Freitag, 24. November 2017

Stuttgarter Weinwanderweg Bad Cannstatt, Route 3 (Vom Max-Eyth-See zum Burgholzhof), Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stuttgarter Weinwanderweg Bad Cannstatt, Route 3.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Weinwanderweg. Im heutigen und im folgenden Post wandern wir im Verlauf des Wegs.

Bei der Stadtbahnhaltestelle Wagrainäcker überquert man die Mühlhäuser Straße mit Hilfe der Fußgänger-Lichtsignalanlage und wendet sich dann  nach rechts. Man folgt nun auf einem Gehweg der stark befahrenen Mühlhäuser Straße, ein nicht gerade vergnügungssteuerpflichtiger Wegabschnitt. Im Verlauf der Aubrücke überquert man den Neckar.

Unmittelbar hinter der Aubrücke geht man nach links auf einer Treppe zum Neckarniveau hinab und wendet sich dann nach rechts. Man unterquert nun die Straße und die Stadtbahnstrecke. Nun folgt man der verkehrsberuhigten Austraße ein kurzes Stück am linken Neckarufer entlang neckarabwärts.

Nach wenigen Metern heißt es aufpassen. Auf der linken Straßenseite zweigt ein Fußweg ab, der zunächst fast parallel zur Austraße verläuft, aber höhersteigt. Diesem Fußweg folgt man. Bei der nächsten Wegverzweigung biegt man auf den Fahrweg nach links ab. Es geht nun durch Gartenanlagen.

Bei der nächsten Wegkreuzung biegt man auf den Fahrweg scharf nach rechts ab und steigt am Südhang des Schnarrenbergs an. Bei der nächsten Wegkreuzung am Fuß des Weinbergs biegt man nach links ab. Diesem Weg folgt man nun geraume Zeit und steigt dabei am Hang des Schnarrenbergs in Richtung Burgholzhof an. Nach einiger Zeit kommt man direkt am Südportal des 272 Meter langen Schnarrenbergtunnels der Bahnstrecke Stuttgart-Untertürkheim - Kornwestheim (Güterumgehungsbahn Stuttgart, Schusterbahn) vorbei.

Bei der nächsten Wegkreuzung hat man die Höhe fast erreicht. Hier befindet sich ein Denkmal für die Rebflurbereinigung. Man geht hier geradeaus weiter und kommt bald zur Schozacher Straße. Bei der Einmündung Schozacher Straße / Auerbachstraße kann man die Schozacher Straße mit Hilfe zweier Fußgänger-Signalanlagen überqueren. Auf der anderen Straßenseite überquert man ggf. noch die Auerbachstraße nach links und folgt dann einem Fußweg, der in der Grünanlage links der Auerbachstraße in Richtung Burgholzhof führt.

Ab hier geht es im folgenden Post in diesem Blog weiter.

Hier gibt es eine Übersicht über den Stadtbezirk Stuttgart-Bad Cannstatt. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit diesem Stadtbezirk befassen, verlinkt.
Brunnen und Sitzbänke am Fuß des Schnarrenbergs
Blick auf den mit Weinbergen bestandenen Südhang des Schnarrenbergs
Blick vom Südportal des Schnarrenbergtunnels auf die Güterumgehungsbahn Stuttgart (Schusterbahn)
Blick auf das Südportal des Schnarrenbergtunnels
Ein Güterzug fährt durch die Gartenlandschaft zwischen dem Schnarrenberg und Stuttgart-Münster.
Blick vom Südhang des Schnarrenbergs in das Neckartal: Links im Hintergrund sieht man die Hochhäuser von Stuttgart-Neugereut.
Denkmal für die Rebflurbereinigung 1978-1980 der Lage Stuttgart Münster Schnarrenberg

Dienstag, 21. November 2017

Stuttgarter Weinwanderweg Bad Cannstatt, Route 3 (Vom Max-Eyth-See zum Burgholzhof), Teil 1 von 3

Der Stuttgarter Weinwanderweg Bad Cannstatt, Route 3 (Vom Max-Eyth-See zum Burgholzhof) beschreibt eine Rundtour in den Weinbergen links des Neckars zwischen Neckar und Pragsattel und verläuft hierbei durch die Stadtbezirke Mühlhausen, Münster und Bad Cannstatt.

