Donnerstag, 25. April 2019

Rundwanderweg Nr. 1 bei Gingen an der Fils auf der Göppinger Alb

Der Rundwanderweg Nr. 1 "Grünenberg-Biotop Turm-Grasweg" ist einer von sechs Rundwanderwegen in Gingen an der Fils, die im Rahmen der neuen Wanderwegekonzeption des Landkreises Göppingen in den Jahren 2017/2018 neu beschildert und markiert worden sind.

Der Rundwanderweg Nr. 1 beschreibt eine Runde unmittelbar westlich (links) des Filstals und steigt hierbei vom Boden des Filstals bis zur Halbhöhenlage am Albtrauf hinauf.

Steckbrief
Name: Rundwanderweg Nr. 1
Wegegruppe: Rundwanderwege im Landkreis Göppingen, Gemeinde Gingen an der Fils
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 5,8 Kilometer
Höhenunterschied: 159 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Göppingen
Stadt/Gemeinde: Gingen an der Fils
Großlandschaft: Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Mittleres Albvorland

Start- und Zielpunkt
Der Rundwanderweg Nr. 1 beginnt - wie übrigens alle sechs Rundwanderwege der Gemeinde - am Rathaus von Gingen an der Fils. Dort befindet sich eine Wander- und Orientierungstafel sowie ein Wegweiserstandort. Dort befindet sich auch ein öffentlicher Parkplatz.
  
Wegzeichen
Das Wegzeichen des Rundwanderwegs Nr. 1 umfasst die Wegnummer, die Schriftzüge "Rundwanderweg" sowie "Grünenberg-Biotop Turm-Grasweg" und das Logo der Gemeinde Gingen an der Fils.

Montag, 22. April 2019

Rundwanderwege bei Gingen an der Fils auf der Göppinger Alb

Die Gemeinde Gingen an der Fils auf der Göppinger Alb verfügt über sechs einheitlich markierte und beschilderte Rundwanderwege.

Die Rundwanderwege wurden im Rahmen der Umsetzung der neuen Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen in den Jahren 2017/2018 neu eingerichtet.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Rundwanderwege bei Gingen an der Fils mit einigen Daten aufgelistet. Zukünftige Posts in diesem Blog, die sich mit einzelnen Rundwanderwegen befassen, werden vom heutigen Post aus verlinkt.

Alle Wege beginnen am Rathaus in Gingen an der Fils, entweder unmittelbar oder mit Hilfe eines beschilderten Zuwegs.

Die Wege im Einzelnen:
1. Rundwanderweg Nr. 1 (Grünenberg - Biotop Turm - Grasweg)
Länge: 5,8 Kilometer
Höhenunterschied: 159 Höhenmeter
Gehzeit: 2 h
Start- und Enpunkt: Rathaus in Gingen an der Fils
Rundwanderweg Nr. 1 bei Gingen an der Fils auf der Göppinger Alb im Post vom 25.04.2019

Freitag, 19. April 2019

Der Fuß- und Radweg über der Nesenbachtalbrücke der Ostumfahrung Vaihingen

Die Nesenbachtalbrücke im Verlauf der Ostumfahrung Vaihingen hält für Fußgänger und Radfahrer etwas besonderes bereit, nämlich einen Weg, der über der Brückenfahrbahn montiert ist.

Durch seine Höhenlage ist dieser Weg vergleichweise aussichtsreich. Die Konstruktion ist so gemacht, dass die Nutzer des Wegs vom darunterfahrenden Autoverkehr kaum etwas mitbekommen. An beiden Enden der Brücke wird der Autoverkehr im Tunnel geführt. Die Wege der Fußgänger/Radfahrer sowie des Autoverkehrs trennen sich somit an beiden Brückenenden.

Die 1,9 Kilometer lange Ostumfahrung Vaihingen zwischen dem Anschluss an die B 14 und der Nord-Süd-Straße wurde im Jahr 1999 in Betrieb genommen. Sie besteht im wesentlichen aus dem 370 Meter langen Österfeldtunnel, der Nesenbachtalbrücke und dem 780 Meter langen Hengstäckertunnel. Der Österfeldtunnel unterquert die viergleisige Bahnstrecke der Gäubahn und S-Bahn.

Dienstag, 16. April 2019

Der Stadtbezirk Stuttgart-Vaihingen

Der Stadtbezirk Stuttgart-Vaihingen befindet sich auf der Filderhochfläche südwestlich des Stuttgarter Talkessels. 

Zum Stadtbezirk Stuttgart-Vaihingen gehören auch der oberste Teil des Nesenbachtals sowie Randbereiche des Glemswalds.

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Stadtbezirk Stuttgart-Vaihingen kurz vorgestellt. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk Vaihingen befassen, sind vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Steckbrief
Name: Vaihingen
Einwohner: ca. 45.000
Fläche: 2.089,3 Hektar

Der Stadtbezirk Stuttgart-Vaihingen gehört zu den äußeren Stadtbezirken Stuttgarts. Die Eingemeindung nach Stuttgart war in den Jahren 1936 (Stadtteil Rohr) und 1942.

Der Stadtbezirk Stuttgart-Vaihingen ist der flächengrößte Stadtbezirk Stuttgarts. Der höchste Punkt der Gemarkung von Stuttgart befindet sich in Stuttgart-Vaihingen.

Stuttgart-Vaihingen umfasst das oberste Nesenbachtal, einen Teil der Filderebene und einen Teil des Glemswalds, der als Folge einer geologischen Verwerfung ("Fildergraben") zum Teil etwas höher liegt als die Filderebene.

Stuttgart-Vahingen besitzt zusammen mit dem angrenzenden Stadtbezirk Möhringen eines der größten Industriegebiete Stuttgarts sowie Einrichtungen der Universität Stuttgart.  

Samstag, 13. April 2019

Geplanter Neubau Königstraße 1 - 3 in Stuttgart: Chancen und Risiken

In der Stuttgarter Innenstadt soll das riesige Areal zwischen der Königstraße, der Marstallstraße, dem Oberen Schlossgarten und dem Arnulf-Klett-Platz (Königstraße 1 - 3) neu bebaut werden.

