Sonntag, 17. Dezember 2017

"Rund um den Favoritepark" - einer von acht Spazierwegen in Ludwigsburg-Eglosheim

Rund um den Favoritepark ist einer von acht Spazierwegen, die in der von der Stadt Ludwigsburg im Herbst 2017 herausgegebenen neuen Broschüre "Spazierwege in Eglosheim" beschrieben werden.

Die Broschüre "Spazierwege in Eglosheim" für den Ludwigsburger Stadtteil Eglosheim ist die erste Broschüre einer Reihe, die unter dem Titel "Ludwigsburg entdecken" zukünftig auch andere Ludwigsburger Stadtteile umfassen soll. 

Wir wollen heute dem Spazierweg Rund um den Favoritepark folgen. Der Rundweg ist ca. drei Kilometer lang. Der Titel des Spazierwegs ist nicht ganz glücklich gewählt. Denn es geht keineswegs nur am Außenrand des Favoriteparks entlang. Vielmehr beschreibt der Weg eine Runde im und am Rand des nördlichen Teils des Favoriteparks.

Der Favoritepark ist als ehemaliges königliches Jagdgebiet ein Relikt der Feudalzeit. Heute ist der gesamte Favoritepark unter Naturschutz gestellt und für die Öffentlichkeit zugänglich. Es gilt ein Wegegebot.

Dienstag, 12. Dezember 2017

Der Akademiegarten in Stuttgart-Mitte

Zwischen dem Neuen Schloss, dem Landtagsgebäude, der Planie, dem Charlottenplatz und der Konrad-Adenauer-Straße in Stuttgart-Mitte befindet sich der Akademiegarten.

Der Akademiegarten ist heute so etwas wie eine Fortsetzung des Oberen Schlossgartens in Richtung Charlottenplatz. Die Namensgeberin des Akademiegartens ist heute jedoch nicht mehr vorhanden. Das Gebäude der Akademie bzw. der Hohen Carlsschule, einer Militärakademie und späteren Universität, befand sich von 1775 bis 1959 an der Stelle des heutigen Akademiegartens. Im Jahr 1959 wurde die Ruine des im Zweiten Weltkrieg zum Teil zerstörten Gebäudes zugunsten der Verbreiterung der heutigen Konrad-Adenauer-Straße trotz Widerstands aus der Bürgerschaft abgerissen.

In der Mitte des Akademiegartens befindet sich der Akademiebrunnen bzw. Löwenbrunnen. Er wurde im Jahr 1811 von Nikolaus Friedrich von Thouret für König Friedrich geschaffen. Um den Brunnen herum stehen schattenspendende Platanen. Brunnen und Platanen stehen weiterhin am Originalstandort.

In der Nähe des Brunnens befindet sich ein Modell, das die ehemaligen Gebäude der Akademie zeigt. Die Gebäude umschlossen drei Höfe. Der Akademiebrunnen befand sich mitten im mittleren der drei Höfe und war damals fast auf allen Seiten von Gebäuden umschlossen. Die Gebäudeflügel zwischen dem mittleren und den beiden äußeren Höfen erstreckten sich fast bis an das Neue Schloss heran.

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Stauferstele in Göppingen

Die Stauferstele in Göppingen befindet sich an der Paradiesgasse, die die Fußgängerzone von Göppingen mit der Oberhofenkirche, dem Wahrzeichen von Göppingen, verbindet.

Stauferstelen sind Gedenksteine, die vom Komitee der Stauferfreunde aufgestellt werden. Mit Stand Dezember 2017 gibt es in der Region Stuttgart bereits elf Stauferstelen.

Stauferstelen werden an den wichtigsten Stauferstätten Europas aufgestellt. Die erste Stauferstele wurde im Jahr 2000 aufgestellt. Die Stauferstele in Göppingen wurde am 15. Juni 2012 eingeweiht. Es ist die insgesamt 17. Stauferstele.

Die Stauferstelen besitzen einen achteckigen Grundriss. Auf vier der acht Seitenflächen der Stele befinden sich Inschriften. Über den vier Inschriften ist jeweils ein Wappen eingemeißelt. Thema der Inschriften ist der Bezug des jeweiligen Ortes zu den Staufern. Den oberen Abschluss der Stele bildet ein die Reichskrone symbolisierendes goldenes Band. 

Dies sind die vier Wappen auf der Stauferstele in Göppingen: Wappen des Reichs, Wappen des Herzogtums Schwaben, Wappen von Klosterneuburg, Wappen von Foggia.

