Montag, 30. Mai 2016

Stuttgarter Rundwanderweg von der Doggenburg zum Schützenhaus Weilimdorf

Heute erwandern wir die fünfte Etappe des Stuttgarter Rundwanderwegs. Sie führt mit einer Länge von 7,3 Kilometern von der Doggenburg bis zum Schützenhaus Weilimdorf. 

Der Stuttgarter Rundwanderweg (auch: Rössleweg) verläuft mit einer Gesamtlänge von 54 Kilometern und 12 Etappen rund um die inneren Stuttgarter Stadtbezirke bzw. auf Teilabschnitten auch entlang der Stuttgarter Stadtgrenze.


Wie kommt man hin?
Den Anfangspunkt Doggenburg erreicht man mit der Buslinie 43 (Haltestelle Doggenburg), zum Beispiel ab dem Rotebühlplatz in der Stuttgarter Innenstadt.

Vom Endpunkt der Etappe bei der Einmündung Pforzheimer Straße / Weilimdorfer Straße kann man sich nach rechts wenden und den Gleisen der Stadtbahn bis zur Haltestelle Feuerbach Pfostenwäldle (U6, U13) folgen. Oder man wendet sich nach links und folgt den Gleisen bis zur Haltestelle Landauer Straße (U6). 

Dienstag, 24. Mai 2016

Der Stuttgarter Rundwanderweg (Rössleweg)

Der Stuttgarter Rundwanderweg hat seinen Ursprung im Widerstand gegen ein Straßen-Großprojekt. In den Sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts war eine Ringstraße am Rand des Stuttgarter Talkessels mitten durch den dortigen Wälderkranz geplant.

Der Verschönerungsverein der Stadt Stuttgart e.V. und der Schwäbische Albverein legten darauf im Verlauf der geplanten Straßentrasse ab dem Jahr 1968 einen Wanderweg an. Der Weg hieß zunächst Stuttgarter Höhenrundweg. In den Jahren bis 1980 wurde der Weg dann zu einem vollen Kreis erweitert und in Stuttgarter Rundwanderweg umbenannt.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Stuttgarter Rundwanderweg kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Abschnitten des Stuttgarter Rundwanderwegs beschäftigen, werden vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel wird auch von der rechten Spalte des Blogs aus direkt verlinkt.

Der Stuttgarter Rundwanderweg hat eine Gesamtlänge von 54 Kilometern. Der Weg kann sehr gut in Abschnitten begangen werden. Denn an vielen Stellen im Wegverlauf trifft man auf eine Haltestelle der Stadtbahn oder eine Bushaltestelle.

Mittwoch, 18. Mai 2016

Auf dem Themenweg Neckar zum Schutzgebiet Neckarbiotop Zugwiesen

Seit den Jahren 2013/2014 gibt es den Themenweg Neckar, ein Projekt der benachbarten Kommunen Ludwigsburg und Remseck. Wir gehen im heutigen Post in diesem Blog einen Abschnitt des Themenwegs Neckar vom Remsecker Industriegebiet Oberwiesen bis zum Schutzgebiet Neckarbiotop Zugwiesen bei Ludwigsburg.

Im Verlauf des insgesamt 13 Kilometer langen Themenwegs Neckar befinden sich zahlreiche Thementafeln. An wichtigen Punkten sind die sogenannten Eingangstafeln montiert. 16 Tafeln befinden sich entlang des 2013 eröffneten Abschnitts auf Ludwigsburger Gemarkung. 9 Tafeln (Eröffnung 2014) sind in Remseck zu finden. Der Ludwigsburger Abschnitt des Themenwegs Neckar kostete 55.000 Euro. Auf den Tafeln finden sich auch QR-Codes, mit denen über das Smartphone zusätzliche Informationen abgerufen werden können.


Donnerstag, 12. Mai 2016

Naturschutzgebiete im Landkreis Böblingen


Im Landkreis Böblingen gibt es zur Zeit 20 Naturschutzgebiete. 

Der Landkreis Böblingen grenzt westlich an die Landeshauptstadt Stuttgart. Der Landkreis hat Anteil an den Großlandschaften "Neckar- und Tauber-Gäuplatten" und "Schwäbisches Keuper-Lias-Land" sowie an den Naturräumen "Obere Gäue", "Neckarbecken" und "Schönbuch und Glemswald".

Das flächengrößte Naturschutzgebiet im Landkreis Böblingen ist das 261,9 Hektar große NSG Schaichtal, das der Landkreis allerdings mit dem benachbarten Landkreis Esslingen teilt. Das flächengrößte ausschließlich im Landkreis Böblingen gelegene Naturschutzgebiet ist das 115 Hektar große NSG Venusberg-Wolfsäcker-Besental/Halde. Das flächenkleinste Naturschutzgebiet ist das NSG Waldwiese im Mahdental mit einer Fläche von 1,9 Hektar. 


