Sonntag, 29. April 2018

Die Ostlandkreuz-Runde - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Rundwanderweg Ostlandkreuz-Runde bei Geislingen an der Steige.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf der Ostlandkreuz-Runde.

Vom Startpunkt des Weges bei der Jahnhalle in Geislingen an der Steige folgt man der Steingrubestraße wenige Meter bis zur B 10 und überquert diese Straße mit Hilfe einer Lichtsignalanlage. Auf der anderen Seite der B 10 folgt man der geradeaus weiterführenden Knollstraße bis zu ihrem Ende. Vom Startpunkt des Weges bis hinauf zum Ostlandkreuz geht es zusammen mit dem Qualitätsweg Steigen-Tour aus der Wegegruppe der Löwenpfade.

Nun beginnt der lange und andauernde Anstieg hinauf zur Hochfläche der Schwäbischen Alb bei der Schildwacht mit dem Ostlandkreuz. Ein Weg und Treppen führen hinauf zur Karlstraße. Man überquert diese Straße und folgt ihr wenige Meter bergauf. Dann geht es auf einer Straßenverbindung weiter hinauf zur Türkheimer Straße. Man überquert auch diese Straße und folgt ihr weiter bergauf. In einer Straßenkehre ist man am Ortsende von Geislingen an der Steige angekommen. 

Freitag, 27. April 2018

Die Ostlandkreuz-Runde - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 1 von 3

Die Ostlandkreuz-Runde ist ein 6,4 Kilometer langer Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige.

Die Ostlandkreuz-Runde wurde im Rahmen der neuen Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen im Jahr 2017 neu markiert und beschildert. Sie ist einer von mehreren neuen Rundwanderwegen in Geislingen an der Steige.

Die Ostlandkreuz-Runde ist das Thema im heutigen und in den folgenden beiden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. In den folgenden beiden Posts wandern wir dann im Verlauf des Wegs.

Die Ostlandkreuz-Runde führt von der Innenstadt von Geislingen an der Steige am Albtrauf hinauf zur Schildwacht mit dem Ostlandkreuz, einem großen, von weitem sichtbaren Gipfelkreuz. Es geht dann am Albtrauf über dem Oberen Filstal entlang, über die Albhochfläche mit dem Geiselsteinhaus und schließlich am Albtrauf über dem Rohrachtal entlang. Dann steigt die Ostlandkreuz-Runde wieder hinab zur Innenstadt von Geislingen.

Steckbrief
Name: Ostlandkreuz-Runde
Wegegruppe: Rundwanderwege in und bei Geislingen an der Steige
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 6,4 Kilometer
Höhenunterschied: 270 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Göppingen
Gemeinde: Geislingen an der Steige
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Start- und Zielpunkt
Man kann mit der Rundwanderung selbstverständlich an jedem beliebigen Punkt beginnen und enden. Der Hauptstart- und Zielpunkt ist der Parkplatz an der Jahnhalle, nur wenige hundert Meter vom Bahnhof von Geislingen an der Steige entfernt. Bei diesem Parkplatz befindet sich auch eine Informations- und Orientierungstafel, auf der unter anderem auch der Wegverlauf der Ostlandkreuz-Runde verzeichnet ist.

Wegzeichen
Die Ostlandkreuz-Runde hat ein eigenes Wegzeichen. Es besteht aus einem stilisierten, schwarzen Kreuz auf fünf schräggestellten Balken in den Farben blau, grün, rot, gelb und violett.

Beschilderung
An wichtigen Punkten im Wegverlauf finden sich freistehende Wegweiser, die an Aluminiumpfosten befestigt sind. Die Farbe der Wegweiser ist grün, entsprechend den Vorgaben des Beschilderungskonzepts Schwäbische Alb, das grüne Wegweiser für die örtlichen Rundwanderwege vorsieht.

Die Wegweiser zeigen in der Pfeilspitze das Wegzeichen. Im Zielfeld der Wegweiser sind zwei bis drei Ziele mit dem Namen, der Entfernung und touristischen Piktogrammen aufgeführt. Im weißen Namensfeld der Wegweiser (im Schilderrücken) sind der Wegname, das Weglogo, das Symbol für Rundwanderweg, die Weglänge sowie die Logos des Schwäbischen Albvereins und des Landkreises Göppingen angegeben.


