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Dienstag, 18. August 2026

Die Gedenktafel zum Königsbau in Stuttgart-Mitte

Auf dem Fußboden des Königsbaus beim Schlossplatz in Stuttgart-Mitte in einem der beiden Durchgänge zu den Königsbau Passagen befindet sich eine Gedenktafel zu diesem Gebäude.

Demnach wurde der Königsbau in den Jahren 1855 - 1859 durch König Wilhelm I erbaut. Am 25. und 26. Juli 1944 wurde das Gebäude zerstört. In den Jahren 1957 - 1959 wurde der Königsbau durch das Land Baden-Württemberg wiederaufgebaut.

Weitere Informationen
Gedenktafeln in Stuttgart-Mitte im Post vom 17.03.2025 in diesem Blog 

Gedenktafel zum Königsbau (auf dem Fußboden vor dem Belagswechsel)


Montag, 29. Juni 2026

Gedenktafel zur Charta der Deutschen Heimatvertriebenen auf dem Stuttgarter Schlossplatz

 

Auf der Platzfläche zwischen dem Stuttgarter Schlossplatz und dem Ehrenhof des Neuen Schlosses befindet sich eine Gedenktafel zur Charta der Deutschen Heimatvertriebenen. 

Der Text lautet wie folgt:
"Verständigung statt Vertreibung
Versöhnung statt Vergeltung
 
Im Angesicht der Verheerungen von Krieg, Flucht und Vertreibung wurde von den deutschen Heimatvertriebenen und Flüchtlingen am 06. August 1950 vor den Ruinen des Neuen Schlosses die CHARTA DER HEIMATVERTRIEBENEN öffentlich verkündet. Aus ihrer leidvollen Erfahrung soll künftigen Generationen ein geeintes Europa, weltweite Verständigung und ein international anerkanntes Menschen- und Heimatrecht erwachsen." 

Montag, 22. Dezember 2025

Der Shmuel-Dancyger-Platz im Stadtbezirk Stuttgart-West

Der Shmuel-Dancyger-Platz befindet sich bei der Einmündung Rotenwaldstraße / Reinsburgstraße im Stadtbezirk Stuttgart-West. 

Der bisher namenlose Platz wurde am 17.09.2025 nach Shmuel Dancyger getauft.

Der früher namenlose Platz war schon einmal das Thema hier in diesem Blog, denn schon einige Jahre vor der Platztaufe hat man dort die Gedenkstele "Displaced Persons" aufgestellt.

Es geht hier um Begebenheiten unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg in Stuttgart. Zu den sogenannten Displaced Persons zählten die befreiten ehemaligen Zwangsarbeiter sowie Überlebende der Konzentrationslager (Schoa).

Montag, 17. März 2025

Gedenktafeln in Stuttgart-Mitte

Im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte gibt es zahlreiche Gedenktafeln. 

Im heutigen Post in diesem Blog sind einige Gedenktafeln im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Gedenktafeln befassen, sind und werden vom heutigen Post verlinkt.

Die Gedenktafeln im Einzelnen:
Robert Bosch (Bosch-Areal)
 
Johann Friedrich Cotta

Sonntag, 9. März 2025

Die Gedenktafel zum Landtag von Baden-Württemberg am Eduard-Pfeiffer-Haus in Stuttgart-Mitte

Am Eduard-Pfeiffer-Haus in Stuttgart-Mitte befindet sich eine Gedenktafel zum Landtag von Baden-Württemberg.

Der Inhalt der Gedenktafel ist wie folgt:

"Tagungsort der Landtage von Württemberg-Baden und Baden-Württemberg zwischen 1947 und 1961. Hier wurde am 11. November 1953 die Verfassung des Landes Baden-Württemberg verabschiedet".

Zuvor war der Landtag von Württemberg-Baden im Furtbachhaus in der Furtbachstraße 6 in Stuttgart-Süd untergebracht (Post vom 17.11.2022 in diesem Blog). Ab 1961 tagte der Landtag im neu errichteten Landtagsgebäude im Oberen Schlossgarten.

Das Land Württemberg-Baden bestand von 1945 bis 1952. Es ging 1952 im Land Baden-Württemberg auf.

Wie kommt man hin?
Das Eduard-Pfeiffer-Haus befindet sich in der Heusteigstraße 45 in 70180 Stuttgart sowie bei der Einmündung der Sophienstraße in die Heusteigstraße.

