramatafel auf der Haube Mannenberg ist sehr detailreich angefertigt worden. In einer 360 Grad-Runde werden viele nahe und ferne geographische Objekte angezeigt. Auch die Entfernungen zu wichtigen Städten und Gebieten weltweit sind angegeben. Der Blick geht über einen Teil des Schwäbisch-Fränkischen Walds. Im Westen sieht man die Backnanger Bucht. Im Süden schimmert die "blaue Mauer" der Schwäbischen Alb.

Mittwoch, 23. November 2016

Der Stadtbezirk Stuttgart-Feuerbach

Der Stadtbezirk Stuttgart-Feuerbach befindet sich nördlich des Stuttgarter Talkessels im Feuerbachtal zwischen den Hügelketten des Lembergs im Norden, der Krailenshalde im Osten, des Killesbergs und Kräherwalds im Süden sowie des Tauschwalds im Südwesten.

Feuerbach gehört zu den äußeren Stadtbezirken Stuttgarts. Die Eingemeindung nach Stuttgart war im Jahr 1933.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Stadtbezirk Stuttgart-Feuerbach kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk befassen, werden vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Freitag, 18. November 2016

Der sanierte Fischreiherbrunnen auf dem Marie-Juchacz-Platz in Stuttgart-Mitte

Am 07. Oktober 2016 ist der sanierte Fischreiherbrunnen bei der Olgastraße in Stuttgart-Mitte eröffnet worden. 

Dieser Brunnen spielte jahrelang nur ein Schattendasein. Der Brunnen war beschädigt und nicht mehr funktionsfähig. Nun hat die Stiftung Stuttgarter Brünnele zusammen mit dem Tiefbauamt der Landeshauptstadt Stuttgart den Fischreiherbrunnen wieder zum Laufen gebracht und ansehnlich gemacht.

Der Fischreiherbrunnen wurde im Jahr 1934 erbaut. Im Jahr 1959 wurde der Brunnen beim Umbau der Einmündung Olga-/Blumenstraße in die Grünfläche bei dieser Einmündung versetzt. Die Grünfläche heißt inzwischen Marie-Juchacz-Platz. Im Jahr 1984 wurde der Brunnen bereits einmal saniert.

Der Brunnenstock des Fischreiherbrunnens besteht aus Crailsheimer Muschelkalk. Auf jeder der drei Seiten des Brunnenstocks befindet sich ein Wasserbecken. Am Fuß des Brunnenstocks befinden sich Hundetränken. Die drei Seiten des Brunnenstocks zeigen Reliefs mit verschiedenen Futtertieren der Reiher. Auf dem Brunnenstock ist eine Fischreihergruppe zu sehen.   

Sonntag, 13. November 2016

Die neue Harfenbrücke über den Langen See im Böblinger/Sindelfinger Stadtentwicklungsgebiet Flugfeld

Am 30.09.2016 ist über den Langen See im Stadtentwicklungsgebiet Flugfeld an der Grenze zwischen Böblingen und Sindelfingen eine neue Brücke für Fußgänger und Radfahrer freigegeben worden. Die neue Brücke wird in Anlehnung an ihr charakteristisches Aussehen Harfenbrücke genannt.

Die Brücke hat 1,1 Millionen Euro gekostet. Die Markungsgrenze zwischen Böblingen und Sindelfingen verläuft im Bereich der Brücke. Bestandteil der 50 Meter langen Brücke ist ein gebogener, 15 Meter hoher Brückenmast. 28 Seile tragen die Brückenplatte. Das asymetrische Aussehen der Brücke ist dem Baugrund geschuldet. Nördlich des Langen Sees ist der Baugrund relativ schlecht, so dass die Brücke hauptsächlich am Südufer des Langen Sees gegründet werden musste.

Das Flugfeld ist ein ca. 80 Hektar großes Konversionsareal an der Grenze von Böblingen und Sindelfingen. Früher war dort der Vorgänger des heutigen Stuttgarter Flughafens beheimatet. Auf dem Flugfeld sollen 7.000 Arbeitsplätze und Wohnungen für 4.000 Menschen entstehen.

Die neue Harfenbrücke ermöglicht es Fußgängern und Radfahrern, schneller vom Süden in den Norden des Flugfelds und zurück zu kommen, ohne den Umweg rund um den Langen See machen zu müssen. Man kann einen Besuch der neuen Harfenbrücke jedoch zu einem kleinen Rundweg erweitern, indem man anschließend einen Teil des Langen Sees umrundet.

Dienstag, 8. November 2016

Auf dem Rundwanderweg B durch das große Waldgebiet Sauhag bei Neuhausen auf den Fildern

Der Sauhag bei Neuhausen im Landkreis Esslingen ist das größte Waldgebiet der ansonsten eher ackerbaulich genutzten Fildern, einer Hochflächenlandschaft südlich von Stuttgart.

Der Sauhag ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die Städte und Gemeinden Neuhausen auf den Fildern, Wolfschlugen, Nürtingen, Wendlingen am Neckar, Köngen und Denkendorf liegen rund um den Sauhag. Die Autobahn A8 führt am nordöstlichen Rand des Sauhag vorbei. Der Sauhag ist mit einer Fläche von 1.143,5 Hektar vollumfänglich als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen (Ausweisung im Jahr 1972). So ist gewährleistet, dass der Flächenhunger auf den Fildern vor dem Sauhag wohl auf Dauer Halt machen wird.

Im Sauhag gibt es Bodendenkmale aus keltischer und römischer Zeit. Sie sind durch einen archäologischen Wanderweg erschlossen. Die Ortsgruppe Neuhausen/Fildern des Schwäbischen Albvereins hat im Sauhag vier Rundwanderwege beschildert. Wir gehen im heutigen Post in diesem Blog im Verlauf des Rundwanderwegs B.

Donnerstag, 3. November 2016

Der Stadtbezirk Stuttgart-Bad Cannstatt

Der Stadtbezirk Stuttgart-Bad Cannstatt erstreckt sich beidseits des Neckars. Der Neckar fließt ab der Daimlerbrücke bis auf Höhe des Zuckerbergs (zwischen Münstersteg und Aubrücke) im Stadtbezirk Bad Cannstatt.

Zum Stadtbezirk Bad Cannstatt gehören der Rosensteinpark, der Neckarpark, der Kurpark, die Kursaalanlagen, der Hauptfriedhof, der Travertinpark und die Weinberge am Burgholzhof. 

