Die Brücke Rotes Steigle über die Autobahn A8 zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und dem Autobahndreieck Leonberg ist - mal abgesehen vom Albaufstieg der A8 bei Drackenstein - das einzige Bauwerk im Verlauf der Autobahnen in der Region Stuttgart, das noch aus der Vorkriegszeit stammt.
Ab ca. Sommer 2015 soll die Brücke Rotes Steigle abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Dies erfolgt im Rahmen des achtspurigen Ausbaus der A8 in diesem Abschnitt. Die Brücke Rotes Steigle wurde 1936 - 1937 erbaut. Es ist ein Bogenbrücke. Diese Brücke ist ein Beispiel dafür, wie man mit Beton durchaus stabile, langlebige Bauwerke erstellen kann. Denn altershalber hätte man die Brücke jetzt noch nicht abreisen müssen.
Dienstag, 27. Januar 2015
Mittwoch, 21. Januar 2015
Denkmalgeschützte Stuttgarter Schulgebäude mit Baujahr um 1890
In Stuttgart gibt es sieben denkmalgeschützte Schulgebäude mit Baujahr um 1890. Drei dieser Schulgebäude wurden bei einer Ausstellung im Stuttgarter Rathaus im November 2014 in Wort und Bild näher porträtiert. Im heutigen Post in diesem Blog wollen wir alle sieben denkmalgeschützten Schulgebäude in Stuttgart mit Baujahr um 1890 aufsuchen.
Die Ausstellung im November 2014 im Stuttgarter Rathaus unter der Regie des Landesamts für Denkmalpflege hatte den Titel "Schule als Denkmal - Stuttgarter Porträts". Aus sieben Bauepochen wurden jeweils einige ausgewählte Schulgebäude näher vorgestellt. Alle denkmalgeschützten Schulgebäude der jeweiligen Epoche wurden genannt.
Dies sind die sieben denkmalgeschützten Schulgebäude in Stuttgart mit Baujahr um 1890:
Die Ausstellung im November 2014 im Stuttgarter Rathaus unter der Regie des Landesamts für Denkmalpflege hatte den Titel "Schule als Denkmal - Stuttgarter Porträts". Aus sieben Bauepochen wurden jeweils einige ausgewählte Schulgebäude näher vorgestellt. Alle denkmalgeschützten Schulgebäude der jeweiligen Epoche wurden genannt.
Dies sind die sieben denkmalgeschützten Schulgebäude in Stuttgart mit Baujahr um 1890:
Freitag, 16. Januar 2015
Zu den sechs historischen Torhäusern in Ludwigsburg
Die sechs Torhäuser sind wichtige Sehenswürdigkeiten der Barockstadt Ludwigsburg.
Ludwigsburg hat seinen Ursprung nicht im Mittelalter. Die Stadt ist eine barocke Gründung von Anfang des Achtzehnten Jahrhunderts. Von daher wundert man sich vielleicht etwas, dass Ludwigsburg früher mal eine Stadtmauer hatte. Einige wenige Teile der Stadtmauer sind bis heute erhalten geblieben.
In der Stadtmauer gab es Tore, durch die Straßen von Ludwigsburg aus in die Umgebung führten. Neben den Toren befanden sich jeweils Torhäuser. Sechs Torhäuser sind bis heute erhalten geblieben. Sie wurden im Jahr 2004 grundlegend renoviert. Heute beherbergen die Torhäuser Museen, Archive und Ausstellungsräume.
Ein Spaziergang zu den Torhäusern lohnt sich. Allerdings ist es wegen des teilweise starken Verkehrs in einigen Ludwigsburger Straßen nicht ratsam, mit einem einzigen Rundgang alle sechs Torhäuser besuchen zu wollen. Nachfolgend ist der Weg vom Bahnhof Ludwigsburg zu jedem der sechs Torhäuser beschrieben.
Ludwigsburg hat seinen Ursprung nicht im Mittelalter. Die Stadt ist eine barocke Gründung von Anfang des Achtzehnten Jahrhunderts. Von daher wundert man sich vielleicht etwas, dass Ludwigsburg früher mal eine Stadtmauer hatte. Einige wenige Teile der Stadtmauer sind bis heute erhalten geblieben.
In der Stadtmauer gab es Tore, durch die Straßen von Ludwigsburg aus in die Umgebung führten. Neben den Toren befanden sich jeweils Torhäuser. Sechs Torhäuser sind bis heute erhalten geblieben. Sie wurden im Jahr 2004 grundlegend renoviert. Heute beherbergen die Torhäuser Museen, Archive und Ausstellungsräume.
