Dienstag, 27. Dezember 2016

Auf dem Stromberg-Schwäbischer Wald-Weg von Besigheim nach Bietigheim

Der Stromberg-Schwäbischer Wald-Weg ist ein Haupt- und Weitwanderweg des Schwäbischen Albvereins. Der Weg führt mit elf Tagesetappen und insgesamt 156 Kilometern von Pforzheim-Kupferhammer nach Lorch.

Im heutigen Post in diesem Blog gehen wir einen Abschnitt des Stromberg-Schwäbischer Wald-Wegs von Besigheim nach Bietigheim. Dies ist ein Teil der 6. Tagesetappe des Wegs. Im Wegverlauf kommt man unter anderem durch die Altstadt von Besigheim, am Husarenhof mit seinen Feldern vorbei und durch den Bietigheimer Forst.


Wie kommt man hin?
Startpunkt des heutigen Wegs ist beim Bahnhof von Besigheim. Dort halten viele, aber nicht alle Züge der Strecke Stuttgart-Heilbronn.

Am Südrand des Waldgebiets Brandholz bei Bietigheim verlässt man den Stromberg-Schwäbischer Wald-Weg. Hier geht man in Richtung Westen am Waldrand entlang und folgt später der Freiberger Straße bis zum Bahnhof von Bietigheim-Bissingen. Die Entfernung vom Waldgebiet Brandholz bis zum Bahnhof Bietigheim ist ca. 1,8 Kilometer.

Im Verlauf des Stromberg-Schwäbischer Wald-Wegs unterwegs
Die heutige Wanderung im Verlauf des Stromberg-Schwäbischer Wald-Wegs ist ca. 9,8 Kilometer lang (ohne Abweg).
 
Auf dem Bahnhofsvorplatz von Besigheim folgt man der Beschilderung (Wegweiserstandort Bahnhof Besigheim, 188 m) und erreicht über die Steinbachstraße das Ufer der Enz. Dort wendet man sich nach rechts und überquert die Enz im Verlauf der Alten Steinbrücke.

In der Altstadt von Besigheim folgt man der Hauptstraße wenige Meter nach links aufwärts. Beim Wegweiserstandort Bügelestorstraße, 187 m, biegt man nach rechts ab und steigt auf Treppen hinauf zum Marktplatz. Am Marktplatz biegt man scharf nach rechts ab und geht an der Südostseite des Rathauses entlang. Dann folgt man der Straße "Auf der Mauer" und der Pfarrgasse zum Oberen Turm (Schochenturm). Man geht durch das Obere Tor hindurch und verlässt die Altstadt von Besigheim (Wegweiserstandort Turmstraße, 230 m).

Man folgt nun der Turmstraße und der Straße Enzblick. An deren Ende kommt man zu einem Naturdenkmal, das man durchquert. Das Naturdenkmal heißt "Hohlweg und Magerrasen am Wartturm". Es umfasst eine Fläche von 1,1 Hektar und wurde im Jahr 1993 verordnet.

Am oberen Ende des Biotops erreicht man den Hochwachtturm, den höchsten Teil der ehemaligen Stadtbefestigung von Besigheim. Schließlich erreicht man die Ingersheimer Straße, die man mit Hilfe einer Fußgänger-Lichtsignalanlage überquert.

Man biegt nun nach links in die Straße "Hartweg" ein und geht durch ein Wohngebiet hindurch. Am Ende des Hartwegs folgt man weiter der Eystraße. An deren Ende kommt man rechtshaltend aus dem Wohngebiet heraus und erreicht das Waldgebiet Hart. (Wegweiserstandort Waldspielplatz, 187 m). Durch dieses Waldgebiet hindurchgehend kommt man zu den Feldern und Gebäuden des Husarenhofs.

Man kommt dann am Wegweiserstandort Galgenrain, 277 m, vorbei. Später tritt der Weg in das große Waldgebiet "Forst" ein. In diesem Waldgebiet kommt man am Fürstenstand (einem Aussichtspunkt), am Lusthaus (einem Pavillon) und an der Krautschüssel (einem Teich) vorbei. Man erreicht schließlich den südlichen Rand des Waldes bei der L 1125. 

Man hält sich hier kurz nach rechts und überquert dann die L 1125 nach links. Durch Felder erreicht man in südlicher Richtung gehend die immer weiter ausgreifenden Ausläufer der Bietigheimer Industriegebiete. Der folgende Abschnitt ist nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig. Eine riesige Firmenhalle wurde direkt auf den früheren Verlauf des Weitwanderwegs gebaut. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als den neu angebrachten Wegzeichen zu folgen und das Industriegebiet im Osten zu umrunden.

Auf der Südseite des Industriegebiets tritt der Weg in das dritte Waldgebiet im heutigen Streckenverlauf ein, das Gebiet Brandholz. Nach der Durchquerung dieses Waldgebiets kommt man zum südlichen Waldrand in der Nähe der K 1600. Dort verlässt man für heute den Weitwanderweg und geht wie oben beschrieben nach rechts zum Bahnhof Bietigheim.

Hier gibt es eine Übersicht über den Stromberg-Schwäbischer Wald-Weg. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stromberg-Schwäbischer Wald-Weg befassen, verlinkt.                

Blick von der Alten Steinbrücke in Besigheim auf die Enz und auf die südliche Altstadt
Blick auf den Oberen Turm (Schochenturm) in Besigheim
Der Stromberg-Schwäbischer Wald-Weg führt mitten durch das flächenhafte Naturdenkmal "Hohlweg und Magerrasen am Wartturm" bei Besigheim hindurch.
Der Wartturm ist der südlichste und höchstgelegene Teil der ehemaligen Stadtbefestigung von Besigheim.
Von den Feldern beim Husarenhof blickt man zum hochaufragenden Windrad bei Ingersheim.
Der Aussichtspunkt Fürstenstand über dem Enztal am Rand des Waldgebiets Forst ist bereits ein wenig zugewachsen.
Vom Lusthaus im Bietigheimer Forst strahlen die Wege in alle Himmelsrichtungen aus.
Die Krautschüssel im Bietigheimer Forst ist ebenfalls ein Naturdenkmal.

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