Samstag, 31. August 2019

Die Römerpassage im Badgraben in Stuttgart-Bad Cannstatt

Der Badgraben, eine kleine Straße in der Altstadt von Stuttgart-Bad Cannstatt, wurde mit drei Thementafeln zum Thema der Römer und verschiedenen Plastiken aus der Römerzeit zur Römerpassage gemacht.

Bereits vor einigen Jahren wurde eine erste Thementafel aufgestellt. Im November 2018 wurden zwei weitere Thementafeln montiert. Zu verdanken ist dies dem Engagement des Maibaumvereins.

Eine Tafel unterhalb der Straßennamenstafel "Badgraben" erklärt die Bedeutung des Namens. Demnach ist dies die historische Bezeichnung für den vor der Stadtmauer liegenden Stadtgraben. Die Bezeichnung "Bad" weist auf mehrere Sachverhalte hin: Einerseits auf die schon zu Römerzeiten bekannten Quellen und Badeanlagen. Dann aber auch auf das Badhotel des Dr. Frösner von 1818 und auf das spätere Badhotel Hermann, das an der Stelle des heutigen Rot-Kreuz-Krankenhauses an der Badstraße stand.

Mittwoch, 28. August 2019

Die Frauenkirche - eine spätgotische Kirche in Esslingen am Neckar

Die Frauenkirche gehört zu den großen historischen Kirchen in Esslingen am Neckar.

Die Frauenkirche ist eine Kirche der Bürgerschaft von Esslingen. Ihre erhöhte Lage am Rand und über der Altstadt ist Ausdruck des Bewusstseins der freien Reichsstadt.

Der Bau der Frauenkirche begann im Jahr 1325 mit dem Chor und endete im Jahr 1516 mit der Turmspitze. Nach einer umfangreichen Sanierung wurde die Frauenkirche 1864 wiedereingeweiht. Damit einher ging die Einrichtung einer Bauhütte, die bis heute besteht. 

Die Frauenkirche ist eine gotische Hallenkirche. Alle drei Schiffe der Kirche - Seitenschiffe und Mittelschiff - sind gleich hoch. Der größte Schatz der Kirche sind drei mittelalterliche Fenster im Chor aus der Zeit von 1330 bis 1360.

Kanzel und Altar der Kirche sind neugotisch. Neben dem Turm sind die beiden Portale auf der Südseite (Schauseite, gegen die Altstadt zeigende Seite) mit ihren Bogenreliefen das kunstvollste Bauelement der Kirche. Die Turmspitze der Kirche ist 72 Meter über dem Grund.     

Sonntag, 25. August 2019

Stuttgarter Marktplatz erhält neuen Belag und neues Fontänenfeld

Der Stuttgarter Marktplatz, ein Platz im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte, soll demnächst einer Modernisierungskur unterzogen werden.

So soll der historische Marktbrunnen umgebaut und restauriert werden. Am Platz gegenüber der Rathaustreppe soll ein Fontänenfeld angelegt werden. Die Platzfläche soll einen neuen Belag mit Naturstein erhalten. Es soll zudem ein neues Beleuchtungskonzept zur Anwendung kommen. Nicht zuletzt soll eine neue technische Versorgung und Infrastruktur errichtet werden.

Für die Umgestaltung des Marktplatzes wurden im Doppelhaushalt 2018/19 der Landeshauptstadt Stuttgart Mittel in Höhe von 8,4 Mio. Euro bewilligt. Die Beschlussfassung im Ausschuss für Umwelt und Technik des Stuttgarter Gemeinderats war am 06.03.2018.

Die Umsetzung der Baumaßnahme startet voraussichtlich Ende 2019 mit ersten Leitungsverlegungen. Der eigentliche Baustart soll im Sommer 2020 erfolgen. Die Fertigstellung wird für Ende 2021 (Kernbereich des Marktplatzes) sowie Sommer 2022 (Teilabschnitt Markt-/Münzstraße) angestrebt.

Donnerstag, 22. August 2019

Der Turm am Mailänder Platz (TMP) in Stuttgarts Europaviertel ist im Bau

Mit dem Turm am Mailänder Platz (TMP) ist im Stuttgarter Europaviertel im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte das dritte und nach den derzeitig gültigen Bebauungsplänen auch letzte Hochhaus in Bau gegangen.

Direkt am Rand der Baustelle und am Weg von der Stadtbahnhaltestelle Stadtbibliothek zum Mailänder Platz befindet sich in der Zeit während der Baumaßnahmen eine Infostelle.

Demnach wird der TMP 66 Meter hoch werden. Der Turm besteht aus einem siebengeschossigen Sockelbau und einem 14stöckigen Oberbau (Turm). Üppige Dachgärten und kunstvolle Fassadenfresken sollen dem TMP eine einzigartige Identität verleihen. Das Gebäude soll im Jahr 2021 fertiggestellt werden.

