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Freitag, 2. Oktober 2026

Der "Kind mit Apfel-Brunnen" in Weil der Stadt

Der "Kind mit Apfel-Brunnen" gehört zu den zahlreichen Brunnen in der Altstadt von Weil der Stadt im Landkreis Böblingen.

Der Kind mit Apfel-Brunnen ist jedoch nicht auf den Informationstafeln "Die Keplerstadt im Überblick" gelistet.

Der Kind mit Apfel-Brunnen umfasst ein sitzendes Kind, das einen Apfel in der Hand hält. Der Brunnen wurde 1950 geschaffen.

Wie kommt man hin?
Vom Bahnhof in Weil der Stadt folgt man der Bahnhofstraße. Bald biegt man nach links in die Straße Römerweg ab. An deren Ende überquert man vorsichtig die Paul-Reusch-Straße. Darauf erreicht man die Grünanlage mit dem Kind mit Apfel-Brunnen. 
 
Weitere Informationen
Brunnen in der Altstadt von Weil der Stadt im Post vom 21.05.2023 in diesem Blog 

Der "Kind mit Apfel-Brunnen" in Weil der Stadt


Samstag, 22. August 2026

Im Frühsommer 2026 waren fünf Jungstörche im Nest auf dem Storchenturm in Weil der Stadt

Der sogenannte Storchenturm der Stadtbefestigung von Weil der Stadt gehört zu den bekanntesten Orten in der Region Stuttgart beim Thema Storchennest.
 
Seit dem Jahr 2022 brüten dort jedes Jahr Störche. Im Jahr 2026 waren sogar fünf Jungstörche im Nest zu sehen. Inzwischen dürften sie den Weg in Richtung Süden angetreten haben.
 
Die Zahl der Jungtiere richtet sich im Tierreich oft am vorhandenen Nahrungsangebot aus. In Weil der Stadt gibt es das Naturschutzgebiet Merklinger Ried. Zudem wurde in den letzten Jahren das Flüsschen Würm südlich der Altstadt von Weil der Stadt renaturiert. Vielleicht gibt es Nahrung für die Störche auch noch weiter weg vom Storchenturm.    
 
Weitere Informationen
Die vier Stadtmauertürme in Weil der Stadt im Post vom 24.04.2026 in diesem Blog 

Der Storchenturm in Weil der Stadt: Die fünf Jungstörche im Nest waren nicht immer zu sehen.


Dienstag, 4. August 2026

Zum Försterstein und zur Förster-Eiche im Naturpark Schönbuch

Heute besuchen wir den Försterstein, einen Gedenkstein, sowie die Förster-Eiche, einen Solitärbaum, im Naturpark Schönbuch bei Hildrizhausen.
 
Wie kommt man hin?
Startpunkt für einen Spaziergang zum Försterstein und zur Förster-Eiche ist der Parkplatz "Kohltor". Von Hildrizhausen folgt man der Straße Richtung Herrenberg. Beim Ortsende von Hildrizhausen befindet sich eine Kreisverkehrsanlage. Hier biegt man auf das in südliche Richtung führende Sträßchen ab (Wegweiser: Friedhof). Man folgt dem Sträßchen bis zum Waldrand. Der Parkplatz Kohltor liegt im Wald. Man parkt somit das Auto nicht vor dem Waldrand, sondern fährt ca. 100 Meter in den Wald hinein.
 
Beim Parkplatz Kohltor befindet sich eine Wandertafel mit Karte. Die Route zum Försterstein ist in der Karte verzeichnet.  

Donnerstag, 11. Juni 2026

Der Rote Turm - ein Wehrturm in Weil der Stadt

Der Rote Turm ist einer von vier Stadtmauertürmen und Wehrtürmen, die im Verlauf der Mauer um die Spitalvorstadt in Weil der Stadt stehen.

Der Rote Turm befindet sich an der nordöstlichen Ecke der Spitalvorstadt neben dem Flüsschen Würm. Die Adresse ist Plangasse 25.

Der Rote Turm ist ein massiv gemauerter Schalenturm mit einem kreisrunden Grundriss. Die südwestliche Seite des Turms wendet sich zur Altstadt. Sie ist mit Holzverschlägen versehen. Der Turm schließt mit einem Kegeldach ab.

Dienstag, 26. Mai 2026

Der Sailerturm - ein Wehrturm in Weil der Stadt

Der Sailerturm ist einer von vier Stadtmauertürmen und Wehrtürmen, die im Verlauf der Mauer um die Spitalvorstadt in Weil der Stadt stehen. 

Der Sailerturm befindet sich an der südöstlichen Ecke der Spitalvorstadt neben dem Flüsschen Würm. Die Adresse ist Stuttgarter Straße 68.