Weitere Informationen
Gedenktafeln in Stuttgart-Mitte im Post vom 17.03.2025 in diesem Blog 

Das Eduard-Pfeiffer-Haus in Stuttgart-Mitte

 

Mittwoch, 5. Februar 2025

Die Gedenktafel für Johannes Reuchlin am Gebäude "Fruchtkasten" in Stuttgart-Mitte

Am Gebäude "Fruchtkasten" beim Schillerplatz in Stuttgart-Mitte befindet sich eine Gedenktafel für Johannes Reuchlin. 

Die Gedenktafel befindet sich an der Südostseite des Fruchtkastens beim Sträßchen "Am Fruchtkasten".

Gemäß der Gedenktafel war Johannes Reuchlin ein bedeutender Humanist, Dramatiker und Übersetzer. Er wurde am 29.01.1455 in Pforzheim geboren und starb am 30.06.1522 in Stuttgart. An der Stelle des Fruchtkastens stand das Haus, in dem Reuchlin wohnte und vermutlich auch starb. Reuchlin ist in der Stuttgarter Leohardskirche begraben.

Weitere Informationen
Der Fruchtkasten am Stuttgarter Schillerplatz im Post vom 14.07.2020 in diesem Blog
 
Denkmale im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte im Post vom 10.11.2019 in diesem Blog 

Der Fruchtkasten in Stuttgart-Mitte: Hier befindet sich die Gedenktafel für Johannes Reuchlin.

 

Samstag, 4. Januar 2025

Die neue Erinnerungsstätte für Joseph Süß Oppenheimer in Stuttgart-Mitte

Am 22. November 2024 wurde im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte der neugestaltete Josef-Süß-Oppenheimer-Platz mit der Erinnerungsstätte für Joseph Süß Oppenheimer eingeweiht.

Die Erinnerungsstätte besteht aus drei Cortenstahl‐Wandscheiben, auf denen die Geschichte von Joseph Süß Oppenheimer zu lesen ist. Die Titel der Texte lauten: "In den Fängen der Justiz", "In Diensten des Herzogs" und "Im kollektiven Gedächtnis".

Auf dem neugestalteten Joseph-Süß-Oppenheimer-Platz befinden sich auch fünf Baumtröge und ein Trinkbrunnen. Der Platz hat nun eine beigefarbene Epoxidharzbeschichtung. Von der Erinnerungsstätte breiten sich graue Farbstreifen über den Platz aus.

Wie kommt man hin?
Der Joseph-Süß-Oppenheimer Platz befindet sich wenige Meter von der Einmündung Königstraße / Neue Brücke /Schmale Straße entfernt.  
 
Weitere Informationen
Denkmale im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte im Post vom 10.11.2019 in diesem Blog 

Die Erinnerungsstätte für Josepf Süß Oppenheimer in Stuttgart besteht aus drei Cortenstahl‐Wandscheiben.

Sonntag, 29. Dezember 2024

Der neue Wegweiser zu den Partnerstädten Stuttgarts bei der Kreuzung Königstraße / Schulstraße / Büchsenstraße

Bei der Kreuzung Königstraße / Schulstraße / Büchsenstraße im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte hat die Stadtverwaltung am 29. November 2024 einen neuen Wegweiser zu den 11 Partnerstädten der Landeshauptstadt Stuttgart errichten lassen.  

Dieser Wegweiser ersetzt das Rondell mit den Mosaiken der Wappen der Partnerstädte, das wegen der angrenzenden Baustelle abmontiert werden musste. Diese Baustelle (ehemaliges Gebäude der Sportarena) zeigt allerdings zur Zeit keinerlei Bautätigkeit. Sollte das Bauvorhaben irgendwann einmal fertig seiin, wird das Rondell mit den Mosaiken wiedererstellt. Der Wegweiser wird dann an einen anderen zentralen Platz in der Stuttgarter Innenstadt versetzt.

Jede der 11 Partnerstädte hat eiin eigenes Wegweiserblatt. Angegeben sind der Name der Stadt, der Staat und die Entfernung vom Wegweiser.

Donnerstag, 14. November 2024

Die Gedenktafel für Johann Friedrich Cotta am Gebäude Königstraße 31 in Stuttgart-Mitte

Am Gebäude Königstraße 31 in Stuttgart-Mitte befindet sich eine Gedenktafel für Johann Friedrich Cotta.