Bad Cannstatt ist der bevölkerungsreichste Stadtbezirk Stuttgarts. Bad Cannstatt besitzt die nach Budapest größten Mineralwasservorkommen Europas. Im 19. Jahrhundert war Bad Cannstatt eine berühmte Kurstadt. Vieles aus dieser Zeit ist heute noch erhalten

Bad Cannstatt gehört zu den äußeren Stadtbezirken Stuttgarts. Die Eingemeindung nach Stuttgart war im Jahr 1905.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Stadtbezirk Stuttgart-Bad Cannstatt kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk befassen, werden vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Samstag, 29. Oktober 2016

Der neue Esslinger Weinerlebnisweg, Teil 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum neuen Esslinger Weinerlebnisweg (Felsenweg). Im vorangegangenen Post in diesem Blog gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Weg. Hierbei kam auch zur Sprache, dass es im Wegverlauf leider keine Wegweiserbeschilderung gibt. Deshalb soll der Verlauf des Weinerlebniswegs im heutigen Post möglichst genau beschrieben werden.

Der Startpunkt des Wegs ist am Beginn des Neckarhaldenwegs auf der Westseite (der Turmseite) der Frauenkirche. Der Wegverlauf wird in Bezug auf die Themen der Infotafeln in drei Teile eingeteilt.

Montag, 24. Oktober 2016

Der neue Esslinger Weinerlebnisweg, Teil 1

Am orographisch rechten Talhang des Neckartals befinden sich in Esslingen etwa auf Höhe von der Esslinger Altstadt bis zum Stadtteil Mettingen Steillagenweinberge. Durch diese historischen Terrassenweinberge hat der Staffelsteiger Verein e.V., ein Verein "zum Erhalt und der öffentlichen Attraktivierung der Esslinger Weinberge als stadtbildprägendes Kulturdenkmal", am 11.09.2016 einen Weinerlebnisweg eröffnet.

Der Weg ist als Rundweg angelegt. Start- und Endpunkt sind am Beginn des Neckarhaldenwegs auf der Westseite der Frauenkirche. Dort befindet sich eine Informations- und Orientierungstafel zum Weg. Im Wegverlauf finden sich 20 Informationstafeln zum Weinbau und zur Geschichte. Die Tafeln sind auf Stelen bzw. an Wände montiert worden. Der Rundweg wird auch als Felsenweg bezeichnet. Im Jahr 2017 soll ein zweiter Weinerlebnisweg angelegt werden, der als Streckenweg von Esslingen nach Mettingen führt.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der neue Weinerlebnisweg kurz vorgestellt werden. Im folgenden Post wandern wir dann im Verlauf des Weinerlebniswegs (Felsenweg).

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Aussicht vom Daimlerturm im Kurpark von Stuttgart-Bad Cannstatt

Der Daimlerturm ist möglicherweise der am wenigsten bekannte Aussichtsturm Stuttgarts. Das ist nicht weiter verwunderlich. Denn dieser Turm ist normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Sein Standort ist zudem etwas versteckt im Kurpark von Bad Cannstatt, dem größten Stuttgarter Stadtbezirk.

Am 11.09.2016, dem Tag des offenen Denkmals, konnte man im Rahmen einer Führung den Daimlerturm besteigen, dabei das interessante Treppenhaus mit den Wandmalereien kennenlernen und die Aussicht vom Turm begutachten. Vor dem Eingang zum Turm bildete sich zeitweise eine längere Schlange. Von daher muss der Daimlerturm doch ein wenig bekannt sein.

Die Turmführungen wurden von Mitgliedern des Vereins Pro Alt Cannstatt übernommen. Dabei erfuhr man manch Interessantes über den Turm. Der Turm stand auf dem Grundstück von Gottlieb Daimler, das 1974 in den Cannstatter Kurpark integriert wurde. Das Grundstück war relativ weitläufig und reichte nach hinten bis zu den heutigen Tennisplätzen. Zur Zeit der Erbauung des Turms 1884 war es Mode, solche Aussichtstürme auf Privatgrund zu errichten. Im Inneren des Turms führt nur eine schmale Treppe und weiter oben eine Stiege zur Aussichtsplattform. Das mag auch ein Grund dafür sein, dass der Turm nur mit Führung zugänglich ist. Die ehemalige Werkstatt von Gottlieb Daimler befindet sich nur wenige Meter entfernt.

Der aus Cannstatter Travertin erbaute und 15 Meter hohe Turm wurde in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts aufgestockt. Teile des Turms wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört und später in veränderter Form wieder aufgebaut. Auf halber Turmhöhe gab es früher eine weitere Aussichtsplattform. Der Turm ist aus Cannstatter Travertin erbaut. 

Freitag, 14. Oktober 2016

Der Stadtbezirk Stuttgart-Nord

Der Stadtbezirk Stuttgart-Nord erstreckt sich über den nördlichen Rand des Stuttgarter Talkessels zwischen dem Chinagarten und dem Pragsattel. Auch der Killesberg, der Pragfriedhof, die Feuerbacher Heide und ein Teil des Kräherwalds gehören zu Stuttgart-Nord.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Stadtbezirk Stuttgart-Nord kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk befassen, werden vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt. 

Steckbrief
Name: Nord
Einwohner: ca. 25.600
Fläche: 681,5 Hektar

Sonntag, 9. Oktober 2016

Aussicht vom Kriegsbergturm in Stuttgart-Nord

Der Kriegsbergturm befindet sich am Nordrand des Stuttgarter Talkessels und am Hang des Kriegsbergs, eines vom Stuttgarter Kesselrand gegen den Hauptbahnhof vorragenden Bergausläufers.

Der Kriegsbergturm ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Am Tag des offenen Denkmals im Jahr 2016, am 11.09.2016, gab es eine Ausnahme. Der Verschönerungsverein Stuttgart e.V., dem der Kriegsbergturm und die ihn umgebenden Anlagen gehört, öffnete an diesem Tag den Turm für die Öffentlichkeit.

Aktualisierung: Der Verschönerungsverein Stuttgart e.V. plant, den Kriegsbergturm im Sommer 2017 an Sonntagen unter Aufsicht zu öffen.  

Dienstag, 4. Oktober 2016

Der Stuttgarter Karlsplatz mit dem Reiterdenkmal Kaiser Wilhelm I.

Der Karlsplatz befindet sich in der Stuttgarter Innenstadt in südlicher Nachbarschaft zum Schlossplatz.