Diese Neubebauung ist seit langem geplant. Wegen des unmittelbar angrenzenden Großprojekts Stuttgart 21 wurde der Zeitpunkt der Neubebauung bereits um ca. 8 bis 10 Jahre verschoben. Jetzt soll es aber soweit sein. Im Jahr 2019 findet ein Architektenwettbewerb zur Neubebauung des Areals statt.

Die bestehende Situation ist desolat. Geht man heute vom Arnulf-Klett-Platz die Königstraße hinauf, sieht man auf der linken Straßenseite die 260 hässlichsten Gebäudemeter im Verlauf einer Hauptfußgängerzone in den Großstädten Deutschlands.  

Welche Chancen und Risiken bietet nun die geplante große städtebauliche Veränderung im Herzen Stuttgarts?

Mittwoch, 10. April 2019

Das Neue Schloss in Stuttgart auf dem Weg zum "Offenen Schloss"

Der Neue Schloss in der Innenstadt von Stuttgart gehört zu den bekanntesten Stadtschlössern Deutschlands.

Und doch ist das Neue Schloss bisher für die Öffentlichkeit bis auf wenige Ausnahmen nicht zugänglich. Nun wurden Pläne des Schloss-Eigentümers Land Baden-Württemberg bekannt, dies zumindest teilweise zu ändern.

Teile des Neuen Schlosses sollen umgebaut werden. Erste Haushaltsmittel dafür sollen in den Etat 2020/21 eingestellt werden. Eine Fertigstellung aller angedachten Maßnahmen wird kaum vor 2027 (Jahr der geplanten Internationalen Bauausstellung IBA in Stuttgart) erfolgen können.

Die geplanten Änderungen im Einzelnen:

1. Der Ehrenhof soll autofrei werden. Die bisher im Ehrenhof vorhandenen Parkplätze sollen wegfallen. Es soll eine unterirdische Zufahrtsmöglichkeit geschaffen werden. Unklar bleibt hierbei, ob und wo eine Tiefgarage gebaut werden soll.

Sonntag, 7. April 2019

Auf dem Singerweg, der Lehenwaldstaffel und der Bergstaffel über die Wangener Höhe

Im Rahmen des Projekts Wandel & Wege Wangener Höhe ("Alte Wege entdecken und erhalten") wurden in den Jahren 2011/2012 viele der im Laufe der Zeit zugewachsenen Wege und Staffeln im Bereich des Höhenzugs bei Stuttgart-Wangen und Stuttgart-Hedelfingen wieder zugänglich gemacht.

Im heutigen Post in diesem Blog überqueren wir die Wangener Höhe von Süden nach Norden und nutzen hierbei drei der freigemachten Wege und Staffeln, den Singerweg, die Lehenwaldstaffel und die Bergstaffel.

Zunächst ein paar allgemeine Anmerkungen: Die Wege wurden zwar freigemacht. Sie sind jedoch nach wie vor schmal, zuweilen steil, rutschig und auch teilweise erdig. Gutes Schutzwerk ist also eine Voraussetzung, ebenso einige Einwegtaschentücher, um ggf. am Ende des Wegs die Schuhe notdürftig putzen zu können. Trittsicherheit ist ebenfalls wichtig, genauso wie ein gewisser Orientierungssinn.

Wie kommt man hin?
Mit der Buslinie 62 fährt man von Hedelfingen zur Haltestelle Dürrbachstraße. Die Rückfahrt tritt man ab der Stadtbahnhaltestelle Marktplatz Wangen an.

Unterwegs über die Wangener Höhe
Die Bushaltestelle Dürrbachstraße befindet sich im Verlauf der Rohrackerstraße. Von der Rohrackerstraße biegt man gleich bei der Bushaltestelle in die Dürrbachstraße ab. Nach ca. 180 Meter im Verlauf der Dürrbachstraße biegt man halbrechts auf einen asphaltierten Weg ab, der zunächst noch ca. 100 Meter parallel zur Dürrbachstraße verläuft.

Donnerstag, 4. April 2019

Der Rems-Murr-Kreis hat Anteil an fünf FFH-Gebieten des EU-Schutzgebietsnetzes Natura 2000


Der Rems-Murr-Kreis hat Anteil an fünf FFH-Gebieten des EU-Schutzgebietsnetzes Natura 2000.

Das geht aus der Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart zu den FFH-Gebieten vom 27.12.2018 hervor. Mit dieser Verordnung sowie den entsprechenden Verordnungen der drei anderen Regierungspräsidien wurden die FFH-Gebiete (Flora-Fauna-Habitat-Gebiete) vom Land Baden-Württemberg als zuständigem Gesetzgeber in nationales Recht umgesetzt, wie es die FFH-Richtlinie der EU vorgibt.

Die fünf FFH-Gebiete im Rems-Murr-Kreis im Einzelnen:

Montag, 1. April 2019

Geh- und Radweg Tälesbahn in Geislingen an der Steige zwischen Stuttgarter Straße und Heidenheimer Straße

Der Ausbau der Trasse der ehemaligen Tälesbahn in Geislingen an der Steige zum Geh- und Radweg ist ein Modul des Vorhabens Landschaftspark Region Stuttgart des Verbands Region Stuttgart.

Der Abschnitt des Geh- und Radwegs zwischen der Stuttgarter Straße und der Heidenheimer Straße ist der Bauabschnitt 3a der Maßnahme. Sie ist in der Tabelle der geförderten Maßnahmen des Verbands Region Stuttgart aus dem Jahr 2014 aufgelistet. Der Verband Region Stuttgart hat die Maßnahme mit 145.000 Euro bezuschusst.

Im Jahr 2013 wurden die Bauabschnitte 1 und 2, die westlich anschließen, gefördert. Der Bauabschnitt 3b ist in der Tabelle für das Jahr 2017 aufgelistet. Dieser Bauabschnitt umfasst die ehemalige Bahnstrecke von der Heidenheimer Straße bis zum Bahnhof und ZOB Geislingen. Der Bauabschnitt ist noch nicht fertiggestellt.

Die Tälesbahn verlief von Geislingen an der Steige filstalaufwärts bis nach Wiesensteig. Der Bahnverkehr wurde von 1968 bis 2001 stufenweise eingestellt. Heute ist der größte Teil der ehemaligen Bahnstrecke zum Geh- und Radweg ausgebaut.

Wir gehen im heutigen Post in diesem Blog im Verlauf des Bauabschnitts 3a des Geh- und Radwegs von der Stuttgarter Straße bis zur Heidenheimer Straße.