Die Adresse des Gebäudes wird sein: Mailänder Platz 5, 70173 Stuttgart. Die Betreiber werden die Adina Apartment Hotels und Premier Inn sein. Es entstehen 169 Apartments und 260 Zimmer sowie 76 Stellplätze. Die Bruttogeschossfläche beträgt 29.700 m².

Montag, 19. August 2019

Der historische Rosengarten im Park der Villa Berg

Am 3. Juli 2019 wurde die Sanierung des historischen Rosengartens im Park der Villa Berg im Stadtbezirk Stuttgart-Ost abgeschlossen.

Im historischen Rosengarten wurden 1.915 Rosenstöcke gepflanzt. Bereits am 2. Oktober 2018 konnte das sanierte Belvedere, die Pergola, das Wasserbecken und die Hardware des Rosengartens der Öffentlichkeit übergeben werden (siehe den Post vom 13.12.2018 in diesem Blog).

Die neu gepflanzten Rosen, die seit dem Juli 2019 wieder blühen, sind ein guter Anlass, diesem Gebiet am Rand des Parks der Villa Berg einen erneuten Besuch abzustatten.

Das Gelände ist nach wie vor eingezäunt und wird überwacht. Ein zentraler Eingang ist im Sommerhalbjahr von 10 Uhr bis 22 Uhr und im Winterhalbjahr von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Dahinter steckt wohl die Furcht vor Vandalismus. Vor der Sanierung des Ensembles war dieses unter anderem wegen Vandalismus in einem sehr schlechten Zustand.

Freitag, 16. August 2019

Das Wengerter-Häuschen und die Pflückgärten bei Kernen - eine der 16 Stationen der Remstal Gartenschau 2019

Die Station Wengerter-Häuschen und Pflückgärten bei Kernen befindet sich am Nordhang des Berges Kernen und südlich von Kernen-Rommelshausen.

Das Wengerter-Häuschen mit den Pflückgärten ist ein Teil des Architekturprojekts "16 Stationen". Dies sind Landmarken in jeder der 16 Kommunen der Remstal Gartenschau 2019, die von namhaften Architekten aus ganz Deutschland entworfen wurden.

Das Wengerter-Häuschen und die Pflückgärten wurden vom Berliner Architekturbüro Kuehn Malvezzi entworfen. Die Station im Gewann Häder bietet schöne Blicke ins Remstal. Zudem kann man aus dem Pflückgarten frisches Obst und Gemüse ernten.

Wie kommt man hin?
Die Station Wengerter Häuschen und Pflückgärten befindet sich etwas abseits der Siedlungen, so dass man durchaus etwas gehen muss, um zur Station zu kommen. Nachfolgend ist ein Weg von Stetten im Remstal beschrieben.

Dienstag, 13. August 2019

Der neue RemstalWeg - ein Weitwanderweg in der Region Stuttgart

Der am 10. Mai 2019 eröffnete RemstalWeg ist ein neuer Weitwanderweg in der Region Stuttgart sowie im benachbarten Ostalbkreis.

Der RemstalWeg wurde aus Anlass der Remstal Gartenschau 2019 eingerichtet. Der RemstalWeg ersetzt die bisherigen Weitwanderwege Remstal-Höhenweg (Tourismusverein Remstal-Route e.V.) und Remswanderweg (Schwäbischer Albverein).

Der RemstalWeg wird nun von den beiden Institutionen Tourismusverein Remstal-Route e.V. und Schwäbischer Albverein gemeinsam betrieben. Der Schwäbische Albverein zählt diesen Weg nun zu seinen Themenwegen, die zusammen mit einem Kooperationspartner umgesetzt worden sind.

Im heutigen Post in diesem Blog wird der RemstalWeg kurz vorgestellt. Zukünftige Artikel dieses Blogs, die sich mit dem RemstalWeg befassen, werden vom heutigen Post verlinkt.

Steckbrief
Wegname: RemstalWeg
Wegekategorie: Weitwanderweg
Weglänge: 215 Kilometer
Anzahl Etappen: 11
Anfangspunkt: Fellbach Lutherkirche
Endpunkt: Remseck Stadtbahn
Landkreise: Rems-Murr-Kreis, Ostalbkreis
Großlandschaften: Neckar- und Tauber-Gäuplatten, Schwäbisches Keuper-Lias-Land, Schwäbische Alb
Naturräume: Neckarbecken, Schurwald und Welzheimer Wald, Östliches Albvorland, Albuch und Härtsfeld 

Samstag, 10. August 2019

Vom Katzenbacher Hof rund um den Katzenbachsee bei Stuttgart-Vaihingen

Heute spazieren wir im sogenannten Esslinger Spitalwald - gelegen im Stuttgarter Stadtbezirk Vaihingen - vom Katzenbacher Hof zum Katzenbachsee und umrunden diesen Stausee.

