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Donnerstag, 1. August 2024

Die Stadtgrabenstaffel in der Herrenberger Altstadt

Die Stadtgrabenstaffel gehört zu den zahlreichen Staffeln (= öffentliche Treppen), die in der am Berghang des Schlossbergs gelegenen Altstadt von Herrenberg ein Stück weit nach oben führen.

Die Stadtgrabenstaffel ist die wohl längste der Staffeln der Altstadt von Herrenberg. Sie befindet sich am Ostrand der Altstadt und führt mit wenigen Metern Abstand zur östlichen Schenkelmauer und entlang des Stadtgrabens nach oben auf den Schlossberg.

Die Stadtgrabenstaffel beginnt beim südöstlichen Ende der Tübinger Straße an der Kreuzung mit der Wilhelmstraße. Sie führt dann in nördlicher Richtung nach oben und bewältigt hierbei einen größeren Höhenunterschied. 

Man muss nicht die gesamte Stadtgrabenstaffel begehen. An zwei Stellen bietet sich die Möglichkeit, die Stadtgrabenstaffel nach links zu verlassen und durch ein Tor der östlichen Schenkelmauer hindurchzugehen.

Dienstag, 2. Juli 2024

Der "Stadtmauerrest an der Rosenstraße" in Schorndorf

Der "Stadtmauerrest an der Rosenstraße" gehört zu den Gebäuden und Orten in Schorndorf, bei denen eine Informationstafel angebracht ist.

Zudem ist der Stadtmauerrest an der Rosenstraße ein Ort im Verlauf des Historischen Stadtrundgangs in Schorndorf (Nummer 29 von 33).

Gemäß der Tafel stammt die Stadtmauer aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Die Reste der mittelalterlichen Stadtmauer weisen auf die Stadtwerdung Schorndorfs hin. Im 19. Jahrhundert wurde die Stadtmauer abgerissen. Der hier verbliebene Rest der Stadtmauer diente Häusern als Rückwand, was den Abriss hier verhinderte. Im Jahr 1980 wurden die Häuser abgerissen, so dass der Stadtmauerrest frei stehen blieb.

Beim Stadtmauerrest steht ein Brunnen, der Eselsbrunnen genannt wird. 

Wie kommt man hin?
Von der Südseite (Innenstadtseite) des Bahnhofs folgt man der Rosenstraße in westsüdwestlicher Richtung. Nach ca. 220 Meter befindet sich auf der linken Straßenseite der Stadtmauerrest.
 
Weitere Informationen
Schorndorf - einer der Top-Orte in der Region Stuttgart im Post vom 23.01.2021 in diesem Blog    

Stadtmauerrest an der Rosenstraße in Schorndorf

Der Eselsbrunnen und der Stadtmauerrest in Schorndorf

Freitag, 14. Juni 2024

Der Schellenturm in Stuttgart-Mitte

Der Schellenturm ist der einzige noch erhaltene Turm der mittelalterlichen Stadtmauer zum Schutz der Esslinger Vorstadt im heutigen Stuttgart-Mitte.

Eine Tafel am Turm bietet weitere Informationen in drei Sprachen. Demnach wurde der Turm im Jahr 1564 errichtet. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde der Schellenturm 1980 wiederhergestellt. Der Turm beherbergt heute eine Weinstube.

Der württembergische Graf Eberhard der Milde ließ Ende des 14. Jahrhunderts eine Vorstadt im Bereich der heutigen Leonhardskirche anlegen. Der Schellenturm gehört zur ehemaligen Ummauerung dieser Vorstadt. Das Fachwerk im Obergeschoß des Turms wurde im Jahr 1811 freigelegt. Der Turm hieß früher Kastkellereiturm. Die Umbenennung in Schellenturm erfolgte 1811.  

Wie kommt man hin?
Die Adresse ist Weberstraße 72, 70182 Stuttgart. Der Turm befindet sich am Rand des heutigen Bohnenviertels. Eine Möglichkeit ist, dass man mit der Stadtbahn zur Haltestelle Olgaeck fährt. Man verlässt die Haltestelle auf der Seite Innenstadt und wendet sich nach links. Man folgt nun der Olgastraße einige Meter. Dann biegt man nach rechts die Katharinenstraße ab. Hier befindet sich der Schellenturm. 

Dienstag, 11. Juni 2024

Die Esslinger Burg

Die Esslinger Burg auf dem Schönenberg nördlich der Altstadt ist ein Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung von Esslingen am Neckar.

Stadtmarketing Esslingen zählt auf seiner Website die Esslinger Burg zu den "Top 10 Altstadthighlights".