Freitag, 29. März 2019

Der Landkreis Göppingen hat Anteil an zehn FFH-Gebieten des EU-Schutzgebietsnetzes Natura 2000


Der Landkreis Göppingen hat Anteil an zehn FFH-Gebieten des EU-Schutzgebietsnetzes Natura 2000.

Das geht aus der Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart zu den FFH-Gebieten vom 27.12.2018 hervor. Mit dieser Verordnung sowie den entsprechenden Verordnungen der drei anderen Regierungspräsidien wurden die FFH-Gebiete (Flora-Fauna-Habitat-Gebiete) vom Land Baden-Württemberg als zuständigem Gesetzgeber in nationales Recht umgesetzt, wie es die FFH-Richtlinie der EU vorgibt.

Die zehn FFH-Gebiete im Landkreis Göppingen im Einzelnen:

Dienstag, 26. März 2019

Der Leibfriedsche Garten - eine Parkanlage in Stuttgart-Nord

Die Parkanlage Leibfriedscher Garten befindet sich im Stadtbezirk Stuttgart-Nord im Dreieck zwischen dem Pragsattel, der Pragstraße, dem Löwentor, der Löwentorstraße und der Heilbronner Straße.

Eine Parkanlage wurde dieses Gebiet erst zur Internationalen Gartenbauausstellung IGA ´93. Der Leibfriedsche Garten bildet nun ein Element des sogenannten Grünen U, einer Aufeinanderfolge mehrerer Parkanlagen vom Schlossplatz in der Stadtmitte bis zum Höhenpark Killesberg.

Auf dem Gelände der heutigen Parkanlage Leibfriedscher Garten stand von 1875 bis 1944 die Villa Moser. Nach dem Zweiten Weltkrieg verwilderte das Gelände. Einige Bauelemente der Villa Moser blieben erhalten.

Die IGA ´93 brachte für das Gelände des Leibfriedschen Gartens im Wesentlichen die Zugänglichmachung des Geländes der Villa Moser durch mehrere Meter über dem Gelände angelegte Laufstege, Treppen und einen Aussichtspunkt. Leider ist diese Konstruktion seit mehreren Jahren wegen Bauschäden zum größeren Teil nicht mehr begehbar.

Samstag, 23. März 2019

Der Landkreis Böblingen hat Anteil an fünf FFH-Gebieten des EU-Schutzgebietsnetzes Natura 2000


Der Landkreis Böblingen hat Anteil an fünf FFH-Gebieten des EU-Schutzgebietsnetzes Natura 2000.

Das geht aus der Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart zu den FFH-Gebieten vom 27.12.2018 hervor. Mit dieser Verordnung sowie den entsprechenden Verordnungen der drei anderen Regierungspräsidien wurden die FFH-Gebiete (Flora-Fauna-Habitat-Gebiete) vom Land Baden-Württemberg als zuständigem Gesetzgeber in nationales Recht umgesetzt, wie es die FFH-Richtlinie der EU vorgibt.

Die fünf FFH-Gebiete im Landkreis Böblingen im Einzelnen:

Mittwoch, 20. März 2019

Die neue Dauerausstellung im Justizgebäude zur NS-Justiz in Stuttgart

Am 30. Januar 2019 wurde beim und im Landgericht Stuttgart in Stuttgart-Mitte eine Dauerausstellung des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg zur NS-Justiz in Stuttgart eröffnet.

Die Ausstellung erinnert an die zentrale Hinrichtungsstätte der Nationalsozialisten, die im Lichthof des früheren Justizgebäudes in Stuttgart eingerichtet war. 

Auf dem kleinen Vorplatz bei den heutigen Justizgebäuden wurden drei Stelen errichtet. Auf Ihnen werden die Namen der Opfer genannt. 423 Menschen wurden zwischen 1933 und 1944 hingerichtet. Der Ausstellungsteil im Gebäude erinnert an die jüdischen Juristinnen und Juristen aus dem Landgerichtsbezirk Stuttgart, die ermordet oder in die Emigration getrieben wurden.

Die drei Stelen auf dem Vorplatz können jederzeit betrachtet werden. Die Ausstellung im Gebäude ist montags bis freitags von 9 Uhr bis 18 Uhr zu sehen. 

Sonntag, 17. März 2019

Der Landkreis Ludwigsburg hat Anteil an sieben FFH-Gebieten des EU-Schutzgebietsnetzes Natura 2000


Der Landkreis Ludwigsburg hat Anteil an sieben FFH-Gebieten des EU-Schutzgebietsnetzes Natura 2000.

Das geht aus der Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart zu den FFH-Gebieten vom 27.12.2018 hervor. Mit dieser Verordnung sowie den entsprechenden Verordnungen der drei anderen Regierungspräsidien wurden die FFH-Gebiete (Flora-Fauna-Habitat-Gebiete) vom Land Baden-Württemberg als zuständigem Gesetzgeber in nationales Recht umgesetzt, wie es die FFH-Richtlinie der EU vorgibt.

Die sieben FFH-Gebiete im Landkreis Ludwigsburg im Einzelnen:

Donnerstag, 14. März 2019

Rundwanderwege bei Geislingen an der Steige


Auf der Gemarkung von Geislingen an der Steige wurden im Rahmen der Umsetzung der neuen Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen in den Jahren 2017/18 zehn Rundwanderwege neu eingerichtet.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Rundwanderwege bei Geislingen an der Steige mit einigen Daten aufgelistet. Posts in diesem Blog sowie im Blog "Die Schwäbische Alb und ihre Natur", die sich mit einzelnen Rundwanderwegen befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt.

Vier der zehn Rundwanderwege in Geislingen an der Steige gehören zu den Löwenpfaden, der Krone der neu angelegten Rundwanderwege im Landkreis Göppingen. Die Löwenpfade wurden vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland zertifiziert.


Die Beschreibung der Löwenpfade ist das Thema im Blog "Die Schwäbische Alb und ihre Natur". Die übrigen Rundwanderwege werden hier im Blog "Wege in der Region Stuttgart" beschrieben.


Die Rundwanderwege im Einzelnen, alphabetisch geordnet:

Montag, 11. März 2019

Der Landkreis Esslingen hat Anteil an acht FFH-Gebieten des EU-Schutzgebietsnetzes Natura 2000


Der Landkreis Esslingen hat Anteil an acht FFH-Gebieten des EU-Schutzgebietsnetzes Natura 2000.

