Donnerstag, 25. Mai 2017

Der Ludwigsburger GPS-Referenzpunkt (Geodätischer Referenzpunkt) auf dem Marktplatz

Der Ludwigsburger GPS-Referenzpunkt befindet sich auf dem Marktplatz und damit mitten in der Barockstadt und Kreisstadt. Die beiden den Platz begrenzenden Kirchen, der Marktbrunnen sowie die weite Platzfläche mit der barocken Randbebauung ziehen - zu Recht - die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Der GPS-Referenzpunkt bleibt vor diesem Hintergrund weitgehend unbeachtet.

Die staatlichen und kommunalen Vermessungsämter und -behörden haben in den vergangenen Jahren jeweils einen oder mehrere GPS-Referenzpunkte in ihrem Gebiet ausgemessen und dort eine Tafel oder einen Stein aufgestellt. Jedermann und -frau, der oder die ein Gerät mit sogenannten GPS-Koordinaten zur Standortbestimmung hat, kann das Gerät beim GPS-Referenzpunkt (GPS = Global Positioning System) eichen. Hierzu muss man die GPS-Positionsdaten des eigenen Geräts mit den am GPS-Referenzpunkt angegebenen und genau ausgemessenen Daten vergleichen.

Der Ludwigsburger GPS-Referenzpunkt wurde im März 2015 eingeweiht. Auf der Bronzeplatte steht jedoch die Jahreszahl 2014.

Samstag, 20. Mai 2017

Stauferstele in Waiblingen

Die Stauferstele in Waiblingen befindet sich am Fuß des Hochwachtturms an der höchsten Stelle der Waiblinger Altstadt. Der untere Teil des Hochwachtturms stammt aus Staufischer Zeit.

Stauferstelen sind Gedenksteine, die vom Komitee der Stauferfreunde aufgestellt werden. Mit Stand Mai 2017 gibt es in der Region Stuttgart bereits elf Stauferstelen.

Stauferstelen werden an den wichtigsten Stauferstätten Europas aufgestellt. Die erste Stauferstele wurde im Jahr 2000 aufgestellt. Die Stauferstele in Waiblingen besteht seit dem Jahr 2007. Sie ist insgesamt die vierte Stauferstele.

Die Stauferstelen besitzen einen achteckigen Grundriss. Auf vier der acht Seitenflächen der Stele befinden sich Inschriften. Über den vier Inschriften ist jeweils ein Wappen eingemeißelt. Thema der Inschriften ist der Bezug des jeweiligen Ortes zu den Staufern.

Montag, 15. Mai 2017

Esslingen am Neckar - eine von fünf Kreisstädten der Region Stuttgart

Esslingen am Neckar ist der Sitz der Verwaltung des Landkreises Esslingen, einem von fünf Landkreisen, die zusammen mit der Landeshauptstadt Stuttgart die Region Stuttgart bilden.

Esslingen am Neckar befindet sich im Neckartal zwischen Stuttgart und Plochingen. Die Gemarkung der ehemals freien Reichsstadt (ca. 1298-1802) erstreckt sich vom Neckartal hinauf auf die Fildern sowie zum Schurwald. Die Stadt befindet sich in der Großlandschaft Schwäbisches Keuper-Lias-Land und in den Naturräumen Filder, Stuttgarter Bucht sowie Schurwald und Welzheimer Wald. Die Höhenlage des Zentrums der Stadt beträgt 241 m ü NN.

Im heutigen Post in diesem Blog soll die Stadt Esslingen am Neckar kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Esslingen am Neckar befassen, sind vom heutigen Artikel verlinkt. Der heutige Artikel ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Steckbrief
Name: Esslingen am Neckar
Einwohner: ca. 91.000
Fläche: 46,42 km²

Mittwoch, 10. Mai 2017

Die Stiftskirche Faurndau - ein romanisches Kleinod

Die Stiftskirche Faurndau im heutigen Göppinger Stadtteil Faurndau ist eine der wenigen sowie die bedeutendste romanische Kirche der Region Stuttgart.

Die Stiftskirche Faurndau wurde ca. 1200/1220 in der Zeit der Spätromanik als dreischiffige Säulenbasilika erbaut. Der Turm der Kirche wurde ca. 1341 errichtet. Die Turmhaube ist spätgotisch. Sie wurde Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut.