An den Wegweiserpfosten befindet sich die Standort-Information. In Abweichung zum neuen Wege- und Beschilderungskonzept Schwäbische Alb ist diese Info nicht auf eine metallene Plakette, sondern auf Klebefolie gedruckt. Die Standort-Information umfasst den Namen, die Höhe und die Nummer des Standorts, den UTM-Wert, das Logo des Landkreises Göppingen, das Logo des Verbands Region Stuttgart, einen QR-Code sowie eine Telefonnummer der Touristik des Landkreises Göppingen.

Im Wegverlauf ist das Wegzeichen in kurzen Abständen vorhanden. Es ist entweder auf ein Täfelchen gedruckt, das an Bäume und Holzpfosten genagelt ist. Oder es ist auf eine Klebefolie gedruckt, die auf einer Metallunterlage befestigt ist. Beim Wegzeichen ist teilweise auch noch ein schwarzer Richtungspfeil vorhanden. 

Wegweiserstandorte
(Gehrichtung entgegen dem Uhrzeigersinn)
Geislingen an der Steige, Parkplatz Jahnhalle / Steingrubestraße, 457 m (NN), Standort-Nr. GEI.102.1
Türkheimer Straße (L 1230), 532 m (NN), Standort-Nr. GEI.030.1
Ostlandkreuz, 669 m (NN), Standort-Nr. GEI.031.1
Wanderparkplatz Ostlandkreuz, 650 m (NN), Standort-Nr. GEI.033.1
Bodenfels, 649 m (NN), Standort-Nr. GEI.036.1
Parkplatz Geiselsteinhaus, 649 m (NN), Standort-Nr. GEI.126.1
Geiselstein, 648 m (NN), Standort-Nr. GEI.068.1
Alte Türkheimer Steige Süd, 641 m (NN), Standort-Nr. GEI.069.1
Alte Türkheimer Steige (Nord), 547 m (NN), Standort-Nr. GEI.029.1
Geislingen an der Steige, Gartenstraße (B 10) / Bismarckstraße, Standort-Nr. GEI.028.1
Geislingen an der Steige, Schillerstraße, 468 m (NN), Standort-Nr. GEI.027.1
Geislingen an der Steige, Parkplatz Jahnhalle / Steingrubestraße, 457 m (NN), Standort-Nr. GEI.102.1

Höhepunkte
Aussicht von der Schildwacht mit dem Ostlandkreuz
Aussicht ins Obere Filstal vom Bodenfels
Felsen Geiselstein mit Aussicht in das Rohrachtal und auf die Geislinger Steige

Gehrichtung
Der Rundweg ist in beiden Richtungen markiert und beschildert. Die bevorzugte Richtung ist entgegen dem Uhrzeigersinn.

Wegbeschaffenheit
Der Weg verläuft vielfach über Pfade, die auch steil sein können. Ein weiterer Teil verläuft entlang von Forstwegen und auf Feldwegen. Ein Wegteil führt durch Geislingen an der Steige auf asphaltierten und gepflasterten Wegen hindurch.

Wie kommt man hin?
Der Bahnhof Geislingen (Steige) liegt im Verlauf der Filstalbahn Stuttgart-Ulm. Alle Regionalzüge halten im Bahnhof Geislingen (Steige). Mit einer Tageskarte Netz des VVS kann man bis zum Bahnhof Geislingen (Steige) fahren.

Beim Bahnhof Geislingen (Steige) unterquert man die Bahnhofstraße und folgt dann der Parkstraße abwärts. Nach kurzer Zeit biegt man nach links in den Stadtpark ab und durchquert ihn. Am südlichen Ende des Stadtparks befinden sich die Jahnhalle und der Startpunkt der Ostlandkreuz-Runde. Die Entfernung vom Bahnhof bis hierher ist ca. 450 Meter. 

Der Parkplatz Jahnhalle befindet sich im Zentrum von Geislingen an der Steige an der Stelle, wo die Steingrubestraße von der B 10 (Eberhardstraße) abzweigt. Am Rand des Parkplatzes steht eine Info- und Orientierungstafel zu den Wanderwegen in Geislingen an der Steige.