Der Stuttgarter Weinwanderweg Bad Cannstatt ist einer von zur Zeit vier Weinwanderwegen, die unter dem Titel Stuttgarter Weinwanderweg firmieren. Der Weinwanderweg Bad Cannstatt besteht wiederum aus drei Routen.

Im heutigen Post in diesem Blog gibt es einige allgemeine Informationen zum Stuttgarter Weinwanderweg Bad Cannstatt, Route 3. In den beiden folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf des Wegs.

Steckbrief
Name: Weinwanderweg Bad Cannstatt, Route 3
Wegegruppe: Stuttgarter Weinwanderweg
Wegbetreiber: Stuttgart-Marketing GmbH
Weglänge: ca. 8,3 Kilometer
Start-/Endpunkt: Haltestelle Wagrainäcker der Stadtbahnlinie U14
Stadt/Gemeinde: Stuttgart, Stadtbezirke Mühlhausen, Münster und Bad Cannstatt
Großlandschaften: Neckar- und Tauber-Gäuplatten sowie Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturräume: Neckarbecken und Stuttgarter Bucht

Donnerstag, 16. November 2017

Das Museum im Alten Bau in Geislingen an der Steige - ein Ankerpunkt an der Route der Industriekultur im Filstal

Das Museum im Alten Bau in Geislingen an der Steige ist einer von zur Zeit 19 Ankerpunkten an der Route der Industriekultur im Filstal.

Ankerpunkte der Route der Industriekultur im Filstal sind bedeutende Zeugnisse der Industriekultur im Filstal, bei denen Führungen, Ausstellungen und Werksverkäufe angeboten werden sowie häufig ein gastronomisches Angebot vorhanden ist. Bei jedem Ankerpunkt befinden sich Informationsstelen. Neben den Ankerpunkten umfasst die Route der Industriekultur im Filstal auch vier Info-Stationen sowie 121 Orte der Industriekultur. Die Route ist konkret vor Ort als Radweg ausgeschildert. Man kann jeden einzelnen Ort der Route jedoch auch zu Fuß erreichen.

Die Route der Industriekultur im Filstal soll das industrielle Erbe und die heutige Firmenlandschaft im Filstal einem breiteren Publikum näher bringen. Die Route der Industriekultur im Filstal ist Teil des vom Verband Region Stuttgart geförderten Landschaftsparks Region Stuttgart. Die Route der Industriekultur wurde auch vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Programms Interreg IV B gefördert.

Der Alte Bau in Geislingen an der Steige wird zu den schönsten Fachwerkhäusern Württembergs gezählt. Das Gebäude wurde um das Jahr 1445 als Kornspeicher errichtet. Es wurde auch Bauhof genannt und besitzt als Dachform einen Schopfwalm. 

Samstag, 11. November 2017

Stuttgarter Weinwanderweg Obertürkheim-Uhlbach-Rotenberg-Untertürkheim, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stuttgarter Weinwanderweg Obertürkheim-Uhlbach-Rotenberg-Untertürkheim.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis zur Uhlbacher Kelter gekommen. Heute geht es weiter mit der Weinwanderung.

Vom Weinbaumuseum in Uhlbach geht es in Richtung der gut sichtbaren Andreaskirche. Man folgt der Luise-Benger-Straße und kommt im weiteren Verlauf zum Ortsrand von Uhlbach. Nachdem man auf der rechten Straßenseite das letzte Haus hinter sich gelassen hat, biegt man im Weinberg auf den ersten Weg nach links ein. Es geht nun in aussichtsreicher Halbhöhenlage durch die Weinberge östlich von Uhlbach.

Mittwoch, 8. November 2017

Stuttgarter Weinwanderweg Obertürkheim-Uhlbach-Rotenberg-Untertürkheim, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stuttgarter Weinwanderweg Obertürkheim-Uhlbach-Rotenberg-Untertürkheim.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundweg. Im heutigen und im folgenden Post wandern wir im Verlauf des Wegs.

Der Startpunkt des Wegs ist die Infovitrine auf dem Bahnhofsvorplatz in Stuttgart-Obertürkheim.

