Sonntag, 7. Oktober 2018

Die Kursaalanlagen (Untere Anlagen) in Stuttgart-Bad Cannstatt

Die Kursaalanlagen (auch Untere Anlagen genannt) gehören zu den kleineren Parkanlagen des Stuttgarter Stadtbezirks Bad Cannstatt.

Die Kursaalanlagen bilden mit dem Kurpark, von dem sie durch den Kursaal getrennt sind, ein Parkensemble. Während der Kurpark sich am Hang ausbreitet, sind die Kursaalanlagen topfeben. Und im Gegensatz zum Kurpark sind die Kursaalanlagen rechteckig mit einer Kantenlänge von ca. 330 mal 110 Metern.

In den bzw. am Rand der Kursaalanlagen befinden sich: Der Lautenschläger-Brunnen (Mineralwasserbrunnen), ein Denkmal für die Deutschen Heimatvertriebenen, die Brunnenanlage Kursaalanlagen, das Kunstwerk "Antiker Torso" und der Juno-Brunnen. In der Grünanlage unmittelbar vor dem Kursaal steht das Reiterstandbild des württembergischen Königs Wilhelm I. 

Gerade in einem so heißen Sommer wie dem Sommer 2018 sind die Kursaalanlagen eine willkommene und unverzichtbare Oase des Schattens und der leichten Kühle. Deshalb wird dieser Park auch von den Bewohnern der Umgebung sehr gerne aufgesucht.


Wie kommt man hin?
Mit der Stadtbahn fährt man zur Haltestelle Kursaal. Die Kursaalanlagen schließen sich unmittelbar an die Haltestelle an.

Hier gibt es eine Übersicht über die Parkanlagen im Stadtbezirk Bad Cannstatt. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Parkanlagen befassen, verlinkt.

Hier gibt es eine Übersicht über den Stadtbezirk Bad Cannstatt. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit diesem Stadtbezirk befassen, verlinkt.
Der Lautenschläger-Brunnen befindet sich an der Nordostecke der Kursaalanlagen. Der Brunnen wurde 1934 errichtet und 1987 saniert. Aus dem Brunnen fließt ganzjährig staatlich anerkanntes Heilwasser des Wilhelmsbrunnens. Oben auf dem Brunnen sitzt ein Junge, der Laute spielt. Die Herkunft des Brunnennamens ist nicht eindeutig geklärt. In Frage kommen der Laute spielende Junge und der ehemalige Stuttgarter Oberbürgermeister Lautenschlager.
Denkmal für die Deutschen Heimatvertriebenen in den Kursaalanlagen in Stuttgart-Bad Cannstatt: Auf einer Platte am Boden des Denkmals ist die Charta der Deutschen Heimatvertriebenen aufgedruckt.
Blick auf die sogenannte Brunnenanlage Kursaalanlagen: Dieser Brunnen wurden 1960 errichtet. Er umfasst ein rechteckiges und drei quadratische Becken. Der Brunnen ist ca. von Mitte Mai bis Mitte September in Betrieb.
Kunstwerk "Antiker Torso" (1971) von Angelika Wetzel in den Kursaalanlagen in Stuttgart-Bad Cannstatt
Blick aus der Mitte der Kursaalanlagen in Richtung Ostnordost auf den Kursaal: Dahinter befindet sich der am Hang ansteigende Kurpark von Bad Cannstatt.
Der Juno-Brunnen in den Kursaalanlagen in Stuttgart-Bad Cannstatt wurde am 17. Juli 1910 eingeweiht. Anlass war die im Jahr 1905 erfolgte Eingemeindung von Bad Cannstatt nach Stuttgart. Juno, die römische Göttin der Ehe, sollte symbolisch dafür sorgen, dass die nunmehr verheirateten Städte Stuttgart und Cannstatt in Frieden und Eintracht miteinander leben.
Vor dem Kursaal in Bad Cannstatt befindet sich ein 1875 errichtetes Reiterstandbild Wilhelms I., dem zweiten König von Württemberg (Regentschaft 1816 bis 1864).

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