Montag, 30. Dezember 2019

Aussichtstürme im Landkreis Esslingen

Im Landkreis Esslingen gibt es vier Aussichtstürme, die sich alle im Besitz des Schwäbischen Albvereins befinden.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Aussichtstürme im Landkreis Esslingen aufgelistet. Artikel dieses Blogs, die sich mit einzelnen Aussichtstürmen befassen, sind vom heutigen Post verlinkt.

Katharinenlindeturm
Stadt/Gemeinde: Esslingen am Neckar
Aussichtsturm Katharinenlinde bei Esslingen-Rüdern im Post vom 04.10.2011

Jubiläumsturm
Stadt/Gemeinde: Plochingen

Teckturm
Stadt/Gemeinde: Owen
Der Aussichtsturm von Burg Teck auf der Esslinger Alb im Post vom 30.04.2016

Sonntag, 29. Dezember 2019

Rosensteinstege (Leuze-Steg) in Stuttgart-Ost und Stuttgart-Bad Cannstatt wiedereröffnet

Am 19. Dezember 2019 ist der Fußgängersteg, der in Stuttgart vom Mineralbad Leuze zum Rosensteinpark führt und zur Bundesgartenschau 1977 errichtet wurde, wiedereröffnet worden.

In den Stadtplänen wird dieser Steg - es handelt sich eigentlich um zwei aneinander angrenzende Stege - als Rosensteinsteg bezeichnet. Die Bevölkerung von Stuttgart bezeichnet den Steg auch als Leuze-Steg.

Der Steg wurde im Jahr 2014 wegen des Umbaus des Leuze-Straßenknotens gesperrt. Damals wurde versprochen, dass der Steg alsbald wiedereröffnet werden würde. Aus der angekündigten kurzen Sperrzeit wurden nun über fünf Jahre. Und der Umbau des Leuze-Knotens ist noch längst nicht abgeschlossen. Vom wiedereröffneten Steg aus bieten sich neue Blicke auf die Großbaustelle.

Die Rosensteinstege (Leuze-Steg) verbinden die Grünanlage Schwanenplatz beim Mineralbad Leuze mit dem Rosensteinpark. Bei der Begehung des Stegs überschreitet man die Stadtbezirksgrenze zwischen Stuttgart-Ost und Stuttgart-Bad Cannstatt

Samstag, 28. Dezember 2019

Die Grünanlage "Kernerstraße (Jugendherberge)" im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte

Die Grünanlage "Kernerstraße (Jugendherberge)" im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte befindet sich in steiler Hanglage zwischen der Kernerstraße und der Haußmannstraße.

Im Jahr 2019 hat das Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Stuttgart die Grünanlage Kernerstraße (Jugendherberge) saniert. Ebenfalls im Jahr 2019 hat das Amt zahlreiche Grünanlagen im ganzen Stadtgebiet beschildert. Damit ist jetzt der offizielle Name vieler kleinerer Grünanlagen, die bisher de facto namenlos waren, bekannt geworden. Zu diesen Grünanlagen gehört auch "Kernerstraße (Jugendherberge)".

Eine öffentliche Treppe, die Bruddlerstaffel, durchzieht die Grünanlage Kernerstraße (Jugendherberge) und verbindet die untenliegende Kernerstraße mit der obenliegenden Haußmannstraße. In der Grünanlage befindet sich eine kleine Terrasse mit Sitzbänken.

Freitag, 27. Dezember 2019

Der neugestaltete Heinrica-Silcher-Platz mit dem Silcherbrunnen in Stuttgart-Zuffenhausen


Am 8. November 2019 wurden im Stadtbezirk Stuttgart-Zuffenhausen der neugestaltete Heinrica-Silcher-Platz mit dem Silcherbrunnen sowie die neugestaltete angrenzende Stammheimer Straße eingeweiht.

Der kleine Heinrica-Silcher-Platz befindet sich bei der Einmündung Stammheimer Straße / Zahn-Nopper-Straße.

Die Umgestaltung war eine Folge des Stadtbahnbaus. Früher fuhr in der Stammheimer Straße die Straßenbahn von Zuffenhausen nach Stammheim. Nach dem Bau und der Inbetriebnahme des Stadtbahntunnels konnten die Gleise der Straßenbahn zurückgebaut und der Straßenraum neu aufgeteilt werden.

Auf dem  Heinrica-Silcher-Platz, wo sich auch der Silcher-Brunnen befindet, wurden Bäume gepflanzt, ein Wechselflor-Pflanzbeet eingerichtet sowie Sitzgelegenheiten angebracht.

Der Silcherbrunnen wurde im Jahr 1953 durch Joseph Frey geschaffen. Der Brunnen besteht aus einem viereckigen Brunnenstock aus Pfaffenhofer Sandstein. Vorgelagert ist ein kleiner halbrunder Trog. Im Relief des Brunnenstocks ist die Figur des Zuffenhauser Hirts dargestellt (aus Ludwig Uhlands Gedicht "Die Döffinger Schlacht"). Namensgebend ist der Dichter Friedrich Silcher, dessen Mutter aus Zuffenhausen stammte.

Montag, 23. Dezember 2019

Neue Wanderkarte 1:25.000 Göppingen

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung LGL hat 
2019 die neue Wanderkarte W229 Göppingen im Maßstab 1:25.000 herausgebracht.

Die Karte bildet das Neckartal von Stuttgart-Hedelfingen über Plochingen bis Nürtingen und das Filstal von Plochingen bis Kuchen ab. Auf der Karte sind auch Teile des Schurwalds, Teil der Fildern sowie das Gebiet um Hohenstaufen und Rechberg abgebildet.

Die beidseitig bedruckte Karte, die in Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein entstanden ist, hat die ISBN 978-3-86398-455-7.

Im Norden reicht das Kartenbild bis Wäschenbeuren, im Osten bis Donzdorf, im Süden bis Bad Boll und im Westen bis Ostfildern.

Samstag, 21. Dezember 2019

Neue Gedenktafel für Königin Katharina am Königin-Katharina-Stift

Am 5. November 2019 wurde am Königin-Katharina-Stift im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte eine Gedenktafel zum Andenken an Königin Katharina enthüllt.

Die neue Bronzetafel sowie ein Porträtmedaillon wurden am Haupteingang zum Königin-Katharina-Stift in der Schillerstraße angebracht. Der Text auf der Bronzetafel lautet: "Zum Andenken an unsere Schulstifterin Catharina Pawlowna Großfürstin von Russland Königin von Württemberg 1788 Zarskoje Selo 1819 Stuttgart". 