Man folgt wenige Meter der vom Bahnhofsgebäude rechtwinklig wegführenden Asangstraße und kommt am Gebäude der ehemaligen Post vorbei. Eine Infotafel des Bürgervereins Obertürkheim Uhlbach e.V. und des Fördervereins Ortsgeschichte Obertürkheim e.V. sagt unter anderem, dass der repräsentativ gestaltete Bau in den Jahren 1919 - 1921 nach Plänen des Architekten Martin Mayer errichtet worden ist.

Sonntag, 5. November 2017

Stuttgarter Weinwanderweg Obertürkheim-Uhlbach-Rotenberg-Untertürkheim, Teil 1 von 3


Der Stuttgarter Weinwanderweg Obertürkheim-Uhlbach-Rotenberg-Untertürkheim beschreibt eine Rundtour in den Weinbergen zwischen den Stuttgarter Stadtbezirken Obertürkheim mit Uhlbach und Untertürkheim mit Rotenberg.

Der Stuttgarter Weinwanderweg Obertürkheim-Uhlbach-Rotenberg-Untertürkheim ist einer von zur Zeit vier Weinwanderwegen, die unter dem Titel Stuttgarter Weinwanderweg firmieren.

Im heutigen Post in diesem Blog gibt es einige allgemeine Informationen zum Stuttgarter Weinwanderweg Obertürkheim-Uhlbach-Rotenberg-Untertürkheim. In den beiden folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf des Wegs.

Steckbrief
Wegname: Weinwanderweg Obertürkheim-Uhlbach-Rotenberg-Untertürkheim
Wegegruppe: Stuttgarter Weinwanderweg
Wegbetreiber: Stuttgart-Marketing GmbH
Weglänge: ca. 9,7 Kilometer
Start-/Endpunkt: Bahnhof Obertürkheim
Alternativer Zuweg: ab Bahnhof Untertürkheim
Stadt/Gemeinde: Stuttgart, Stadtbezirke Obertürkheim und Untertürkheim
Großlandschaften: Schwäbisches Keuper-Lias-Land, Neckar- und Tauber-Gäuplatten
Naturräume: Stuttgarter Bucht, Schurwald und Welzheimer Wald, Neckarbecken

Dienstag, 31. Oktober 2017

Remstal-Höhenweg von Miedelsbach nach Schorndorf

Im heutigen Post in diesem Blog gehen wir erneut einen Abschnitt des Remstal-Höhenwegs, diesmal von Miedelsbach nach Schorndorf.

Der Remstal-Höhenweg führt mit einer Gesamtlänge von 226 Kilometern und 12 Tagesetappen über die Höhen beidseits des Remstals. Die heutige Wegstrecke verläuft an der Schnittstelle zwischen Etappe 10 und Etappe 11 des Weitwanderwegs.

Für das Begehen der heutigen Etappe ist nur ein ganz kurzer Zuweg in Miedelsbach erforderlich. Der Abweg in Schorndorf bis zum Bahnhof ist jedoch zwei Kilometer lang. Die Gesamtlänge der heutigen Wanderung ist 280 Meter (Zuweg in Miedelsbach) + 9 Kilometer im Verlauf des Remstal-Höhenwegs + 2 Kilometer Abweg in Schorndorf = 11,28 Kilometer (pseudogenau).

Die heutige Etappe des Remstal-Höhenwegs verläuft zum größeren Teil auf asphaltierten Feldwegen. Zum Teil geht es auf Forstwegen durch den Wald, auf Straßen durch Ortschaften sowie auf einem Wiesenweg entlang des Schornbachs.

Anmerkung
Zur Remstal Gartenschau 2019 ist geplant, den Remswanderweg des Schwäbischen Albvereins und den Remstal-Höhenweg des Tourismusvereins Remstal-Route zum neuen RemstalWeg mit einer Länge von 220 Kilometern zusammenzulegen. Die Beschreibung in diesem Post wird dann mindestens in Teilen hinfällig.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Stauferstele bei der Burgruine Hohenneuffen

Die Stauferstele bei der Burgruine Neuffen am Albtrauf der Esslinger Alb befindet sich direkt am Hauptzugang zur Festungsruine und unmittelbar vor dem Tunnel unter der Friedrich-Bastion.

Stauferstelen sind Gedenksteine, die vom Komitee der Stauferfreunde aufgestellt werden. Mit Stand Oktober 2017 gibt es in der Region Stuttgart bereits elf Stauferstelen.

