Sonntag, 18. Februar 2018

Der Sporerplatz und der Dorotheenplatz in Stuttgarts neuem Dorotheenquartier

Beim im Frühjahr 2017 eröffneten neuen Dorotheenquartier in Stuttgart-Mitte gibt es neuen öffentlichen Straßenraum, neue Plätze und neue Straßen. Das wollen wir uns heute hier in diesem Blog näher ansehen.

Das Dorotheenquartier wird von der Münzstraße, der Dorotheenstraße, der Holzstraße, der Rosenstraße und der Sporerstraße umgrenzt (im Uhrzeigersinn).

Die Münzstraße trennt das Dorotheenquartier von der Markthalle. Die Dorotheenstraße trennt das Dorotheenquartier vom Karlsplatz und vom Alten Waisenhaus. Die Holzstraße trennt das Dorotheenquartier von der B 14 und dem gegenüberliegenden Bohnenviertel. Die Rosenstraße und die Sporerstraße trennen das Dorotheenquartier vom Kaufhaus Breuninger.

Das Dorotheenquartier besteht aus drei Baublöcken. Dazu kommt noch als vierter Baublock das ehemalige Hotel Silber, das sich im Eigentum des Landes befindet.

Dienstag, 13. Februar 2018

Der Eugensplatz in Stuttgart-Mitte mit Aussichtsplattform, Galatea-Brunnen und Loriot-Denkmal

Der Eugensplatz am südöstlichen Hang des Stuttgarter Talkessels und am Rand des Stadtbezirks Stuttgart-Mitte ist Platz und Aussichtspunkt zugleich.

Auf dem Eugensplatz findet man (Reihenfolge willkürlich): Eine Haltestelle der Stadtbahn, eine Plattform mit Balustrade, steinerne Sitzbänke, den Galatea-Brunnen, das Loriot-Denkmal, einen sommers geöffneten Eissalon, einige stattliche gründerzeitliche Häuser am Platzrand und eine Straße mit Bushaltestelle.

Die Aussicht vom Eugensplatz erstreckt sich auf Teile des Stuttgarter Talkessels. Die Aussicht wird unter anderem durch Bäume eingeschränkt. Auf die Idee, die Bäume deswegen zu fällen, sollte man allerdings nicht kommen, weil die zum Teil recht stattlichen Bäume jeweils geschützt sind. Festzuhalten bleibt, dass es am Rand des Stuttgarter Talkessels wesentlich bessere Aussichtspunkte gibt.

Donnerstag, 8. Februar 2018

Besuch des Hengstenberg-Areals am Westrand der neuen Esslinger Weststadt

Die neue Weststadt in Esslingen am Neckar gehört zu den größeren Stadtentwicklungsprojekten in der Region Stuttgart. Am westlichen Ende der neuen Weststadt befindet sich das Hengstenberg-Areal.

Während der größere Teil der neuen Weststadt zwischen dem Bahnhof von Esslingen und dem Hengstenberg-Areal noch auf Jahre hinaus eine Baustelle bleiben wird, ist das Hengstenberg-Areal selbst zum größten Teil bereits fertiggestellt und besuchbar.

Die Neue Weststadt ist ca. 12 Hektar groß. Sie umfasst das ehemalige Güterbahnhofgelände und das frühere Firmengelände der Firma Hengstenberg. Das Hengstenberg-Areals ist ca. zwei Hektar groß. Bereits im Juli 2016 war die Neubebauung des Hengstenberg-Areals weitgehend fertiggestellt. 

Dort haben jetzt die Volkshochschule, Büros, Wohnungen, 127 Studentenwohnungen, Gesundheitsangebote und Läden Platz gefunden. Das Hengstenberg-Areal umfasst die Adressen Mettinger Straße 109, 113, 115, 117, 123, 125, 127, 129, 131, 133, 135 und 137. Unter der Bebauung befindet sich eine Tiefgarage. Im neuen Hengstenberg-Areal sind unter anderem bereits die Südwestmetall, der medizinische Dienst der Krankenversicherung Baden-Württemberg, die Hochschule Esslingen, das Studierendenwerk Stuttgart, die Volkshochschule und auch wieder die Firma Hengstenberg eingezogen.

Samstag, 3. Februar 2018

Parkanlagen im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte


Trotz der wegen der Kessellage relativ beengten Platzverhältnisse verfügt der Stadtbezirk Stuttgart-Mitte über einen relativ hohen Flächenanteil bei den Parkanlagen. Insgesamt kann man sieben Parkanlagen im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte unterscheiden.


Im heutigen Post in diesem Blog sind die einzelnen Parkanlagen des Stadtbezirk Stuttgart-Mitte aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Parkanlagen in Stuttgart-Mitte befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt.

Man kann die Parkanlagen im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte in Bezug auf den Eigentümer und in Bezug auf ihre topographische Lage unterscheiden. Es gibt Parkanlagen, die dem Land Baden-Württemberg gehören. Es gibt Parkanlagen im Besitz der Landeshauptstadt Stuttgart. Und es gibt eine Parkanlage, die einem Verein gehört. Die dem Land BW gehörenden Parkanlagen sind ein Relikt der Feudalzeit. Die Mehrzahl der Parkanlagen im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte befindet sich am Grund des Talkessels. Zwei Parkanlagen befinden sich am Kesselrand.

