Freitag, 15. Februar 2019

Neue Wanderkarte 1:25.000 Blatt Stuttgart (Glemstal, Ludwigsburg, Böblingen)

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung LGL hat im Oktober 2018 die neue Wanderkarte W228 Stuttgart im Maßstab 1:25.000 herausgegeben.

Dies ist eine der ersten Wanderkarten einer neuen Serie im Maßstab 1:25.000, die das LGL herausgegeben hat. Später einmal soll das Kartenwerk über 70 Kartenblätter umfassen und ganz Baden-Württemberg abdecken.

Die ISBN-Nummer ist 978-3-86398-454-0. Der Preis ist 8,50 Euro.

Die beidseitig bedruckte Karte deckt das Gebiet zwischen Stuttgart, Böblingen, Filderstadt und Ludwigsburg ab. Im Norden reicht das Kartenbild bis Freiberg am Neckar, im Osten bis Stuttgart-Bad Cannstatt, im Süden bis Filderstadt und im Westen bis Sindelfingen. 

Die folgenden Weitwanderwege sind mit einem Teilstück auf der Karte abgebildet:

Main-Neckar-Rhein-Weg
Stromberg-Schwäbischer Wald-Weg
Georg-Fahrbach-Weg
Neckarweg
Stuttgarter Rundwanderweg
Württembergischer Weinwanderweg
Martinusweg
 

Dienstag, 12. Februar 2019

Turm der Musikhochschule Stuttgart unter Denkmalschutz gestellt

In einer Pressemitteilung vom 12.12.2018 hat das Regierungspräsidium Stuttgart bekanntgegeben, dass der Turm des Gebäudes der Musikhochschule Stuttgart im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte unter Denkmalschutz gestellt worden ist.

Das Landesamt für Denkmalpflege ist dem Regierungspräsidium Stuttgart zugeordnet. Der Turm der Musikhochschule Stuttgart ist ein Teil der Stuttgarter Kulturmeile. Sie besteht aus der Neuen Staatsgalerie, dem Kammertheater, der Hochschule für Musik und darstellende Kunst und dem Haus der Geschichte Baden--Württemberg. Die Stuttgarter Kulturmeile ist ein Gesamtkunstwerk der postmodernen Architektur- und Stadtplanung. Andere Teile der Kulturmeile stehen bereits seit längerem unter Denkmalschutz.

Die Gebäude der Stuttgarter Kulturmeile sind mit Materialien aus Naturstein verkleidet (Cannstatter Travertin und Weiler Sandstein). Charakteristisch sind auch viele bunte Stahlelemente.

Samstag, 9. Februar 2019

Der Gerber Park in Uhingen - ein Ankerpunkt an der Route der Industriekultur im Filstal

Der Gerber Park in Uhingen ist einer von zur Zeit 19 Ankerpunkten an der Route der Industriekultur im Filstal.

Ankerpunkte der Route der Industriekultur im Filstal sind bedeutende Zeugnisse der Industriekultur im Filstal, bei denen Führungen, Ausstellungen und Werksverkäufe angeboten werden sowie häufig ein gastronomisches Angebot vorhanden ist. Bei jedem Ankerpunkt befinden sich Informationsstelen. Neben den Ankerpunkten umfasst die Route der Industriekultur im Filstal auch vier Info-Stationen sowie 121 Orte der Industriekultur. Die Route ist konkret vor Ort als Radweg ausgeschildert. Man kann jeden einzelnen Ort der Route jedoch auch zu Fuß erreichen.

Die Route der Industriekultur im Filstal soll das industrielle Erbe und die heutige Firmenlandschaft im Filstal einem breiteren Publikum näher bringen. Die Route der Industriekultur im Filstal ist Teil des vom Verband Region Stuttgart geförderten Landschaftsparks Region Stuttgart. Die Route der Industriekultur wurde auch vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Programms Interreg IV B gefördert.

Der Gerber Park war ein altes Industriequartier. Er befindet sich in Uhingen zwischen der Fils und einem von der Fils abgeleiteten Kanal. Ab dem Jahr 1896 stand hier Württembergs einzige Gardinenweberei. Im Jahr 1932 musste die Württembergische Gardinenweberei Konkurs anmelden. Ab 1938 war im heutigen Gerber Park eine Lederfabrik angesiedelt. 1964 wurde die aufwändige Fertigung eingestellt.