Das geht aus der Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart zu den FFH-Gebieten vom 27.12.2018 hervor. Mit dieser Verordnung sowie den entsprechenden Verordnungen der anderen drei Regierungspräsidien wurden die FFH-Gebiete (Flora-Fauna-Habitat-Gebiete) vom Land Baden-Württemberg als zuständigem Gesetzgeber in nationales Recht umgesetzt, wie es die FFH-Richtlinie der EU vorgibt.

Die acht FFH-Gebiete im Landkreis Esslingen im Einzelnen:

Freitag, 8. März 2019

Der Kriegsbergturm ist das Denkmal des Monats Januar 2019

Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg hat den Kriegsbergturm, einen Aussichtsturm im Stadtbezirk Stuttgart-Nord zum Denkmal des Monats Januar 2019 erklärt.

Damit würdigt die Denkmalstiftung das Engagement des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. Dank dieses Engagements konnte der Kriegsbergturm im Jahr 2017 renoviert und in der Folge an ausgewählten Tagen im Jahr für Besucher geöffnet werden.

Der Verschönerungsverein hat den Turm auch errichtet. Das war im Jahr 1895. Bereits in den 1960er-Jahren und im Jahr 1985 wurde der Turm instandgesetzt. Bei der jüngsten Sanierung wurde der beschädigte Sandstein restauriert und mit einer Schutzoberfläche versehen. Die Turmkrone wurde abgedichtet. Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg hat diese jüngste Sanierung mit 40.000 Euro gefördert.  

Der Kriegsbergturm ist von April bis Oktober jeweils am zweiten Sonntag des Monats von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Im Jahr 2019 ist der Kriegsbergturm gemäß den Angaben des Verschönerungsvereins Stuttgart an den folgenden Tagen geöffnet:

Dienstag, 5. März 2019

Stuttgart hat Anteil an drei FFH-Gebieten des EU-Schutzgebietsnetzes Natura 2000


Die Landeshauptstadt Stuttgart hat Anteil an drei FFH-Gebieten des EU-Schutzgebietsnetzes Natura 2000.

Das geht aus der Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart zu den FFH-Gebieten vom 27.12.2018 hervor. Mit dieser Verordnung sowie den entsprechenden Verordnungen der drei anderen Regierungspräsidien wurden die FFH-Gebiete (Flora-Fauna-Habitat-Gebiete) vom Land Baden-Württemberg als zuständigem Gesetzgeber in nationales Recht umgesetzt, wie es die FFH-Richtlinie der EU vorgibt.

Die drei FFH-Gebiete in der Landeshauptstadt Stuttgart im Einzelnen:

Samstag, 2. März 2019

Der neue Rathausplatz in Leonberg-Höfingen

Am 12. Dezember 2018 wurde der neugestaltete Rathausplatz in Leonberg-Höfingen eingeweiht.

Die Neugestaltung kostete 280.000 Euro. Der Betrag wurde über eine zu Gunsten des Leonberger Stadtteils Höfingen bestehende Erbschaft aufgebracht.

Das Gebäude des heutigen Alten Rathauses in Höfingen wurde im 16. Jahrhundert von der Gemeinde erworben und darauf als Winterschule und Sitz der Gemeindeverwaltung genutzt. Seit 1979 ist hier ein Heimatmuseum untergebracht.

Durch die Neugestaltung des Rathausplatzes wird das Alte Rathaus aus dem Schatten des Neuen Rathauses herausgeholt und besser zur Geltung gebracht. Die ehemaligen Grünbeete beim Alten Rathaus wurden entfernt. Statt dessen wurde ein durchgängiger Betonpflasterbelag auf 750 m² Fläche aufgebracht.

Mittwoch, 27. Februar 2019

Schelztorhalle in Esslingen unter Denkmalschutz gestellt

In einer Pressemitteilung vom 19.12.2018 hat das Regierungspräsidium Stuttgart bekanntgegeben, dass die Schelztorhalle in Esslingen unter Denkmalschutz gestellt worden ist.

Damit ist in der historischen Altstadt von Esslingen am Neckar ein Gebäude unter Schutz gestellt worden, das aus den Fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts stammt und das man als Besucher der Altstadt leicht übersieht. 

Die Schelztorhalle wurde 1957/58 erbaut. Markant ist das gewölbte, vierteilige sogenannte Sheddach (= Sägezahndach). In den Fünfziger Jahren galt die Schelztorhalle als beachtetes Vorbild für den Sporthallenbau.

Bei der Schelztorhalle befindet sich der Deffnerstein, ein Gedenkstein für den Unternehmer, Politiker, Geologen und Mineralogen Carl Ludwig Deffner, der in Esslingen gelebt hat (1817-1877). 

Sonntag, 24. Februar 2019

Infovitrinen machen die U-Haltestelle Charlottenplatz zum Ausstellungsstück

Am 28. Juli 2018 wurden in der und bei der U-Haltestelle Charlottenplatz im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte, der ältesten Stuttgarter U-Haltestelle, mehrere beleuchtete Infovitrinen eröffnet.

Sie befassen sich mit der Planung und dem Bau sowie dem Bauwerk der U-Haltestelle und mit dem System Stadtbahn. Am 28. Juli 2018 jährte sich die erste Fahrt der Stuttgarter Pferdestraßenbahn zum 150. Mal. Die U-Haltestelle Charlottenplatz wurde 1966 eröffnet. 

Die Infovitrinen stehen an mehreren Standorten. Zwei Vitrinen stehen an den Abgängen zur U-Haltestelle. Eine Vitrine steht beim Bahnsteig der Fahrtrichtung Rathaus. Vitrinen befinden sich auch beim Zugang vom Akademiegarten, in der Unterführung zwischen den Bahnsteigen der Richtungen Schlossplatz und Olgaeck sowie bei den Bahnsteigen dieser beiden Fahrtrichtungen. Um alle Tafeln zu lesen, sollte man eine Stunde einplanen.

Die Infovitrinen umfassen Texte, Fotos und Bauzeichnungen. Thema ist vor allem die Vergangenheit. Als Ergänzung dazu wollen wir hier in diesem Blog auch noch ein wenig in die Zukunft blicken und zwei potenzielle Zukunftsthemen ansprechen.