Das Königin-Katharina-Stift ist ein Gymnasium im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte am Rand des Oberen Schlossgartens. Das Königin-Katharina-Stift geht zurück auf Königin Katharina von Württemberg. Sie gründete im Jahr 1818 ein königliches Erziehungsinstitut, das nach ihrem Tot in Königin-Katharina-Stift umbenannt worden ist.

Katharina Pawlowna Romanowa war von 1816 bis 1819 Königin von Württemberg. Nach dem frühen Tod der sehr beliebten Königin ließ ihr Mann König Wilhelm I. auf dem Württemberg ein Mausoleum errichten, das als Grabkapelle heute zu den großen Stuttgarter Sehenswürdigkeiten gehört.

Mittwoch, 18. Dezember 2019

Wanderung im Verlauf des Panorama-Rundwegs bei Wiesensteig, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog über eine Wanderung im Verlauf des Panorama-Rundwegs rund um Wiesensteig im Oberen Filstal auf der Göppinger Alb.

Im vorangegangenen Post sind wir bis zum nördlichen Berghang des Filstals gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Der Forstweg, der in halber Höhenlage am Berghang nördlich von Wiesensteig entlangführt, stößt auf den Stationenweg, der von Wiesensteig hinauf zur Kreuzkapelle führt. Man folgt diesem Stationenweg zur Kreuzkapelle. Sie befindet sich beim Erreichen der Albhochfläche wenige Meter links.

Dienstag, 17. Dezember 2019

Wanderung im Verlauf des Panorama-Rundwegs bei Wiesensteig, Teil 1 von 2

Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf des Panorama-Rundwegs rund um Wiesensteig im Oberen Filstal auf der Göppinger Alb.

Vom Startpunkt auf dem Schlossparkplatz folgt man der Sommerbergstraße in südwestliche Richtung (filstalaufwärts). Am Ende der Sommerbergstraße biegt man nach links in die Seestraße ab. Von der Seestraße biegt man nach wenigen Metern erneut nach links in die Hauptstraße ab. Nun kommt man in den Ortskern von Wiesensteig.

Man erreicht den sehenswerten Elefantenbrunnen. Bei diesem Brunnen biegt man nach rechts in die Westerheimer Straße ab und steigt langsam aufwärts. Auf der linken Seite erhebt sich die Stiftskirche St. Cyriakus. Wenige Meter oberhalb der Kirche biegt man halbrechts in die Seltelstraße ein. An ihrem Ende geht es im Verlauf der Gießbachstraße weiter aufwärts. Man erreicht noch einmal die Westerheimer Straße. In der gleich darauffolgenden Straßenkehre verlässt man die Straße jedoch gleich wieder. Jetzt beginnt der natürliche Abschnitt der Wanderung.

Sonntag, 15. Dezember 2019

Der Panorama-Rundweg - ein Rundwanderweg bei Wiesensteig

Der Panorama-Rundweg ist einer von mehreren Rundwanderwegen bei Wiesensteig im Oberen Filstal auf der Göppinger Alb, die im Rahmen der neuen Freizeitwegekonzeption im Landkreis Göppingen in den Jahren 2017/2018 neu angelegt worden sind.

Der Panorama-Rundweg beschreibt eine Rundtour durch den Ortskern von Wiesensteig sowie über die Berghänge westlich und nördlich des Orts.

Steckbrief
Name: Panorama-Rundweg
Wegegruppe: Rundwanderwege im Landkreis Göppingen
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 8,9 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 230 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Göppingen
Stadt/Gemeinde: Wiesensteig
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Start- und Zielpunkt
Der Start- und Zielpunkt des Panorama-Rundwegs ist auf dem Schlossparkplatz in Wiesensteig. Dort befindet sich eine Informationstafel mit einer genauen Kartendarstellung und einer Beschreibung des Panorama-Rundwegs.

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Wanderung im Verlauf des Starenwegs bei Korb, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Rundwanderweg Starenweg in und bei Korb.

Im vorangegangenen Post sind wir mit der Wanderung bis zur Straße gekommen, die Korb mit dem Hanweiler Sattel verbindet. Diese Straße wird überquert. Nun geht es weiter mit der Wanderung.

Auf der anderen Seite der Straße biegt man gleich in einen Feldweg nach links ab, der an Gärten und Streuobstwiesen vorbei in ein Tälchen hinabführt. Dort biegt man scharf nach rechts ab und folgt dem Tälchen weiter abwärts. Auf der linken Seite des Wegs kommt die Neue Kelter in Sicht. Hier biegt man nach links ab. Gleich darauf biegt man auf einen Weg nach rechts ab. Es geht nun durch einen Grünzug hindurch und an einem Teich vorbei. Schließlich erreicht man wieder die Bebauung von Korb (Teilgemeinde Steinreinach) in der Straße Im Klufert.

Mittwoch, 11. Dezember 2019

Wanderung im Verlauf des Starenwegs bei Korb, Teil 1 von 2

Heute und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf des Starenwegs, eines Rundwanderwegs bei Korb.

Vom Startpunkt auf dem Seeplatz in Korb folgt man der Seestraße in nordwestliche Richtung. Am Ende der Seestraße kommt man am Fleckenbrunnen vorbei. Die Fortsetzung der Seestraße ist die Winnender Straße. Von dort biegt man nach rechts in die Kirchstraße ab und erreicht den Platz zwischen dem Rathaus (links) und der Evangelischen Kirche (rechts).

Jetzt heißt es aufpassen. Auf einem Weg geht es am Gebäude des Rathauses vorbei in nördliche Richtung. Man erreicht den Alten Friedhof, an dessen Rand ein bequemer Zickzack-Weg aufwärtsführt. Am oberen Rand der Anlage biegt man nach links in den Gaiernweg ein und erreicht die Weinberge.

Man biegt im Weinberg in den ersten nach rechts weiterführenden Weg ein. Nach ca. 250 Metern auf diesem Weg heißt es erneut aufpassen. Nun zweigt der Starenweg nach links ab und führt über eine steile Weinbergtreppe aufwärts. Ohne Wegbezeichnung hätte man sich niemals getraut, diese Weinbergtreppe unter die Füße zu nehmen!

Montag, 9. Dezember 2019

Der Starenweg - ein Rundwanderweg bei Korb

Der Starenweg ist ein Rundwanderweg in und bei Korb, der zur Remstal Gartenschau 2019 neu eingerichtet worden ist.

Der Starenweg beschreibt eine Rundtour ab/bis Seeplatz im Ortskern von Korb. Hierbei steigt der Weg ein Stück weit hinauf zum Korber Kopf und führt dann östlich von Korb entlang.