Ein Spaziergang zu den Torhäusern lohnt sich. Allerdings ist es wegen des teilweise starken Verkehrs in einigen Ludwigsburger Straßen nicht ratsam, mit einem einzigen Rundgang alle sechs Torhäuser besuchen zu wollen. Nachfolgend ist der Weg vom Bahnhof Ludwigsburg zu jedem der sechs Torhäuser beschrieben.
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Samstag, 10. Januar 2015
Der neugestaltete Aussichtspunkt Albrecht-Goes-Platz in Stuttgart-Ost
Der nach dem Schriftsteller und Theologen Albrecht Goes benannte Platz in Stuttgart-Ost ist gleichzeitig auch Grünanlage und Aussichtsplattform. Diese Platz- und Grünfläche wurde nach einer Umgestaltung am 03.12.2014 neu eröffnet.
Im Rahmen der 100.000 Euro teuren Umgestaltung des Albrecht-Goes-Platzes wurden unter anderem störende Sträucher entfernt, so dass jetzt die Aussichtsplattform von der Richard-Wagner-Straße aus wieder direkt sichtbar ist. Den Höhenunterschied zwischen der Grünanlage und der Aussichtsplattform hat man mit drei Schleppstufen elegant überwunden. Die Steinbänder der Schleppstufen und die neuen Sitzbänke sind radial angeordnet. Bei der Aussichtsplattform befindet sich nun eine Lichtstele, deren Licht nachts sogar vom Schlossplatz aus zu sehen sein soll.
Im Rahmen der 100.000 Euro teuren Umgestaltung des Albrecht-Goes-Platzes wurden unter anderem störende Sträucher entfernt, so dass jetzt die Aussichtsplattform von der Richard-Wagner-Straße aus wieder direkt sichtbar ist. Den Höhenunterschied zwischen der Grünanlage und der Aussichtsplattform hat man mit drei Schleppstufen elegant überwunden. Die Steinbänder der Schleppstufen und die neuen Sitzbänke sind radial angeordnet. Bei der Aussichtsplattform befindet sich nun eine Lichtstele, deren Licht nachts sogar vom Schlossplatz aus zu sehen sein soll.
Sonntag, 4. Januar 2015
Esslinger Höhenweg von Zell zum Jägerhaus
Der Esslinger Höhenweg verläuft mit einer Länge von 27,4 Kilometer als Rundweg einerseits durch die Altstadt von Esslingen am Neckar und andererseits über die Höhen beidseits des Neckartals. Es bietet sich an, den Esslinger Höhenweg in einzelnen Etappen zu gehen und zum Startpunkt bzw. vom Endpunkt der jeweiligen Etappe öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.
Nach wie vor kann man den Esslinger Höhenweg als den am besten ausgeschilderten Rundweg unter allen Wegen bezeichnen, die die Städte und Gemeinden in der Region Stuttgart auf ihrem Territorium geschaffen haben. An allen wichtigen Wegstellen befinden sich im Verlauf des Esslinger Höhenwegs Schilder mit den Farben der Stadt Esslingen (grün/rot), dem Schriftzug Esslinger Höhenweg sowie den nächsten Zielen und den Entfernungen. Auf den Wegstrecken zwischen den Schildern sind vereinzelt grün/rote Markierungen vorhanden.
Im heutigen Post in diesem Blog geht es um die Wegstrecke des Esslinger Höhenwegs von Esslingen-Zell bis zum Jägerhaus. Diese Etappe ist ca. 6 Kilometer lang. Hierbei ist ein Höhenunterschied von ca. 260 Metern zu überwinden.
Nach wie vor kann man den Esslinger Höhenweg als den am besten ausgeschilderten Rundweg unter allen Wegen bezeichnen, die die Städte und Gemeinden in der Region Stuttgart auf ihrem Territorium geschaffen haben. An allen wichtigen Wegstellen befinden sich im Verlauf des Esslinger Höhenwegs Schilder mit den Farben der Stadt Esslingen (grün/rot), dem Schriftzug Esslinger Höhenweg sowie den nächsten Zielen und den Entfernungen. Auf den Wegstrecken zwischen den Schildern sind vereinzelt grün/rote Markierungen vorhanden.
Im heutigen Post in diesem Blog geht es um die Wegstrecke des Esslinger Höhenwegs von Esslingen-Zell bis zum Jägerhaus. Diese Etappe ist ca. 6 Kilometer lang. Hierbei ist ein Höhenunterschied von ca. 260 Metern zu überwinden.