Der Sailerturm ist ein runder, sogenannter Schalenturm mit Kegeldach. An der von der Altstadt aus sichtbaren Fläche befinden sich Holzverschläge.

Weitere Informationen
Die vier Stadtmauertürme in Weil der Stadt im Post vom 24.04.2026 in diesem Blog   

Freitag, 22. Mai 2026

Das Fachwerkgebäude Bronngasse 2 in der Altstadt von Herrenberg

Das Gebäude Bronngasse 2 gehört zu den zahlreichen Fachwerkhäusern in der Herrenberger Altstadt. 

Das Gebäude Bronngasse 2 ist auch eine Station im Verlauf des Herrenberger Fachwerkpfads (Station 13). Das Thema der Station 13 ist "Andreaskreuz".

Am Gebäude befindet sich eine Informationstafel. Demnach wurde das Gebäude um 1640/50 erbaut. Andreaskreuze sind Zierfiguren im neuzeitlichen Fachwerkbau. Es gibt sie in unterschiedlichen Formen seit dem frühen 16. Jahrhundert.

Wie kommt man hin?
Das Gebäude gehört zur Marktplatzumrahmung in Herrenberg. Es befindet sich dort, wo die Bronngasse am Marktplatz beginnt.

Mittwoch, 20. Mai 2026

Das Fachwerkgebäude Bronngasse 1 in der Altstadt von Herrenberg

Das Gebäude Bronngasse 1 gehört zu den zahlreichen Fachwerkhäusern in der Herrenberger Altstadt. 

Das Gebäude Bronngasse 1 ist auch eine Station im Verlauf des Herrenberger Fachwerkpfads (Station 12). Das Thema der Station 12 ist "Zierfachwerk/Fränkischer Mann".

Am Gebäude befindet sich eine Informationstafel. Demnach wurde das Gebäude um 1660/1680 erbaut. Das Gebäude ist von neuzeitlichem Zierfachwerk erbaut. Das hat seinen Grund im Stadtbrand von 1634, der viele der damaligen Hausfassaden zerstörte. Seit der Mitte des 17. Jahrhunderts wird das Sichtfachwerk durch zusätzliche Zierhölzer immer reicher ausgestaltet.

Montag, 18. Mai 2026

Das Fachwerkgebäude Hirschgasse 16 in der Altstadt von Herrenberg

Das Gebäude Hirschgasse 16 gehört zu den zahlreichen Fachwerkhäusern in der Herrenberger Altstadt. 

Das Gebäude Hirschgasse 16 ist auch eine Station im Verlauf des Herrenberger Fachwerkpfads (Station 10). Das Thema der Station 10 ist "Fenstererker".

Leider befindet sich am Gebäude keine Informationstafel. Gemäß der Broschüre zum Fachwerkpfad wurde das Gebäude Hirschgasse 16 in den Jahren 1660/80 erbaut. An der Fassade treten Rahmengerüste leicht vor. Sie werden als Fenstererker bezeichnet. Die Fenstererker sind seit dem Mittelalter fester Bestandteil der südwestdeutschen Wohnstuben. Sie beinhalten kostspielige Glasfenster. Durch sie konnte Tageslicht in die beheizten Stuben fallen, ohne dass es zu allzu großem Wärmeverlust kam.

Freitag, 24. April 2026

Die vier Stadtmauertürme in Weil der Stadt

Die Spitalvorstadt in Weil der Stadt ist nahe vollständig von einer Mauer umgeben.

Bestandteil der Mauer sind vier Stadtmauertürme:

Rabenturm
Lage: südliche Stadtmauer der Spitalvorstadt
 
Roter Turm
Lage: nordöstliche Ecke der Spitalvorstadt

Mittwoch, 25. März 2026

Das Fachwerkgebäude Hirschgasse 4 in der Altstadt von Herrenberg

Das Gebäude Hirschgasse 4 gehört zu den zahlreichen Fachwerkhäusern in der Herrenberger Altstadt. 

Das Gebäude Hirschgasse 4 ist auch eine Station im Verlauf des Herrenberger Fachwerkpfads (Station 11). Das Thema der Station 11 ist "Rautenfelder".

Am Gebäude befindet sich eine Informationstafel. Demnach wurde das Gebäude um 1670/90 erbaut. Am Gebäude befinden sich Rautenfelder. Sie gehörten zu den beliebten Zierformen im Fachwerkbau des späten 16. und 17. Jahrhunderts. Die glatte Oberfläche der Fachwerkhölzer verdeutlicht, dass die Scheune nie verputzt wurde. Das Fachwerk blieb ständig sichtbar.  

Wie kommt man hin?
An der Südwestecke des Herrenberger Marktplatzes folgt man wenige Meter der Bronngasse und biegt dann nach rechts in die Hirschgasse ab. Nach weiteren wenigen Metern befindet sich die Hausnummer 4 auf der rechten Seite. 