Der langjährigen Industriebrache wurde ab 2003 neues Leben eingehaucht. Es entstand unter Bewahrung der historischen Bausubstanz eine Hausbrauerei mit Festsaal und großem Biergarten. Nach und nach kamen weitere gastronomische Einrichtungen hinzu, z.B. ein Viersterne-Hotel, der sogenannte Stadl, die BrennBar, die Orangerie und das Bootshaus.

Mittwoch, 6. Februar 2019

Das Etzel-Denkmal an der Stuttgarter Neuen Weinsteige

Gottlieb Christian Eberhard von Etzel war der Erbauer der Neuen Weinsteige, der wohl bekanntesten Panoramastraße und topographisch schwierigsten Ausfallstraße Stuttgarts.

Im Jahr 1842 wurde zu Ehren von Etzels ein Denkmal in einer kleinen Grünanlage am oberen Ende der Neuen Weinsteige am Rand des Stadtbezirks Stuttgart-Süd aufgestellt. Es trägt die Inschriften: "Dem Trefflichen geweiht von seinen Fachgenossen und Verehrern 1842" sowie "Etzel erbaute die Neue Weinsteige in den Jahren 1826 bis 1831" sowie "Dem königl. Würt. Oberbaurath v. ETZEL Comthur. D.Ord.D.Würt. Krone."

Gottlieb Christian Eberhard von Etzel lebte von 1784 bis 1840. Er war Stadtplaner der Stadt Stuttgart. Nach ihm ist auch die Etzelstraße benannt, die das obere Ende der Hohenheimer Straße mit der Alexanderstraße verbindet.

Noch bekannter ist sein Sohn, Karl Etzel, 1812-1865. Karl Etzel schuf einige bekannte Eisenbahnstrecken, darunter den Bietigheimer Eisenbahnviadukt, die Schweizer Hauensteinlinie und die Brennerbahn.

Das Etzel-Denkmal an der Neuen Weinsteige befindet sich in einer kleinen Grünanlage, von der man einen wegen des Bewuchses relativ beschränkten Blick auf den Stuttgarter Talkessel hat. Wegen des starken Autoverkehrs der angrenzenden B 27 hat der Platz nur eine geringe Aufenthaltsqualität.

Sonntag, 3. Februar 2019

Das Kleinaspergle - ein Grabhügel aus der Keltenzeit

Kleinaspergle heißt ein Grabhügel aus der Keltenzeit zwischen Asperg und Möglingen im Landkreis Ludwigsburg.

Eine Infotafel am Fuß des Grabhügels gibt nähere Auskunft. Demnach ist das Kleinaspergle das jüngste Fürstengrab in der Umgebung des Hohenaspergs sowie auch das jüngste frühkeltische Fürstengrab in Südwestdeutschland.

Das Kleinaspergle hat die beeindruckenden Ausmaße eines Durchmessers von 60 Metern und einer Hügelhöhe von 8 Metern. Es wurde in der Frühlatènezeit angelegt (ca. 420 v. Chr.).

Im Jahr 1879 wurde das Kleinaspergle bereits untersucht. Es wurde ein Stollen zum Hügelzentrum vorgetrieben. Die Zentralkammer war zu diesem Zeitpunkt längst ausgeraubt und wurde leer vorgefunden. Eine Nebenkammer war jedoch unberührt. In ihr fanden sich zahlreiche Schmuckstücke und ein Trinkservice.

Freitag, 1. Februar 2019

Die Straub´sche Grabkapelle (Mausoleum) in Geislingen an der Steige

Die Grabkapelle für Heinrich Straub, den einzigen Sohn des bekannten Fabrikanten Daniel Straub, gehört zu den bekanntesten Bauwerken in Geislingen an der Steige.

Die Grabkapelle wurde 1877-79 als Mausoleum erbaut. Der Baustil ist Neorenaissance. Seit dem Jahr 1990 steht das Bauwerk unter Denkmalschutz.

Die Grabkapelle steht auf dem Geislinger Friedhof, der sich am südlichen Stadtrand im Rohrachtal befindet. Wenige Meter östlich der Grabkapelle verläuft die Bundesstraße 10 Geislingen - Ulm. Noch einmal wenige Meter weiter östlich befindet sich die berühmte Geislinger Steige der Bahnstrecke Stuttgart - Ulm. Für die Bahnreisenden von Ulm nach Stuttgart ist die Straub´sche Grabkapelle gut zu sehen und eines der ersten Gebäude, das von Geislingen an der Steige sichtbar wird.