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Sonntag, 28. Dezember 2014
Entlang des Hasenbergtunnels der Gäubahn
Die Panoramastrecke der Gäubahn zwischen dem Stuttgarter Hauptbahnhof und Stuttgart-Vaihingen führt durch zwei Tunnel, den Kriegsbergtunnel und den Hasenbergtunnel. Im Post vom 21.08.2010 in diesem Blog war ein Stadtspaziergang im Bereich des Kriegsbergtunnels das Thema. Im heutigen Post spazieren wir im Bereich des Hasenbergtunnels.
Hierbei geht es an beiden Portalen des Hasenbergtunnels vorbei. Zudem geht es zweimal über den Hasenberg, einmal hin und auf anderem Weg wieder zurück. Dieser Spaziergang führt durch versteckte Idyllen der Stuttgarter Stadtlandschaft.
Hierbei geht es an beiden Portalen des Hasenbergtunnels vorbei. Zudem geht es zweimal über den Hasenberg, einmal hin und auf anderem Weg wieder zurück. Dieser Spaziergang führt durch versteckte Idyllen der Stuttgarter Stadtlandschaft.
Sonntag, 21. Dezember 2014
Durch den Sommerhofenpark in Sindelfingen
Sindelfingen ist vielen Menschen in erster Linie als Industriestadt bekannt. Am Nordostrand der Stadt in Richtung Glemswald finden sich jedoch idyllische Plätze. Dazu gehört auch der Sommerhofenpark, die größte und schönste Parkanlage in Sindelfingen.
Dort wo heute der ca. 11,6 Hektar große Sommerhofenpark ist, befand sich früher der asphaltierte Festplatz von Sindelfingen. Das Gelände wurde für die Landesgartenschau im Jahr 1990 vollständig umgestaltet. Die Landesgartenschau erstreckte sich sogar über eine Fläche von 14,4 Hektar. Heute kann man die für die Landesgartenschau geschaffenen Grünräume nach wie vor bzw. mehr denn je genießen.
Dort wo heute der ca. 11,6 Hektar große Sommerhofenpark ist, befand sich früher der asphaltierte Festplatz von Sindelfingen. Das Gelände wurde für die Landesgartenschau im Jahr 1990 vollständig umgestaltet. Die Landesgartenschau erstreckte sich sogar über eine Fläche von 14,4 Hektar. Heute kann man die für die Landesgartenschau geschaffenen Grünräume nach wie vor bzw. mehr denn je genießen.
Montag, 15. Dezember 2014
Gerda Taro-Platz, Falbenhennenplatz und Weißenburgplatz in Stuttgart-Mitte und -Süd
Im Gebiet zwischen dem Olgaeck und der Immenhofer Straße in Stuttgart wurden in den letzten zwei Jahren drei kleinere Plätze neu gestaltet. Bei einem Stadtspaziergang kann man allen drei Plätzen einen Besuch abstatten.
Am 18. November 2014 wurde der neugestaltete Gerda Taro-Platz eingeweiht. Dieser kleine Platz bei der Einmündung der Alexanderstraße in die Hohenheimer Straße ist seit dem Jahr 2008 nach der Fotografin Gerda Taro benannt. Neu ist jetzt ein Denkmal mit neun Stelen auf dem Platz. Sie zeigen den Namen Gerda Taro. Zudem informieren sie mit Texttafeln über das Leben und Wirken der Fotografin Gerda Taro. Gerda Taro (1910 - 1937) gilt als eine der ersten Kriegsfotografen. Sie trug dazu bei, die Gräuel des Kriegs der Öffentlichkeit bekanntzumachen.
Die Umgestaltung des Gerda Taro-Platzes kostete ca. 280.000 Euro. Im Zuge der Umgestaltung führen jetzt neue Wege durch den kleinen Platz. Die Baumbeete hat man mit Betonelementen neu eingefasst. Auf den Betonelementen befinden sich Sitzflächen.
Am 18. November 2014 wurde der neugestaltete Gerda Taro-Platz eingeweiht. Dieser kleine Platz bei der Einmündung der Alexanderstraße in die Hohenheimer Straße ist seit dem Jahr 2008 nach der Fotografin Gerda Taro benannt. Neu ist jetzt ein Denkmal mit neun Stelen auf dem Platz. Sie zeigen den Namen Gerda Taro. Zudem informieren sie mit Texttafeln über das Leben und Wirken der Fotografin Gerda Taro. Gerda Taro (1910 - 1937) gilt als eine der ersten Kriegsfotografen. Sie trug dazu bei, die Gräuel des Kriegs der Öffentlichkeit bekanntzumachen.