Samstag, 2. Dezember 2017

Die neue Freizeitwegekonzeption im Landkreis Göppingen ist zum größten Teil umgesetzt

Die Umsetzung der neuen Freizeitwegekonzeption im Landkreis Göppingen macht Fortschritte. So kann man zum Beispiel beim Bahnhof Geislingen/Steige und in dessen Umgebung die erfolgte Umsetzung des neuen Wege- und Beschilderungskonzepts bereits betrachten.

Der Landkreis Göppingen ist der erste Landkreis in der Region Stuttgart, in dem im gesamten Kreisgebiet eine neue Freizeitwegekonzeption umgesetzt wird. Zudem ist der Landkreis Göppingen der erste Landkreis in der Region Stuttgart, der Rundwanderwege besitzt, die vom Deutschen Wanderverband mit dem Label Qualitätswege Wanderbares Deutschland ausgezeichnet worden sind.

Die neue Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen wurde im Jahr 2014 beschlossen. Bis Ende 2017 soll die Umsetzung im Wesentlichen abgeschlossen sein. Das Wanderwegenetz des Landkreises ist für die neue Freizeitwegekonzeption von 1.500 Kilometer auf 1.100 Kilometer verkleinert worden. Das Wanderwegenetz besteht aus dem Grundwegenetz einschließlich der Weitwanderwege, das mit gelben Wegweisern ausgestattet wird. Dazu kommen örtliche Rundwanderwege, die mit grünen Wegweisern beschildert werden.

Die Krönung des Wegenetzes im Landkreis Göppingen sind die Löwenpfade, zehn an der Zahl, die vom Deutschen Wanderverband mit dem Label Qualitätsweg Wanderbares Deutschland ausgezeichnet werden sollen.

Montag, 27. November 2017

Stuttgarter Weinwanderweg Bad Cannstatt, Route 3 (Vom Max-Eyth-See zum Burgholzhof), Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stuttgarter Weinwanderweg Bad Cannstatt, Route 3.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung begonnen und sind hierbei bis zur Einmündung Schozacher Straße / Auerbachstraße gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Es geht nun durch die kleine Grünanlage zwischen der Straße Am Wolfersberg und der Auerbachstraße in südliche Richtung. Bei der ersten Wegverzweigung nimmt man den rechten Wegast, der hinaufführt und später die Auerbachstraße begleitet. Bald kommt man zum Burgholzhofturm. Der Turm ist nur an bestimmten Wochenenden geöffnet. Die Aussicht über die Weinberge ins Neckartal und bis zur Schwäbischen Alb ist jedoch auch vom Fuß des Turms wunderschön.

Man folgt weiter dem Fußweg bei der Auerbachstraße und kommt an der Gaststätte Aussichtsreich vorbei. Schließlich erreicht man die Kreisverkehrsanlage Auerbachstraße / Roter Stich.

Freitag, 24. November 2017

Stuttgarter Weinwanderweg Bad Cannstatt, Route 3 (Vom Max-Eyth-See zum Burgholzhof), Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stuttgarter Weinwanderweg Bad Cannstatt, Route 3.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Weinwanderweg. Im heutigen und im folgenden Post wandern wir im Verlauf des Wegs.

Bei der Stadtbahnhaltestelle Wagrainäcker überquert man die Mühlhäuser Straße mit Hilfe der Fußgänger-Lichtsignalanlage und wendet sich dann  nach rechts. Man folgt nun auf einem Gehweg der stark befahrenen Mühlhäuser Straße, ein nicht gerade vergnügungssteuerpflichtiger Wegabschnitt. Im Verlauf der Aubrücke überquert man den Neckar.

Unmittelbar hinter der Aubrücke geht man nach links auf einer Treppe zum Neckarniveau hinab und wendet sich dann nach rechts. Man unterquert nun die Straße und die Stadtbahnstrecke. Nun folgt man der verkehrsberuhigten Austraße ein kurzes Stück am linken Neckarufer entlang neckarabwärts.

Dienstag, 21. November 2017

Stuttgarter Weinwanderweg Bad Cannstatt, Route 3 (Vom Max-Eyth-See zum Burgholzhof), Teil 1 von 3

Der Stuttgarter Weinwanderweg Bad Cannstatt, Route 3 (Vom Max-Eyth-See zum Burgholzhof) beschreibt eine Rundtour in den Weinbergen links des Neckars zwischen Neckar und Pragsattel und verläuft hierbei durch die Stadtbezirke Mühlhausen, Münster und Bad Cannstatt.