Die Flächen, die in Stuttgart mit einem Platznamen benannt sind, lassen sich in zwei Kategorien einteilen. Einmal gibt es die Plätze, die gar keine sind, sondern reine Straßenkreuzungen darstellen. Dazu gehören zum Beispiel der Gebhard-Müller-Platz, der Charlottenplatz oder der Hegelplatz. Wäre es nicht eine gute Idee, wenn die Stadtverwaltung nach und nach diese Platznamen wieder abschaffen würde, um den Begriff des Platzes nicht in den Schmutz zu ziehen? Andererseits gibt es auch in Stuttgart Plätze, die diese Bezeichnung verdienen. Dazu gehören zum Beispiel der Schlossplatz, der Schillerplatz oder eben auch der Karlsplatz.

Der Karlsplatz ist nach Herzog Carl Eugen benannt. Der Herrscher ließ den vormals dort vorhandenen Herzogin-Garten 1773-1778 planieren. Der so entstandene Platz wurde nach dem Tod Carl Eugens Karlsplatz genannt. Eine andere inoffizielle Bezeichung des Platzes war Planie. Diese Bezeichnung ist heute noch vorhanden und wird für die Fläche zwischen dem Wilhelmspalais und dem früheren Kronprinzenpalais (heute Kunstmuseum) verwendet, eine Fläche, die an den Karlsplatz angrenzt.

Donnerstag, 29. September 2016

Zeppelinstein bei Leinfelden-Echterdingen

Im Zeitalter der Zeppelin-Luftfahrt hat man in Deutschland zahlreiche Zeppelinsteine (Gedenkstätten) errichtet. Eine davon befindet sich bei Echterdingen in der Region Stuttgart.

Der Zeppelinstein bei Echterdingen erinnert an eine weniger schöne Seite der Zeppelin-Luftfahrt. Im Jahr 1908 ereignete sich bei Echterdingen ein Unglück. Am 05.08.1908 zwang ein Motorschaden einen Zeppelin bei Echterdingen zu einer Notlandung. Einige Stunden später erfasste ein heftiger Gewittersturm das am Boden vertaute Luftschiff, riss es los und trieb es ca. 1.200 Meter über die Köpfe der Zuschauer hinweg nach Osten auf die Gemarkung des heutigen Filderstadt. Dort prallte der Zeppelin gegen Obstbäume und explodierte.

Der Zeppelinstein bei Echterdingen ist eine bis heute gepflegte Gedenkstätte. Das Areal ist ca. 50 mal 40 Meter groß. Es ist von einer Hecke eingerahmt. Auf dem Areal befinden sich der Zeppelinstein, Sitzbänke, alte Bäume, Informationstafeln und ein Gedenkstein der Zeppelin-Stiftung aus dem Jahr 2008. Wegen der unmittelbar neben dem Areal im Einschnitt verlaufenden autobahnähnlichen B 27 und deren Lärm hat das Gebiet etwas von seiner Anziehung verloren, die es früher zweifellos hatte.

Samstag, 24. September 2016

Der Stadtbezirk Stuttgart-Mitte

Der Stadtbezirk Stuttgart-Mitte umfasst den zentralen Teil des Stuttgarter Talkessels. Zum Stadtbezirk Stuttgart-Mitte gehören der Obere und der Mittlere Schlossgarten und der Hoppenlaufriedhof. Im Süden steigt der Stadtbezirk Stuttgart-Mitte beim Bopser und bei der Stafflenbergstraße an den Rand der Stuttgarter Halbhöhenlage an. 

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Stadtbezirk Stuttgart-Mitte kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk befassen, werden vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Montag, 19. September 2016

Thementafel "Die Steinstraße, eine alte Römerstraße" im Stuttgarter Wald

Das Stuttgarter Forstamt hat in den ausgedehnten Stuttgarter Wäldern zahlreiche Orientierungstafeln und darüber hinaus auch einige Thementafeln aufgestellt.

Heute besuchen wir die Thementafel "Die Steinstraße, eine alte Römerstraße". Diese Thementafel befindet sich im Glemswald zwischen dem Stadtbezirk Botnang und dem Schloss Solitude. Sie steht auf dem Boden des Stadtbezirks Feuerbach, direkt an der Grenze zum Gebiet des Stadtbezirks West. Der Grenzverlauf zwischen den Stuttgarter Stadtbezirken ist in diesem Bereich kompliziert und unübersichtlich. Das nächstgelegene bebaute Gebiet ist Stuttgart-Botnang.

Die Thementafel befasst sich mit der Steinstraße. Dies war eine Römerstraße, die einst vom Kastell Cannstatt über Rutesheim nach Pforzheim und weiter nach Ettlingen südlich des heutigen Karlsruhe verlief. Die Steinstraße war die bedeutendste Römerstraße im Raum Stuttgart.

Mittwoch, 14. September 2016

Zur neuen UNESCO-Weltkulturerbestätte "Le Corbusier" in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung

Das Welterbekomitee der Unesco hat bei seiner 40. Sitzung vom 10. bis 20. Juli 2016 in Istanbul zwei Gebäude des Architekten Le Corbusier in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung als Welterbestätte anerkannt. Dies ist die erste Unesco-Welterbestätte in Stuttgart und die zweite in der Region Stuttgart (Unesco-Welterbestätte Limes). 

Die neue Unesco-Welterbestätte Le Corbuiser ist eine sogenannte serielle Welterbestätte. Sie umfasst 17 Gebäude von Le Corbusier in sieben Staaten. Die Gesamtfläche der Welterbestätte ist 98,4838 Hektar groß. Die Fläche des Stuttgarter Teils der Welterbestätte ist 0,1165 Hektar groß. Diese Fläche umfasst nicht, wie fälschlicherweise auch gemeldet wurde, die gesamte Weißenhofsiedlung in Stuttgart, sondern nur die beiden Corbusier-Häuser in der Siedlung, die benachbart zueinander sind. 

Das eine der beiden Corbusier-Häuser hat die Adresse Bruckmannweg 2. Der Haustyp ist "Haus Citrohan". Das Haus ist heute noch bewohnt. Das andere der beiden Häuser hat die Adresse Rathenaustraße 1-3. Es ist ein Doppelhaus. In diesem Haus befindet sich heute das Weißenhofmuseum. Beide Häuser wurden in der zweiten Hälfte der Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts fertiggestellt.  