Die Umgestaltung des Gerda Taro-Platzes kostete ca. 280.000 Euro. Im Zuge der Umgestaltung führen jetzt neue Wege durch den kleinen Platz. Die Baumbeete hat man mit Betonelementen neu eingefasst. Auf den Betonelementen befinden sich Sitzflächen.
Mittwoch, 10. Dezember 2014
Zwischen dem neuen ZOB und der neuen Weststadt in Esslingen
Das größte Entwicklungsgebiet von Esslingen wird in den kommenden Jahren die Neue Weststadt westlich der Esslinger Innenstadt und westlich des Bahnhofs sowie der Berliner Straße sein.
Die Eröffnung des neuen ZOB (zentraler Omnibusbahnhof) beim Bahnhof Esslingen am 15. November 2014 kann ein Anlass sein, diesem Gebiet einen Besuch abzustatten.
Startpunkt des kleinen Spaziergangs durch das Gebiet zwischen Bahnhof und Neuer Weststadt ist der Bahnhof von Esslingen. Wenn man aus der Fußgängerunterführung an die Oberfläche kommt, befindet man sich bereits direkt auf dem Gelände des neuen ZOB. Der gesamte Platz vor dem Bahnhofsgebäude wurde neu gestaltet. Die Fußgänger haben hier viel zusätzlichen Platz bekommen.
Die Eröffnung des neuen ZOB (zentraler Omnibusbahnhof) beim Bahnhof Esslingen am 15. November 2014 kann ein Anlass sein, diesem Gebiet einen Besuch abzustatten.
Startpunkt des kleinen Spaziergangs durch das Gebiet zwischen Bahnhof und Neuer Weststadt ist der Bahnhof von Esslingen. Wenn man aus der Fußgängerunterführung an die Oberfläche kommt, befindet man sich bereits direkt auf dem Gelände des neuen ZOB. Der gesamte Platz vor dem Bahnhofsgebäude wurde neu gestaltet. Die Fußgänger haben hier viel zusätzlichen Platz bekommen.
Donnerstag, 4. Dezember 2014
Entlang der sanierten Afternhaldenstraße und -staffel und der Witthohstaffel in Stuttgart-Süd
Die Afternhaldenstraße ist ein Weg in Stuttgart-Heslach, der von der Böblinger Straße im Talgrund des Nesenbachtals am Südhang des Hasenbergs hinaufführt. Im oberen Teil wird die Afternhaldenstraße zur Staffel. Ihre Fortsetzung erfährt sie mit der Witthohstaffel, die weiter hinaufführt bis zur Straße "Rebenreute".
In den vergangenen Monaten wurde die Afternhaldenstraße grundlegend saniert. Am 11.11.2014 wurde die umgestaltete Straße bzw. Staffel eröffnet. Das könnte ein Grund sein, diesem Bereich von Stuttgart-Süd einen Besuch abzustatten.
Die Afternhaldenstraße war ein Zugang vom alten Ortskern von Heslach hinauf zu den ehemaligen Weinbergen am Südhang des Hasenbergs und der Karlshöhe. Wie für diese Wege typisch besteht bzw. bestand die Afternhaldenstraße aus einem Pflasterbelag aus Travertin und Mauern aus Trockenmauerwerk. Ende des letzten Jahrhunderts stürzte eine dieser Trockenmauern ein. In der Folge hat man die Böschung am Rand der Staffel abgeflacht, so dass der Hang auch ohne Mauer sicher war. Dieser Zustand war aber alles andere als zufriedenstellend und auch nicht originalgetreu.
In den vergangenen Monaten wurde die Afternhaldenstraße grundlegend saniert. Am 11.11.2014 wurde die umgestaltete Straße bzw. Staffel eröffnet. Das könnte ein Grund sein, diesem Bereich von Stuttgart-Süd einen Besuch abzustatten.
Die Afternhaldenstraße war ein Zugang vom alten Ortskern von Heslach hinauf zu den ehemaligen Weinbergen am Südhang des Hasenbergs und der Karlshöhe. Wie für diese Wege typisch besteht bzw. bestand die Afternhaldenstraße aus einem Pflasterbelag aus Travertin und Mauern aus Trockenmauerwerk. Ende des letzten Jahrhunderts stürzte eine dieser Trockenmauern ein. In der Folge hat man die Böschung am Rand der Staffel abgeflacht, so dass der Hang auch ohne Mauer sicher war. Dieser Zustand war aber alles andere als zufriedenstellend und auch nicht originalgetreu.
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