Donnerstag, 21. Februar 2019

Die Stafflenbergstraße - eine Aussichtsstraße im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte

Gemäß der heute noch gültigen Ortsbausatzung für die Stadt Stuttgart vom 25. Juni 1935 gehört die Stafflenbergstraße am Rand des heutigen Stadtbezirks Stuttgart-Mitte zu den Aussichtsstraßen.

An Aussichtsstraßen dürfen nur auf der Bergseite Gebäude errichtet werden. Die Talseite ist die Aussichtsseite und muss weitgehend frei von Gebäuden bleiben. Verschlüsse und Einfriedungen von Grundstücken auf der Talseite dürfen eine Höhe von 1,35 Metern nicht übersteigen. Auch die Anpflanzung muss so erfolgen, dass der Ausblick nicht gehindert wird.

Wenn man heute im Verlauf der Stafflenbergstraße unterwegs ist, findet man diese Situation weitgehend noch so vor. Allerdings ist die Vegetation vielerorts mächtig gewachsen, so dass sie die Aussicht sehr wohl eingeschränkt. Niemand wird aber im Ernst heute die Vegetation beseitigen wollen - Aussicht hin oder her. Die Aussicht von der Stafflenbergstraße kann man deshalb wohl am Besten im Winterhalbjahr genießen.

Auf der Bergseite der Stafflenbergstraße stehen viele prächtige gründerzeitliche Villen, die ebenfalls einen Blick wert sind.

Montag, 18. Februar 2019

Das renovierte Gebäude des ehemaligen Hotels Silber mit der Ausstellung zu Polizei und Verfolgung

Am 3. Dezember 2018 wurde nach neun Jahren Planungs- und 18 Monaten Bauzeit das renovierte Gebäude des ehemaligen Hotels Silber mit der Erinnerungsstätte Hotel Silber in der Stuttgarter Innenstadt eröffnet.

Das Gebäude grenzt unmittelbar an das vor ca. eineinhalb Jahren eröffnete Dorotheenquartier an. Die ursprünglichen Pläne sahen vor, das Gebäude des Hotels Silber abzureißen und die Fläche ebenfalls in das Dorotheenquartier einzubeziehen.

Eine Bürgerinitiative verhinderte dies. Im ehemaligen Hotel Silber war der Sitz der Gestapo während der NS-Herrschaft. An diese Schreckenszeit erinnert nun die Dauerausstellung zu Polizei und Verfolgung. Die knapp 4,5 Mio. Euro teuren Renovierungsarbeiten übernahm das Land Baden-Württemberg. Die Kosten der Ausstellung sowie für den laufenden Betrieb werden zwischen dem Land und der Landeshauptstadt Stuttgart geteilt.

Im Jahr 1874 baute der ehemalige Besitzer Heinrich Silber das aus dem Jahr 1816 stammende Gebäude zu einem Hotel im Neorenaissance-Stil aus. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt, konnte aber erhalten werden. Noch bis zum Jahr 1984 war das Gebäude Sitz verschiedener Polizeidienststellen. Danach diente es der Landesverwaltung.

Freitag, 15. Februar 2019

Neue Wanderkarte 1:25.000 Blatt Stuttgart (Glemstal, Ludwigsburg, Böblingen)

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung LGL hat im Oktober 2018 die neue Wanderkarte W228 Stuttgart im Maßstab 1:25.000 herausgegeben.

Dies ist eine der ersten Wanderkarten einer neuen Serie im Maßstab 1:25.000, die das LGL herausgegeben hat. Später einmal soll das Kartenwerk über 70 Kartenblätter umfassen und ganz Baden-Württemberg abdecken.

Die ISBN-Nummer ist 978-3-86398-454-0. Der Preis ist 8,50 Euro.

Die beidseitig bedruckte Karte deckt das Gebiet zwischen Stuttgart, Böblingen, Filderstadt und Ludwigsburg ab. Im Norden reicht das Kartenbild bis Freiberg am Neckar, im Osten bis Stuttgart-Bad Cannstatt, im Süden bis Filderstadt und im Westen bis Sindelfingen. 

Die folgenden Weitwanderwege sind mit einem Teilstück auf der Karte abgebildet:

Main-Neckar-Rhein-Weg
Stromberg-Schwäbischer Wald-Weg
Georg-Fahrbach-Weg
Neckarweg
Stuttgarter Rundwanderweg
Württembergischer Weinwanderweg
Martinusweg
 

Dienstag, 12. Februar 2019

Turm der Musikhochschule Stuttgart unter Denkmalschutz gestellt

In einer Pressemitteilung vom 12.12.2018 hat das Regierungspräsidium Stuttgart bekanntgegeben, dass der Turm des Gebäudes der Musikhochschule Stuttgart im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte unter Denkmalschutz gestellt worden ist.

Das Landesamt für Denkmalpflege ist dem Regierungspräsidium Stuttgart zugeordnet. Der Turm der Musikhochschule Stuttgart ist ein Teil der Stuttgarter Kulturmeile. Sie besteht aus der Neuen Staatsgalerie, dem Kammertheater, der Hochschule für Musik und darstellende Kunst und dem Haus der Geschichte Baden--Württemberg. Die Stuttgarter Kulturmeile ist ein Gesamtkunstwerk der postmodernen Architektur- und Stadtplanung. Andere Teile der Kulturmeile stehen bereits seit längerem unter Denkmalschutz.

Die Gebäude der Stuttgarter Kulturmeile sind mit Materialien aus Naturstein verkleidet (Cannstatter Travertin und Weiler Sandstein). Charakteristisch sind auch viele bunte Stahlelemente.

Samstag, 9. Februar 2019

Der Gerber Park in Uhingen - ein Ankerpunkt an der Route der Industriekultur im Filstal

Der Gerber Park in Uhingen ist einer von zur Zeit 19 Ankerpunkten an der Route der Industriekultur im Filstal.

Ankerpunkte der Route der Industriekultur im Filstal sind bedeutende Zeugnisse der Industriekultur im Filstal, bei denen Führungen, Ausstellungen und Werksverkäufe angeboten werden sowie häufig ein gastronomisches Angebot vorhanden ist. Bei jedem Ankerpunkt befinden sich Informationsstelen. Neben den Ankerpunkten umfasst die Route der Industriekultur im Filstal auch vier Info-Stationen sowie 121 Orte der Industriekultur. Die Route ist konkret vor Ort als Radweg ausgeschildert. Man kann jeden einzelnen Ort der Route jedoch auch zu Fuß erreichen.