Steckbrief
Name: Starenweg
Wegegruppe: Örtliche Wanderwege im Remstal
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 5,7 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 110 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Rems-Murr-Kreis
Stadt/Gemeinde: Korb
Großlandschaften: Neckar- und Tauber-Gäuplatten, Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturräume: Neckarbecken, Schurwald und Welzheimer Wald

Start- und Zielpunkt
Der Starenweg beginnt und endet auf dem Seeplatz in Korb. Bei der Bushaltestelle befindet sich eine Infotafel über die Rundwanderwege bei Korb.

Freitag, 6. Dezember 2019

Der neugestaltete Bahnhofsplatz in Göppingen

Die Neugestaltung des Bahnhofsplatzes in Göppingen wurde im Sommer 2019 im Wesentlichen abgeschlossen.

Der Bahnhofsplatz in Göppingen präsentiert sich nun als einladende Fläche mit einigen interessanten Möblierungen. Auf dem Platz stehen nun eine Kleinlokomotive, ein sogenanntes Stadtsofa, Sitzsteine und eine Stele.

Seit dem Jahr 2017 wurde der Bahnhofsplatz in Göppingen umgebaut. Die größte Teilinvestition war die Tiefgarage mit 104 Stellplätzen. Nun ist der Platz fast autofrei. Lediglich auf der Nordseite des Platzes führt eine Fahrspur für den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr entlang. Dann gibt es am Rand des Bahnhofsplatzes noch die Taxis.  

Auf dem Bahnhofsplatz wurde auch eine Infostele aufgestellt. Sie bietet Informationen zur ortsansäßigen Modellbaufirma Märklin sowie zur Lokomotive der Firma Wackler, die auf dem Bahnhofsplatz aufgestellt worden ist.

Die Neugestaltung des Bahnhofsplatzes in Göppingen ist ein Teil der neuen Mobilitätsdrehscheibe Bahnhof.

Dienstag, 3. Dezember 2019

Der neugestaltete Seeplatz in Korb

Im Vorfeld der Remstal Gartenschau 2019 wurde der zentrale Seeplatz in Korb neu gestaltet.

Der neugestaltete Platz wurde am 22.09.2018 eingeweiht. Der überraschend weite Platz beherbergt eine Seeanlage mit Sprudlern. Auf dem Seeplatz befindet sich auch ein WC- und Technikgebäude, das gleichzeitig als Ausgabetheke für das Eiscafe am Seeplatz dient. Der 80 mal 60 Meter große Platz umfasst auch Grünflächen, Sitzbänke und Kunstobjekte.

Auf dem Seeplatz in der Nähe der Bushaltestelle wurde auch eine Infotafel zu den Wanderwegen in und bei Korb aufgestellt. Der Rundwanderweg Starenweg beginnt und endet auf dem Seeplatz

Wie kommt man hin?
Mit dem Linienbus ist der Seeplatz in Korb schnell und einfach zu erreichen, z.B. ab dem Bahnhof Waiblingen. Die Bushaltestelle befindet sich am nordwestlichen Rand des Platzes. Sie wurde mit zwei Bussteigen ebenfalls neu gestaltet und barrierefrei ausgebaut.  

Samstag, 30. November 2019

Die Bopseranlage im Stadtbezirk Stuttgart-Süd

Die Bopseranlage ist ein kleiner Park bei der Einmündung Hohenheimer Straße / Etzelstraße in Halbhöhenlage im Stadtbezirk Stuttgart-Süd.

Die Bopseranlage befindet sich im Eigentum des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. Sie gilt als die älteste Grünanlage im Besitz des Verschönerungsvereins. Der Verschönerungsverein bezeichnet sie als harmonische und historisierende Anlage.

In der Bopseranlage steht der Bopserbrunnen. Leider fließt dort zur Zeit kein Wasser. Gemäß den Angaben in der Brunnenbroschüre der Landeshauptstadt Stuttgart war das "Bopserbrünnele" im 19. Jahrhundert wegen seines guten Quellwassers sowie wegen seiner Lage inmitten eines waldigen Geländes ein beliebtes Ausflugsziel. Im Jahr 1840 wurde der Brunnen mit einem steinernen und im Jahr 1883 mit einem gusseisernen Pavillon überdacht. Im Jahr 1939 wurde der Pavillon entfernt. Im Jahr 1940 wurde eine Brunnenschale gesetzt. In den Neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde der Brunnen neugestaltet unter Weiterverwendung der Brunnenschale.

In der Bopseranlage steht der Bopsergedenkstein. Die quadratische Stele trägt an zwei Seiten Bronzetafeln. Eine der beiden Tafeln bietet Erläuterungen zum Bopser: "Der Name stammt von einem ehemals auf oder am Berg liegenden Ort Bubsingen oder Bobsingen. Oberhalb des Bopserbrunnens an der Weissenburgscharte lag das Schloss Weissenburg, auch Wizzeburg genannt. Bereits Karl der Große hatte hier übernachtet. Es war mit vier starken, je 80 Fuß hohen glänzend weißen Sandsteintürmen, Brustwehren und Kampfmauern geschützt. In der Nähe des Schlosses war bereits 1290 ein Brunnen, der durch seine Wasserqualität bekannt war. Wer hier trank, der blieb oder wurde gesund." 

Mittwoch, 27. November 2019

Der neue Info-Pavillon auf dem Hanweiler Sattel bei Korb

Seit dem Jahr 2019 steht auf dem Hanweiler Sattel bei Korb ein Info-Pavillon.

Der Info-Pavillon auf dem Hanweiler Sattel wurde errichtet mit einer Kofinanzierung durch den Verband Region Stuttgart von 25.000 Euro im Rahmen des Projekts Landschaftspark Region Stuttgart. Dies war auch eine Maßnahme für die Remstal Gartenschau 2019. Spatenstich war am 6. Dezember 2018.

Der Hanweiler Sattel befindet sich nordöstlich oberhalb von Korb zwischen dem Korber Kopf und dem Hörnleskopf. Über den Hanweiler Sattel verläuft eine Straße, die Korb mit Winnenden verbindet. Auf dem Hanweiler Sattel befindet sich ein Großparkplatz.

Der Info-Pavillon informiert über die Rundwanderwege bei Korb sowie über die Geschichte von Korb. Im Jahr 2020 feiert Korb sein 750jähriges Bestehen.

Sonntag, 24. November 2019

Grünanlage Feuerseeplatz in Stuttgart-West

Die Grünanlage Feuerseeplatz gehört zu den Parks und Grünanlagen im Stadtbezirk Stuttgart-West.