Das älteste Naturschutzgebiet im Landkreis Böblingen ist das NSG Grafenberg am Südwesthang des Schönbuch. Es wurde im Jahr 1969 zum ersten Mal verordnet. Das jüngste Naturschutzgebiet ist das im Jahr 2010 verordnete NSG Siebenmühlental.

Die genannten Zahlen und Daten zeigen, dass der Landkreis Böblingen in der Region Stuttgart nicht an erster Stelle steht, was die Naturschutzgebiete betrifft. Es fällt deshalb auch relativ schwer, ein wirklich bekanntes Naturschutzgebiet im Landkreis Böblingen zu nennen. Die folgenden drei Naturschutzgebiete sind in etwa gleich gut bekannt: Gerlinger Heide, Grafenberg und Venusberg.

Zudem gibt es im Landkreis Böblingen fünf FFH-Gebiete des EU-Schutzgebietsnetzes Natura 2000.
Der Landkreis Böblingen hat Anteil an fünf FFH-Gebieten des EU-Schutzgebietsnetzes Natura 2000 im Post vom 23.03.2019.


Im heutigen Post in diesem Blog werden die Naturschutzgebiete im Landkreis Böblingen mit einigen Zahlen und Daten aufgelistet. Vom heutigen Post sind Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Naturschutzgebieten im Landkreis Böblingen befassen, verlinkt. 

Nach und nach werden auch einige Naturdenkmale hier aufgelistet.

Freitag, 6. Mai 2016

Neckarweg von Esslingen nach Mettingen

Der Neckarweg ist ein Weitwanderweg und sogenannter Themenweg des Schwäbischen Albvereins. Der Weg folgt dem Neckar auf ganzer Länge und führt hierbei auch durch die Region Stuttgart.

Wir wollen hier in diesem Blog immer mal wieder einen Abschnitt des Neckarwegs in der Region Stuttgart gehen. Heute ist der Abschnitt vom Bahnhof Esslingen bis zum Haltepunkt Mettingen an der Reihe. Dies ist mit 2,5 Kilometern Länge ein relativ kurzer Abschnitt. Es ist auf diesem Wegabschnitt auch keinerlei Höhendifferenz zu überwinden. Der Weg bleibt stets am Ufer des Neckars oder in dessen Nähe.

Samstag, 30. April 2016

Der Aussichtsturm von Burg Teck auf der Esslinger Alb

Der Teckberg mit der Burg Teck gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen der Region Stuttgart sowie der ganzen Schwäbischen Alb. Die Burg Teck kennen auch Millionen Menschen, die auf der Autobahn A8 zwischen Aichelberg und Kirchheim/Teck (Karlsruhe-Stuttgart-Ulm-München) entlanggefahren sind. Ein Hinweisschild an der Autobahn zeigt den Berg mit der Burg. Das Ganze sieht sehr malerisch aus.

Allerdings gibt es in Bezug auf die Burg Teck möglicherweise ein kleines Missverständnis. Denn von der früheren Burg sind heute nur noch wenige Mauerreste und Gräben zu sehen. Das was man heute unter anderem auch von der A8 aus sieht, sind in erster Linie das Wanderheim "Burg Teck" des Schwäbischen Albvereins sowie der Aussichtsturm Burg Teck.

Sonntag, 24. April 2016

Neuer Blick vom Stuttgarter Fernsehturm


Im Post vom 21.10.2009 in diesem Blog war der Stuttgarter Fernsehturm bereits das Thema. Im damaligen Post gab es einen Blick von der Aussichtsplattform des Stuttgarter Wahrzeichens zur Abendzeit in Richtung Osten. 

Schon damals war klar, dass der Stuttgarter Fernsehturm (Stadtbezirk Stuttgart-Degerloch) bald mal wieder in diesem Blog erscheinen sollte. Die Sperrung des Stuttgarter Fernsehturms vom Frühjahr 2013 bis zum 30.01.2016 wegen Brandschutzmängeln machte dann diesem Ansinnen erst mal einen Strich durch die Rechnung. 

Im heutigen Post statten wir der Aussichtsplattform des Stuttgarter Fernsehturms mal wieder einen Besuch ab und blicken schwerpunktmäßig in Richtung Westen. Von den inzwischen vorgenommenen Brandschutzmaßnahmen merkt man als Besucher nichts. Die Eintrittspreise haben sich erneut erhöht. Im Post vom 21.10.2009 war noch die Rede davon, dass der Preis für einen Erwachsenen bis vor kurzem noch 3 Euro betrug und nun auf 5 Euro gestiegen ist. Jetzt werden 7 Euro Eintritt fällig. Das scheint aber die Besucher nicht abzuhalten. Bei passablem Frühlingswetter war die Aussichtsplattform ziemlich voll und es gab vor den Aufzügen kurze Wartezeiten.

