Donnerstag, 11. Januar 2018

Aussichtspunkt Tiroler Fels, 636 m ü NN, bei Geislingen/Steige

Auf dem Kopf des Tiroler Fels am Albtrauf der Geislinger Alb befindet sich einer der schönsten Aussichtspunkte auf die Bahnstrecke Geislinger Steige.

Die Bahnstrecke Stuttgart-Ulm (Filstalbahn) verläuft südlich von Geislingen/Steige durch das Rohrachtal und steigt hierbei auf die Hochfläche der Schwäbischen Alb hinauf (Geislinger Steige). Der Tiroler Fels befindet sich auf der Westseite des Rohrachtals. Nachmittags ergeben sich somit vom Tiroler Fels die besten Blicke in Richtung Osten auf die Bahnstrecke Geislinger Steige.

Lokalpatrioten haben das Rohrachtal mit seinen Felsen auch bereits als den Grand Canyon von Geislingen bezeichnet. Das ist sicher etwas übertrieben, jedoch kommt darin auch ein Stück Heimatliebe zum Ausdruck. 


Wie kommt man hin?
Um zum Tiroler Fels zu kommen ist in jedem Fall eine gewisse Strecke zu Fuß auf schmalen, zum Teil nassen und rutschigen Pfaden zurückzulegen. Die Fläche des Aussichtspunkts auf dem Tiroler Fels ist abschüssig, zum Teil rutschig und ohne Geländer. Gute, rutschfeste Schuhe und ein gehöriges Maß an Vorsicht sind somit die Voraussetzung, um auf den Tiroler Fels zu gelangen. Man gehe nicht zu weit zur Abbruchkante vor!

Die kürzesten Wege zum Tiroler Fels hat man, wenn man mit dem Auto auf die Albhochfläche bei Geislingen/Steige fährt und von dort aus zum Tiroler Fels geht.

Wesentlich weiter und mit einem großem Höhenunterschied verbunden ist der Weg vom Bahnhof Geislingen/Steige zum Tiroler Fels.

Mit dem Auto fährt man z.B. von Geislingen/Steige über die Türkheimer Steige (L 1230) hinauf auf die Albhochfläche. Kurz bevor die Albhochfläche beginnt, biegt man nach links ab und fährt durch Felder zum Geiselsteinhaus (TG Geislingen). Dort befindet sich ein Parkplatz. Vom Geiselsteinhaus ist es nur wenige Meter bis zum Aussichtspunkt Geiselstein. Dort folgt man dem Wegweiser zum Tiroler Fels. Die Entfernung vom Parkplatz beim Geiselsteinhaus bis zum Tiroler Fels ist ca. 1 Kilometer. 

Der Tiroler Fels befindet sich im Verlauf des neuen Rundwanderwegs Steigen-Tour, der zu den Löwenpfaden im Landkreis Göppingen gehört. Dieser Rundwanderweg ist mit 17 Kilometern Länge eine tagesfüllende Tour.

Etwas kürzer, aber immer noch anstrengend ist der direkte Weg vom Bahnhof Geislingen/Steige zum Tiroler Fels. Man muss zunächst mal zum Aussichtspunkt Schildwacht mit dem Ostlandkreuz hinaufsteigen. Von dort folgt man dem Albtrauf in Richtung Süden zum Tiroler Fels.
Blick vom Aussichtpunkt Geiselstein in Richtung Süden auf den Tiroler Fels (im Mittelgrund im Schatten)
Blick vom Tiroler Fels in Richtung Nordnordosten: Links im Bild sieht man den Geiselstein, den Nachbarn des Tiroler Felsen. Rechts vom Geiselstein und auf der gegenüberliegenden Seite des Rohrachtals sieht man die Burgruine Helfenstein. Sie ist, genauso wie der Ödenturm rechts davon, ein Wahrzeichen von Geislingen/Steige.
Blick vom Tiroler Fels in Richtung Osten in das Rohrachtal mit der Geislinger Steige: Im Talgrund befindet sich in der rechten Bildhälfte das Naturschutzgebiet Rohrachtal. Die Häuser hinten rechts oben im Bild gehören bereits zu Amstetten (Albhochfläche, Alb-Donau-Kreis).
Blick vom Tiroler Fels in Richtung Osten auf die Geislinger Steige, eine der bekanntesten Bahnstrecken Deutschlands
Blick vom Tiroler Fels in Richtung Ostnordosten in das Rohrachtal mit der Geislinger Steige: Unten in der linken Bildhälfte sieht man den Geislinger Friedhof. Ganz am linken Rand unten sieht man die Straub´sche Grabkapelle. Heinrich Straub (1838-1876) war einer der bedeutendsten Fabrikanten in Geislingen/Steige und im Filstal. Die Gebäude in der linken Bildhälfte oben (Albhochfläche) gehören zum Wohnbezirk Hofstett am Steig, der zu Geislingen/Steige gehört.

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