Der Feuersee und die Grünanlage rund um den See sind einer der schönste Orte in Stuttgart-West und so etwas wie ein Zentrum dieses Stadtbezirks. Der Feuersee wurde von 1701 bis 1707 als Löschwasserteich angelegt. Von 1864 bis 1876 wurde die Johanneskirche gebaut, der erste Stuttgarter Kirchenbau nach dem Mittelalter. Der Bau der Johanneskirche führte zu einer Verkleinerung und Umgestaltung des Feuersees. Die Kirche wurde auf einer Halbinsel im Feuersee gebaut. 

Im Jahr 2016 wurde das Südufer des Feuersees umgestaltet und mit einer barrierefreien Zugangsrampe, einer Freitreppe mit Sitzstufen und einer neuen Gehfläche direkt am Seeufer versehen. Im See befindet sich eine Wasserfontäne.

Wie kommt man hin?
Die Grünanlage Feuerseeplatz verfügt über einen eigenen S-Bahnhaltepunkt ("Feuersee"), was auf die zentrale Lage des Orts hinweist. Man kann den Feuersee auf Wegen umrunden und trifft hierbei in kurzen Entfernungen immer wieder auf neue Blickwinkel. Die Umrundung des Sees ist ca. 670 Meter lang.

Freitag, 22. November 2019

Parks und Grünanlagen im Stadtbezirk Stuttgart-West


Der Stadtbezirk Stuttgart-West wurde zum größeren Teil während der Gründerzeit errichtet. Deshalb ist der Stadtbezirk Stuttgart-West unter den fünf inneren Stadtbezirken der Landeshauptstadt Stuttgart der Stadtbezirk mit dem kleinsten Anteil an Parks und Grünanlagen.

Dem steht jedoch der kaum bekannte Umstand gegenüber, dass der Stadtbezirk Stuttgart-West die größte Waldfläche unter den Stuttgarter Stadtbezirken besitzt. Denn große Teile des Stuttgarter Glemswalds wie z.B. der gesamte Wald rund um den Stadtbezirk Botnang, bei den Parkseen und bei Schloss Solitude gehören zum Stadtbezirk Stuttgart-West. Beim Schloss Solitude befindet sich auch eine große Parkanlage des Landes Baden-Württemberg.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Parks und Grünanlagen im Stadtbezirk Stuttgart-West aufgelistet. Artikel dieses Blogs, die sich mit einzelnen Parks und Grünanlagen befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt.

Die Parks und Grünanlagen in Stuttgart-West werden immer wieder aufgewertet und erweitert. Beispiele sind die Grünanlage Feuerseeplatz sowie die Silcheranlage.

In den Jahren 2019/2020 hat das Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Stuttgart viele Grünflächen, die sich im städtischen Besitz befinden, beschildert. Damit ist jetzt auch der offizielle Name vieler Grünanlagen bekanntgeworden. Nach und nach werden die einzelnen Grünanlagen hier ergänzt.

Die einzelnen Parks und Grünanlagen:
Mahnmal Birkenkopf
Aussicht vom Birkenkopf am Rand des Stuttgarter Talkessels im Post vom 29.08.2009
Das Mahnmal Birkenkopf in Stuttgart-West im Post vom 30.01.2020

Bismarckplatz
Aufwertung und Umbau im Gang

Mittwoch, 20. November 2019

Neue Panoramatafeln auf dem Schönbuchturm bei Herrenberg

Auf dem am 09. Juni 2018 eröffneten Schönbuchturm am Rand des Naturparks Schönbuch bei Herrenberg wurden Anfang September 2019 zehn Panoramatafeln angebracht.

Finanziert wurden die neuen Panoramatafeln von der Anton & Petra Ehrmann-Stiftung. Die Kosten betrugen 5.000 Euro.

Die 10 Tafeln aus gebürstetem Edelstahl wurden auf dem Boden der Aussichtsplattform außerhalb des Seilnetzes angebracht. Das erfolgte, um die transparente Wirkung des Brüstungsgeländers und die architektonische Struktur nicht zu beeinträchtigen. Zudem sind die Tafeln so vor dem Verschmutzen geschützt.

Hier sind die auf den Tafeln bezeichneten Aussichtsziele aufgelistet, angefangen bei der Tafel, die der Aufgangstreppe am nächsten liegt, entgegen dem Uhrzeigersinn:

Montag, 18. November 2019

Aussichtstürme im Landkreis Böblingen


Der Landkreis Böblingen ist nicht gerade reich an Aussichtstürmen. Erst im letzten Jahr erhielt der Landkreis Böblingen mit dem Schönbuchturm einen exklusiv für Aussichtszwecke errichteten modernen Aussichtsturm.

Die zuvor bereits vorhanden gewesenen Aussichtstürme dienten und dienen zum größten Teil anderen Zwecken wie z.B. Wasserturm oder Kirchturm.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Aussichtstürme im Landkreis Böblingen aufgelistet. Artikel dieses Blogs, die sich mit einzelnen Aussichtstürmen befassen, sind vom heutigen Post verlinkt.  

Engelbergturm
Stadt/Gemeinde: Leonberg
Aussicht vom Engelbergturm bei Leonberg im Post vom 03.09.2015 

Samstag, 16. November 2019

Spuren des Architekten Christian Friedrich von Leins in der Region Stuttgart


Der Architekt, königliche Hofbaumeister und Oberbaurat Christian Friedrich von Leins (1814 - 1892) hat in Stuttgart, der heutigen Region Stuttgart sowie in Württemberg zahlreiche Bauten errichtet. Viele dieser Bauten sind heute noch ganz oder zum Teil vorhanden.

Christian Friedrich von Leins war Stuttgarts bedeutendster Architekt des Historismus. 

Die wichtigsten drei Bauten von Leins´, die heute noch vorhanden sind, sind der Königsbau am Stuttgarter Schlossplatz, die Villa Berg in Stuttgart-Ost sowie die Johanneskirche in Stuttgart-West.

Noch vorhandene Bauten im heutigen Stuttgart
Evangelische Martinskirche (Umbau) in Stuttgart-Degerloch 
Johanneskirche in Stuttgart-West (1864-1876)
Königsbau am Schlossplatz (1856-1860)
Langhaus der evangelischen Stadtkirche in Stuttgart-Vaihingen
Martinskirche in Stuttgart-Möhringen
Pavillon auf dem Schlossplatz (1871)
Springbrunnen auf dem Schlossplatz (1863)
Villa Berg (1845-1853)
Wohnhaus in der Uhlandstraße 23 

Noch vorhandene Bauten in der heutigen Region Stuttgart 
Kirchturm der evangelischen Johanneskirche in Rutesheim
Straub´sche Grabkapelle in Geislingen an der Steige


Mittwoch, 13. November 2019

Parks und Grünanlagen in Esslingen am Neckar

Esslingen am Neckar ist vor allem wegen seiner gut erhaltenen historischen Altstadt bekannt. Als ehemalige freie Reichsstadt besitzt Esslingen keine großen und herrschaftlichen Parks. Jedoch gibt es in Esslingen am Neckar verschiedene kleinere Parks und Grünanlagen. Die Parkfläche wird zudem stetig erweitert.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Parks und Grünanlagen in Esslingen aufgelistet. Artikel dieses Blogs, die sich mit einzelnen Parks und Grünanlagen befassen, sind vom heutigen Post verlinkt.