Der Stuttgarter Weinwanderweg Bad Cannstatt ist einer von zur Zeit vier Weinwanderwegen, die unter dem Titel Stuttgarter Weinwanderweg firmieren. Der Weinwanderweg Bad Cannstatt besteht wiederum aus drei Routen.

Im heutigen Post in diesem Blog gibt es einige allgemeine Informationen zum Stuttgarter Weinwanderweg Bad Cannstatt, Route 3. In den beiden folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf des Wegs.

Steckbrief
Name: Weinwanderweg Bad Cannstatt, Route 3
Wegegruppe: Stuttgarter Weinwanderweg
Wegbetreiber: Stuttgart-Marketing GmbH
Weglänge: ca. 8,3 Kilometer
Start-/Endpunkt: Haltestelle Wagrainäcker der Stadtbahnlinie U14
Stadt/Gemeinde: Stuttgart, Stadtbezirke Mühlhausen, Münster und Bad Cannstatt
Großlandschaften: Neckar- und Tauber-Gäuplatten sowie Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturräume: Neckarbecken und Stuttgarter Bucht

Donnerstag, 16. November 2017

Das Museum im Alten Bau in Geislingen an der Steige - ein Ankerpunkt an der Route der Industriekultur im Filstal

Das Museum im Alten Bau in Geislingen an der Steige ist einer von zur Zeit 19 Ankerpunkten an der Route der Industriekultur im Filstal.

Ankerpunkte der Route der Industriekultur im Filstal sind bedeutende Zeugnisse der Industriekultur im Filstal, bei denen Führungen, Ausstellungen und Werksverkäufe angeboten werden sowie häufig ein gastronomisches Angebot vorhanden ist. Bei jedem Ankerpunkt befinden sich Informationsstelen. Neben den Ankerpunkten umfasst die Route der Industriekultur im Filstal auch vier Info-Stationen sowie 121 Orte der Industriekultur. Die Route ist konkret vor Ort als Radweg ausgeschildert. Man kann jeden einzelnen Ort der Route jedoch auch zu Fuß erreichen.

Die Route der Industriekultur im Filstal soll das industrielle Erbe und die heutige Firmenlandschaft im Filstal einem breiteren Publikum näher bringen. Die Route der Industriekultur im Filstal ist Teil des vom Verband Region Stuttgart geförderten Landschaftsparks Region Stuttgart. Die Route der Industriekultur wurde auch vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Programms Interreg IV B gefördert.

Der Alte Bau in Geislingen an der Steige wird zu den schönsten Fachwerkhäusern Württembergs gezählt. Das Gebäude wurde um das Jahr 1445 als Kornspeicher errichtet. Es wurde auch Bauhof genannt und besitzt als Dachform einen Schopfwalm. 

Samstag, 11. November 2017

Stuttgarter Weinwanderweg Obertürkheim-Uhlbach-Rotenberg-Untertürkheim, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stuttgarter Weinwanderweg Obertürkheim-Uhlbach-Rotenberg-Untertürkheim.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis zur Uhlbacher Kelter gekommen. Heute geht es weiter mit der Weinwanderung.

Vom Weinbaumuseum in Uhlbach geht es in Richtung der gut sichtbaren Andreaskirche. Man folgt der Luise-Benger-Straße und kommt im weiteren Verlauf zum Ortsrand von Uhlbach. Nachdem man auf der rechten Straßenseite das letzte Haus hinter sich gelassen hat, biegt man im Weinberg auf den ersten Weg nach links ein. Es geht nun in aussichtsreicher Halbhöhenlage durch die Weinberge östlich von Uhlbach.

Mittwoch, 8. November 2017

Stuttgarter Weinwanderweg Obertürkheim-Uhlbach-Rotenberg-Untertürkheim, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stuttgarter Weinwanderweg Obertürkheim-Uhlbach-Rotenberg-Untertürkheim.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundweg. Im heutigen und im folgenden Post wandern wir im Verlauf des Wegs.

Der Startpunkt des Wegs ist die Infovitrine auf dem Bahnhofsvorplatz in Stuttgart-Obertürkheim.

Man folgt wenige Meter der vom Bahnhofsgebäude rechtwinklig wegführenden Asangstraße und kommt am Gebäude der ehemaligen Post vorbei. Eine Infotafel des Bürgervereins Obertürkheim Uhlbach e.V. und des Fördervereins Ortsgeschichte Obertürkheim e.V. sagt unter anderem, dass der repräsentativ gestaltete Bau in den Jahren 1919 - 1921 nach Plänen des Architekten Martin Mayer errichtet worden ist.