Dienstag, 29. Januar 2019

Historischer Stadtrundgang in Neuffen, Teil 4 von 4

Dies ist der vierte von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Historischen Stadtrundgang in Neuffen.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Spazierweg. Im vorangegangenen Post sind wir bis zur Station 20/2, der ehemaligen Kupferschmiede gekommen. Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Man folgt nun dem Fußweg, in den man von der Hauptstraße nach links abgebogen ist. Auf der linken Seite des Fußwegs erscheint nach wenigen Metern die Station 21 des Historischen Stadtrundgangs, das Vogthaus (Infotafel). Weitergehend überquert man die Paulinenstraße und kommt in die Straße Kelterplatz. An der Ecke Paulinenstraße / Kelterplatz befindet sich auf der linken Seite in Gehrichtung die Station 22 des Historischen Stadtrundgangs, das Kirchliche Pfründhaus (Infotafel).

Man folgt weiter der Straße Kelterplatz. Nach wenigen Metern steht auf der linken Seite die Station 23, der Kleine Fruchtkasten (Infotafel). Gegenüber, auf der rechten Seite befindet sich die Station 24, die ehemalige Schule (Infotafel).

Sonntag, 27. Januar 2019

Historischer Stadtrundgang in Neuffen, Teil 3 von 4

Dies ist der dritte von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Historischen Stadtrundgang in Neuffen.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Spazierweg. Im vorangegangenen Post sind wir bis zur Station 13, dem Schillingschen oder Großen Haus gekommen. Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Man folgt nun der Straße Auf der Mauer, die am Rand der ehemalingen Stadtmauer entlangführt. Auf der linken Seite steht die Station 14 des Historischen Stadtrundgangs, das Melchior-Jäger-Haus (keine Infotafel). Weitergehend kommt man zur Station 15 des Historischen Stadtrundgangs, dem Haus auf der Mauer (Infotafel).

Bei der Mündung der Straße Auf der Mauer in die Hauptstraße befindet sich auf der linken Seite die Station 16 des Historischen Stadtrundgangs, der ehemalige Standort des Unteren Tors bei der Stadtmauer (Infotafel). Gleich daneben befindet sich die Station 17 des Historischen Stadtrundgangs, der Lindenbrunnen (Infotafel).

Freitag, 25. Januar 2019

Historischer Stadtrundgang in Neuffen, Teil 2 von 4

Dies ist der zweite von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Historischen Stadtrundgang in Neuffen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Spaziergang. Wir haben mit dem Spaziergang auch bereits begonnen und sind bis zur Station 5, dem Ölberg gekommen. Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Westlich der Evangelischen Martinskirche auf der schräg gegenüberliegenden Seite der Burgstraße steht die Station 6 des Historischen Stadtrundgangs, das Rathaus (Infotafel). Gegenüber dem Rathaus beim Marktplatz befindet sich die Station 7 des Historischen Stadtrundgangs, ein Fachwerkhaus (Infotafel).

Auf dem Marktplatz steht die Station 8 des Historischen Stadtrundgangs, der Marktbrunnen (Infotafel). Vom Marktplatz folgt man nun der Hauptstraße in Richtung Südosten. Nach ca. 80 Meter ab dem Marktplatz befindet sich auf der rechten Straßenseite die Station 9 des Historischen Stadtrundgangs, ein Fachwerkhaus (Infotafel).

Mittwoch, 23. Januar 2019

Historischer Stadtrundgang in Neuffen, Teil 1 von 4

Im heutigen und in den folgenden drei Posts in diesem Blog spazieren wir im Verlauf des Historischen Stadtrundgangs durch Neuffen.

Das Städtchen Neuffen mit ca. 6.300 Einwohnern liegt malerisch am Fuß der Schwäbischen Alb und der Burgruine Hohenneuffen. Das Städtchen ist Startpunkt für eine Vielzahl von Wanderungen und Spaziergängen im Bereich des Albtraufs der Nürtinger Alb. Neuffen befindet sich im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. 

Neuffen besitzt eine Altstadt mit verschiedenen sehenswerten Gebäuden. Der Historische Stadtrundgang kommt an 26 Stationen vorbei. An vielen dieser Stationen befinden sich kleine Infotafeln. An einzelnen Straßenkreuzungen gibt es Wegweiser zum Historischen Stadtrundgang.