Arboretum in Serach
Verschiedene Baumarten auf dem Landgut Serach
Durch das Arboretum Serach in Esslingen im Post vom 07.12.2009  

Sonntag, 10. November 2019

Denkmale im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte

Im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte gibt es zahlreiche Denkmale.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Denkmale im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte alphabetisch aufgelistet - ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Artikel dieses Blogs, die sich mit einzelnen Denkmalen befassen, sind vom heutigen Post verlinkt.


Eberhardsgruppe (Oberer Schlossgarten)
Eugen Bolz (Bolzstraße)
Franz Liszt (Mittlerer Schlossgarten)

Franz Schubert (Liederhalle)
Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle mit Berliner Platz und Platz der Deutschen Einheit im Post vom 18.09.2017

Donnerstag, 7. November 2019

Blumenwiesen in Stuttgarts Oberem Schlossgarten

Das Land Baden-Württemberg hat im Oberen Schlossgarten, einer Parkanlage zwischen dem Landtag und dem Akademiegarten im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte Blumenwiesen eingerichtet.

Blumenwiesen sind in Zeiten des Artenrückgangs in aller Munde. So ist es kein Wunder, dass auch das Land Baden-Württemberg, vertreten durch die Staatlichen Schlösser und Gärten, an zentraler Stelle des Landes einen, vielleicht nur symbolischen, aber doch wichtigen und öffentlichkeitswirksamen Beitrag gegen das Artensterben leisten will.

Der zwischen dem Landtag, dem Akademiebrunnen und der Konrad-Adenauer Straße gelegene Teil des Oberen Schlossgartens wurde im Jahr 2019 saniert und umgestaltet. Der kleine Höhenunterschied, der hier im Gelände besteht, wurde neu durch Böschungen und Mauern gefasst. Die Blumenwiesen bestanden schon vor dem jetzt erfolgten Umbau. Sie wurden im Rahmen des Umbaus neu konzipiert.

Montag, 4. November 2019

Der ehemalige königlich-württembergische Marstall in Stuttgart

An der Stelle der heutigen Gebäude Königstraße 1 bis 3 im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte befand sich einst der königlich-württembergische Marstall. Ein Steinrelief in der Schlossgarten-Passage erinnert daran.

Der Marstall des Hauses Württemberg befand sich zunächst auf der Solitude. König Friedrich I. (erster König von Württemberg, 1806-1816) befahl im Jahr 1803 die Verlegung des Marstalls von der Solitude in das Nesenbachtal in die unmittelbare Nachbarschaft vom Neuen Schloss.

Die heutige Untere Königstraße geht auf Friedrich I. zurück. Im Jahr 1807 wurde der Marstall (= Pferdestall eines Herrschers) an der Königstraße eröffnet. Im Jahr 1918 verlor der Marstall seine Funktion. In den Jahren von 1922 bis 1924 wurde der Marstall umgebaut, um dort Ladengeschäfte aufnehmen zu können. Im Innenhof des einstigen Marstalls wurde ein Kino mit 1170 Plätzen eingerichtet. Im Jahr 1960 wurde das Kaufhaus Hertie eröffnet.

Die in der heutigen Bebauung vorhandenen Passagen (Schlossgarten-Passage, Schiller-Passage und Theater-Passage) beziehen sich auf den Marstall der Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts.

Freitag, 1. November 2019

Blick vom neuen Korber Aussichtsturm in die Remstallandschaft

Im vorangegangenen Post in diesem Blog war der neue Korber Aussichtsturm, eine der sogenannten 16 Stationen der Remstal Gartenschau 2019, das Thema.

Heute blicken wir vom Korber Aussichtsturm in die Runde. Im obersten, überdachten Stockwerk des Turms befinden sich einige Fenster, die einen Blick in verschiedene Richtungen zulassen. Eine Plattform mit Rundumsicht ist jedoch nicht vorhanden. 

Der Turm steht am unteren Südwesthang des Kleinheppacher Kopfs. In Richtung des Kleinheppacher Kopfs (nordöstliche Richtung) ist deshalb die Sicht eingeschränkt.

Hier gibt es eine Übersicht über die Wanderwege in Korb. Von dort sind alle Artikel dieses Blogs, die sich mit Korb befassen, verlinkt.

Hier gibt es eine Übersicht über die Aussichtstürme in der Region Stuttgart. Von dort sind alle Artikel dieses Blogs, die sich mit einzelnen Aussichtstürmen befassen, verlinkt.

Donnerstag, 31. Oktober 2019

Der Aussichtsturm bei Korb - eine der 16 Stationen der Remstal Gartenschau 2019

Die Station Aussichtsturm bei Korb befindet sich oberhalb von Korb-Kleinheppach am Hang des Kleinheppacher Kopfs.

Der Aussichtsturm ist ein Teil des Architekturprojekts "16 Stationen". Dies sind Landmarken in jeder der 16 Kommunen der Remstal Gartenschau 2019, die von namhaften Architekten aus ganz Deutschland entworfen wurden.

Der Aussichtsturm bei Korb wurde vom Architekturbüro Studio Rauch aus München entworfen. Der Aussichtsturm ragt aus den Reben. Mit der Zeit soll der Turm von den wachsenen Ranken der Reben erobert werden. Der aus Brettsperrholzscheiben bestehende Turm stülpt sich über das oberirdische Eingangsgebäude eines Trinkwasserspeichers, ummantelt dieses und bietet über zwei unabhängige Treppen Zugang zum Aussichtsraum im Dachgeschoss. Die Fassade des Turms umfasst eine Wetterhaut aus diffusionsoffener und UV-beständiger Folie, über der weiß lasierte Latten verbaut sind.

Montag, 28. Oktober 2019

Romeo und Julia in Stuttgart-Zuffenhausen - die außergewöhnlichsten Wohnhochhäuser der Nachkriegszeit

Gemäß dem Text in einer Ausstellungsvitrine vor Ort sind die Wohngebäude Romeo und Julia im Stuttgarter Stadtbezirk Zuffenhausen die außergewöhnlichsten Wohnhochhäuser der Nachkriegszeit.