Gemäß der Tafel wurde Cotta am 27. April 1764 geboren. Er starb am 20. Dezember 1832 in Stuttgart. Cotta war Inhaber der J. G Cotta´ schen Buchhandlung. Sie wurde 1659 in Tübingen gegründet und war der Verleger Goethes und Schillers. Der Verlag übersiedelte im Jahr 1810 nach Stuttgart in das Haus Königstraße 31.

Im Erdgeschoß des Hauses Königstraße 31 befindet sich eine Filiale von WMF. Auch darauf weist die Gedenktafel hin. Seit dem Jahr 1880 befindet sich die Filiale von WMF in der Königstraße 31. 

Weitere Informationen
Denkmale im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte im Post vom 10.11.2019 in diesem Blog

Am Gebäude Königstraße 31 in Stuttgart-Mitte befindet sich eine Gedenktafel für Johann Friedrich Cotta.


Dienstag, 15. Oktober 2024

Das Anna-Haag-Haus in S-Bad Cannstatt: Ältestes Mehrgenerationenhaus Deutschlands

Das Anna-Haag-Haus in Stuttgart-Bad Cannstatt gehört zu den zahlreichen Gebäuden, an denen sich eine Tafel des Vereins Pro Alt-Cannstatt befindet (Tafel Nr. 90). 

Gemäß der Infotafel gründete Anna Haag (10.07.1888 - 20.01.1982) das älteste Mehrgenerationenhaus Deutschlands im Jahr 1951 in der Gnesener Straße 20/22. Im Jahr 2007 erfolgte der Umzug in den Neubau in der Martha-Schmidtmann-Straße 16.

Das Anna-Haag-Haus umfasst ein Seniorenzentrum, eine Kindertagesstätte sowie eine Bildungsstätte für Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Behinderung. Anna Haag wurde 1968 mit dem Bundesverdienstkreuz und 1978 mit der Stuttgarter Bürgermedaille ausgezeichnet.     

Die Adresse ist: Anna Haag Mehrgenerationenhaus Martha Schmidtmann Straße 16 70374 Stuttgart.

Im Inneren des Gebäudes 
Im Inneren des Gebäudes befindet sich eine ausführliche Infotafel zu Anna Haag. Demnach war Anna Haag, geb. Schaich eine Politikerin, Frauenrechtlerin und Friedenskämpferin. Unter anderem wurde ein von ihr im Landtag eingebrachtes Gesetz am 22.04.1948 verabschiedet, das die Voraussetzung für die Möglichkeit der Kriegsdienstverweigerung schuf. Es wurde zur Grundlage von GG Art. 4 Abs. 3.

Ebenfalls im Erdgeschoß befindet sich eine Vitrine mit Dokumenten und Ausstellungsstücken zu Anna Haag.

Im Erdgeschoß des Anna-Haag-Hauses werden immer wieder wechselnde Gemälde von verschiedenen Künstlern ausgestellt. Sie können während der Öffnungszeiten des Gebäudes besichtigt und auch käuflich erworben werden. 

Wie kommt man hin?
Mit der S-Bahn fährt man bis zum Haltepunkt Nürnberger Straße. Auf der Ostseite des S-Bahnhaltepunkts befindet sich eine Kreisverkehrsanlage. Von dort folgt man der Martha-Schmidtmann-Straße in nördliche Richtung. Nach einiger Zeit befindet sich auf der rechten Seite das Mehrgenerationenhaus. Die Entfernung ist ca. 440 Meter.
 
Weitere Informationen
Profanbauten in Stuttgart-Bad Cannstatt im Post vom 09.09.2024 in diesem Blog 

Blick auf das Mehrgenerationenhaus "Anna-Haag-Haus" in Stuttgart-Bad Cannstatt


Freitag, 26. Juli 2024

Die Stelen zu Konrad Vaut in Stuttgart-Bad Cannstatt

Am Marktplatz in Stuttgart-Bad Cannstatt befinden sich beim Eingang zum Rathaus (Gebäude Nr. 10) Stelen zu Konrad Vaut.

Demnach war Konrad Vaut ein Ratsherr, Bürgermeister und Vogt zu Cannstatt. Das Sterbejahr ist 1516.

Er wurde als politischer Gegner Herzog Ulrichs von Württemberg nach Folter und kurzer Verhandlung wegen angeblichen Hochverrats zum Tode verurteilt und am 11. Dezember 1516 in Stuttgart hingerichtet.

Die Stelen bieten weitere ausführliche Informationen zu Konrad Vaut.