Praktisch gar nicht thematisiert in den Meldungen der vergangenen Wochen und Monate wurde die Pufferzone der Unesco-Welterbestätte. Das ist jedoch ein Thema gerade für diesen Blog "Wege in der Region Stuttgart". Die Unesco setzt für fast alle Weltnatur- und Weltkulturerbestätten sogenannte Pufferzonen fest (Buffer zones). Die Pufferzonen erstrecken sich meist rund um die eigentliche Welterbestätte. Sie haben die Aufgabe, Veränderungen in der Umgebung der Welterbestätte zu unterbinden, die schädlich für die Welterbestätte sein können. Dazu gehört zum Beispiel, dass der Blick von außen auf die Welterbestätte nicht beeinträchtigt werden darf, ebenso der Blick von der Welterbestätte nach außen.

Freitag, 9. September 2016

Das umgestaltete Südufer des Feuersees in Stuttgart-West

Am 19. Juli 2016 wurde das umgestaltete Südufer des Feuersees in Stuttgart-West eröffnet. Mit der Umgestaltung ist der begehbare Bereich bis unmittelbar an die Wasserfläche des Feuersees herangeführt worden. Eine barrierefreie Zugangsrampe, eine Freitreppe mit Sitzstufen und ein neuer Treppenaufgang führen zur neuen Gehfläche direkt am Seeufer.

Genau genommen ist es das Südsüdostufer des Feuersees, das jetzt umgestaltet worden ist. Der Feuersee mit seinen anschließenden Gehflächen befindet sich mitten im dichtbebauten Stuttgarter Stadtbezirk West. Der Feuersee ist ca. 125 Meter lang und 93 Meter breit. In den See ragt eine Halbinsel, auf der die neugotische Johanneskirche steht. Der Feuersee wurde als Löschteich im Jahr 1701 erbaut. Der Feuersee ist damit älter als der Großteil der Bebauung des Stadtbezirks West, der hauptsächlich während der Gründerzeit wuchs. Beim Bau der Johanneskirche 1864-1876 wurde der See umgestaltet. Es ist geplant, in den kommenden Jahren auch das Ostufer und das Westufer des Sees zu erneuern.  

Sonntag, 4. September 2016

Der Stadtbezirk Stuttgart-West

Der Stadtbezirk Stuttgart-West erstreckt sich über den westlichen Teil des Stuttgarter Talkessels zwischen Hasenberg-/Karlshöhe im Süden und Kräherwald im Nordwesten.

Zum Stadtbezirk Stuttgart-West gehören auch die Halbhöhenlagen am Nordhang des Hasenbergs und der Karlshöhe, beim Westbahnhof sowie beim Kräherwald. Nicht zuletzt gehört auch ein großer Teil des Stuttgarter Glemswalds einschließlich der Bärenseen und mit Schloss Solitude zum Stadtbezirk Stuttgart-West.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Stadtbezirk Stuttgart-West kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk befassen, werden vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Dienstag, 30. August 2016

Durch die Untertürkheimer Weinberge zum Naturdenkmal und Aussichtspunkt Dautenfels

Das Naturdenkmal Dautenfels in den Weinbergen rechts des Neckars zwischen Obertürkheim und Untertürkheim wurde bei der Einebnung und maschinellen Nutzbarmachung des Geländes im Rahmen der Rebflurbereinigung ausgespart. Es präsentiert sich heute wie eine Insel im gleichförmigen Meer der Weinberge.

Das Naturdenkmal heißt mit vollem Namen "Erdgeschichtlicher Aufschluss im Stubensandstein Dautenfels". Es wurde im Jahr 2003 von der Landeshauptstadt Stuttgart ausgewiesen und umfasst eine Fläche von 0,1 Hektar. Das am Hang gelegene Schutzgebiet zeigt eine schöne Felswand aus Stubensandstein. Im Gebiet gibt es Hecken und Bäume - ganz im Gegensatz zur baumfreien Umgebung. Auf zwei Ebenen oberhalb und unterhalb der Stubensandsteinwand gibt es Sitzbänke. Vom Naturdenkmal aus hat man einen schönen Blick auf die Stuttgarter Oberen Neckarvororte im Neckartal und die umgebenden Höhen.

Donnerstag, 25. August 2016

Der Sternen-Brunnen auf der Uhlandshöhe in Stuttgart-Ost

Die Uhlandshöhe ist eine Erhebung zwischen dem Stuttgarter Talkessel und der Taleinbuchtung von Stuttgart-Ost. Fast am höchsten Punkt der Uhlandshöhe befindet sich ein Brunnen, der Sternen-Brunnen. Das ist ein ungewöhnlicher Platz für einen Brunnen. Es ist deshalb anzunehmen, dass das Wasser für diesen Brunnen nicht vor Ort gewonnen wird, sondern aus einer Wasserleitung kommt. Das Wasser des Brunnens fließt nicht ständig, sondern nur für kurze Zeit nach dem Berühren einer Fläche.

Im Jahr 1893 wurde auf der Uhlandshöhe ein städtischer Trinkwasserbehälter gebaut. 1911 entstand die Sternwarte auf der Uhlandshöhe. Der Sternen-Brunnen wurde im Jahr 1920 erbaut und erhält sein Wasser von der Trinkwasserleitung. 2012/2013 wurde der Brunnen mit Unterstützung der Stiftung Stuttgarter Brünnele durch das Tiefbauamt der Landeshauptstadt Stuttgart grundlegend saniert. Am 08.06.2013 wurde der Brunnen neu eingeweiht.    

Samstag, 20. August 2016

Von Stuttgart-Rotenberg durch die Weinberge zur Kapf-Aussichtsanlage Uhlbach

Die Kapf-Aussichtsanlage befindet sich am oberen Rand der Weinberge von Stuttgart-Uhlbach. Die Anlage wurde im Rahmen der 1966-1970 vorgenommenen ersten Rebflurbereinigung in Stuttgart-Uhlbach gebaut. Heute ist die Anlage etwas in die Jahre gekommen. Ein Auffrischung wäre sinnvoll.

Die in den Sechziger und Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts vorgenommene Rebflurbereinigung hat das Aussehen eines Großteils der Stuttgarter Weinberge vollständig verändert. Die Kleinteiligkeit mit den Trockenmauern, den Treppen und der teilweisen Steilheit der Weinberge wurde zugunsten großer, nicht mehr so steiler und durch Fahrwege bestens erschlossener Parzellen aufgegeben. Für die Spaziergänger und Besucher wurden die Weinberge im Zuge der Rebflurbereinigung durch die zahlreichen asphaltierten Wirtschaftswege und durch einige Besuchereinrichtungen besser zugänglich als zuvor.