Die Wegweiser sind jedoch nicht so flächendeckend vorhanden, dass man mit ihnen allein den Historischen Stadtrundgang gehen könnte. Es gibt eine Broschüre der Stadt Neuffen zum Historischen Stadtrundgang mit Text, Bildern und einem Stadtplan. Hier in diesem Blog wird der Historische Stadtrundgang möglichst genau beschrieben, so dass man auch ohne Broschüre gehen kann.

Sonntag, 20. Januar 2019

Gebietsteil Erblehen im Naturschutzgebiet Wernauer Baggerseen

Der Gebietsteil Erblehen des Naturschutzgebiets Wernauer Baggerseen befindet sich auf der orographisch rechten Neckarseite sowie auf der Südseite des Neckars.

Die Hauptsehenswürdigkeit des Gebietsteils Erblehen ist der neu geschaffene Neckar-Seitenarm, der den ehemaligen Erblehensee vom stehenden zum fließenden Gewässer gemacht hat. Im Dezember 2005 wurde der Damm zwischen dem Neckar und dem Erblehensee abgetragen. Die Maßnahme wurde Anfang 2007 abgeschlossen.

Der neue Neckar-Seitenarm stellt in Teilen das Flussbett des vorletzten Ausbaus von 1883/1884 wieder her. Hiervon zeugen noch Reste der Ufermauer im Gehölz nahe den Bahngleisen. Die ursprünglichen Lebensräume mit ihrer Struktur- und Artenvielfalt können nun an den Fluss zurückkehren. Durch den neuen Neckar-Seitenarm entstand ein Retentionsgewinn von rund 30.000 m³.

Freitag, 18. Januar 2019

Stuttgarts Innerer Nordbahnhof mit Gedenkstätte und Wagenhallen

Der sogenannte Innere Nordbahnhof im Stadtbezirk Stuttgart-Nord ist das Gebiet nördlich des Pragfriedhofs zwischen der Nordbahnhofstraße im Osten und der Presselstraße im Westen.

Der Innere Nordbahnhof ist heute ein städtebauliches Entwicklungsgebiet, das wohl erst in ca. 20 Jahren eine zusammenhängende urbane Struktur aufweisen wird. Heute gibt es dort erst einzelne Einrichtungen. Dazu gehören die Gedenkstätte und die Wagenhallen. Im Gespräch ist für den Inneren Nordbahnhof zur Zeit der Bau einer Interims-Spielstätte für die Staatstheater während der Sanierung des Großen Hauses.

Die im Juni 2006 eingeweihte Gedenkstätte "Zeichen der Erinnerung" steht am Ort der Judendeportation. Erhalten sind dort fünf Gleise mit den Prellböcken. Die Gedenkstätte umfasst zudem einen umlaufenden Betonweg um die Gleise, einen überdachten Informationsbereich, eine Tafel mit Angaben zu Deportationen und eine Wand der Namen.

Die Wagenhallen sind ein Veranstaltungszentrum und ein Kulturbereich. Früher dienten die Wagenhallen der Eisenbahn. Die Landeshauptstadt Stuttgart hat die Wagenhallen erworben und zum Preis von 29,74 Mio. Euro saniert und umgebaut. Ende Oktober 2018 wurden die Wagenhallen wiedereröffnet. Die Bauarbeiten waren zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht richtig abgeschlossen.

Dienstag, 15. Januar 2019

Der Stadtbezirk Stuttgart-Weilimdorf

Der Stadtbezirk Stuttgart-Weilimdorf befindet sich am nordwestlichen Rand von Stuttgart am Übergang vom Gäu zum Glemswald.

Zum Stadtbezirk Stuttgart-Weilimdorf gehören Randgebiete des Glemswalds, ein Teil des Lembergs sowie zum Gäu gehörende Flächen mit dem Fasanengarten. 

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Stadtbezirk Stuttgart-Weilimdorf kurz vorgestellt. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk Weilimdorf befassen, sind vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Steckbrief
Name: Weilimdorf
Einwohner: ca. 31.000
Fläche: 1.260 Hektar

Samstag, 12. Januar 2019

Der Steppach-Stausee - Station 18 des Historischen Rundwegs Filderstadt-Bernhausen

Der Steppach-Stausee auf der Filderhochfläche bei Filderstadt-Bernhausen in südlicher Nachbarschaft zum Stuttgarter Flughafen bildet seit dem Jahr 2018 die neue Station 18 des Historischen Rundwegs Filderstadt-Bernhausen.