Montag, 23. März 2026

Das Fachwerkgebäude Tübinger Straße 1 in der Altstadt von Herrenberg

Das Gebäude Tübinger Straße 1 gehört zu den zahlreichen Fachwerkhäusern in der Herrenberger Altstadt. 

Das Gebäude Tübinger Straße 1 ist auch eine Station im Verlauf des Herrenberger Fachwerkpfads (Station 14). Das Thema der Station 14 ist "Feuerbock".

Am Gebäude befindet sich eine Informationstafel. Demnach wurde das Gebäude im Jahr 1680 erbaut. An der Fachwerkfassade sind "Geschweifte Andreaskreuze" erkennbar. Früher bezeichnete man sie als "Feuerböcke". Sie erinnern an die einstigen Eisenbehänge der offenen Kamine. Es gibt jedoch keine Überlieferung, dass die Feuerböcke als Schutzzeichen gegen Feuer gedacht waren.

Wie kommt man hin?
An der Südwestecke des Marktplatzes beginnt die Tübinger Straße mit der Hausnummer 1.
 
Weitere Informationen

Das Eckgebäude Tübinger Straße 1 in der Altstadt von Herrenberg


Mittwoch, 11. März 2026

Die Stadtkirche St. Peter und Paul in Weil der Stadt

Die Stadtkirche St. Peter und Paul ist das größte Sakralgebäude sowie das Wahrzeichen von Weil der Stadt im Landkreis Böblingen.

Wie viele bedeutende Kirchen in der Region Stuttgart wurde die Stadtkirche St. Peter und Paul in der Zeit der Spätgotik errichtet. Es handelt sich um eine dreischiffige Hallenkirche. 

Zwischen dem östlichen Ende der beiden Seitenschiffe und dem Chor befinden sich zwei Türme. Im Westen des Langhauses wurde 1370-80 ein weiterer Turm errichtet.  

Donnerstag, 5. März 2026

Das Fachwerkgebäude Kirchgasse 5 in der Altstadt von Herrenberg

Das Gebäude Kirchgasse 5 gehört zu den zahlreichen Fachwerkhäusern in der Herrenberger Altstadt. 

Das Gebäude Kirchgasse 5 ist auch eine Station im Verlauf des Herrenberger Fachwerkpfads (Station 20). Das Thema der Station 20 ist "Fenstererker/Lichteinfall".

Am Gebäude befindet sich eine Informationstafel. Demnach ist das Gebäude Kirchgasse 5 eine ehemalige Lateinschule. Es wurde um 1653/55 erbaut. An den Fenstererkern ist der Große Schulsaal im ersten Fachwerkstock deutlich ablesbar. 

Wie kommt man hin?
Auf der Bergseite des Marktplatzes führt eine Treppe aufwärts. Sie findet ihre Fortsetzung in der Kirchgasse. Das Fachwerkgebäude Kirchgasse 5 befindet sich dann auf der linken Straßenseite.

Dienstag, 3. März 2026

Bedeutende Kirchen im Landkreis Böblingen

Im Landkreis Böblingen gibt es einige bedeutende Kirchen.
 
Nachfolgend sind einige bedeutende Kirchen im Landkreis Böblingen aufgelistet - subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Kirchen befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt. 

Evangelische Remigiuskirche in Weil der Stadt-Merklingen

Evangelische Stadtkirche in Leonberg 

Martinskirche in Sindelfingen

Samstag, 7. Februar 2026

Das Fachwerkgebäude Marktplatz 3 in der Altstadt von Herrenberg

Das Gebäude Marktplatz 3 gehört zu den zahlreichen Fachwerkhäusern in der Herrenberger Altstadt. 

Das Gebäude Marktplatz 3 ist auch eine Station im Verlauf des Herrenberger Fachwerkpfads (Station 17). Das Thema der Station 17 ist "Zierhölzer/Feuerlinie".

Am Gebäude befindet sich eine Informationstafel. Demnach wurde das Gebäude Marktplatz 3 um 1660/80 erbaut. Bemerkenswert sind die kurzen s-förmig geschwungenen Streben. Sie besitzen keine statische, gerüstaussteifende Funktion und sind reine Zierhölzer. Diese Streben sind deshalb häufig unterhalb oder seitlich der Fenster zu finden.

Weitere Informationen

Das Fachwerkgebäude Marktplatz 3 in Herrenberg befindet sich dort, wo die Stuttgarter Straße in den Marktplatz mündet.


Donnerstag, 5. Februar 2026

Das Fachwerkgebäude Marktplatz 2 in der Altstadt von Herrenberg

Das Gebäude Marktplatz 2 gehört zu den zahlreichen Fachwerkhäusern in der Herrenberger Altstadt. 