Stauferstelen werden an den wichtigsten Stauferstätten Europas aufgestellt. Die erste Stauferstele wurde im Jahr 2000 aufgestellt. Die Stauferstele bei der Burgruine Hohenneuffen wurde am 3. Mai 2014 eingeweiht. Sie ist insgesamt die 25. Stauferstele.

Die Stauferstelen besitzen einen achteckigen Grundriss. Auf vier der acht Seitenflächen der Stele befinden sich Inschriften. Über den vier Inschriften ist jeweils ein Wappen eingemeißelt. Thema der Inschriften ist der Bezug des jeweiligen Ortes zu den Staufern. Den oberen Abschluss der Stele bildet ein die Reichskrone symbolisierendes goldenes Band.

Dies sind die vier Wappen auf der Stauferstele bei der Burgruine Hohenneuffen: Wappen von Neuffen, Wappen der Grafen von Gammertingen, Wappen des Herzogtums Schwaben und Wappen des Reichs.

Samstag, 21. Oktober 2017

Die Reste der römischen Villa Rustica bei Kernen-Rommelshausen

Südlich von Kernen-Rommelshausen wurden in den Jahren 1971/74 die Reste einer römischen Villa Rustica (wieder)entdeckt.

Die Reste wurden ausgegraben, konserviert und zum Teil restauriert. Sie können heute besichtigt werden. Bei der Ausgrabungsstätte, die man direkt nicht betreten darf, befindet sich eine Infotafel.

Gemäß der Infotafel, die bereits ein wenig verblasst ist, ist das sichtbare Mauerwerk Teil des Hauptgebäudes eines römischen Gutshofs. Das Alter des Gutshofs beträgt ca. 1800 Jahre (2. Jahrhundert n.Chr.). Der Gutshof bestand aus mehreren Gebäude und war von einer 0,9 Meter dicken Umfassungmauer umgeben. Das Hauptgebäude befindet sich im Zentrum der Anlage. Seine Maße betrugen 21 Meter x 13 Meter. Nur der Keller des Hauptgebäudes und der beheizbare Eckrisalit wurden restauriert. 

Weitere Gebäude, deren Position man kennt, sind drei Nebengebäude, die in den Ecken der Umfassungsmauer liegen. Ein fünftes Gebäude befindet sich außerhalb der ummauerten Anlage. Die Umfassungsmauer hatte die Maße 95 Meter x 72 Meter. 

Montag, 16. Oktober 2017

Blick von der Balustrade des Wilhelmspalais in Stuttgart

Bei einer sogenannten Architektur-Preview konnte die Öffentlichkeit vom 16. bis 24. September 2017 das grundlegend umgebaute Wilhelmspalais am Stuttgarter Charlottenplatz besichtigen, bevor in diesem Gebäude die Hauptstelle des Stuttgarter Stadtmuseums eingerichtet wird.

Hierbei war auch die Balustrade des Gebäudes zugänglich, die sich auf einem Vorbau vor dem Mittelteil der zum Charlottenplatz zeigenden Fassade des Gebäudes befindet.

Das Wilhelmspalais wurde von Hofbaumeister Giovanni Salucci unter König Wilhelm I. von Württemberg 1836 - 1840 erbaut. Unter anderem diente es König Wilhelm II. bis zur seiner Abdankung im Jahr 1918 als Wohnsitz. Im Zweiten Weltkrieg brannte das Gebäude aus. In den Jahren 1961 - 1965 wurde die Fassade des Gebäudes annähernd wiederhergestellt. Das Innere wurde vollständig neu gestaltet und beherbergte die Zentrale Stadtbücherei. 

Mit dem Umzug der Stadtbibliothek in das Europaviertel im Jahr 2011 wurde der Weg frei, im Wilhelmspalais die Hauptstelle des Stuttgarter Stadtmuseums einzurichten. Der Planungsbeginn war im Jahr 2010, der Baubeginn im Jahr 2014. Die Fertigstellung des Hochbaus erfolgte im Juni 2017. Erneut wurde im Rahmen der Bauarbeiten das Gebäude vollständig entkernt und neu aufgebaut.

Die Eröffnung des neuen Stadtmuseums Stuttgart ist voraussichtlich im Frühjahr 2018. Ob dann die Balustrade des Wilhelmspalais dauerhaft zugänglich sein wird, ist noch nicht bekannt.