Der Steppach-Stausee wird auch Flughafen-Stausee genannt. Die künstlich aufgestaute Wasserfläche hat auf der ansonsten wasserarmen Filderhochfläche eine wichtige ökologische Funktion. Der See gilt als artenreichstes Gewässer in Filderstadt.

Gemäß der neuen Infotafel der Station 18 wurde der Steppach-Stausee 1938 im Zusammenhang mit dem Bau des Stuttgarter Flughafens an der Stelle eines älteren Sees neu angelegt. Entlang des Rohrbachs, der durch den See fließt, gab es früher drei Seen. Sie wurden im Spätmittelalter vom Landesherrn zur Fischzucht angelegt und verlandeten später.   

Montag, 7. Januar 2019

Die Boßler-Runde - ein Rundwanderweg bei Gruibingen, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Rundwanderweg Boßler-Runde, einem von mehreren Rundwanderwegen bei Gruibingen auf der Göppinger Alb.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Wir haben mit der Wanderung im Wegverlauf auch bereits begonnen und sind bis zum Boßlerhaus gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Gleich gegenüber dem Boßlerhaus der Naturfreunde führt der Rundwanderweg Boßler-Runde in den Wald hinein. Nun geht es auf einem Pfad weiter durch Wald und am Albtrauf entlang.

Beim Wegweiserstandort Boßler Ost, 767 m, kommen von rechts herauf die Weitwanderwege Albtraufgänger und Schwäbische Alb-Oberschwaben-Weg. Nach wenigen Metern erreicht man den Boßlergipfel. Die Bäume geben hier einen beschränkten Ausblick frei auf das Albvorland mit Weilheim/Teck, der Limburg und dem Teckberg. Ein Gedenkstein erinnert an die Flieger-Opfer der Jahre 1940 und 1966. Immer mal wieder sind Flugzeuge gegen die Berghänge des Boßler geflogen und dann abgestürzt. Das erklärt man sich damit, dass die Piloten dieser Flugzeuge bei schlechter Sicht dem Verlauf der Autobahn A 8 gefolgt sind und dann den im Bereich des Boßler besonders schnell und steil ansteigenden Albtrauf nicht rechtzeitig bemerkt haben.

Samstag, 5. Januar 2019

Die Boßler-Runde - ein Rundwanderweg bei Gruibingen, Teil 1 von 2

Die Boßler-Runde ist einer von mehreren Rundwanderwegen bei Gruibingen auf der Göppinger Alb, die im Rahmen der neuen Freizeitwegekonzeption im Landkreis Göppingen in den Jahren 2017/18 angelegt worden sind.

Die Boßler-Runde ist das Thema im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Wir beginnen heute auch bereits mit der Wanderung und setzen sie im folgenden Post fort.

Die Boßler-Runde beschreibt eine Rundtour nordwestlich von Gruibingen und kommt hierbei auch am Albtrauf mit dem Boßler vorbei.

Steckbrief
Name: Boßler-Runde
Wegegruppe: Rundwanderwege im Landkreis Göppingen
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 8,3 Kilometer
Höhenunterschied: 187 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Göppingen
Stadt/Gemeinde: Gruibingen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Start- und Zielpunkt
Der Start- und Zielpunkt der Boßler-Runde ist beim Boßlerparkplatz. Dieser große Wanderparkplatz befindet sich im Verlauf der L 1213 Weilheim an der Teck - Gruibingen in der Nähe der Einmündung der von Bad Boll kommenden Straße.

Mittwoch, 2. Januar 2019

Rundwanderwege bei Gruibingen auf der Göppinger Alb

Die Gemeinde Gruibingen auf der Göppinger Alb verfügt über vier einheitlich markierte und beschilderte Rundwanderwege.

Die Rundwanderwege wurden im Rahmen der Umsetzung der neuen Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen in den Jahren 2017/18 neu eingerichtet.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Rundwanderwege bei Gruibingen mit einigen Daten aufgelistet. Zukünftige Posts in diesem Blog, die sich mit einzelnen Rundwanderwegen befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt.

Die Wege im Einzelnen:

1. Boßler-Runde
Länge: 8,3 Kilometer
Höhenunterschied: 187 Höhenmeter
Gehzeit: 2 h 30 min
Start- und Endpunkt: Boßlerparkplatz

Die Boßler-Runde - ein Rundwanderweg bei Gruibingen, Teil 1 von 2 im Post vom 05.01.2019
Die Boßler-Runde - ein Rundwanderweg bei Gruibingen, Teil 2 von 2 im Post vom 07.01.2019