An der Kirche fällt der reiche Schmuck der Außenwände durch Rundbogenfriese, Lisenen und figürliches Schmuckwerk auf. Das Innere der Kirche wird durch eine flachgedeckte, querschifflose Säulenbasilika geprägt. Die Säulen im Kircheninneren tragen Würfelkapitelle bzw. sogar Kelchknospenkapitelle. Im Jahr 1957 wurde die kostbare Freskoausmalung aus der Zeit um 1250 bis 1300 freigelegt.

Die Kirche ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Freitag, 5. Mai 2017

Göppinger Jakobsweg von Göppingen nach Faurndau

Der im heutigen Post in diesem Blog beschriebene Abschnitt des Göppinger Jakobswegs vom Bahnhof Göppingen bis zur Stiftskirche in Göppingen-Faurndau ist ca. 3,7 Kilometer lang.

Der Göppinger Jakobsweg verläuft von Schwäbisch Gmünd-Bargau bis Wendlingen-Bodelshofen quer durch den Landkreis Göppingen und ist in das Netz der Europäischen Jakobswege eingebunden.

Sehenwertes entlang des heute beschriebenen Abschnitts des Jakobswegs sind der Stadtumbau West in der Umgebung des Göppinger Bahnhofs, der moderne Fußgängersteg beim Göppinger Bahnhof, der Schickardt-Brunnen beim Christophsbad, die Flussrenaturierungsmaßnahme Göppinger Filsterrassen, die Katholische Pfarrkirche Zur Heiligen Familie in Göppingen-Faurndau und - als Höhepunkt - die Stiftskirche in Faurndau, eine der ganz wenigen romanischen Kirchenbauten in der Region Stuttgart. Die Stiftskirche in Faurndau ist das Thema im folgenden Post in diesem Blog.

Sonntag, 30. April 2017

Thementafel "Die ehemalige Burg Plattenhardt" in Filderstadt-Plattenhardt

Anfang des Jahres 2017 hat die Stadt Filderstadt an der Stelle der ehemaligen Burg Plattenhardt eine neue Thementafel aufgestellt.

Von der ehemaligen Burg ist kaum mehr etwas zu sehen. Mit viel Fantasie kann man noch Teile des Wall- und Grabensystems der Burg erkennen. Die ehemalige Burg war fast quadratisch und umfasste ca. 25 Ar. Es gibt gleichwohl einige interessante Sachverhalte im Zusammenhang mit der ehemaligen Burg.

So ist die ehemalige Burg Plattenhardt weder durch Überbauung noch durch Überpflügung in ihrem Erscheinungsbild beeinträchtigt. Im Jahr 2009 lehnte der Gemeinderat von Filderstadt eine Bebauung des Geländes ab. Das Gelände befindet sich mitten im bebauten Gebiet von Filderstadt-Plattenhardt. Mit einer Bebauung hätte man sicher viel Geld verdienen können. Umso bemerkenswerter ist der Verzicht auf eine Bebauung. Verzichtet wurde auch auf eine archäologische Ausgrabung der Burg. Denn eine solche Ausgrabung hätte zwangsläufig auch eine Zerstörung der Burgstelle bedeutet.

Dienstag, 25. April 2017

Spaziergang durch das Stadtentwicklungsprojekt Killesberghöhe in Stuttgart-Nord

Das Stadtenwicklungsprojekt Killesberghöhe in Stuttgart-Nord wurde im März 2013 fertiggestellt.

Inmitten des Gebiets hat man fünf Infostelen aufgestellt. Sie enthalten Informationen über die einzelnen Gebäude der Killesberghöhe und die Architekten, die dahinterstehen. Die Infos sind auch in einer Broschüre zusammengefasst, die im bzw. vor dem Infobüro der Killesberghöhe ausliegt.

Die Killesberghöhe eignet sich somit für einen kleinen Spaziergang, den man wegen des angrenzenden Killesbergs und anderer Grünanlagen beliebig erweitern kann.

Das Stadtentwicklungsprojekt Killesberghöhe kostete 170 Mio. Euro. Im Gebiet wurden 112 Eigentumswohnungen, Handels- und Büroflächen und eine Tiefgarage mit 438 Stellplätzen geschaffen. Die unterirdische Stadtbahnhaltestelle Killesberg besitzt einen direkten Zugang in das Gebiet.

