Samstag, 26. August 2017

Die Stauferstele und der sanierte Klostersee beim Kloster Denkendorf

Die ehemalige Klosterkirche des Klosters Denkendorf gehört zu den herausgehobenen Baudenkmälern in der Region Stuttgart.

Im heutigen Post in diesem Blog sind der im Jahr 2017 sanierte Klostersee beim Kloster Denkendorf sowie die dort im Jahr 2015 aufgestellte Stauferstele das Thema.

Der Klostersee beim Kloster Denkendorf wurde von April bis Juli 2017 gründlich saniert und für Besucher besser zugänglich gemacht. Das kostete 260.000 Euro. Davon kamen 160.000 Euro Zuschuss vom Land Baden-Württemberg. Der See wurde während der Sanierung  abgelassen. Das organische Material wurde entfernt. Der Rundweg um den See wurde instandgesetzt und mit Stegen und Plattformen ausgestattet.

Eigentlich handelt es sich hier nicht um einen See, sondern um einen Weiher (See = natürliches Gewässer, Weiher = aufgestautes Gewässer). Fast alle Klöster haben früher Weiher in der näheren oder weiteren Umgebung angelegt. Darin wurden Fische gezüchtet. Fische waren als Nahrungsmittel während der Fastenzeiten von Bedeutung.


Das Kloster Denkendorf besaß früher sieben Seen (bzw. Weiher). Davon sind heute noch der Klostersee direkt beim Kloster sowie der Erlachsee (ca. 1,3 Kilometer Luftlinie vom Kloster entfernt) erhalten.

Die Stauferstele in Denkendorf befindet sich auf dem Platz zwischen dem Klostersee und der Klosterkirche. 

Stauferstelen sind Gedenksteine, die vom Komitee der Stauferfreunde aufgestellt werden. Mit Stand August 2017 gibt es in der Region Stuttgart bereits elf Stauferstelen.

Stauferstelen werden an den wichtigsten Stauferstätten Europas aufgestellt. Die erste Stauferstele wurde im Jahr 2000 aufgestellt. Die Stauferstele in Denkendorf besteht seit dem 25. April 2015. Sie ist insgesamt die 29. Stauferstele.

Die Stauferstelen besitzen einen achteckigen Grundriss. Auf vier der acht Seitenflächen der Stele befinden sich Inschriften. Über den vier Inschriften ist jeweils ein Wappen eingemeißelt. Thema der Inschriften ist der Bezug des jeweiligen Ortes zu den Staufern. Den oberen Abschluss der Stele bildet ein die Reichskrone symbolisierendes goldenes Band.

Dies sind die vier Wappen auf der Denkendorfer Stauferstele: Wappen von Denkendorf, Wappen des Vatikan, Wappen des Reichs und Wappen des Herzogtums Schwaben. 

Wie kommt man hin?
Die Buslinie 119 fährt vom ZOB vor dem Bahnhof Esslingen über Ostfildern (Endhaltestelle der Stadtbahn) nach Denkendorf. Man steigt in Denkendorf an der Bushaltestelle Rathaus aus. Man folgt der Kirchstraße, die in der Nähe der Haltestelle von der Hauptstraße abzweigt. Nach kurzer Zeit biegt die Kirchstraße nach links ab und überquert dann das Flüsschen Körsch. Die Fortsetzung der Kirchstraße ist die Friedhofstraße. Ihr folgt man kurz aufwärts und biegt dann nach links zum Kloster Denkendorf ab.

Die Entfernung von der Bushaltestelle Denkendorf Rathaus bis zum Klostersee ist ca. 480 Meter.   


Stauferstele vor der Klosterkirche Denkendorf
Stauferstele in Denkendorf mit der Seite, die das Wappen des Vatikan zeigt
Neu gestalteter Uferweg rund um den Klostersee Denkendorf
Fußwegbrücke am Rand des Klostersees Denkendorf
Neue Plattform am Rand des Klostersees Denkendorf
Gefasste Quelle beim Klostersee Denkendorf

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