Mittwoch, 16. März 2011

Neuer Ginkgobaum in Stuttgarts Chinesischem Garten



Der Verschönerungsverein Stuttgart e.V. feiert im Jahr 2011 sein 150jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass gibt es eine Reihe von Aktivitäten, die zum größten Teil die auch in diesem Blog vertretenen Themen berühren. Wir werden deshalb in diesem Blog im Jahr 2011 das Jubiläum des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. ein wenig begleiten und die jeweils neuesten Errungenschaften präsentieren.

Den Anfang der Jubiläumsaktionen machte am 18. Februar 2011 eine vergleichweise bescheidene Maßnahme. Der Verschönerungsverein Stuttgart hat im Chinesischen Garten, der sich im Eigentum des Vereins befindet, einen jungen Ginkgobaum gepflanzt.

Der Chinesische Garten am Rande der Stuttgarter Innenstadt war schon einmal Thema in diesem Blog (Post vom 02.05.2010). Damals ging es um die Aussicht vom Garten auf die Stuttgarter Innenstadt.

Groß ist der Chinesische Garten nicht gerade. Seine Fläche misst ca. 40 mal 40 Meter. Der Aufenthalt im Chinesischen Garten ist jedoch - vor allem bei gutem Wetter - äußerst angenehm. Es gibt verschiedene Sitzgelegenheiten, von denen man die Atmosphäre auf sich wirken lassen kann.

Blick von der Birkenwaldstraße auf den Chinesischen Garten: im Hintergrund links ist der Fernsehturm, links im Mittelgrund sieht man ein Stück eines im Eigentum der Landeshauptstadt Stuttgart befindlichen Weinbergs, der nicht öffentlich zugänglich ist.
Die sogenannte Halle der Freundschaft befindet sich im Zentrum des chinesischen Gartens.
Zum Ginkgobaum liest man zum Beispiel in der Wikipedia, dass dieser Laubbaum weltweit nur in einigen Regionen Chinas natürlich vorkommt. Der Ginkgobaum wird seit dem Jahr 1730 als Zierbaum weltweit angepflanzt. Vom deutschen Kuratorium "Baum des Jahres" wurde der Ginkgobaum zum Baum des Jahrtausends erklärt. Für den Chinesischen Garten ist der Ginkgobaum somit von der Art her passend.

Zwischen Nadelbäumen und Sträuchern wurde im Februar 2011 der junge und derzeit noch kahle Ginkgobaum gepflanzt.
Der junge Ginkgobaum in Stuttgart`s Chinesischem Garten: der Baum kann bis zu tausend Jahre alt und bis zu 40 Meter hoch werden. Sein Brusthöhendurchmesser kann 1 bis 4 Meter erreichen. Da können wir ja mal gespannt sein, wie der Chinesische Garten in 100 bis 200 Jahren aussehen wird.
Am bequemsten erreicht man den Chinesischen Garten mit der Buslinie 44 (z.B. ab Hauptbahnhof, Bushaltestelle Im Kaisemer). Von der Haltestelle geht man wenige Meter die Birkenwaldstraße abwärts bis zum Garten.

Wenn man das Treppensteigen nicht scheut, gibt es einen interessanten Zugang von der Stuttgarter Innenstadt. Man folgt der Kronenstraße (sie kreuzt die Königstraße, die Lautenschlagerstraße, die Friedrichstraße und die Kriegsbergstraße in der Nähe des Hauptbahnhofs) in Richtung Norden. Am Ende der Kronenstraße führt eine Treppe hinauf zur Panoramastraße. Dort wendet man sich nach rechts und geht entlang der Panoramastraße weiter aufwärts bis zum Chinesischen Garten.

Hier gibt es eine Übersicht über den Stadtbezirk Stuttgart-Mitte. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk Stuttgart-Mitte befassen, verlinkt.

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