Mittwoch, 8. April 2020

Der Anna-Haag-Platz mit den Gedenkplatten in Stuttgart-Sillenbuch

Mit dem Anna-Haag-Platz in Stuttgart-Sillenbuch ehrt die Landeshauptstadt Stuttgart die Schriftstellerin, Journalistin, Politikerin und Frauenrechtlerin Anna Haag.

Gemäß einer Infostele vor Ort führte Anna Haag während des Zweiten Weltkriegs Tagebuch, in dem sie sich offen und kritisch gegen das diktatorische Naziregime und den Krieg äußerte. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Anna Haag eine bedeutende Politikerin. 1951 wurde das Anna-Haag-Haus in Stuttgart-Bad Cannstatt eingeweiht, das älteste Mehrgenerationenhaus Deutschlands. Anna Haag lebte auch in Sillenbuch.

Der Anna-Haag-Platz entstand im Jahr 2006. Auf dem kleinen Platz befinden sich elf Metallplatten, auf denen Auszüge aus dem Kriegstagebuch von Anna Haag in schwarzer Farbe eingraviert sind, sowie eine Infostele zu Anna Haag.

In Stuttgart-Birkach gibt es auch noch einen Anna-Haag-Weg.

Sonntag, 5. April 2020

Aussicht von der Hiltenburg im Oberen Filstal

Vom östlichen Bergfried der Burgruine Hiltenburg auf dem Schlossberg bei Bad Ditzenbach hat man eine großartige Aussicht auf einen Abschnitt des Oberen Filstals zwischen Mühlhausen im Täle und Deggingen.

Das Obere Filstal ist nach dem Oberen Donautal der zweite große Canyon der Schwäbischen Alb. Und diese Landschaft liegt innerhalb der Region Stuttgart! Fast ungezählt sind die Wander- und Spaziermöglichkeiten sowie Aussichtspunkte zwischen Wiesensteig und Geislingen an der Steige. 

In den folgenden fünf Bildern wird die Aussicht von der Burgruine Hiltenburg von links nach rechts, somit flussabwärts, nachvollzogen. Die Aussicht reicht von West über Nord bis nach Nordost. Die Sicht in die übrigen Himmelsrichtungen ist durch Wald beeinträchtigt.

Samstag, 4. April 2020

Der östliche Bergfried der Burgruine Hiltenburg - ein Aussichtsturm im Landkreis Göppingen

Der östliche Bergfried der Burgruine Hiltenburg bei Bad Ditzenbach im Landkreis Göppingen ist heute ein Aussichtsturm.

Die Hiltenburg befindet sich auf dem Schlossberg im Oberen Filstal bei Bad Ditzenbach. Sie war die bedeutendste Burg im Oberen Filstal zwischen Wiesensteig und Geislingen an der Steige. Der Schlossberg ist ein 716 m ü NN hoher Bergkegel innerhalb der Talfurche des Oberen Filstals.

Die Hiltenburg wurde ca. 1200 bis 1250 erbaut. Im Jahr 1516 wurde die Burg durch Herzog Ulrich von Württemberg zerstört. 1976 bis 1979 wurde die Burgruine restauriert. Die Hiltenburg besteht aus einem Westteil und einem Ostteil. Der Ostteil ist der jüngere Teil. Dort befindet sich ein gotischer, nachstaufischer Bergfried mit einer noch erhaltenen Höhe von 5,20 Metern.    

Beim östlichen Bergfried der Burg hat man eine Aussichtsplattform erbaut, die auf Treppen zugänglich ist. Zuvor diente der Bergfried selbst als Aussichtsturm. 

Donnerstag, 2. April 2020

Aussichtstürme im Landkreis Göppingen

Im Landkreis Göppingen gibt es sechs Aussichtstürme.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Aussichtstürme im Landkreis Göppingen aufgelistet. Artikel dieses Blogs, die sich mit einzelnen Aussichtstürmen befassen, sind vom heutigen Post verlinkt.