Der Kapf ist ein Geländevorsprung des Götzenbergs. Er befindet sich nordöstlich über Uhlbach, das in einem Seitental des Neckartals liegt und zum Stadtbezirk Obertürkheim gehört. Die Aussichtsanlage hat eine Höhe von 422 m ü NN. Von der Aussichtsanlage hat man einen schönen Blick in Richtung Südwesten über den Talkessel von Uhlbach hinweg auf das Neckartal, die Wangener Höhe und einen Teil des Stuttgarter Talkessels. Bei der  Aussichtsanlage gibt es Sitzbänke. Eine rückwärtig befindliche Pergola war im Sommer 2016 wegen Baufälligkeit abgeschrankt.

Die Kapf-Aussichtsanlage ist im Eigentum des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V.. Der Verein gestaltete die Aussichtsanlage nach Vorschlägen des damaligen Gartenbauamts und brachte 25.000 DM in die Umgestaltung ein.    

Montag, 15. August 2016

Der Stadtbezirk Stuttgart-Ost

Der Stadtbezirk Stuttgart-Ost erstreckt sich über das Gebiet zwischen dem Ostrand des Stuttgarter Talkessels und dem Neckar. Zum Stadtbezirk Stuttgart-Ost gehören auch die Waldflächen um den Frauenkopf sowie bei der sogenannten Waldebene westlich der Wangener Höhe.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Stadtbezirk Stuttgart-Ost kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk befassen, werden vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Steckbrief
Name: Ost
Einwohner: ca. 45.800
Fläche: 903,5 Hektar  

Stadtteile
Der Stadtbezirk Stuttgart-Ost besteht aus den acht Stadtteilen: Berg, Frauenkopf, Gablenberg, Gaisburg, Gänsheide, Ostheim, Stöckach, Uhlandshöhe.

Angrenzende Stadtbezirke
Acht Stadtbezirke Stuttgarts grenzen an den Stadtbezirk Stuttgart-Ost:
Bad Cannstatt (im Nordosten)
Untertürkheim (im Osten)
Wangen (im Südosten)
Hedelfingen (im Südosten)
Sillenbuch (im Süden)
Süd (im Südwesten)
Mitte (im Westen)
Nord (im Nordwesten)     

Haltestellen der Stadtbahn
Bergfriedhof, Brendle (Großmarkt), Bubenbad, Gaisburg, Geroksruhe, Heidehofstraße, Karl-Olga-Krankenhaus, Metzstraße, Mineralbäder, Ostendplatz, Ostheim Leo Vetter Bad, Payerstraße, Raitelsberg, Schlachthof, Stafflenbergstraße, Stelle, Stöckach, Wangener-/Landhausstraße

Bisherige Artikel in diesem Blog zum Stadtbezirk Stuttgart-Ost:

Mittwoch, 10. August 2016

Auf dem Staibhöhenweg und dem Schillerlindenweg zum Aussichtspunkt Schillerlinde auf der Wangener Höhe

Die Wangener Höhe ist ein Ausläufer der Fildern. Sie erstreckt sich zwischen dem Neckartal bei Stuttgart-Wangen und dem Dürrbachtal bei Stuttgart-Hedelfingen. Die Wangener Höhe ist ein einziges großes Gartengelände, das größte Gartengelände Stuttgarts. An den Hängen sind auch einige Weinberge zu finden.

Das Wegenetz auf der Wangener Höhe ist sehr dicht. In den Jahren 2010 bis 2012 wurden Anstrengungen unternommen, die zum Teil zugewachsenen Wege auf der Wangener Höhe freizumachen und somit für die Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen.

Im heutigen Post in diesem Blog steigen wir von Stuttgart-Wangen im Verlauf des Staibhöhenwegs und des Schillerlindenwegs am Nordosthang der Wangener Höhe hinauf zum Aussichtspunkt Schillerlinde. Der Spaziergang verläuft zum größeren Teil auf asphaltierten Wegen. Im oberen Teil geht es über einen historischen Pflasterweg.

Freitag, 5. August 2016

Auf der autofreien Buowaldstraße durch den Silberwald nach Alt-Sillenbuch


Seit dem 7. Juni 2016 ist die Buowaldstraße zwischen der Jahnstraße bei der "Stelle" in Stuttgart-Ost und Stuttgart-Sillenbuch für den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Damit kann man jetzt problemlos dieses Straßenstück als Fußgänger nutzen, um durch den Silberwald nach Alt-Sillenbuch zu spazieren.

Die Buowaldstraße ist ein asphaltierter Forstweg, der früher für den öffentlichen Verkehr zugelassen war. Begegnungsverkehr war jedoch wegen der kleinen Breite der Straße nicht möglich. Deshalb war der Kfz-Verkehr seit 1980/81 tageszeitabhängig nur während der Berufsverkehrszeiten und jeweils nur in einer Richtung zugelassen (6-9 Uhr in Richtung Jahnstraße, 16-19 Uhr in Richtung Alt-Sillenbuch). 

Im November 2012 gab es einen Grundsatzbeschluss des Gemeinderats zur Schließung der Buowaldstraße. Gründe waren der Amphibienschutz, die Beruhigung des Waldgebiets und verkehrsstrukturelle Erwägungen. Am 22. August 2013 veröffentlichte die Stadt Stuttgart die Teileinziehung der Buowaldstraße. Die Straße wurde daraufhin gesperrt. Im Juni 2014 wurde eine Klage gegen die Sperrung vor Gericht eingereicht. Die Sperrung der Straße wurde daraufhin zunächst wieder aufgehoben. Das Stuttgarter Verwaltungsgericht hat in einem Urteil vom 19. April 2016 der Klage nicht stattgegeben und die Teileinziehung der Buowaldstraße bestätigt. Nach dem Ablauf der Berufungsfrist hat die Stadt die Buowaldstraße nun am 7. Juni 2016 endgültig gesperrt. Hierzu wurden die bereits vorhandenen Schranken an beiden Enden der Straße dauerhaft geschlossen.

Sonntag, 31. Juli 2016

Neue Fernbushaltestelle beim Bahnhof Kornwestheim

Stuttgart ist eine der ganz wenigen Städte in Deutschland, die in der Innenstadt bzw. beim Hauptbahnhof keinen Fernbusbahnhof haben. Es gibt jedoch in den Außenbezirken der Region Stuttgart mehrere Fernbusbahnhöfe. Im Juni 2016 ist in Kornwestheim eine neue Fernbushaltestelle hinzugekommen.