Weitere Informationen
Denkmale und Gedenktafeln in Stuttgart-Bad Cannstatt im Post vom 14.02.2020 in diesem Blog

Stelen zu Konrad Vaut am Eingang zu Gebäude Nr. 10 auf dem Cannstatter Marktplatz


Dienstag, 14. Mai 2024

Die Stele zum Gedenken an Fritz Bauer in Stuttgart-Nord

Vor dem Gebäude Wiederholdstraße 13 in Stuttgart-Nord steht eine Stele zum Gedenken an Fritz Bauer.

Die Stele wurde im April 2024 eingeweiht. Die Initiative für die Stele kam von den Schülerinnen und Schülern des Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums.

Auf der Vorderseite der Stele wird Fritz Bauer in deutscher und englischer Sprache kurz vorgestellt. Zudem gibt es dort ein Bild von Fritz Bauer. Fritz Bauer (1903 - 1968) wohnte ab dem Jahr 1913 zeitweise im Gebäude Wiederholdstraße 10 gegenüber der Stele. Seit 1956 engagierte er sich für die strafrechtliche Ahndung der nationalsozialistischen Verbrechen. 

Auf der Rückseite der Stele befinden sich zwei historische Aufnahmen des Gebiets.

Wie kommt man hin?
Mit der Buslinie 43 fährt man zur Haltestelle Hölderlinstraße. Bei der Haltestelle geht man wenige Meter talwärts im Verlauf der Straße Herdweg und biegt dann nach links in die Wiederholdstraße ab. Nach wenigen Metern befindet sich auf der linken Straßenseite die Stele. 
 
Weitere Informationen
Der Stadtbezirk Stuttgart-Nord im Post vom 14.10.2016 in diesem Blog 


Die Stele zum Gedenken an Fritz Bauer in Stuttgart-Nord

 

Montag, 29. April 2024

Das Geburtshaus des Dichters Eduard Mörike in Ludwigsburg

Bei der Adresse Kirchstraße 2 in der Innenstadt von Ludwigsburg befindet sich das Geburtshaus von Eduard Mörike.

Darauf weisen sowohl eine Steintafel am linken Rand des Gebäudes als auch eine Plakette am rechten Rand des Gebäudes hin. Der Geburtstag von Eduard Mörike ist gemäß beider Hinweisgeber der 08. September 1804. Die Plakette erklärt darüber hinaus, dass Mörike seine Jugend- und Schulzeit im Haus Obere Marktstraße 2 verbracht hat. 

Eduard Mörike war ein deutscher Dichter, Erzähler und Übersetzer. Im Jahr 1817 kam Mörike von Ludwigsburg nach Stuttgart.

Das Geburtshaus von Eduard Mörike befindet sich in der Innenstadt von Ludwigsburg bei der Einmündung der Kirchstraße in die Wilhelmstraße.

Weitere Informationen
Ludwigsburg - eine von fünf Kreisstädten in der Region Stuttgart im Post vom 27.02.2017 in diesem Blog     

Blick auf den linken Teil des Gebäudes Kirchstraße 2 in Ludwigsburg mit der Steintafel zum Geburtshaus von Eduard Mörike
 

Blick auf den rechten Teil des Gebäudes Kirchstraße 2 in Ludwigsburg mit der Plakette zum Geburtshaus von Eduard Mörike

Freitag, 29. März 2024

Gedenktafel für Hans Christian Andersen in der Rotebühlstraße in Stuttgart-West

Am Gebäude Rotebühlstraße 79 in Stuttgart-West befindet sich eine Gedenktafel für Hans Christian Andersen. 

Gemäß der Gedenktafel besuchte Hans Christian Andersen im Jahr 1860 Stuttgart und war bei seinem Verleger Carl Hoffmann in der Rotebühlstraße 79 zu Gast. Hans Christian Andersen war ein dänischer Dichter, geboren am 02. April 1805 in Odense und gestorben am 04. August 1875 in Kopenhagen. Seine Märchen, darunter die "Prinzessin auf der Erbse", "Das hässliche Entlein" und "Der standhafte Zinnsoldat" gehören zum Kanon der Weltliteratur.

Wie kommt man hin?
Das Gebäude Rotebühlstraße 79 befindet sich unmittelbar gegenüber dem Feuersee, in stadtauswärtiger Richtung gesehen auf der linken Seite der Rotebühlstraße. Unter der Rotebühlstraße befindet sich hier der S-Bahnhaltepunkt Feuersee.