Die Mehrzahl der Aussichtstürme im Landkreis Göppingen wurde nicht zu diesem Zweck erbaut, sondern war ehemals der Bergfried einer Burg oder ein Wasserturm. Der Aussichtsturm Luftikus bei Rechberghausen ist der einzige jüngere Aussichtsturm im Landkreis Göppingen, der auch für diesen Zweck erbaut worden ist. 

Die Aussichtstürme im Einzelnen:

Ödenturm
Stadt/Gemeinde: Geislingen an der Steige

Montag, 30. März 2020

Spuren des Baumeisters Giovanni Salucci in der Region Stuttgart


Vom 05.04.2020 bis 03.10.2020 gibt es im Ortsmuseum in Rotenberg (Stadtbezirk Stuttgart-Untertürkheim) eine Ausstellung über den Baumeister Giovanni Salucci. Vom 20.10.2020 bis 14.11.2020 wird diese Ausstellung in der Stadtbibliothek Untertürkheim zu sehen sein*.

Aktualisierung:
*Wegen der aktuellen gesundheitlichen Situation finden diese Ausstellungen bis auf Weiteres nicht statt.

Das nehmen wir hier in diesem Blog zum Anlass, die Bauten Giovanni Salucci`s in der Region Stuttgart aufzulisten. Giovanni Salucci (1769 - 1845) stammte aus Florzenz. Im Jahr 1817 wurde er durch König Wilhelm I. zum Hofbaumeister berufen. Bis zum Jahr 1839 wirkte er in Stuttgart.

Giovanni Salucci hat einige beachtliche Bauten im Gebiet der heutigen Landeshauptstadt Stuttgart sowie des heutigen Esslingen am Neckar geschaffen. Der Baustil ist Klassizismus. Zum größeren Teil sind diese Bauten heute noch vorhanden, allerdings oft mehrfach saniert und umgebaut.

Der Weg von den Wachthäuschen am Rand des Rosensteinparks zum Schloss Rosenstein ist heute als Salucci-Allee benannt.

Die Bauten im Einzelnen:

Freitag, 27. März 2020

Die Wegetafel "Wandern auf der Schönbuchlichtung" beim Haltepunkt Böblingen Zimmerschlag

Beim Zugang zum Richtungsbahnsteig Dettenhausen des Haltepunkts Böblingen Zimmerschlag der Schönbuchbahn steht eine Wegetafel.

Die Wegetafel ist im einheitlichen Layout gehalten, das der Landkreis Böblingen für die Wegetafeln vorgesehen hat. Im Landkreis Böblingen gibt es zahlreiche dieser Wegetafeln. Sie stehen an Bahnhöfen und Haltepunkten, an Wanderparkplätzen und an zentralen Punkten. 

Die Wegetafel beim Haltepunkt Zimmerschlag befindet sich im Arbeitsgebiet des Schwäbischen Albvereins. Der Titel der Wegetafel lautet: "Wandern auf der Schönbuchlichtung". Unter dem Titel wird der Name des Standorts angegeben.

Die Wegetafel beinhaltet eine Karte der Umgebung, in die der Verlauf der auf der Tafel gemachten Wandervorschläge eingetragen ist. 

Dienstag, 24. März 2020

Die Grünanlage "Urbanstraße" im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte

Die Grünanlage "Urbanstraße" im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte befindet sich in Hanglage zwischen der Urbanstraße und der Schützenstraße.

Im Jahr 2019 hat das Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Stuttgart zahlreiche Grünanlagen im ganzen Stadtgebiet beschildert. Damit ist jetzt der offizielle Name vieler kleinerer Grünanlagen, die bisher de facto namenlos waren, bekannt geworden. Zu diesen Anlagen gehört auch die Grünanlage Urbanstraße.

Die kleine Grünanlage Urbanstraße wird zum größeren Teil vom "Spielpunkt Tischtennis Urbansplatz" sowie vom "Spielplatz Urbansplatz" eingenommen. Auch die Spielplätze wurden beschildert.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Urbanstraße befindet sich der Gebäudekomplex der Staatsgalerie. Auf der gegenüberliegenden Seite der Schützenstraße befindet sich der neue Gebäudekomplex der Cranko-Schule des Stuttgarter Ballets.