Der Gemeinderat von Kornwestheim hat in seiner öffentlichen Sitzung am 10.03.2016 eine neue Fernbushaltestelle genehmigt, die vom Unternehmen "MeinFernbus Flixbus" angefahren wird. Die neue Haltestelle befindet sich am Westausgang des Kornwestheimer Bahnhofs in der Bahnhofstraße zwischen der Einmündung der Salamander- und der Poststraße. Die Kosten für die Einrichtung der Haltestelle von 35.000 Euro wurden gemäß der Vorlage für den Kornwestheimer Gemeinderat vom Unternehmen MeinFernbus Flixbus übernommen.

Dienstag, 26. Juli 2016

Der Stadtbezirk Stuttgart-Süd


Der Stadtbezirk Stuttgart-Süd umfasst den südwestlichen Teil des Stuttgarter Talkessels sowie das angrenzende Nesenbachtal. Der Stadtbezirk erstreckt sich auch über die Halbhöhenlagen des Stuttgarter Talkessels sowie über verschiedene Waldgebiete am Kesselrand.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Stadtbezirk Stuttgart-Süd kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk befassen, werden vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel wird auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Steckbrief
Name: Süd
Einwohner: ca. 42.500
Fläche: 958,6 Hektar 

Stadtteile
Der Stadtbezirk Stuttgart-Süd besteht aus sieben Stadtteilen: Bopser, Lehen, Weinsteige, Karlshöhe, Heslach, Südheim, Kaltental.

Angrenzende Stadtbezirke:
Sieben Stadtbezirke Stuttgarts grenzen an den Stadtbezirk Stuttgart-Süd:
Degerloch (im Süden)
Mitte (im Nordosten)
Möhringen (im Südwesten)
Ost (im Osten)
Sillenbuch (im Südosten)
Vaihingen (im Südwesten)
West (im Nordwesten und Norden).

Haltestellen der Stadtbahn
Zehn Haltestellen der Stadtbahn befinden sich im Stadtbezirk Stuttgart-Süd: Bihlplatz, Engelboldstraße, Erwin-Schoettle-Platz, Heslach Vogelrain, Kaltental, Marienplatz, Österreichischer Platz, Südheimer Platz, Waldeck, Weinsteige.

Die Talstation der Standseilbahn zum Waldfriedhof befindet sich ebenfalls im Stadtbezirk Stuttgart-Süd. Auch die Haltestellen Marienplatz, Liststraße, Pfaffenweg und Wielandshöhe der Zahnradbahn Marienplatz-Degerloch liegen innerhalb des Stadtbezirks.

Bisherige Artikel in diesem Blog zum Stadtbezirk Stuttgart-Süd:

Donnerstag, 21. Juli 2016

Rundwanderweg HölzerSee bei Magstadt

Der Rundwanderweg HölzerSee bei Magstadt gehört zur Wegegruppe der LandTouren im Landkreis Böblingen.

Die LandTouren sind ausgesuchte Rundwanderwege in den Landschaften Schönbuch und Heckengäu im Landkreis Böblingen, die in Anlehnung an die Kriterien der Qualitätswege Wanderbares Deutschland geführt und beschildert sind.

Der Weg führt durch die Wälder auf beiden Seiten des Oberen Hölzertals, das vom Rankbach durchflossen wird. Hierbei kommt man am Hölzer See, einem Naturdenkmal sowie an einem ehemaligen Steinbruch vorbei. Das Gebiet befindet sich am Übergang vom Heckengäu zu den großen Wäldern des Glemswalds und des Schönbuchs.

Steckbrief
Name: HölzerSee
Wegegruppe: LandTouren
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 7,7 Kilometer
Landkreis: Böblingen
Stadt/Gemeinde: Magstadt
Großlandschaften: Schwäbisches Keuper-Lias-Land, Neckar- und Tauber-Gäuplatten
Naturräume: Schönbuch und Glemswald, Obere Gäue 

Samstag, 16. Juli 2016

Die LandTouren - neue Rundwanderwege im Landkreis Böblingen

Der Landkreis Böblingen mit seiner Stabstelle für naturschutzorientierte Regionalentwicklung und Tourismus hat im Schönbuch und im Heckengäu neue, gut markierte und beschilderte Rundwanderwege eingerichtet. Sie firmieren unter dem Dachbegriff LandTouren. 

Im heutigen Post in diesem Blog werden die LandTouren kurz vorgestellt. Vom heutigen Post sind alle Artikel in diesem Blog verlinkt, die sich mit einzelnen LandTouren befassen. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt. 

Die LandTouren sind mit freistehenden Wegweisern beschildert. Leider ist es nicht gelungen, die LandTouren einheitlich zu beschildern und damit aus den LandTouren eine eigene Marke zu machen. Die Wegweiser der einzelnen LandTouren unterscheiden sich in Abhängigkeit von der Lage der Rundwanderwege in den Arbeitsgebieten des Schwäbischen Albvereins bzw. des Schwarzwaldvereins.

Die im Arbeitsgebiet des Schwäbischen Albvereins gelegenen Rundwanderwege der LandTouren verfügen über grüne, freistehende Wegweiserblätter. Der Name und die Höhe des Wegweiserstandorts sind auf einer Standortplakette unten am Wegweiserpfosten angegeben. Das Wegzeichen ist ein gelber Kreisring auf weißem Grund.

Die im Arbeitsgebiet des Schwarzwaldvereins gelegenen Rundwanderwege der LandTouren verfügen über weiße Wegweiser, die das Wegzeichen, den Namen der Rundwanderung und die Länge der Rundwanderung anzeigen. Diese Wegweiser befinden sich an den bereits vorhandenen Wegweiserstandorten des Wegenetzes des Schwarzwaldvereins. Das Wegzeichen der LandTour ist jeweils das bereits vorhandene Wegzeichen der Wege des Schwarzwaldvereins, eine gelbe oder eine blaue Raute.

Sonntag, 10. Juli 2016

Der neue Panoramaweg Parksiedlung in Ostfildern

Was lange währt, wird endlich gut. So könnte man die Baugeschichte des neuen Panoramawegs Parksiedlung in Ostfildern beschreiben. Der vom Verband Region Stuttgart im Rahmen des Vorhabens "Landschaftspark Region Stuttgart" bezuschusste neue Weg sollte eigentlich schon im Herbst 2015 fertig sein. 

