Samstag, 19. Juni 2010

Durch die Fußgängerzone von Nürtingen


Die Altstadt der ca. 40.000 Einwohner zählenden Großen Kreisstadt Nürtingen befindet sich auf einer Geländeerhebung am Neckar. Das Wahrzeichen der Stadt, die evangelische Stadtkirche St. Laurentius, ragt weit über die Häuser der Altstadt hinaus und ist vom Neckarufer sowie von weither gut sichtbar.

Die Fußgängerzone von Nürtingen ist vergleichsweise klein. Sie umfasst den südöstlichen Bereich der Altstadt, in dem sich die 1455 erbaute Kreuzkirche befindet, mit der Kirchstraße und dem Schillerplatz und der abzweigenden Brunnsteige.

Die Fußgängerzone wurde im Jahr 1982 gepflastert. Aus diesem Anlass gibt es bis heute in der Konditorei Zimmermann in der Kirchstraße die sogenannten Pflastersteine zu kaufen, Pralinenwürfel aus Nussnugat und Pistazienmarzipan. Die Gesamtlänge der Fußgängerzone ist ca. 500 Meter. 

Von Nordwesten her, von der Stadtbrücke über den Neckar, steigt man über gewundene Gassen zunächst zum Schlossberg an, auf dem sich die Stadtkirche St.Laurentius befindet. Von dort folgt man der Kirchstraße bis zum Beginn der Fußgängerzone.
Der Bahnhof von Nürtingen befindet sich ostnordöstlich der Altstadt. Man folgt der Bahnhofstraße nach Süden, bis hinter dem Kinopalast Nürtingen die Fußgängerzone Kirchstraße nach rechts abzweigt.

Der Schillerplatz mit dem Ochsenbrunnen von Gunther Stilling ist das Zentrum der Fußgängerzone von Nürtingen.

Ochsenbrunnen mit der Kreuzkirche im Hintergrund
 
Die 1455 erbaute Kreuzkirche ist seit den achziger Jahren des letzten Jahrhunderts ein Kulturzentrum.

In der Kirchstraße befindet sich auch das Fachwerkhaus Alte Schmide. Im Hintergrund rechts sieht man den Turm der Stadtkirche St. Laurentius (außerhalb der Fußgängerzone).

Altbauten und Neubauten sind in der Fußgängerzone von Nürtingen gemischt.
Blick von der Kirchstraße in die Brunnsteige, die zu einem Teil ebenfalls als Fußgängerzone ausgewiesen ist.

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