Die Route der Industriekultur im Filstal soll das industrielle Erbe und die heutige Firmenlandschaft im Filstal einem breiteren Publikum näher bringen. Die Route der Industriekultur im Filstal ist Teil des vom Verband Region Stuttgart geförderten Landschaftsparks Region Stuttgart. Die Route der Industriekultur wurde auch vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Programms Interreg IV B gefördert.

Der Gerber Park war ein altes Industriequartier. Er befindet sich in Uhingen zwischen der Fils und einem von der Fils abgeleiteten Kanal. Ab dem Jahr 1896 stand hier Württembergs einzige Gardinenweberei. Im Jahr 1932 musste die Württembergische Gardinenweberei Konkurs anmelden. Ab 1938 war im heutigen Gerber Park eine Lederfabrik angesiedelt. 1964 wurde die aufwändige Fertigung eingestellt.

Der langjährigen Industriebrache wurde ab 2003 neues Leben eingehaucht. Es entstand unter Bewahrung der historischen Bausubstanz eine Hausbrauerei mit Festsaal und großem Biergarten. Nach und nach kamen weitere gastronomische Einrichtungen hinzu, z.B. ein Viersterne-Hotel, der sogenannte Stadl, die BrennBar, die Orangerie und das Bootshaus.

Mittwoch, 6. Februar 2019

Das Etzel-Denkmal an der Stuttgarter Neuen Weinsteige

Gottlieb Christian Eberhard von Etzel war der Erbauer der Neuen Weinsteige, der wohl bekanntesten Panoramastraße und topographisch schwierigsten Ausfallstraße Stuttgarts.

Im Jahr 1842 wurde zu Ehren von Etzels ein Denkmal in einer kleinen Grünanlage am oberen Ende der Neuen Weinsteige am Rand des Stadtbezirks Stuttgart-Süd aufgestellt. Es trägt die Inschriften: "Dem Trefflichen geweiht von seinen Fachgenossen und Verehrern 1842" sowie "Etzel erbaute die Neue Weinsteige in den Jahren 1826 bis 1831" sowie "Dem königl. Würt. Oberbaurath v. ETZEL Comthur. D.Ord.D.Würt. Krone."

Gottlieb Christian Eberhard von Etzel lebte von 1784 bis 1840. Er war Stadtplaner der Stadt Stuttgart. Nach ihm ist auch die Etzelstraße benannt, die das obere Ende der Hohenheimer Straße mit der Alexanderstraße verbindet.

Noch bekannter ist sein Sohn, Karl Etzel, 1812-1865. Karl Etzel schuf einige bekannte Eisenbahnstrecken, darunter den Bietigheimer Eisenbahnviadukt, die Schweizer Hauensteinlinie und die Brennerbahn.

Das Etzel-Denkmal an der Neuen Weinsteige befindet sich in einer kleinen Grünanlage, von der man einen wegen des Bewuchses relativ beschränkten Blick auf den Stuttgarter Talkessel hat. Wegen des starken Autoverkehrs der angrenzenden B 27 hat der Platz nur eine geringe Aufenthaltsqualität.

Sonntag, 3. Februar 2019

Das Kleinaspergle - ein Grabhügel aus der Keltenzeit

Kleinaspergle heißt ein Grabhügel aus der Keltenzeit zwischen Asperg und Möglingen im Landkreis Ludwigsburg.

Eine Infotafel am Fuß des Grabhügels gibt nähere Auskunft. Demnach ist das Kleinaspergle das jüngste Fürstengrab in der Umgebung des Hohenaspergs sowie auch das jüngste frühkeltische Fürstengrab in Südwestdeutschland.

Das Kleinaspergle hat die beeindruckenden Ausmaße eines Durchmessers von 60 Metern und einer Hügelhöhe von 8 Metern. Es wurde in der Frühlatènezeit angelegt (ca. 420 v. Chr.).

Im Jahr 1879 wurde das Kleinaspergle bereits untersucht. Es wurde ein Stollen zum Hügelzentrum vorgetrieben. Die Zentralkammer war zu diesem Zeitpunkt längst ausgeraubt und wurde leer vorgefunden. Eine Nebenkammer war jedoch unberührt. In ihr fanden sich zahlreiche Schmuckstücke und ein Trinkservice.

Freitag, 1. Februar 2019

Die Straub´sche Grabkapelle (Mausoleum) in Geislingen an der Steige

Die Grabkapelle für Heinrich Straub, den einzigen Sohn des bekannten Fabrikanten Daniel Straub, gehört zu den bekanntesten Bauwerken in Geislingen an der Steige.

Die Grabkapelle wurde 1877-79 als Mausoleum erbaut. Der Baustil ist Neorenaissance. Seit dem Jahr 1990 steht das Bauwerk unter Denkmalschutz.

Die Grabkapelle steht auf dem Geislinger Friedhof, der sich am südlichen Stadtrand im Rohrachtal befindet. Wenige Meter östlich der Grabkapelle verläuft die Bundesstraße 10 Geislingen - Ulm. Noch einmal wenige Meter weiter östlich befindet sich die berühmte Geislinger Steige der Bahnstrecke Stuttgart - Ulm. Für die Bahnreisenden von Ulm nach Stuttgart ist die Straub´sche Grabkapelle gut zu sehen und eines der ersten Gebäude, das von Geislingen an der Steige sichtbar wird.

Dienstag, 29. Januar 2019

Historischer Stadtrundgang in Neuffen, Teil 4 von 4

Dies ist der vierte von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Historischen Stadtrundgang in Neuffen.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Spazierweg. Im vorangegangenen Post sind wir bis zur Station 20/2, der ehemaligen Kupferschmiede gekommen. Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Man folgt nun dem Fußweg, in den man von der Hauptstraße nach links abgebogen ist. Auf der linken Seite des Fußwegs erscheint nach wenigen Metern die Station 21 des Historischen Stadtrundgangs, das Vogthaus (Infotafel). Weitergehend überquert man die Paulinenstraße und kommt in die Straße Kelterplatz. An der Ecke Paulinenstraße / Kelterplatz befindet sich auf der linken Seite in Gehrichtung die Station 22 des Historischen Stadtrundgangs, das Kirchliche Pfründhaus (Infotafel).