Der Post vom 26.11.2015 in diesem Blog konnte allerdings nur die Aussicht von der neuen Plattform bei der Breslauer Straße beschreiben, weil der eigentliche Weg noch eine Baustelle war. Beim zweiten Besuch vor Ort im Juni 2016 war der Weg dann fertiggestellt.

Der Panoramaweg Parksiedlung war in der Liste der vom Verband Region Stuttgart im Rahmen des Vorhabens Landschaftspark Region Stuttgart geförderten Projekten für das Jahr 2014 enthalten. Der Verband Region Stuttgart leistete einen Zuschuss von 170.000 Euro. Die etwas längere Projektbezeichnung lautet: "Herstellung eines neuen Aussichtsweges am Rande der Filder zum Neckartal hin mit einer Reihe von gestalteten Aussichtspunkten". Die Zuwendung war für die Jahre 2014 und 2015 (jeweils 85.000 Euro) geplant.  

Montag, 4. Juli 2016

Auf dem Remstal-Höhenweg von Weinstadt-Schnait nach Winterbach

Im heutigen Post in diesem Blog gehen wir einen Abschnitt des Remstal-Höhenwegs von Schnait nach Winterbach.  

Der Remstal-Höhenweg führt mit einer Gesamtlänge von 226 Kilometern und 12 Tagesetappen über die Höhen beidseits des Remstals. Die heutige Wegstrecke ist ein Teil der zweiten Etappe des Weitwanderwegs.

Der heutige Abschnitt des Remstal-Höhenwegs ist von der Bushaltestelle Buchhaldenstraße in Schnait bis zum S-Bahnhaltepunkt Winterbach ca. 9,4 Kilometer lang. Der Remstal-Höhenweg führt zwischen Schnait und Winterbach hinauf auf die Ausläufer des Schurwalds südlich des Remstals. Hierbei wird ein Höhenunterschied von ca. 170 Metern bewältigt. 

Anmerkung
Zur Remstal Gartenschau 2019 ist geplant, den Remswanderweg des Schwäbischen Albvereins und den Remstal-Höhenweg des Tourismusvereins Remstal-Route zum neuen RemstalWeg mit einer Länge von 220 Kilometern zusammenzulegen. Die Beschreibung in diesem Post wird dann mindestens in Teilen hinfällig.

Mittwoch, 29. Juni 2016

Der Remstal-Höhenweg - ein Weitwanderweg über die Höhen beidseits des Remstals

Der Tourismusverein Remstal-Route e.V. hat im Jahr 2010 einen neuen Weitwanderweg eingerichtet. Der 226 Kilometer lange Remstal-Höhenweg verläuft über die Höhen und durch die Seitentäler beidseits des Remstals. Der Weg setzte Maßstäbe bei der Markierung und Beschilderung im Rems-Murr-Kreis. 

Ca. 700 neue freistehende Wegweiser, wie sie bisher in der Region Stuttgart weitgehend ungekannt waren, zeigen an vielen Stellen des Wegs die nächsten Ziele und die Entfernungen. Im Rahmen der Remstal-Gartenschau im Jahr 2019 ist geplant, ein einheitliches Wanderwegweisersystem für das gesamte Remstal einzuführen. In diesem Zusammenhang wird die Wegweisung des Remstal-Höhenwegs möglicherweise noch einmal angepasst werden.

Im heutigen Artikel in diesem Blog soll der Remstal-Höhenweg kurz vorgestellt werden. In diesem Artikel werden alle weiteren Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Abschnitten des Remstal-Höhenwegs befassen, verlinkt. Der heutige Artikel wird auch von der rechten Spalte des Blogs aus direkt verlinkt.  

Anmerkung
Zur Remstal Gartenschau 2019 ist geplant, den Remswanderweg des Schwäbischen Albvereins und den Remstal-Höhenweg des Tourismusvereins Remstal-Route zum neuen RemstalWeg mit einer Länge von 220 Kilometern zusammenzulegen. Die Beschreibung in diesem Post wird dann mindestens in Teilen hinfällig.

Donnerstag, 23. Juni 2016

Der neue öffentliche Fußweg durch das untere Klingenbachtal in Stuttgart-Ost

Am 4. Juni 2016 wurde in Stuttgart-Ost ein neuer Weg durch die Kleingartenanlage zwischen der oberen und unteren Klingenbachanlage eröffnet. Damit ist der Grünzug zwischen der Wagenburgstraße und der Kreuzung Talstraße/Wangener Straße jetzt auf ausgebauten öffentlichen Wegen durchgehend begehbar.

Die neue Parkanlage bei der Talstraße als unterer Teil der Klingenbachanlage wurde bereits im Juli 2012 eröffnet. Damals wurde auch der bisher private Weg durch die Kleingartenanlage zwischen der oberen und unteren Klingenbachanlage öffentlich zugänglich gemacht (siehe den Post vom 16.08.2012 in diesem Blog). Das war jedoch nur eine provisorische Lösung. Im Jahr 2015 wurde der Weg durch die Kleingartenanlage für die Öffentlichkeit wieder geschlossen. Der Weg wurde vollständig neu gebaut und verbreitert. Das hatte nicht zu übersehende Auswirkungen auf die gesamte Kleingartenanlage, weshalb es von den Betreibern der Gärten auch Bedenken ergab.

Mit dem jetzt neueröffneten Weg ist die Kleingartenanlage nicht wiederzuerkennen. In der Kleingartenanlage wurde jetzt auch ein Kirschgarten-ein Garten für Kinder eingerichtet. Dieser Garten steht zukünftig allen Kindereinrichtungen im Stadtbezirk S-Ost offen.

Freitag, 17. Juni 2016

Zur neuen Fischzählanlage am Zugwiesenbach bei der Neckarschleuse Poppenweiler

Dem großen Renaturierungsprojekt Zugwiesen am Neckar bei Ludwigsburg haben wir in diesem Blog schon mehrfach einen Besuch abgestattet. Heute geht es erneut dorthin. Der Anlass ist heute die neue Fischzählanlage am Zugwiesenbach bei der Neckarschleuse Poppenweiler.

Bestandteil des Renaturierungsprojekts Zugwiesen war ja nicht nur die Umgestaltung der Fläche der Zugwiesen auf der linken Neckarseite gegenüber dem Ludwigsburger Stadtteil Poppenweiler. Ein wichtiges Ziel der Renaturierungsmaßnahme war auch, den Neckar bei der Staustufe Poppenweiler für Fische wieder durchgängig zu machen. Hierzu legte man den Zugwiesenbach an, der die Staustufe Poppenweiler umgeht. Das nennt man in der Fachspreche ein Umgehungsgerinne. Im Verlauf dieses Zugwiesenbachs wurde nun im Frühjahr 2016 eine Fischzählanlage eingerichtet.