Samstag, 21. März 2020

Das Schloss Kirchheim

Das Schloss Kirchheim in Kirchheim unter Teck im Landkreis Esslingen wurde ab 1538 bis 1556 im Renaissancestil als eine von sieben Landesfestungen des Herzogtums Württemberg erbaut.

Es handelt sich um das wohl besterhaltene Beispiel der Landesfestung des Herzogtums Württemberg. Später wurde der Bau als Wohnschloss ausgebaut. Ab dem Jahr 1628 war das Schloss Kirchheim Wohnsitz der herzoglichen Witwen. Die prominenteste Bewohnerin war Franziska von Hohenheim. Die letzte Bewohnerin war Herzogin Henriette, die 40 Jahre bis zu ihrem Tod im Jahr 1857 im Schloss lebte. 

Schloss Kirchheim war ein Teil der Stadtbefestigung von Kirchheim unter Teck. Es folgte ihr mit einem stumpfen Winkel, der im Nordosten Platz für einen Binnenhof ließ. Die Anlage war früher ein Wasserschloss. Davon zeugen die heute noch vorhanden Gräben. Das Schloss ist als Vierflügelanlage in Rautenform errichtet worden. Über einem massiven Sockel befinden sich zwei Fachwerkstockwerke.

Mittwoch, 18. März 2020

Die Grünanlage "Am Kriegsbergturm / Wilhelm-Hertz-Straße (Himmelsbergstaffel)" in Stuttgart-Nord

Die Grünanlage "Am Kriegsbergturm / Wilhelm-Hertz-Straße (Himmelsbergstaffel)" im Stadtbezirk Stuttgart-Nord befindet sich in einer kleinen Klinge am Hang des Kriegsbergs zwischen der Wilhelm-Hertz-Straße und der Straße Am Kriegsbergturm.

Im Jahr 2019 hat das Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Stuttgart zahlreiche Grünanlagen im ganzen Stadtgebiet beschildert. Damit ist jetzt der offizielle Name vieler kleinerer Grünanlagen, die bisher de facto namenlos waren, bekannt geworden. Zu diesen Grünanlagen gehört auch "Am Kriegsbergturm / Wilhelm-Hertz-Straße (Himmelsbergstaffel)". 

Ein öffentlicher Weg mit Treppe (die Himmelsbergstaffel) durchzieht die nur ca. 100 Meter lange Grünanlage. Die Anlage macht einen wilden Eindruck. Man hält es kaum für möglich, dass diese Grünanlage nur ca. 600 Meter Luftlinie vom Stuttgarter Hauptbahnhof entfernt ist.

Dienstag, 17. März 2020

Blick von der Eduard-Pfeiffer-Straße auf Stuttgart-Mitte und Stuttgart-West

Am Rand des Kriegsbergs im Stadtbezirk Stuttgart-Nord befindet sich talseitig der Eduard-Pfeiffer-Straße dort, wo diese Straße ihren südlichsten Punkt hat, ein Aussichtspunkt.

Der Aussichtspunkt ist nicht beschildert. Die unverbaute Sicht ist einem Weinberg geschuldet, der sich unterhalb dieser Stelle der Eduard-Pfeiffer-Straße erstreckt.

Interessant und vielleicht etwas verwirrend ist, dass es wenige Meter nordöstlich einen weiteren Aussichtspunkt an einer kleinen Grünanlage an der Eduard-Pfeiffer-Straße gibt, der sogar beschildert ist mit "Aussichtsplatz Eduard-Pfeiffer-Straße (Kriegsbergturm)". Die Aussicht von diesem beschilderten und mit einer kleinen Plattform versehenen Aussichtspunkt ist aber nicht so gut wie vom Aussichtspunkt, der heute das Thema ist.