Wanderkarte 
Die Ostlandkreuz-Runde ist in den aktuellen Ausgaben der Grünen Reihe der Wanderkarten des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung noch nicht eingetragen.

Das Gebiet, in dem die Ostlandkreuz-Runde verläuft, wird von der folgenden Wanderkarte abgedeckt:
Wanderkarte 1:35.000 Blatt 20 Geislingen Blaubeuren, 2. Auflage 2012


Ab dem folgenden Post in diesem Blog wandern wir dann im Verlauf der Ostlandkreuz-Runde.

Geislingen an der Steige ist einer der Top-Orte in der Region Stuttgart. Hier gibt es eine Übersicht über Geislingen an der Steige. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Geislingen an der Steige befassen, verlinkt.
Wegzeichen der Ostlandkreuz-Runde bei Geislingen an der Steige, aufgedruckt auf ein Metallplättchen, das an einem Baum befestigt ist
Wegzeichen der Ostlandkreuz-Runde, aufgedruckt auf eine Klebefolie, die an einem Mast befestigt ist, mit zusätzlichem Richtungspfeil
Wegweiserstandort im Verlauf der Ostlandkreuz-Runde (Wegweiserblatt unten)
Wegweiserblatt im Verlauf der Ostlandkreuzrunde
Standort-Information an einem Wegweiserstandort im Verlauf der Ostlandkreuz-Runde
Zwischenwegweiser an einem Holzpfosten im Verlauf der Ostlandkreuz-Runde

Sonntag, 22. April 2018

Von Stuttgart-Wangen auf dem Wangener Höhenweg hinauf auf die Wangener Höhe

Heute spazieren wir auf dem sogenannten Wangener Höhenweg vom Neckartal hinauf auf die Wangener Höhe. Von der Stadtbahnhaltestelle Wangen Marktplatz bis zum Eugen-Denneler-Brunnen auf der Wangener Höhe legt man eine Strecke von ca. 2,6 Kilometern zurück.

Die Wangener Höhe in den Stadtbezirken Stuttgart-Wangen und Stuttgart-Hedelfingen wird von zahlreichen Wegen, Pfaden und Treppen durchzogen. In den Jahren 2011 und 2012 hat man viele dieser im Laufe der Zeit zugewachsenen Wege im Rahmen des Projekts Wandel & Wege Wangener Höhe wieder begehbar gemacht.

Startpunkt des Wangener Höhenwegs ist am Fuß der Michaelskirche in Stuttgart-Wangen. Die um 1250 erbaute Michealskirche ist eine der ältesten Kirchen Stuttgarts. Sie steht in leicht erhöhter Lage südwestlich über dem bebauten Gebiet von Stuttgart-Wangen.

Donnerstag, 19. April 2018

Der Stadtbezirk Stuttgart-Wangen

Der Stadtbezirk Stuttgart-Wangen befindet sich im Neckartal links des Neckars.

Zum Stadtbezirk Stuttgart-Wangen gehören der Großmarkt, ein kleiner Teil des Stuttgarter Hafens sowie der größere Teil der Wangener Höhe, eines letzten Ausläufers der Filderhochfläche sowie größten Gartengebiets von Stuttgart.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Stadtbezirk Stuttgart-Wangen kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk befassen, sind vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Steckbrief
Name: Wangen
Einwohner: ca. 8.900
Fläche: 342,6 Hektar

Samstag, 14. April 2018

Jubiläumsweg 2011 des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. von S-Mühlhausen nach S-Bad Cannstatt, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur Etappe des Jubiläumswegs 2011 des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. von Stuttgart-Mühlhausen nach Stuttgart-Bad Cannstatt.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Weg. Wir haben mit dem Spaziergang auch bereits begonnen und sind bis zum Max-Eyth-See gekommen. Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Es geht weiter am Neckarufer entlang neckaraufwärts. Bald kommt der Max-Eyth-Steg ins Blickfeld, eine 1989 fertiggestellte Hängebrücke. Auf dieser Brücke überquert man den Neckar (zweite Neckarquerung).