Montag, 18. April 2016

Naturschutzgebiet "Eichenhain" bei Stuttgart-Sillenbuch

Der "Eichenhain" im Stadtbezirk Stuttgart-Sillenbuch ist eines von sieben Naturschutzgebieten in Stuttgart. Gemäß dem Text auf den Informationstafeln am Rand des Gebiets ist der Eichenhain die größte und schönste Heidefläche in Stuttgart.

Der Eichenhain wurde zum ersten Mal im Jahr 1958 mit einer Fläche von 33,7 Hektar als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Im Jahr 1994 wurde die Verordnung erneuert. Die Fläche stieg leicht auf 34,2 Hektar.

Der Eichenhain war früher ein Weidewald (auch Hudewald genannt). Daher kommt der lichte, parkartige Baumbestand und die hauptsächliche Baumart Eiche. Am Boden erstrecken sich Magerrasenflächen. Rund um das Gebiet verläuft eine unter König Wilhelm I. gepflanzte Hainbuchenhecke.

Steckbrief
Name: Eichenhain
Schutzgebietskategorie: Naturschutzgebiet
Stadt/Gemeinde: Landeshauptstadt Stuttgart, Stadtbezirk Sillenbuch
Verordnung: 1958, 1994
Fläche: 34,7 Hektar
Großlandschaft: Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Filder

Das Naturschutzgebiet Eichenhain ist keine Wildnis. Um den schutzwürdigen Zustand des Gebiets zu erhalten, ist eine regelmäßige Pflege notwendig. Das Gebiet wird einmal jährlich von einer Schafherde beweidet. Die als erste Stufe einer Sukzession in Richtung Wald aufkommenden Schlehendickichte müssen immer wieder gestutzt werden. Abgegangene Eichen müssen durch Neupflanzungen ersetzt werden.

Dienstag, 12. April 2016

Wege in den Kernzonen des Biosphärengebiets Schwäbische Alb


Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb erstreckt sich über drei Landkreise, den Landkreis Esslingen, den Landkreis Reutlingen und den Alb-Donau-Kreis. Im heutigen Post in diesem Blog geht es um die Wege in den Kernzonen des Biosphärengebiets.

Mit dem Landkreis Esslingen hat auch die Region Stuttgart Anteil am Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Deshalb hat das Biosphärengebiet Schwäbische Alb auch hier in diesem Blog seinen Platz gefunden. Die Auflistung der Wege in den Kernzonen des Biosphärengebiets wollen wir hier in diesem Blog auf die in der Region Stuttgart liegenden Kernzonen beschränken.

Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb wurde durch eine Verordnung des Ministeriums für Ernährung und ländlichen Raum vom 31. Januar 2008 geschaffen. Die Unesco hat das Biosphärengebiet Schwäbische Alb am 26.05.2009 anerkannt.

Mittwoch, 6. April 2016

Naturschutzgebiete im Landkreis Göppingen

Im Landkreis Göppingen gibt es zur Zeit 19 Naturschutzgebiete. 

Das flächengrößte Naturschutzgebiet ist das NSG "Eybtal mit Teilen des Längen- und Rohrachtales". Mit einer Fläche von 1.331 Hektar ist dies gleichzeitig auch das größte Naturschutzgebiet im gesamten Regierungsbezirk Stuttgart. Das flächenkleinste Naturschutzgebiet im Landkreis Göppingen ist das NSG Sterneck (bei Wiesensteig) mit einer Fläche von 5,4 Hektar.

Das älteste Naturschutzgebiet im Landkreis Göppingen ist das NSG Hausener Wand bei Bad Überkingen (1971). Den Titel des jüngsten Naturschutzgebiets im Landkreis Göppingen teilen sich gleich zwei NSG´s, das NSG Kornberg bei Gruibingen und das NSG Rufsteinhänge und Umgebung, ebenfalls bei Gruibingen (jeweils 2004). Die beiden bekanntesten Naturschutzgebiete im Landkreis Göppingen sind wohl das NSG Haarberg-Wasserberg bei Deggingen (eine bezaubernde Wacholderlandschaft) und das NSG "Kaltes Feld mit Hornberg, Galgenberg und Eierberg" bei Lauterstein (ein Relikt der Schwäbischen Alb, wie sie früher mal war).

Im heutigen Post in diesem Blog sind die einzelnen Naturschutzgebiete im Landkreis Göppingen mit einigen Daten aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Naturschutzgebieten befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt.

Im Landkreis Göppingen gibt es ferner auch zehn FFH-Gebiete des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000, die teilweise deckungsgleich mit den Naturschutzgebieten sind. Siehe hierzu:
Der Landkreis Göppingen hat Anteil an zehn FFH-Gebieten des EU-Schutzgebietsnetzes Natura 2000 im Post vom 29.03.2019

Die Naturschutzgebiete im Landkreis Göppingen im Einzelnen, alphabetisch geordnet: