Mittwoch, 6. April 2016

Naturschutzgebiete im Landkreis Göppingen

Im Landkreis Göppingen gibt es zur Zeit 19 Naturschutzgebiete. Das flächengrößte Naturschutzgebiet ist das NSG "Eybtal mit Teilen des Längen- und Rohrachtales". Mit einer Fläche von 1.331 Hektar ist dies gleichzeitig auch das größte Naturschutzgebiet im gesamten Regierungsbezirk Stuttgart. Das flächenkleinste Naturschutzgebiet im Landkreis Göppingen ist das NSG Sterneck (bei Wiesensteig) mit einer Fläche von 5,4 Hektar.

Das älteste Naturschutzgebiet im Landkreis Göppingen ist das NSG Hausener Wand bei Bad Überkingen (1971). Den Titel des jüngsten Naturschutzgebiets im Landkreis Göppingen teilen sich gleich zwei NSG´s, das NSG Kornberg bei Gruibingen und das NSG Rufsteinhänge und Umgebung, ebenfalls bei Gruibingen (jeweils 2004). Die beiden bekanntesten Naturschutzgebiete im Landkreis Göppingen sind wohl das NSG Haarberg-Wasserberg bei Deggingen (eine bezaubernde Wacholderlandschaft) und das NSG "Kaltes Feld mit Hornberg, Galgenberg und Eierberg" bei Lauterstein (ein Relikt der Schwäbischen Alb, wie sie früher mal war).

Im heutigen Post in diesem Blog sollen die einzelnen Naturschutzgebiete im Landkreis Göppingen mit einigen Daten aufgelistet werden. Im heutigen Post werden zukünftig alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Naturschutzgebieten im Landkreis Göppingen befassen, verlinkt. Der heutige Post wird auch von der rechten Spalte des Blogs aus direkt verlinkt. 

Die Naturschutzgebiete im Landkreis Göppingen im Einzelnen, alphabetisch geordnet:


Autal 
Schutzgebiets-Nummer: 1.100
Fläche: 45,0 Hektar
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Verordnungsdatum: 19.03.1982
Gemeinde: Bad Überkingen

Bärentobel 
Schutzgebiets-Nummer: 1.116
Fläche: 9,8 Hektar
Großlandschaft: Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Schurwald und Welzheimer Wald
Verordnungsdatum: 10.10.1983
Gemeinde: Uhingen

Dalisberg 
Schutzgebiets-Nummer: 1.170
Fläche: 30,5 Hektar
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Verordnungsdatum: 24.10.1990
Gemeinde: Bad Überkingen

Eybtal mit Teilen des Längen- und Rohrachtales 
Schutzgebiets-Nummer: 1.212
Fläche: 1.331 Hektar
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Albuch und Härtsfeld, Mittlere Flächenalb, Mittlere Kuppenalb
Verordnungsdatum: 21.12.1995
Gemeinden: Böhmenkirch, Donzdorf, Geislingen an der Steige

Galgenberg 
Schutzgebiets-Nummer: 1.241
Fläche: 88,0 Hektar
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Verordnungsdatum: 14.11.2000
Gemeinden: Bad Ditzenbach, Deggingen

Haarberg-Wasserberg 
Schutzgebiets-Nummer: 1.175
Fläche: 109,6 Hektar
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Verordnungsdatum: 04.12.1990
Gemeinde: Deggingen

Hausener Wand 
Schutzgebiets-Nummer: 1.031
Fläche: 77,6 Hektar
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Verordnungsdatum: 08.11.1971
Gemeinde: Bad Überkingen

Heide am Hillenwang 
Schutzgebiets-Nummer: 1.074
Fläche: 19,0 Hektar
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Verordnungsdatum: 16.05.1979
Gemeinde: Gruibingen

Heldenberg 
Schutzgebiets-Nummer: 1.198
Fläche: 213,5 Hektar
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Albuch und Härtsfeld
Verordnungsdatum: 29.12.1993
Gemeinden: Donzdorf, Lauterstein

Kaltes Feld mit Hornberg, Galgenberg und Eierberg
An diesem Naturschutzgebiet hat auch der Ostalbkreis Anteil. 
Schutzgebiets-Nummer: 1.205
Fläche: 634,4 Hektar
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Albuch und Härtsfeld
Verordnungsdatum: 23.12.1994
Gemeinden: Lauterstein, Schwäbisch Gmünd, Waldstetten

Durch das Christental zur Reiterleskapelle auf der Göppinger Alb im Post vom 08.02.2014

Kornberg 
Schutzgebiets-Nummer: 1.262
Fläche: 189,8 Hektar
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Verordnungsdatum: 15.07.2004
Gemeinde: Gruibingen

Nordalbhänge: Ottenwang-Ungerhalde-Sommerberg
Schutzgebiets-Nummer: 1.113
Fläche: 95,0 Hektar
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Verordnungsdatum: 29.03.1983
Gemeinde: Deggingen

Oberer Berg 
Schutzgebiets-Nummer: 1.092
Fläche: 18,1 Hektar
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Verordnungsdatum: 06.08.1981
Gemeinde: Bad Ditzenbach, Deggingen

Rohrachtal 
Schutzgebiets-Nummer: 1.105
Fläche: 12,8 Hektar
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Verordnungsdatum: 24.09.1982
Gemeinde: Geislingen an der Steige

Naturlehrpfad Rohrachtal bei Geislingen/Steige im Post vom 01.10.2009 

Rufsteinhänge und Umgebung 
Schutzgebiets-Nummer: 1.261
Fläche: 247,3 Hektar
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Verordnungsdatum: 15.07.2004
Gemeinden: Gruibingen, Mühlhausen im Täle

Spielburg 
Schutzgebiets-Nummer: 1.204
Fläche: 31,2 Hektar
Großlandschaft: Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Östliches Albvorland
Verordnungsdatum: 23.09.1994
Gemeinde: Göppingen

Sterneck 
Schutzgebiets-Nummer: 1.070
Fläche: 5,4 Hektar
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Verordnungsdatum: 22.02.1979
Gemeinden: Mühlhausen im Täle, Wiesensteig

Teufelsloch-Kaltenwang 
Schutzgebiets-Nummer: 1.193
Fläche: 121,7 Hektar
Großlandschaft: Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Mittleres Albvorland
Verordnungsdatum: 08.04.1993
Gemeinden: Bad Boll, Gruibingen

Vögelestal und Oberes Lonetal 
Schutzgebiets-Nummer: 1.248
Fläche: 89,5 Hektar
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb
Verordnungsdatum: 13.09.2001
Gemeinde: Geislingen an der Steige

Die Außengrenzen der Naturschutzgebiete im Landkreis Göppingen sind mit diesen Schildern (im Bild rechts) gekennzeichnet.
Blick vom Anwandfels im Naturschutzgebiet "Eybtal mit Teilen des Längen- und Rohrachtales" auf einen Teil von Geislingen an der Steige

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