Weitere Informationen
Der Stadtbezirk Stuttgart-West im Post vom 04.09.2016   

Gebäude Rotebühlstraße 79 in Stuttgart-West mit der Gedenktael für Hans Christian Andersen


Freitag, 8. März 2024

Gedenktafel für Wilhelm Waiblinger in der Eberhardstraße in Stuttgart-Mitte

Am Gebäude Eberhardstraße 31 in Stuttgart-Mitte befindet sich eine Gedenktafel für Wilhelm Waiblinger.

Gemäß der Gedenktafel erschien der Roman "Phaeton" von Wilhelm Waiblinger im Jahr 1823 als erstes Buch des Verlegers Johann Friedrich Franckh. An der heutigen Eberhardstraße 31 stand das Haus, in dem Waiblinger von 1820 bis 1821 wohnte. Wilhelm Waiblinger wurde am 21. November 1804 in Heilbronn geboren. Er starb am 17. Januar 1830 in Rom.

Weitere Informationen
Denkmale im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte im Post vom 10.11.2019 in diesem Blog

Blick auf das Gebäude Eberhardstraße 31 (rechts im Bild) in Stuttgart-Mitte mit der Gedenktafel für Wilhelm Waiblinger

 

Sonntag, 14. Januar 2024

Die Gedenktafel zum "Dreiländertreffen" auf der Burgruine Hohenneuffen

Im Vorhof der Burgruine Hohenneuffen auf der Esslinger Alb befindet sich gleich nach dem Durchgang durch das Schwarze Tor eine Gedenktafel zum "Dreiländertreffen" auf der Burgruine Hohenneuffen.

Die Tafel hat die folgende Inschrift: "Die Regierungen und führende Landtagsabgeordnete der Länder Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern traten am 2. August 1948 zu einem Dreiländertreffen auf dem Hohenneuffen zusammen. Die Konferenz erörterte erstmals die Vereinigung der durch die Besatzungsmächte geschaffenen drei Länder und setzte damit eine Entwicklung in Gang, die zur Gründung des Bundeslandes Baden-Württemberg führte". 

Hohenneuffen war also nicht nur vor Jahrhunderten äußerst geschichtsträchtig, als sie zusammen mit Hohenurach, Hohentwiel und Hohenasperg zu den bedeutendsten Festungen des Landes gehörte. Hohenneuffen schrieb bis in die Nachkriegszeit hinein Geschichte.

Wie kommt man hin?
Vom Großparkplatz Hohenneuffen in der Nähe von Erkenbrechtsweiler auf der Hochfläche der Esslinger Alb führt ein breiter und an Wochenenden und schönem Wetter stark begangener Weg zur Burgruine Hohenneuffen. Die Entfernung vom Großparkplatz bis zur Gedenktafel ist ca. 820 Meter. Im Anstieg zur Burgruine ist der Weg relativ steil. 
 
Die Burgruine Hohenneuffen befindet sich auf der Gemarkung der Stadt Neuffen.
 
Weitere Informationen
Neuffen - einer der Top-Orte in der Region Stuttgart im Post vom 10.07.2024 in diesem Blog  

Gedenktafel zum "Dreiländertreffen" auf der Burgruine Hohenneuffen

 

Montag, 8. Januar 2024

Gedenktafel zum 150jährigen Bestehen des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. in der Oberen Silberburganlage

In der Oberen Silberburganlage im Stadtbezirk Stuttgart-Süd befindet sich eine Gedenktafel zum 150jährigen Bestehen des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V..

Die Gedenktafel zeigt den folgenden Text: "Hier in der ehemaligen Restauration Silberburg wurde am 15. Juli 1861 der Verein für die Verschönerung der Stadt Stuttgart und ihrer Umgebung gegründet."

Die Gedenktafel wurde vom Verschönerungsverein Stuttgart e.V. zu seinem 150-jährigen Jubiläum am 15. Juli 2011 gestiftet.  

Wie kommt man hin?
Bei der Kreuzung Mörikestraße/Silberburgstraße/Marienstraße (Bushaltestelle Marien-/Silberburgstraße) geht man in die Obere Silberburganlage hinein. Man folgt dem asphaltierten Weg aufwärts. Nach ca. 100 Metern befindet sich auf der linken Seite die Gedenktafel.
 