Nun folgt man der kaum befahrenen Austraße am anderen Neckarufer entlang weiter flussaufwärts. Nach einiger Zeit befindet sich auf der rechten Straßenseite das Naturdenkmal Erdgeschichtlicher Aufschluss im Löß Freienstein (siehe auch den Post vom 07.02.2017 in diesem Blog). Bald darauf unterquert man die Stadtbahnstrecke und die Neckartalstraße bei der Aubrücke. Dahinter folgt man weiter dem Neckarufer flussaufwärts.

Donnerstag, 12. April 2018

Jubiläumsweg 2011 des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. von S-Mühlhausen nach S-Bad Cannstatt, Teil 1 von 2

Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog gehen wir den ersten Teil des Jubiläumswegs 2011 des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. von S-Mühlhausen nach S-Bad Cannstatt.

Der Verschönerungsverein Stuttgart e.V. hat den Jubiläumsweg 2011 aus Anlass des 150jährigen Jubiläums des Vereins eingerichtet. Der Weg verläuft von Stuttgart-Mühlhausen über Stuttgart-Bad Cannstatt und die Stuttgarter Innenstadt bis hinauf zum Birkenkopf am Rand des Glemswalds. Der Weg weist eine Länge von 15,9 Kilometern auf. Der Weg steigt hierbei von 207 m ü NN auf 511 m ü NN. Wegen des dichten Netzes öffentlicher Verkehrsmittel im Wegverlauf kann man den Weg gut in einzelne Abschnitte einteilen.

Der Wegabschnitt des Jubiläumswegs von S-Mühlhausen nach S-Bad Cannstatt verläuft praktisch durchgehend entlang des Neckars ohne Höhenunterschiede. Mehrfach wird der Neckar überquert, jeweils im Verlauf von Fußgängerbrücken. Der Wegabschnitt ist ca. 7,2 Kilometer lang.

Samstag, 7. April 2018

Aussicht vom Riesbergturm bei Murrhardt im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald

Der Riesbergturm ist ein hölzerner Aussichtsturm bei Murrhardt im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald.

Der 25 Meter hohe Turm ist ständig geöffnet. Der Turm wurde im Jahr 1974 errichtet. Nach einem Brand im Jahr 2008 wurde der Turm am 25. September 2010 ein zweites Mal eingeweiht.

Die in der Topographischen Karte des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung mit Rißberg bezeichnete Erhebung mit dem Turm befindet sich südlich über dem Murrtal und südsüdöstlich über Murrhardt. Die Umgebung des Turms ist bewaldet. Durch Freischneiden hat man erreicht, dass es vom Turm aus eine schöne Sicht in das Murrtal mit der Stadt Murrhardt gibt.

Am Fuß des Turms befindet sich ein Grillplatz mit Sitzgelegenheiten. Von Murrhardt führt ein beschilderter Wanderweg hinauf zum Riesbergturm.

Montag, 2. April 2018

Das Kornhaus und der neugestaltete Kornhausplatz in Göppingen

Ende des Jahres 2017 wurde in Göppingen der neugestaltete Kornhausplatz fertiggestellt. Damit wurde in Göppingen innerhalb weniger Jahre nach dem Schlossplatz ein weiterer wichtiger innerstädtischer Platz umgestaltet. Der Bahnhofsplatz als dritter im Bunde ist gerade eine Baustelle.

Das könnte ein Anlass sein, diesen Teil der Göppinger Innenstadt, die sich übrigens in großem Tempo mit immer wieder neuen Großbaustellen modernisiert, zu besuchen.

Der Umbau des Kornhausplatzes begann im April 2017. Zuvor war im Jahr 2015 ein Wettbewerb für die Umgestaltung des Platzes ausgelobt worden. Die Kosten des Umbaus beliefen sich auf 2 Mio. Euro. Davon erhielt die Stadt Göppingen 800.000 Euro als Zuschuss.

Das historische (Adelberger) Kornhaus ist das platzprägende Gebäude am Kornhausplatz. Das Adelberger Kornhaus wurde 1514 erbaut und 1792 nach einem Brand wiederaufgebaut. Seit dem Jahr 1981 befindet sich die Göppinger Stadtbibliothek im Kornhaus.