Eine Informationstafel im weitläufigen Gelände der Esslinger Burg nennt einige Daten. Demnach ist die Esslinger Burg ein Teil der ehemaligen Stadtbefestigung. Sie wurde 1314 erstmals urkundlich erwähnt. Von 1519 bis 1531 wurde die Befestigung weiter ausgebaut. Der Dicke Turm wurde 1527 erbaut. Erst im Jahr 1887 wurde der heutige Turmhelm gebaut. In den Jahren 1976 und 1977 wurden der Dicke Turm und die Außenanlagen erneuert.

Eine weitere Informationstafel befindet sich am unteren Beginn der Burgsteige.

Gemäß der Infotafel 2b des Esslinger Weinerlebniswegs entstammt die Esslinger Burg aus der letzten Ausbauphase der Esslinger Stadtbefestigung. Diese Phase fand im 16. Jahrhundert statt. Als Reaktion auf neue Entwicklungen in der Waffentechnik wurde die Befestigung damals verstärkt.  

Die Esslinger Burg ist eine unregelmäßig sechseckige Anlage. Die Esslinger Burg besteht aus vielen Einzelelementen. Nachfolgend sind möglichst viele dieser Elemente in alphabetischer Ordnung aufgelistet. 

Sonntag, 9. Juni 2024

Die Burgstaffel der Esslinger Burg

Die Burgstaffel ist ein überdachter Wehrgang, eine Treppe und eine von drei Schenkelmauern der Esslinger Burg.

Die Esslinger Burg ist ein Teil der ehemaligen Stadtbefestigung von Esslingen am Neckar im Bereich des Schönenbergs nördlich der Esslinger Altstadt. Mit einer Burg hat die Anlage nichts zu tun. Esslingen am Neckar war eine Freie Reichsstadt.

Ihr heutiges Aussehen erhielt die Burgstaffel vermutlich Anfang des 16. Jahrhunderts. Sie ist heute die einzige öffentlich zugängliche der drei Schenkelmauern bzw. Flügelmauern der Esslinger Burg.

Wie kommt man hin?
Vom Rathausplatz in der Altstadt von Esslingen am Neckar folgt man der Straße Mittlere Beutau, die links des Neuen Rathauses rechtwinklich vom Rathausplatz wegführt. Es geht nun unter der Augustinerstraße hindurch. Am Ende der Unterführung geht es geradeaus weiter im Verlauf der Mittleren Beutau. Kurz darauf zweigt nach halbrechts die Straße Obere Beutau ab. Hier beginnt auch die Burgstaffel. Der Anstieg ist steil und ggf. anstrengend.

Donnerstag, 16. November 2023

Lange Straße 5 - ein Fachwerkgebäude in der Altstadt von Sindelfingen

Das Gebäude Lange Straße 5 gehört zu den Fachwerkgebäuden in der Altstadt von Sindelfingen sowie zu den Gebäuden in Sindelfingen, an denen eine Informationstafel montiert ist.

Das Gebäude Lange Straße 5 ist die Station 13 des Altstadtrundgangs Sindelfingen.

Sindelfingen im Landkreis Böblingen ist ein Fachwerkort an der Deutschen Fachwerkstraße.

Gemäß der Informationstafel ist das Gebäude eine ehemalige Badstube. Es wurde 1523 am ehemaligen Unteren Tor erbaut. Entlang der Südwand des Gebäudes verlief die Stadtmauer.

Wie kommt man hin?
Die Lange Straße beginnt beim Wettbachplatz am Rand der Altstadt von Sindelfingen und führt in nordöstliche Richtung in die Altstadt hinein. Das Gebäude Nr. 5 steht auf der linken Straßenseite. Die Entfernung vom S-Bahnhaltepunkt Sindelfingen ist ca. 610 Meter.
 
Weitere Informationen
Sindelfingen - die größte Stadt im Landkreis Böblingen im Post vom 01.03.2022 in diesem Blog 
 
Das Gebäude Lange Straße 5 in Sindelfingen

 

Dienstag, 25. April 2023

Stadtmauerrest bei der Sophienstraße in Stuttgart-Mitte

Das Stück Stadtmauer bei der Sophienstraße in Stuttgart-Mitte ist der größte noch erhaltene Rest der alten Stadtmauer von Stuttgart.

Das heute bestehende Problem ist die Zugänglichkeit. Vor dem Bau des Einkaufszentrums Gerber führte ein öffentlicher Weg direkt bei diesem Stadtmauerrest vorbei. Der Weg war während des Baus des Einkaufszentrums zwischen 2013 und 2015 gesperrt. Nach der Eröffnung des Einkaufszentrums ist der Weg, der beim Stadtmauerrest vorbeiführt, nicht mehr öffentlich. 