Weitere Informationen
Parks und Grünanlagen im Stadtbezirk Stuttgart-Süd im Post vom 18.09.2019 in diesem Blog

Gedenktafel zum 150jährigen Bestehen des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. in der Oberen Silberburganlage


Sonntag, 7. Januar 2024

Infotafel zu Erwin Schrödinger (Physiker) in Stuttgart-West

Am Gebäude Feuerseeplatz 7 im Stadtbezirk Stuttgart-West befindet sich eine Infotafel zu Erwin Schrödinger.

Die Infotafel wurde von der Fakultät Physik der Universität Stuttgart und den Stuttgarter Max-Planck-Instituten gestiftet.

Gemäß der Tafel war Erwin Schrödinger (1887 - 1961) ein Physiker und Pionier der Quantenphysik. Er erhielt 1933 den Nobelpreis für die Begründung der Wellenmechanik. Im Wintersemester 1920/21 wirkte er an der damaligen Technischen Hochschule Stuttgart als Professor. Während seines Stuttgart-Aufenthalts wohnte Schrödinger im Gebäude Feuerseeplatz 7.

Wie kommt man hin?
Der Feuersee in Stuttgart-West ist zum Beispiel mit der S-Bahn zu erreichen (Haltepunkt Feuersee). Das Gebäude Feuerseeplatz 7 befindet sich am nordöstlichen Ufer des Feuersees.
 
Weitere Informationen
Der Stadtbezirk Stuttgart-West im Post vom 04.09.2016 in diesem Blog     

Der Physiker Erwin Schrödinger wohnte während seiner Stuttgarter Zeit im Gebäude Feuerseeplatz 7 in Stuttgart-West.

 

Donnerstag, 21. Dezember 2023

Gedenktafel für Wilhelm Hauff am Stuttgarter Schwabenzentrum

Am Gebäude Eberhardstraße 33 (Schwabenzentrum) in Stuttgart-Mitte befindet sich eine Gedenktafel für Wilhelm Hauff.

Gemäß der Gedenktafel war Wilhelm Hauff ein Erzähler und Lyriker (29. November 1802 - 18. November 1827 in Stuttgart). Er war Verfasser des Romans "Lichtenstein" und des Märchens "Zwerg Nase". An der Stelle des heutigen Gebäudes Eberhardstraße 33 stand bis 1944 Hauffs Geburtshaus.

Der Roman Lichtenstein bildete übrigens den Anstoß für die romantische Errichtung von Schloss Lichtenstein auf der Reutlinger Alb. Das Grab von Wilhelm Hauff befindet sich auf dem Hoppenlaufriedhof in Stuttgart. Bekannt und zumindest früher auch Schullektüre ist die Rahmenerzählung "Das Wirtshaus im Spessart".

Weitere Informationen
Denkmale im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte im Post vom 10.11.2019 in diesem Blog   

Am Gebäude Eberhardstraße 33 in Stuttgart-Mitte befindet sich eine Gedenktafel für Wilhelm Hauff

 

Freitag, 8. Dezember 2023

Die Gedenktafel für Wilhelm Ganzhorn in Stuttgart-Bad Cannstatt

Am Gebäude Wilhelmstraße 10 in Stuttgart-Bad Cannstatt befindet sich eine Gedenktafel für Wilhelm Ganzhorn.

Die Tafel wurde von der Familie Ganzhorn gestiftet. Angebracht und koordiniert hat sie der Verein Pro Alt-Cannstatt. Dies ist die Tafel Nr. 32 des Historischen Pfads Bad Cannstatt.

Gemäß der Tafel war Wilhelm Ganzhorn Oberamtsrichter (1818 - 1880). Er war der Dichter des Liedes "Im schönsten Wiesengrunde". Im Gebäude Wilhelmstraße 10 war früher das Amtsgericht. Dort starb Wilhelm Ganzhorn am 9. September 1880.

In Neuenbürg im Enzkreis im Nordschwarzwald befindet sich ebenfalls eine Gedenktafel für Wilhelm Ganzhorn. Er arbeitete in den Jahren 1844 - 1854 als Richter am damaligen Oberamtsgericht in Neuenbürg. Das Gebäude befindet sich in der Gerichtsgasse in Neuenbürg.

Weitere Informationen
Denkmale und Gedenktafeln in Stuttgart-Bad Cannstatt im Post vom 14.02.2020 in diesem Blog

Am Gebäude Wilhelmstraße 10 in Stuttgart-Bad Cannstatt befindet sich eine Gedenktafel für Wilhelm Ganzhorn.