Der Esslinger Spitalwald gehört heute noch der Stadt Esslingen. Das 258 Hektar große Waldgebiet wurde 1297 vom Esslinger St. Katharinen-Hospital erworben.

Der Katzenbacher Hof wurde zur Bewachung und Pflege des Esslinger Spitalwalds angelegt. Heute ist der Katzenbacher Hof ein weitkannter Biergarten und Ausflugsziel.

Der Katzenbachsee ist einer von mehreren Stauseen, die zur Versorgung der Mühlen im Stuttgarter Nesenbachtal sowie zur Trinkwasserversorgung angelegt worden sind. Diese Funktionen übt der Katzenbachsee heute nicht mehr aus.

Mittwoch, 7. August 2019

Der neue Wander3Klang im Naturpark Stromberg-Heuchelberg

Der Naturpark Stromberg-Heuchelberg hat zum Saisonstart 2019 das neue Konzept Wander3Klang umgesetzt.

Im heutigen Post in diesem Blog wird der neue Wander3Klang kurz vorgestellt. Zukünftige Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Wander3Klang befassen, werden vom heutigen Post verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Das Wanderwegenetz im Naturpark Stromberg-Heuchelberg sowie im benachbarten Kraichgau wurde im Rahmen des neuen Konzepts Wander3Klang neu konzipiert und beschildert. Es stehen nun fast 1.000 Kilometer Wanderwege zur Verfügung. Von verschiedenen Wanderparkplätzen sind nun jeweils drei Wanderwege markiert und beschildert, die unterschiedlich lang sind. Insgesamt wurden mehr als 60 Rundwanderwege eingerichtet. 

Die Wanderwege im Naturpark Stromberg-Heuchelberg allein sind über 400 Kilometer lang. Es wurden ca. 100 Hauptwegweiser sowie 1.000 Zwischenwegweiser aufgestellt. An den Wanderparkplätzen befinden sich 36 Infotafeln. Der Naturpark förderte das neue Wanderwegenetz mit 300.000 Euro.

Sonntag, 4. August 2019

Brunnen im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte

40 Brunnen im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte listet die neue Broschüre "Stuttgarter Brunnen" der Landeshauptstadt Stuttgart auf.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Brunnen im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Brunnen befassen, sind vom heutigen Post verlinkt.

Einige der Brunnen im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte sind fast allen Stuttgarterinnen und Stuttgartern und vielen Besuchern bekannt, wie z.B. die beiden Schlossplatzspringbrunnen. Viele andere Brunnen sind jedoch kaum bekannt, wie z.B. der Merkurbrunnen an der Ecke Eberhardstraße / Töpferstraße.

Akademiebrunnen
Der Akademiegarten in Stuttgart-Mitte im Post vom 12.12.2017

Freitag, 2. August 2019

Der Leonhardsplatz in Stuttgart-Mitte

Der Leonhardsplatz im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte erstreckt sich zwischen der Hauptstätter Straße, der Pfarrstraße, der Leonhardstraße und der Jakobstraße.

Der Leonhardsplatz ist ein Teil der früheren Leonhardsvorstadt. Auf dem Leonhardsplatz stehen die Leonhardskirche, das Gustav-Siegle-Haus und der Brunnen "Mädchen mit Taube". Die Gebäude Leonhardstraße 1 und Jakobstraße 2 erhielten im Jahr 2018 den Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg als Auszeichnung für eine beispielhafte Denkmalsanierung.

Die spätgotische Leonhardskirche ist neben der Stiftskirche und der Hospitalkirche eine der drei bedeutenden spätmittelalterlichen Sakralbauten Stuttgarts. Die Leonhardskirche brannte im Juli 1944 nach Bombenangriffen nieder. Der Wiederaufbau erfolgte vor allem im Inneren ohne Rekonstruktion des ursprünglichen Zustands. Der Bau der Leonhardskirche wurde 1408 erstmals nachgewiesen. Davon blieben die unteren Geschosse des Chorseitenturms und der Chor erhalten. Das Langhaus stammt aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.

Das Gustav-Siegle-Haus wurde 1910-1912 von Theodor Fischer als Volkshaus für die bürgerliche Kulturpflege erbaut. Grundlage bildete eine Stiftung der Erben des Industriellen Gustav Siegle. Die Hauptfassade des Gebäudes zeigt zur Leonhardskirche. Sie besteht aus einer sechssäuligen Vorhalle mit zwei Treppenläufen. Vorbild hierfür war das Neue Lusthaus, dessen Ruine heute noch im Mittleren Schlossgarten in Stuttgart steht.