Romeo und Julia wurden 1955-59 von den Architekten Hans Scharoun und Wilhelm Frank erbaut. Am 12. September 2019 feierten die Wohnhochhäuser ihr 60jähriges Bestehen.

Romeo und Julia stehen am Rand des Stadtteils Rot, eines Stadtteils, der nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurde und der sich zum größeren Teil durch fantasielose Zeilenbauten auszeichnet. Hans Scharoun war ab den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts einer der bedeutendsten Architekten Deutschlands und ein Vertreter des sogenannten organischen Bauens (unter anderem Siemensstadt in Berlin).

Romeo ist ein neunzehngeschossiges, 50 Meter hohes Turmhochhaus mit 104 Wohneinheiten. Julia ist ein Laubenganghaus mit 4, 7 und 11 Geschossen und hufeisenförmigem Grundriss mit 82 Wohneinheiten. Die Baukörper und die einzelnen Wohnungen weichen vielfach von einem streng rechtwinkligen Zuschnitt ab.

Freitag, 25. Oktober 2019

Wanderwege in und bei Korb

Die Gemeinde Korb besitzt sechs örtliche Wanderwege. Darüber hinaus führen fünf Weitwanderwege über die Gemarkung von Korb.

Die Remstal Gartenschau 2019 war der Anlass, die Wanderwege in den 16 beteiligten Kommunen neu auszuweisen, zu markieren und zu beschildern. Damit wurden auch die Wanderwege in der Gemarkung von Korb auf eine neue Grundlage gestellt.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Wanderwege in und bei Korb aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen dieser Wanderwege befassen, sind vom heutigen Post verlinkt.

Die örtlichen Wanderwege in Korb
Starenweg
Kategorie: Rundweg
Wegcode: KO1
Länge:  5,7 Kilometer
Startpunkt: Seeplatz in Korb
Der Starenweg - ein Rundwanderweg bei Korb im Post vom 09.12.2019
Von dort wird zu allen weiteren Artikeln dieses Blogs verlinkt, die sich mit dem Starenweg befassen.

Dienstag, 22. Oktober 2019

Das Haus der Wirtschaft - ein Prachtexemplar des Historismus in Stuttgart

Das Gebäude des Hauses der Wirtschaft Baden-Württemberg liegt im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte zwischen der Schlossstraße, der Kienestraße, der Hospitalstraße und der Willi-Bleicher-Straße.

Das Gebäude des Hauses der Wirtschaft Baden-Württemberg gilt als ein Prachtstück des Historismus in Stuttgart (Neobarock) sowie als das größte und imposanteste Bauwerk des ausgehenden 19. Jahrhunderts in Stuttgart. König Karl (König von Württemberg 1864-1891) bestimmte 1885 als Bauplatz das Gelände der alten Gardekaserne.   

Das Gebäude wurde 1889-1896 als Landesgewerbemuseum errichtet. Es gilt als einer der bedeutendsten Museumsbauten seiner Zeit.

Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude vereinfacht wiederaufgebaut. Eine grundlegende Sanierung des Gebäudes fand 1986-90 statt. Das ehemalige Museum ist heute ein Dienstleistungszentrum für die mittelständische Wirtschaft Baden-Württembergs. Das Haus beherbergt die Abteilung Mittelstandspolitik des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums, die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, die Gesellschaft Baden-Württemberg International (BWI), das Infozentrum Technik und Patente sowie das Design Center des Regierungspräsidiums Stuttgart und das Steinbeis-Europa-Zentrum.

Samstag, 19. Oktober 2019

Aussichtsturm und Panoramaterrasse bei Schorndorf-Miedelsbach

Am orographisch linken Talhang des Wieslauftals bei Schorndorf-Miedelsbach steht ein kleiner Aussichtsturm. Am Fuß des Turms hat man am Hang eine Panoramaterrasse eingerichtet.

Das Gebäude wurde nicht als Aussichtsturm, sondern als Umspannstation errichtet. Nach der Aufgabe der Nutzung als Umspannstation im Jahr 1972 hat bürgerschaftliches Engagement im Jahr 1997 die Umwandlung in einen Aussichtsturm ermöglicht.

Der Turm ist nur sonntags geöffnet, allerdings das ganze Jahr über. Die Aussicht ist wegen der Hanglage des Turms begrenzt. Sie erstreckt sich nur in nordwestliche und nördliche Richtung. Am Fuß des Turms liegt die Panoramaterrasse mit Grillstelle, Foto-Panorama und Sitzbänken. Von der Panoramaterrasse hat man fast denselben Blick wie vom Aussichtsturm. Dazu erklärt das Foto-Panorama die Aussicht. 

Mittwoch, 16. Oktober 2019

Brunnen im Stadtbezirk Stuttgart-Süd

18 Brunnen im Stadtbezirk Stuttgart-Süd nennt die neue Broschüre "Stuttgarter Brunnen" der Landeshauptstadt Stuttgart.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Brunnen im Stadtbezirk Stuttgart-Süd aufgelistet. Artikel dieses Blogs, die sich mit einzelnen Brunnen befassen, sind vom heutigen Post verlinkt.

Es gibt im Stadtbezirk Stuttgart-Süd sowohl relativ neue Brunnen, die bei der Neugestaltung von Plätzen (z.B. Marienplatz, Erwin-Schoettle-Platz) errichtet wurden, als auch relativ alte Brunnen, wie der gusseiserne Ochsenbrunnen auf dem Bihlplatz oder der Schlenklinsbrunnen, der sogar als der älteste Brunnen Stuttgarts betrachtet wird.

Bopserbrunnen
Brunnenanlage Weißenburgpark

Sonntag, 13. Oktober 2019

Der Hochzeitsturm bei Plüderhausen - eine der 16 Stationen der Remstal Gartenschau 2019

Die Station Hochzeitsturm bei Plüderhausen befindet sich auf der orographisch rechten Seite des Remstals am Hang des Sandbühls oberhalb von Plüderhausen.

Der Hochzeitsturm ist ein Teil des Architekturprojekts "16 Stationen". Dies sind Landmarken in jeder der 16 Kommunen der Remstal Gartenschau 2019, die von namhaften Architekten aus ganz Deutschland entworfen wurden.

Der Hochzeitsturm wurde von Uwe Schröder Architekt, Bonn, entworfen. Der Hochzeitsturm ist eng mit der Wiederbelebung eines alten Brauchs verbunden. Seit Mitte der 1990er-Jahre pflanzen Brautpaare in Plüderhausen auf der sogenannten Hochzeitswiese einen Brautbaum. Der Hochzeitsturm steht inmitten einer Streuobstwiese, die als Hochzeitswiese ausgezeichnet ist.