Man folgt weiter der Straße Kelterplatz. Nach wenigen Metern steht auf der linken Seite die Station 23, der Kleine Fruchtkasten (Infotafel). Gegenüber, auf der rechten Seite befindet sich die Station 24, die ehemalige Schule (Infotafel).

Sonntag, 27. Januar 2019

Historischer Stadtrundgang in Neuffen, Teil 3 von 4

Dies ist der dritte von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Historischen Stadtrundgang in Neuffen.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Spazierweg. Im vorangegangenen Post sind wir bis zur Station 13, dem Schillingschen oder Großen Haus gekommen. Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Man folgt nun der Straße Auf der Mauer, die am Rand der ehemalingen Stadtmauer entlangführt. Auf der linken Seite steht die Station 14 des Historischen Stadtrundgangs, das Melchior-Jäger-Haus (keine Infotafel). Weitergehend kommt man zur Station 15 des Historischen Stadtrundgangs, dem Haus auf der Mauer (Infotafel).

Bei der Mündung der Straße Auf der Mauer in die Hauptstraße befindet sich auf der linken Seite die Station 16 des Historischen Stadtrundgangs, der ehemalige Standort des Unteren Tors bei der Stadtmauer (Infotafel). Gleich daneben befindet sich die Station 17 des Historischen Stadtrundgangs, der Lindenbrunnen (Infotafel).

Freitag, 25. Januar 2019

Historischer Stadtrundgang in Neuffen, Teil 2 von 4

Dies ist der zweite von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Historischen Stadtrundgang in Neuffen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Spaziergang. Wir haben mit dem Spaziergang auch bereits begonnen und sind bis zur Station 5, dem Ölberg gekommen. Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Westlich der Evangelischen Martinskirche auf der schräg gegenüberliegenden Seite der Burgstraße steht die Station 6 des Historischen Stadtrundgangs, das Rathaus (Infotafel). Gegenüber dem Rathaus beim Marktplatz befindet sich die Station 7 des Historischen Stadtrundgangs, ein Fachwerkhaus (Infotafel).

Auf dem Marktplatz steht die Station 8 des Historischen Stadtrundgangs, der Marktbrunnen (Infotafel). Vom Marktplatz folgt man nun der Hauptstraße in Richtung Südosten. Nach ca. 80 Meter ab dem Marktplatz befindet sich auf der rechten Straßenseite die Station 9 des Historischen Stadtrundgangs, ein Fachwerkhaus (Infotafel).

Mittwoch, 23. Januar 2019

Historischer Stadtrundgang in Neuffen, Teil 1 von 4

Im heutigen und in den folgenden drei Posts in diesem Blog spazieren wir im Verlauf des Historischen Stadtrundgangs durch Neuffen.

Das Städtchen Neuffen mit ca. 6.300 Einwohnern liegt malerisch am Fuß der Schwäbischen Alb und der Burgruine Hohenneuffen. Das Städtchen ist Startpunkt für eine Vielzahl von Wanderungen und Spaziergängen im Bereich des Albtraufs der Nürtinger Alb. Neuffen befindet sich im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. 

Neuffen besitzt eine Altstadt mit verschiedenen sehenswerten Gebäuden. Der Historische Stadtrundgang kommt an 26 Stationen vorbei. An vielen dieser Stationen befinden sich kleine Infotafeln. An einzelnen Straßenkreuzungen gibt es Wegweiser zum Historischen Stadtrundgang.

Die Wegweiser sind jedoch nicht so flächendeckend vorhanden, dass man mit ihnen allein den Historischen Stadtrundgang gehen könnte. Es gibt eine Broschüre der Stadt Neuffen zum Historischen Stadtrundgang mit Text, Bildern und einem Stadtplan. Hier in diesem Blog wird der Historische Stadtrundgang möglichst genau beschrieben, so dass man auch ohne Broschüre gehen kann.

Sonntag, 20. Januar 2019

Gebietsteil Erblehen im Naturschutzgebiet Wernauer Baggerseen

Der Gebietsteil Erblehen des Naturschutzgebiets Wernauer Baggerseen befindet sich auf der orographisch rechten Neckarseite sowie auf der Südseite des Neckars.

Die Hauptsehenswürdigkeit des Gebietsteils Erblehen ist der neu geschaffene Neckar-Seitenarm, der den ehemaligen Erblehensee vom stehenden zum fließenden Gewässer gemacht hat. Im Dezember 2005 wurde der Damm zwischen dem Neckar und dem Erblehensee abgetragen. Die Maßnahme wurde Anfang 2007 abgeschlossen.

Der neue Neckar-Seitenarm stellt in Teilen das Flussbett des vorletzten Ausbaus von 1883/1884 wieder her. Hiervon zeugen noch Reste der Ufermauer im Gehölz nahe den Bahngleisen. Die ursprünglichen Lebensräume mit ihrer Struktur- und Artenvielfalt können nun an den Fluss zurückkehren. Durch den neuen Neckar-Seitenarm entstand ein Retentionsgewinn von rund 30.000 m³.

Freitag, 18. Januar 2019

Stuttgarts Innerer Nordbahnhof mit Gedenkstätte und Wagenhallen

Der sogenannte Innere Nordbahnhof im Stadtbezirk Stuttgart-Nord ist das Gebiet nördlich des Pragfriedhofs zwischen der Nordbahnhofstraße im Osten und der Presselstraße im Westen.

Der Innere Nordbahnhof ist heute ein städtebauliches Entwicklungsgebiet, das wohl erst in ca. 20 Jahren eine zusammenhängende urbane Struktur aufweisen wird. Heute gibt es dort erst einzelne Einrichtungen. Dazu gehören die Gedenkstätte und die Wagenhallen. Im Gespräch ist für den Inneren Nordbahnhof zur Zeit der Bau einer Interims-Spielstätte für die Staatstheater während der Sanierung des Großen Hauses.

Die im Juni 2006 eingeweihte Gedenkstätte "Zeichen der Erinnerung" steht am Ort der Judendeportation. Erhalten sind dort fünf Gleise mit den Prellböcken. Die Gedenkstätte umfasst zudem einen umlaufenden Betonweg um die Gleise, einen überdachten Informationsbereich, eine Tafel mit Angaben zu Deportationen und eine Wand der Namen.