Der Zugwiesenbach ist einer der ganz wenigen Bäche im Land, der nicht aus einer Quelle, sondern durch die Abzweigung aus einem Fluss entsteht. Die Mündung des Zugwiesenbachs erfolgt dann in denselben Fluss, aus dem er entstanden ist. Die Staustufe Poppenweiler ist mit einem Höhenunterschied von 7 Metern ein unüberwindbares Hindernis für die Fische im Neckar. Der Zugwiesenbach ermöglicht es den Neckarfischen, die Staustufe Poppenweiler zu umschwimmen.

Die Fischzählanlage im Zugwiesenbach wurde von der Stadt Ludwigsburg zusammen mit dem Württembergischen Anglerverein e.V. erbaut. Die Anlage ermöglicht es nicht nur, Fische zu zählen, sondern auch ihre Größe, ihre Schwimmrichtung, sowie (mittels Videoauswertung) die Fischart zu bestimmen. Mit Hilfe der Fischzählanlage soll die Wirksamkeit des Umgehungsgerinnes Zugwiesenbach ermittelt werden.

Samstag, 11. Juni 2016

Der neue Weinweg Fellbach am Fellbacher Kappelberg

Der Weinweg Fellbach ist ein Lehr- und Erlebnispfad der neuen Generation. Der im Jahr 2014 eröffnete und ca. 4,3 Kilometer lange Weinweg beschreibt einen Rundkurs durch die Fellbacher Weinberge am Kappelberg. Der neue Weinweg Fellbach löste die bisherigen beiden Weinbaulehrpfade in Fellbach ab. Der Post vom 19.09.2009 in diesem Blog, in dem es um den Kleinen Weinbaulehrpfad Fellbach ging, hat somit nur noch historische Bedeutung.

Der neue Weinweg Fellbach ist nicht zu übersehen. Dafür sorgen alleine schon die sogenannten Landmarken, die das vertikale Leitsystem des Weinwegs Fellbach bilden. Die Landmarken sind von Weitem sichtbare hohe Stelen, deren oberer Teil mit Solar-Paneelen und LED-Leuchten bestückt ist. Sie leuchten zum Teil nachts. 

Weitere Elemente des neuen Weinwegs Fellbach sind das am Boden angebrachte horizontale Leitsystem, die sogenannten Lesezeichen mit Texten zur Biodiversität, verschiedene Stationen sowie die Panoramaterrasse. Allerdings sind auch zwei Jahre nach der Eröffnung des Weinwegs noch nicht alle Stationen fertiggestellt, was bereits zu Kritik geführt hat.    

Sonntag, 5. Juni 2016

Naturschutzgebiete im Rems-Murr-Kreis


26 Naturschutzgebiete gibt es zur Zeit im Rems-Murr-Kreis. Der Rems-Murr-Kreis hat Anteil an den Großlandschaften "Schwäbisches Keuper-Lias-Land" und "Neckar- und Tauber-Gäuplatten" sowie an den Naturräumen "Schurwald und Welzheimer Wald", "Schwäbisch-Fränkische Waldberge" und "Neckarbecken". Der größere Teil der Naturschutzgebiete befindet sich in den Naturräumen Schurwald und Welzheimer Wald sowie Schwäbisch-Fränkische Waldberge, die sich durch zahlreiche Schluchten und Klingen auszeichnen.

Das größte Naturschutzgebiet im Rems-Murr-Kreis ist das NSG Leintal zwischen Leinecksee und Leinhäusle mit einer Fläche von 202,5 Hektar. An diesem Naturschutzgebiet hat neben dem Rems-Murr-Kreis auch der Ostalbkreis Anteil. Das größte ausschließlich im Rems-Murr-Kreis gelegene Naturschutzgebiet ist das NSG Buchenbachtal mit einer Fläche von 118,4 Hektar. Das kleinste Naturschutzgebiet im Rems-Murr-Kreis ist das NSG Harbacher Quellsumpf mit einer Fläche von 0,6 Hektar.

Das älteste Naturschutzgebiet im Rems-Murr-Kreis ist das NSG Hägeles- und Brunnenklinge. Es wurde im Jahr 1969 verordnet. Das jüngste Naturschutzgebiet ist das NSG Oberes Zipfelbachtal mit Seitenklinge und Teilen des Sonnenbergs (Verordnung 2009). Die beiden bekanntesten Naturschutzgebiete sind wohl das NSG Hörschbachschlucht bei Murrhardt und das NSG Wieslaufschlucht und Edenbachschlucht bei Welzheim.

Im heutigen Post in diesem Blog werden die Naturschutzgebiete im Rems-Murr-Kreis mit einigen Daten aufgelistet. Zukünftig sollen alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Naturschutzgebieten im Rems-Murr-Kreis befassen, vom heutigen Artikel aus verlinkt werden. Der heutige Artikel wird auch von der rechten Spalte des Blogs aus direkt verlinkt.   

Montag, 30. Mai 2016

Stuttgarter Rundwanderweg von der Doggenburg zum Schützenhaus Weilimdorf

Heute erwandern wir die fünfte Etappe des Stuttgarter Rundwanderwegs. Sie führt mit einer Länge von 7,3 Kilometern von der Doggenburg bis zum Schützenhaus Weilimdorf

Der Stuttgarter Rundwanderweg (auch: Rössleweg) verläuft mit einer Gesamtlänge von 54 Kilometern und 12 Etappen rund um die inneren Stuttgarter Stadtbezirke bzw. auf Teilabschnitten auch entlang der Stuttgarter Stadtgrenze.


Wie kommt man hin?
Den Anfangspunkt Doggenburg erreicht man mit der Buslinie 43 (Haltestelle Doggenburg), zum Beispiel ab dem Rotebühlplatz in der Stuttgarter Innenstadt.

Vom Endpunkt der Etappe bei der Einmündung Pforzheimer Straße / Weilimdorfer Straße kann man sich nach rechts wenden und den Gleisen der Stadtbahn bis zur Haltestelle Feuerbach Pfostenwäldle (U6, U13) folgen. Oder man wendet sich nach links und folgt den Gleisen bis zur Haltestelle Landauer Straße (U6).