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Brunnen in Stuttgarts Mittlerem Schlossgarten

Trotz der Stuttgart 21-Bauarbeiten gibt es den Mittleren Schlossgarten als Parkanlage im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte noch - wenigstens zum Teil.

Im noch vorhandenen Teil des Mittleren Schlossgartens befinden sich einige sehenswerte Brunnen, die zum Teil in den letzten Jahren saniert worden sind. Andere Brunnen fielen jedoch den Stuttgart 21-Bauarbeiten zum Opfer.

Die noch vorhandenen Brunnen im Mittleren Schlossgarten konzentrieren sich um den Quellgarten. Das ist der Teil des Mittleren Schlossgartens, der dem Abgang zur U-Haltestelle Neckartor am nächsten liegt. Dort befinden sich die Bassins mit Sprudler im Quellgarten.

Sie umfassen ein großes Bassin mit mehreren Sprudlern sowie darum herum drei kleine Bassins mit jeweils einem Sprudler. Von den Bassins führt ein Wasserlauf zum sogenannten Unteren See.

Montag, 7. Oktober 2019

Der Turm an der Birke bei Urbach - eine der 16 Stationen der Remstal Gartenschau 2019

Die Station Turm an der Birke bei Urach befindet sich am orographisch linken Hang des Remstals auf einer Verebnungsfläche zwischen dem Frauenberg, einem Schurwaldausläufer, und dem Industriegebiet von Urbach.

Der Turm an der Birke ist ein Teil des Architekturprojekts "16 Stationen". Dies sind Landmarken in jeder der 16 Kommunen der Remstal Gartenschau 2019, die von namhaften Architekten aus ganz Deutschland entworfen wurden.

Die Konstruktion des Turms an der Birke besteht gemäß der Infotafel vor Ort aus selbstformend hergestelltem Holz. Form und Struktur des Turms demonstrieren die architektonischen Möglichkeiten von gekrümmten Holzplatten. Die Architekten Achim Menges und Jan Knippers wollen den Turm an der Birke als Hommage an die herausragende Ingenieurskunst in der Region Stuttgart verstanden wissen. 

Wie kommt  man hin?
Beim Bahnhof Urbach (Remsbahn Stuttgart-Aalen) begibt man sich auf die Südseite der Gleise. Man folgt einem Sträßchen in westliche Richtung (Richtung Stuttgart), das neben den Gleisen verläuft. Nach wenigen Metern unterquert man die autobahnähnlich ausgebaute B 29. Es geht dann durch ein kleines Industriegebiet.

Freitag, 4. Oktober 2019

Die Untere Silberburganlage (Mörike-Anlage) in Stuttgart-Süd

Die Untere Silberburganlage, die wegen des Mörike-Denkmals auch Mörike-Anlage genannt wird, ist ein Teil der Silberburganlage, zu der auch die Obere Silberburganlage gehört.

Die Untere Silberburganlage ist ein kleiner Park im Stadtbezirk Stuttgart-Süd. Sie ist durch die Mörikestraße von der Oberen Silberburganlage getrennt. Die Untere Silberburganlage liegt am untersten Teil des Berghangs der Karlshöhe. Die Anlage wird von den beiden Straßen Mörikestraße und Silberburgstraße begrenzt. Auf der dritten Seite der Anlage grenzt das Gelände einer bekannten Stuttgarter Brauerei an.

In der Unteren Silberburganlage steht das Mörike-Denkmal. Es erinnert an den Lyriker, Erzähler und Übersetzer Eduard Mörike (1804 - 1875) und wurde am 4. Juni 1880 zu seinem fünften Todestag aufgestellt.

Dienstag, 1. Oktober 2019

Das Prisma bei Schorndorf - eine der 16 Stationen der Remstal Gartenschau 2019

Die Station Prisma bei Schorndorf befindet sich am Hang des Grafenbergs nordnordöstlich der Altstadt von Schorndorf.

Das Prisma ist ein Teil des Architekturprojekts "16 Stationen". Dies sind Landmarken in jeder der 16 Kommunen der Remstal Gartenschau 2019, die von namhaften Architekten aus ganz Deutschland entworfen wurden.

Das Prisma wurde von den Architekten schneider schumacher aus Frankfurt entwickelt. Das Prisma ist eine tetraederförmige Raumskulptur. Sie befindet sich mitten in den Weinreben und lädt gemäß der Infotafel vor Ort zum Entdecken, Verweilen und Fernblicken ein.

Wie kommt man hin?
Am Bahnhof von Schorndorf geht man mit Hilfe der Fußgängerunterführung zur Grabenstraße auf der Nordseite des Bahngeländes. Man folgt der Grabenstraße wenige Meter in östliche Richtung und biegt dann nach links in die Vorstadtstraße ein.

Samstag, 28. September 2019

Spuren des Arztes und Dichters Justinus Kerner in Stuttgart


Nach Justinus Kerner sind im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte ein Stadtviertel, ein Platz, eine Straße und ein Brunnen benannt. Zudem trägt ein Gebäude am Kernerplatz eine Büste von Justinus Kerner.

Justinus Kerner (1786-1862) war ein bedeutender Arzt, medizinischer Schriftsteller und Dichter. Er ist bis heute nicht in Vergessenheit geraten. Das wird durch die seit dem Jahr 1979 vom Ärzteverband Öffentlicher Gesundheitsdienst Baden-Württemberg verliehene Justinus-Kerner-Medaille sowie durch den seit dem Jahr 1990 von der Stadt Weinsberg alle drei Jahre verliehenen Justinus-Kerner-Preis bezeugt.

In vielen Städten und Gemeinden in Württemberg sind Straßen, Plätze, Schulen usw. nach Justinus Kerner benannt. Dazu gehört auch die Landeshauptstadt Stuttgart.

Kernerviertel
In Stuttgart ist gleich ein ganzes Stadtviertel nach Justinus Kerner benannt. Das Kernerviertel ist einer von zehn Stadtteilen des Stadtbezirks Stuttgart-Mitte. Das Kernerviertel hat eine Fläche von 55,6 Hektar und ca. 5.600 Einwohner. Das Kernerviertel wird umgrenzt von der Werastraße, der ehemaligen Straße Am Schlossgarten, der Schillerstraße und der Heilmannstraße.

Mittwoch, 25. September 2019

Aussicht vom Monopteros bei Winterbach

Vom Monopteros, der in Hanglage am linken Berghang des Remstals bei Winterbach steht, bietet sich ein schöner Blick auf das umgebende Remstal.

