Mittwoch, 16. September 2009

Möhringer Hexenweg von Haltestelle Riedsee bis Haltestelle Vaihinger Straße



Der Stuttgarter Stadtbezirk Möhringen befindet sich auf der Hochfläche der Filder im Süden der Kernstadt. Im Jahr 2001 wurden zwei Rundwege um den Stadtbezirk markiert, der Große und der Kleine Möhringer Hexenweg. Beide Wege kreuzen immer wieder die vier auf Möhringen zuführenden Strecken der Stadtbahn Stuttgart. Es ist somit möglich, auch kleine Teilstücke des Weges zu gehen und mit der Stadtbahn wieder zum Ausgangspunkt zurückzufahren.

In diesem Post geht es um den Teilabschnitt im Verlauf des Kleinen Möhringer Hexenwegs zwischen den Stadtbahnhaltestellen Riedsee und Vaihinger Straße. Dieser Wegabschnitt ist 2,6 Kilometer lang. Der Abschnitt verläuft durchgehend eben ohne Steigungen und zum größten Teil auf asphaltierten, zu einem kleinen Teil auf gepflasterten Wegen.

Man verlässt die Stadtbahnhaltestelle Riedsee auf der Westseite und geht entlang der Gleise im Verlauf der Probststraße nach Norden. Bei der querenden Tailfinger Straße sieht man an einem Schaltkasten neben einer Litfaßsäule zum ersten Mal das Wegzeichen des Möhringer Hexenwegs. Hinter der Tailfinger Straße geht die Probststraße in einen Feldweg über. Nun befindet man sich in einem Teil des großen Landschaftsschutzgebiets Glemswald. Das Landschaftsschutzgebiet garantiert, dass die Grünfläche zwischen Möhringen und dem nördlich gelegenen Sonnenberg für alle Zeiten erhalten bleibt.

Man quert den unscheinbaren Aischbach. Bei der nächsten Möglichkeit biegt man auf den Feldweg nach links ab. Nun geht es für längere Zeit geradeaus durch Felder, Wiesen und Gärten bis zum Ende des Weges. Wieder biegt man nach links ab und erreicht den Onstmettinger Weg (eine Anliegerstraße). Man biegt nach rechts ab und folgt dem Onstmettinger Weg zwischen Wohnbebauung links und Feldern rechts bis zum Ebinger Weg (ebenfalls eine Anliegerstraße). Nun biegt man nach links in den Ebinger Weg ab und gelangt nach kurzer Zeit zum Probstsee, heute ein idyllisches Naherholungsgebiet.

Man geht nun am Seeufer entlang und hat hierbei zwei Möglichkeiten, eine seenähere auf einem Kiesweg oder eine seefernere, mit dem Wegzeichen bezeichnete auf einem Asphaltweg. Man hält sich immer nahe am See und macht hierbei eine Rechtsbiegung. Unmittelbar dahinter befindet sich eine schön gelegene Bank und auch das Schild für das Naturdenkmal Probstsee. Der folgende Weg ist gepflastert und führt durch Wohngebiet. Schließlich mündet der Weg in die Reiherstraße, die nach wenigen Metern nach rechts bei der Stadtbahnhaltestelle Vaihinger Straße endet. 


Der Hexenkopf, der Besen und das M für Möhringen bilden das Wegzeichen für den Möhringer Hexenweg.


Einzelbäume wie die Trauerweide rechts und die Eiche links kennzeichnen diesen Teil der Freifläche zwischen Möhringen und Sonnenberg.

Schnurgerade führt der Feldweg durch das Landschaftsschutzgebiet. Gemäß dem Flächennutzungsplan aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts wäre hier die Filderquerstraße, ein Bestandteil des Stuttgarter Mittleren Rings verlaufen.

Ein Mosaik aus Feldern, Gärten und Baumwiesen kennzeichnet das Gebiet nördlich von Stuttgart-Möhringen.

Über die Sonnenblumen hinweg sieht man zum Stuttgarter Stadtbezirk Vaihingen mit Gewerbegebiet Unterer Grund (Mitte) und der Universität (rechts).

Die Kräne im Hintergrund scheinen dem Probstsee zu Leibe zu rücken. Hier handelt es sich jedoch nur um die Nachnutzung eines ehemaligen Gewerbegebiets durch Wohnungen.

Der Probstsee macht einen perfekt natürlichen Eindruck. Der See entstand jedoch durch die Aktivitäten des Menschen nach der Stilllegung einer ehemaligen Lehmgrube im Jahr 1934.

Heute ist der Probstsee ein wichtiger Lebensraum auch z.B. für viele Zugvögel.



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