Von der Sophienstraße führt im Gebäude Nr. 23 b eine Treppe nach oben. Heute befindet sich bei diesem Zugang von der Sophienstraße zum Stadtmauerrest eine Tür. Die Tür ist zwar werktags meist geöffnet. Es ist jedoch davon auszugehen, dass der Weg zum Stadtmauerrest für die Öffentlichkeit nicht mehr erlaubt ist. Andererseits befindet sich oben beim Stadtmauerrest eine Informationstafel der Landeshauptsstadt Stuttgart zu diesem Denkmal.

Ob der Zugang zum Stadtmauerrest in der Sophienstraße nun für die Öffentlichkeit erlaubt ist oder nicht, bleibt somit offen. Für die Zugänglichkeit spricht die Informationstafel, die oben beim Stadtmauerrest montiert ist. Gegen die Zugänglichkeit spricht, dass der Raum beim Stadtmauerrest durch die zeitweise verschlossene Tür und durch verschiedene Schilder als privat gekennzeichnet ist.   

Wir können unter diesen Umständen hier in diesem Blog keine Gewähr für die Zugänglichkeit des Stadtmauerrests geben. Wir müssen im Gegenteil sogar darauf hinweisen, dass der Zugang zum Stadtmauerrest zur Zeit nicht gestattet ist. Solange es hierzu keine gegenteilige Äußerung gibt, bleibt der heutige Post in diesem Blog ohne Bild.

Weitere Informationen
Zu den Resten der Stuttgarter Stadtmauer im Post vom 03.02.2015

Dienstag, 3. Februar 2015

Zu den Resten der Stuttgarter Stadtmauer

Es gibt tatsächlich noch einige wenige Reste der frühreren Stuttgarter Stadtmauer. Im Verlauf des heutigen Spaziergangs wollen wir diesen Resten einen Besuch abstatten.

Im Wesentlichen findet man heute noch an fünf Stellen Reste der ehemaligen Stuttgarter Stadtmauer. An zwei dieser Stellen haben Reste der originalen Stadtmauer bis heute überdauert. An drei weiteren Stellen hat man Fragmente der Stadtmauer wiederaufgebaut.

Das größte Stück noch verbliebener Stadtmauer befindet sich beim Einkaufszentrum Gerber (Treppe von der Sophienstraße im Gebäude Nr. 23b). Gerade bei diesem Stück Stadtmauer ist es aber fraglich, ob der Zugang für die Öffentlichkeit freigegeben ist. 

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Entlang der Stadtbefestigung von Weil der Stadt

Weil der Stadt im Landkreis Böblingen ist bekannt als Geburtsort des Astronomen Johannes Kepler. Zwischen ca. 1275 und 1803 war Weil der Stadt eine Freie Reichsstadt inmitten des württembergischen Territoriums. Aus dieser Zeit haben sich beachtliche Teile der Stadtmauer erhalten, vor allem um die Renninger Vorstadt herum.

Es lohnt sich, die Altstadt von Weil der Stadt entlang der ehemaligen Stadtmauer zu umrunden. Außer den Mauerteilen, die teilweise (nicht öffentlich) sogar begehbar sind, haben sich vier Türme und ein Stadttor erhalten. 

Wie kommt man hin?
Man fährt mit der S-Bahnlinie S6 bis zum Endpunkt Weil der Stadt. Man verlässt den S-Bahnhof über die Fußgängerunterführung und geht zum südlichen Ausgang. Nun folgt man der Bahnhofstraße. Nach kurzer Zeit biegt man nach links in die Poststraße ab. Bald darauf kommt man zur Kreuzung Paul-Reusch-Straße / Poststraße. Hier überquert man die Paul-Reusch-Straße vorsichtig und folgt ihr wenige Meter nach links. Kurz darauf folgt man dem Fußweg, der in der Grünanlage zwischen Paul-Reuschstraße und der jetzt beginnenden Stadtmauer entlang der Renninger Vorstadt. abwärts führt.

Montag, 26. Juli 2010

Aussicht vom Seilergang der Esslinger Burg


Passt das zusammen: Esslingen als stolze ehemalige Freie Reichsstadt und eine Burg? Nein, natürlich nicht. 

Bei der Esslinger Burg handelt es sich in Wirklichkeit um einen imposanten, auf einer Anhöhe am Hang über der Altstadt gelegenen Teil der ehemaligen Stadtbefestigung. Zwei sogenannte Schenkelmauern führen die Stadtbefestigung auf die Anhöhe hinauf. Sie enden bei zwei Bauwerken, der Hochwacht und dem Dicken Turm. Zwischen der Hochwacht und dem Dicken Turm verläuft horizontal der Seilergang, ein überdachter Wehrgang. 

Vom Seilergang aus bietet sich ein eindrucksvoller Blick auf die Kernstadt von Esslingen mit dem Neckartal und der Schwäbischen Alb im Hintergrund.