Das Gebäude Marktplatz 2 ist auch eine Station im Verlauf des Herrenberger Fachwerkpfads (Station 16). Das Thema der Station 16 ist "Symmetrische Anordnung".

Am Gebäude befindet sich eine Informationstafel. Demnach wurde das Gebäude um 1640/60 erbaut. Die Dachgiebel zeigen zumeist einen symmetrischen spiegelbildlichen Aufbau des Fachwerk, im Gegensatz zu den Wänden der unteren Etagen. Im hier vollständig erhaltenen Giebel ist eine Ladeluke vorhanden, durch die man Güter mittels eines Lastenaufzugs vom Markt in die Dachbühne befördern konnte.

Sonntag, 1. Februar 2026

Die Friedhofskapelle St. Michael in Weil der Stadt

Die Friedhofskkapelle St. Michael gehört zu den zahlreichen Kirchen, ehemaligen Klöstern und Kapellen in Weil der Stadt.

Die Friedhofskapelle gehört auch zu den 12 Kirchen, ehemaligen Klöstern und Kapellen, die in der Website von Weil der Stadt aufgeführt sind. Zudem gehört die Friedhofskapelle zu den Gebäuden in Weil der Stadt, an denen eine Informationstafel angebracht worden ist. 

Gemäß der Infotafel wurde die Kapelle erstmals 1533 erwähnt. Der heutige Bau stammt aus dem 18. Jahrhundert. Er beherbergt ein spätgotisches Kruzifix. An der Innenseite der Friedhofsmauer befinden sich zahlreiche Grabdenkmale des 16. bis 19. Jahrhunderts.    

Wie kommt man hin?
Die Friedhofskapelle befindet sich gegenüber der südöstlichen Ecke der Altstadt von Weil der Stadt sowie am Nordrand des Friedhofs. 

Samstag, 24. Januar 2026

Die neue Wander- und Orientierungstafel beim Parkplatz Schützenhaus in Weil der Stadt-Merklingen

Bei Weil der Stadt im Landkreis Böblingen wurde eine neue großformatige Wander- und Orientierungstafel aufgestellt.

Vor einigen Monaten war bereits eine andere Wander- und Orientierungstafel dieses Typs in Hausen an der Würm das Thema hier in diesem Blog. 

Die heutige Tafel befindet sich auf dem Parkplatz Schützenhaus in Weil der Stadt-Merklingen 

Der Titel der Tafel lautet "Wandern rund um Weil der Stadt". 

Freitag, 16. Januar 2026

Fruchtkasten Herrenberg: Nach Sanierung jetzt ohne Gerüst

Der Fruchtkasten in der Altstadt von Herrenberg gehört zu den bedeutendsten Fachwerkbauten Herrenbergs. 

Nachdem der Fruchtkasten mehrere Jahre lang eingerüstet war, präsentierte sich das Gebäude Ende 2025 ohne Gerüst. Einer Eröffnung im Jahr 2026 sollte damit nichts mehr im Wege stehen.

Am Bauzaun gibt es Informationen zur Zukunft des Gebäudes. Demnach wird der Fruchtkasten ein Gebäude für die Öffentlichkeit werden. Es gibt ein Foyer mit Empfangsbereich, eine Tourist-Information mit Shop/Regionalmarkt, ein Cafe, eine Küche, Schließfächer für Besucher, eine Garderobe und Kinderwagenplätze, ein Getränkelager, ein WC und ein Stadtmodell im romanischen Steinbau.

Mittwoch, 14. Januar 2026

Das Fachwerkgebäude Marktplatz 6 in der Altstadt von Herrenberg

Das Gebäude Marktplatz 6 gehört zu den zahlreichen Fachwerkhäusern in der Herrenberger Altstadt. 

Das Gebäude Marktplatz 6 ist auch eine Station im Verlauf des Herrenberger Fachwerkpfads (Station 19). Das Thema der Station 19 ist "Eselsrücken/Kielbogen".

Am Gebäude befindet sich eine Informationstafel. Demnach wurde das Gebäude im Jahr 1664 erbaut. Das Gebäude zeichnet sich durch reich verzierte Schwellen aus. Sie sind bei Fachwerkhäusern des 17. und frühen 18. Jahrhunderts üblich. Besonders beliebt waren "Eselrücken"-förmige Kerbschnitzverzierungen an den unteren Schwellenkanten zwischen den Köpfen der Deckenbalken. 

Weitere Informationen
Spaziergang im Verlauf des Herrenberger Fachwerkpfads, Teil 3 von 3 im Post vom 05.05.2013 in diesem Blog      

Das Fachwerkgebäude Marktplatz 6 in Herrenberg