Die Wagenhallen sind ein Veranstaltungszentrum und ein Kulturbereich. Früher dienten die Wagenhallen der Eisenbahn. Die Landeshauptstadt Stuttgart hat die Wagenhallen erworben und zum Preis von 29,74 Mio. Euro saniert und umgebaut. Ende Oktober 2018 wurden die Wagenhallen wiedereröffnet. Die Bauarbeiten waren zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht richtig abgeschlossen.

Dienstag, 15. Januar 2019

Der Stadtbezirk Stuttgart-Weilimdorf

Der Stadtbezirk Stuttgart-Weilimdorf befindet sich am nordwestlichen Rand von Stuttgart am Übergang vom Gäu zum Glemswald.

Zum Stadtbezirk Stuttgart-Weilimdorf gehören Randgebiete des Glemswalds, ein Teil des Lembergs sowie zum Gäu gehörende Flächen mit dem Fasanengarten. 

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Stadtbezirk Stuttgart-Weilimdorf kurz vorgestellt. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk Weilimdorf befassen, sind vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Steckbrief
Name: Weilimdorf
Einwohner: ca. 31.000
Fläche: 1.260 Hektar

Samstag, 12. Januar 2019

Der Steppach-Stausee - Station 18 des Historischen Rundwegs Filderstadt-Bernhausen

Der Steppach-Stausee auf der Filderhochfläche bei Filderstadt-Bernhausen in südlicher Nachbarschaft zum Stuttgarter Flughafen bildet seit dem Jahr 2018 die neue Station 18 des Historischen Rundwegs Filderstadt-Bernhausen.

Der Steppach-Stausee wird auch Flughafen-Stausee genannt. Die künstlich aufgestaute Wasserfläche hat auf der ansonsten wasserarmen Filderhochfläche eine wichtige ökologische Funktion. Der See gilt als artenreichstes Gewässer in Filderstadt.

Gemäß der neuen Infotafel der Station 18 wurde der Steppach-Stausee 1938 im Zusammenhang mit dem Bau des Stuttgarter Flughafens an der Stelle eines älteren Sees neu angelegt. Entlang des Rohrbachs, der durch den See fließt, gab es früher drei Seen. Sie wurden im Spätmittelalter vom Landesherrn zur Fischzucht angelegt und verlandeten später.   

Montag, 7. Januar 2019

Die Boßler-Runde - ein Rundwanderweg bei Gruibingen, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Rundwanderweg Boßler-Runde, einem von mehreren Rundwanderwegen bei Gruibingen auf der Göppinger Alb.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Wir haben mit der Wanderung im Wegverlauf auch bereits begonnen und sind bis zum Boßlerhaus gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Gleich gegenüber dem Boßlerhaus der Naturfreunde führt der Rundwanderweg Boßler-Runde in den Wald hinein. Nun geht es auf einem Pfad weiter durch Wald und am Albtrauf entlang.

Beim Wegweiserstandort Boßler Ost, 767 m, kommen von rechts herauf die Weitwanderwege Albtraufgänger und Schwäbische Alb-Oberschwaben-Weg. Nach wenigen Metern erreicht man den Boßlergipfel. Die Bäume geben hier einen beschränkten Ausblick frei auf das Albvorland mit Weilheim/Teck, der Limburg und dem Teckberg. Ein Gedenkstein erinnert an die Flieger-Opfer der Jahre 1940 und 1966. Immer mal wieder sind Flugzeuge gegen die Berghänge des Boßler geflogen und dann abgestürzt. Das erklärt man sich damit, dass die Piloten dieser Flugzeuge bei schlechter Sicht dem Verlauf der Autobahn A 8 gefolgt sind und dann den im Bereich des Boßler besonders schnell und steil ansteigenden Albtrauf nicht rechtzeitig bemerkt haben.

Samstag, 5. Januar 2019

Die Boßler-Runde - ein Rundwanderweg bei Gruibingen, Teil 1 von 2

Die Boßler-Runde ist einer von mehreren Rundwanderwegen bei Gruibingen auf der Göppinger Alb, die im Rahmen der neuen Freizeitwegekonzeption im Landkreis Göppingen in den Jahren 2017/18 angelegt worden sind.

Die Boßler-Runde ist das Thema im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Wir beginnen heute auch bereits mit der Wanderung und setzen sie im folgenden Post fort.

Die Boßler-Runde beschreibt eine Rundtour nordwestlich von Gruibingen und kommt hierbei auch am Albtrauf mit dem Boßler vorbei.

Steckbrief
Name: Boßler-Runde
Wegegruppe: Rundwanderwege im Landkreis Göppingen
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 8,3 Kilometer
Höhenunterschied: 187 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Göppingen
Stadt/Gemeinde: Gruibingen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Start- und Zielpunkt
Der Start- und Zielpunkt der Boßler-Runde ist beim Boßlerparkplatz. Dieser große Wanderparkplatz befindet sich im Verlauf der L 1213 Weilheim an der Teck - Gruibingen in der Nähe der Einmündung der von Bad Boll kommenden Straße.

Mittwoch, 2. Januar 2019

Rundwanderwege bei Gruibingen auf der Göppinger Alb

Die Gemeinde Gruibingen auf der Göppinger Alb verfügt über vier einheitlich markierte und beschilderte Rundwanderwege.

Die Rundwanderwege wurden im Rahmen der Umsetzung der neuen Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen in den Jahren 2017/18 neu eingerichtet.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Rundwanderwege bei Gruibingen mit einigen Daten aufgelistet. Zukünftige Posts in diesem Blog, die sich mit einzelnen Rundwanderwegen befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt.

Die Wege im Einzelnen:

1. Boßler-Runde
Länge: 8,3 Kilometer
Höhenunterschied: 187 Höhenmeter
Gehzeit: 2 h 30 min
Start- und Endpunkt: Boßlerparkplatz

Die Boßler-Runde - ein Rundwanderweg bei Gruibingen, Teil 1 von 2 im Post vom 05.01.2019
Die Boßler-Runde - ein Rundwanderweg bei Gruibingen, Teil 2 von 2 im Post vom 07.01.2019