Donnerstag, 20. April 2017

Waiblingen - eine von fünf Kreisstädten in der Region Stuttgart

Waiblingen ist der Sitz der Verwaltung des Rems-Murr-Kreises, einem von fünf Landkreisen, die zusammen mit der Landeshauptstadt Stuttgart die Region Stuttgart bilden.

Waiblingen befindet sich im unteren Remstal, ca. elf Kilometer ostnordöstlich von Stuttgart in den Großlandschaften Neckar- und Tauber-Gäuplatten sowie Schwäbisches Keuper-Lias-Land und in den Naturräumen Neckarbecken sowie Schurwald und Welzheimer Wald. Die Höhenlage des Zentrums der Stadt beträgt 230 m ü NN.

Waiblingen war Königsgut, bevor es ca. um 1200 zu Württemberg kam. Waiblingen verfügt heute noch über eine bemerkenswerte Altstadt. Zu Waiblingen gehören auch zwei Exklaven auf den Höhen des Schwäbisch-Fränkischen Walds östlich der Stadt.

Im heutigen Post in diesem Blog soll die Stadt Waiblingen kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Waiblingen befassen, sind vom heutigen Artikel verlinkt. Der heutige Artikel ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Steckbrief
Name: Waiblingen
Einwohner: ca. 54.000
Fläche: 42,76 km²

Samstag, 15. April 2017

Der Marktplatz in Weil der Stadt

Weil der Stadt, eine ehemalige Freie Reichtsstadt, liegt in der Gäulandschaft im Nordwesten des heutigen Landkreises Böblingen.

Das Zentrum des historischen Stadtkerns ist der Marktplatz. Dieser Platz ist insofern bemerkenswert, als auf ihm gleich zwei schöne, historische Brunnen stehen. Zwischen den beiden Brunnen befindet sich zudem das Keplerdenkmal, das an den berühmtesten Sohn der Stadt erinnert.

Der Marktplatz ist von zahlreichen historischen Gebäuden umgeben und gibt ein schönes Gesamtbild ab. Die Gebäude sind fast alle verputzt. Fachwerk ist somit keines zu sehen.

Eher negativ schlägt zu Buche, dass ein Teil des Marktplatzes auch als Parkplatz dient. Ebenfalls auffallend im historischen Ortskern von Weil der Stadt ist, dass sich dort nicht besonders viele Menschen aufhalten. Das wird bei einem Vergleich mit der weiter westlich gelegenen Stadt Calw deutlich. Die Einwohnerzahl von Weil der Stadt beträgt ca. 19.000. Calw hat ca. 23.000 Einwohner. Obwohl also bei der Einwohnerzahl kein allzu großer Unterschied besteht, ist die Innenstadt von Calw sehr belebt mit einer großen Fußgängerzone und vielen Läden und Geschäften.

Nun befindet sich südlich der Altstadt von Weil der Stadt ein neues Einkaufszentrum. Es gibt jedoch auch am Rand der Altstadt von Calw ein großes Einkaufszentrum. In Calw scheint das Einkaufszentrum im Rahmen einer win-win-Situation der direkt angrenzenden Altstadt viele zusätzliche Besucher zuzuführen. In Weil der Stadt hat man den Eindruck, dass das Einkaufszentrum Besucher aus der Altstadt abzieht.

Montag, 10. April 2017

Stauferstele in Esslingen am Neckar

Die Stauferstele in Esslingen am Neckar befindet sich in der Abt-Fulrad-Straße vor Gebäude Nr. 3.

Stauferstelen sind Gedenksteine, die vom Komitee der Stauferfreunde aufgestellt werden. Mit Stand April 2017 gibt es in der Region Stuttgart bereits elf Stauferstelen.

Stauferstelen werden an den wichtigsten Stauferstätten Europas aufgestellt. Die erste Stauferstele wurde im Jahr 2000 aufgestellt. Die Stauferstele in Esslingen am Neckar besteht seit dem Jahr 2016. Sie ist insgesamt die 32. Stauferstele. 

Die Stauferstelen besitzen einen achteckigen Grundriss. Auf vier der acht Seitenflächen der Stele befinden sich Inschriften. Über den vier Inschriften ist jeweils ein Wappen eingemeißelt. Thema der Inschriften ist der Bezug des jeweiligen Ortes zu den Staufern.