Der Monopteros bei Winterbach ist eine der 16 Stationen der Remstal Gartenschau 2019. Der Monopteros war das Thema im vorangegangenen Post in diesem Blog.

Der Blick vom Monopteros geht von Nordwesten über Norden nach Nordosten. Man sieht die zu Remshalden gehörenden Ortsteile Geradstetten, Hebsack und Rohrbronn sowie einen Teil des Gewerbegebiets von Winterbach. Eindrucksvoll zeigt sich der rechte Hang des Remstals, der hinaufleitet zu den Berglen, einer schönen Höhenlandschaft und einem Ausläufer der Schwäbisch-Fränkischen Waldberge.

Montag, 23. September 2019

Der Monopteros bei Winterbach - eine der 16 Stationen der Remstal Gartenschau 2019

Die Station Monopteros bei Winterbach befindet sich am orographisch linken Hang des Remstals westlich des Ortskerns von Winterbach.

Der Monopteros ist ein Teil des Architekturprojekts "16 Stationen". Dies sind Landmarken in jeder der 16 Kommunen der Remstal Gartenschau 2019, die von namhaften Architekten aus ganz Deutschland entworfen wurden.

Der Monopteros wurde von den Burger Rudacs Architekten aus München entworfen (Im Münchner Englischen Garten gibt es ja den wohl bekanntesten Monopteros Deutschlands). Gemäß einer Tafel vor Ort ist der Monopteros bei Winterbach gut für Aussicht und Einsicht, für Träumer und Sternegucker - und für die Schönheit.

Wie kommt man hin?
Vom S-Bahnhaltepunkt Winterbach sind es gerade mal ca. 200 Meter bis zum Ortszentrum mit der Kirche. Von dort folgt man der Westergasse in westlicher Richtung. Bald führt die Straße unter der Bahnstrecke hindurch. Unmittelbar dahinter biegt man nach rechts auf eine Treppe ab, die zur Eisenbahnstraße hinaufführt.

Samstag, 21. September 2019

Wanderwege in und bei Winterbach

Die Gemeinde Winterbach besitzt acht örtliche Wanderwege. Darüber hinaus führt ein Weitwanderweg über die Gemarkung von Winterbach.

Die Remstal Gartenschau 2019 war der Anlass, die Wanderwege in den 16 beteiligten Kommunen neu auszuweisen, zu markieren und zu beschildern. Damit wurden auch die Wanderwege in der Gemarkung von Winterbach auf eine neue Grundlage gestellt.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Wanderwege in und bei Winterbach aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen dieser Wanderwege befassen, sind vom heutigen Post verlinkt. 

Die örtlichen Wanderwege in Winterbach 
Gartenschau-Rundwege 
Wildes Lehenbachtal
Kategorie: Rundwanderweg
Wegcode: WI1
Länge: 7,1 Kilomter
Startpunkt: Freibad Winterbach

Mittwoch, 18. September 2019

Parkanlagen im Stadtbezirk Stuttgart-Süd

Die Parkanlagen im Stadtbezirk Stuttgart-Süd, dem topographisch bewegtesten der Stuttgarter Stadtbezirke, befinden sich alle an den Hängen des Nesenbachtals sowie in Halbhöhenlage.

Man kann sechs Parkanlagen in Stuttgart-Süd unterscheiden. Dazu kommen zahlreiche kleinere Grünflächen und Aussichtspunkte.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die einzelnen Parkanlagen des Stadtbezirks Stuttgart-Süd aufgelistet. Artikel dieses Blogs, die sich mit einzelnen Parkanlagen in Stuttgart-Süd befassen, sind vom heutigen Post verlinkt.

Im Jahr 2019 hat das Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Stuttgart viele Grünanlagen beschildert. Damit ist jetzt auch der offizielle Name vieler Grünanlagen bekanntgeworden. Nach und nach werden die einzelnen Grünanlagen hier ergänzt.

Die Parkanlagen im Stadtbezirk Stuttgart-Süd im Einzelnen:

Bopseranlage
Lage: zwischen der Hohenheimer Straße, dem Ernst-Sieglin-Platz und der Etzelstraße
Die Bopseranlage im Stadtbezirk Stuttgart-Süd im Post vom 30.11.2019 

Sonntag, 15. September 2019

Das Weiße Haus in Waiblingen - eine der 16 Stationen der Remstal Gartenschau 2019

Die Station Weißes Haus in Waiblingen befindet sich an der Nordspitze der Schwaneninsel am Rand der Altstadt sowie in der Talaue von Waiblingen.

Das Weiße Haus ist ein Teil des Architekturprojekts "16 Stationen". Dies sind Landmarken in jeder der 16 Kommunen der Remstal Gartenschau 2019, die von namhaften Architekten aus ganz Deutschland entworfen wurden. 

Das Weiße Haus wurde von Architekt J. Mayer H. und Partner aus Berlin erstellt. In der sich auflösenden Hausform sollen sich Architektur und Natur zu einem Ort verschmelzen, an dem Menschen und Geschichte anzutreffen sind.

Donnerstag, 12. September 2019

Die Aussichtsplatte Karlshöhe-Süd (Humboldtanlage) in Stuttgart-Süd

Die Aussichtsplatte Karlshöhe-Süd - wegen der benachbarten Humboldtstraße auch Humboldtanlage genannt - ist eine noch relativ junge Grünanlage auf dem Hügel Karlshöhe, der die Stadtbezirke Stuttgart-Süd und Stuttgart-West trennt.

Die Aussichtsplatte Karlshöhe-Süd ist im Eigentum des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. Auf seiner Website erklärt der Verschönerungsverein die Geschichte der Aussichtsplatte Karlshöhe-Süd sowie die Hintergründe.

Demnach wurde die Aussichtsplatte Karlshöhe-Süd am 8. Juli 2005 eingeweiht. Die Arbeiten begannen im September 2004. Am 1. Oktober 2003 kaufte der Verschönerungsverein 374 m² Land von der Stadt bzw. deren Städtischer Wohnungs- und Städtebaugesellschaft SWSG. Die Stadt besaß verschiedene Liegenschaften an der unterhalb der Aussichtsplatte gelegenen Humboldtstraße. Diese Liegenschaften kaufte die Stadt in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts für den geplanten Bau des Reichsrundfunksenders auf der Karlshöhe.

Gemäß den Angaben auf der Website des Verschönerungsvereins gibt es eine vertragliche Verpflichtung seitens des Käufers des Unterliegergrundstücks, um die Aussicht von der Aussichtsplatte Karlshöhe Süd auch in Zukunft zu sichern.