Die Parkanlagen in Stuttgart-Mitte im Einzelnen:

Donnerstag, 1. Februar 2018

Tälesbahnhof in Geislingen-Altenstadt - eine Info-Station an der Route der Industriekultur im Filstal

Beim Tälesbahnhof in Geislingen-Altenstadt befindet sich eine von zur Zeit fünf Info-Stationen an der Route der Industriekultur im Filstal.

Die "Info-Stationen Industriekultur" vermitteln Spannendes und Wissenswertes zur industriellen Vergangenheit und Gegenwart der Städte und Gemeinden im Filstal. Sie liegen in attraktiven Freiräumen und umfassen Info-Stelen mit QR-Codes sowie Sitz- und Rastmöglichkeiten. Neben den Info-Stationen umfasst die Route der Industriekultur im Filstal auch 19 Ankerpunkte sowie 121 Orte der Industriekultur. Die Route ist konkret vor Ort als Radweg ausgeschildert. Man kann jeden einzelnen Ort der Route auch zu Fuß erreichen. 

Die Route der Industriekultur im Filstal soll das industrielle Erbe und die heutige Firmenlandschaft im Filstal einem breiteren Publikum näher bringen. Die Route der Industriekultur im Filstal ist Teil des vom Verband Region Stuttgart geförderten Landschaftsparks Region Stuttgart. Die Route der Industriekultur wurde auch vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Programms Interreg IV B gefördert.

Der Bahnhof Geislingen-Altenstadt war ein Bahnhof an der Tälesbahn, die von Geislingen an der Steige durch das Obere Filstal nach Wiesensteig führte und im Jahr 1980 stillgelegt wurde. Die durch Geislingen an der Steige führende Trasse der Tälesbahn wurde inzwischen im Rahmen des Vorhabens "Landschaftspark Region Stuttgart" als Fuß- und Radweg ausgebaut. Das sehen wir uns zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Blog noch mal genauer an. 

Montag, 29. Januar 2018

Neue Wanderkarte 1:25.000 Kirchheim unter Teck

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung LGL hat im Dezember 2017 die neue Wanderkarte Kirchheim unter Teck im Maßstab 1:25.000 fertiggestellt.

Mit der Herausgabe dieser Karte wird eine neue Epoche der Wanderkarten für Baden-Württemberg eingeläutet. Denn das LGL plant, zukünftig ganz Baden-Württemberg mit über 70 Kartenblättern im Maßstab 1:25.000 abzudecken.

Die neue Wanderkarte 1:25.000 ist so etwas wie der Prototyp der neuen Wanderkartenserie. Herausgeber der Karte Kirchheim unter Teck ist der Schwäbische Albverein. Für Kartographie und Druck ist das LGL verantwortlich. Die neue Wanderkarte Kirchheim unter Teck als Prototyp ist noch nicht in das geplante Kartenschema der zukünftigen 1:25.000er-Karten eingebunden, sondern wird unter dem Titel "Sonderkarte Kirchheim" geführt.

Samstag, 27. Januar 2018

Der Stadtgeschichtliche Weg in Sindelfingen-Maichingen, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stadtgeschichtlichen Weg in Sindelfingen-Maichingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundweg. Wir haben mit dem Spaziergang durch Maichingen auch bereits begonnen und sind bis zur Station Station 6 des Wegs gekommen. Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Im Verlauf der Sindelfinger Straße geht es weiter in Richtung Norden. Bei der Kreuzung Sindelfinger Straße / Pfaffengasse befindet sich die Station 7, das Alte Rathaus. Man folgt der Sindelfinger Straße weiter bis zur Kreuzung mit der Friedenstraße. Dort befindet sich die Station 8, das Kriegerdenkmal.

Mittwoch, 24. Januar 2018

Der Stadtgeschichtliche Weg in Sindelfingen-Maichingen, Teil 1 von 2

Der Stadtgeschichtliche Weg in Sindelfingen-Maichingen führt mit einer Länge von 1,1 Kilometern an zwölf interessanten Gebäuden vorbei.

Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wollen wir einen Rundgang durch Maichingen machen und hierbei alle zwölf Stationen des Stadtgeschichtlichen Wegs besuchen.

Maichingen ist ein Stadtteil von Sindelfingen. Im Jahr 1971 wurde der ehemals selbständige Ort nach Sindelfingen eingemeindet. Maichingen befindet sich nordwestlich von Sindelfingen und ist heute noch als eigenständige Ortschaft erkennbar. 

Der Stadtgeschichtliche Weg Maichingen ist ein Teil des Stadtgeschichtlichen Wegs Sindelfingen, der aus den drei eigenständigen Teilen Sindelfingen-Kernstadt, Maichingen und Darmsheim besteht. Der Weg wurde Anfang der Achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts vom Schwarzwaldverein Sindelfingen e.V. geschaffen.

An der Mehrzahl der Stationen des Stadtgeschichtlichen Wegs Maichingen befinden sich Informationstafeln. Eine Wegweisung von Station zu Station ist nicht vorhanden. Nachfolgend wird der Weg von Station zu Station möglichst genau beschrieben.

Freitag, 19. Januar 2018

Spaziergang auf dem Johannes-Kepler-Planetenweg in Weil der Stadt

Wir spazieren im heutigen Post in diesem Blog entlang des ersten Stücks des Johannes-Kepler-Planetenwegs in Weil der Stadt und kommen hierbei an den Info-Tafeln zu den inneren Planeten unseres Sonnensystems vorbei.

Es gibt in der Region Stuttgart mehrere Planetenwege. Der Johannes-Kepler-Planetenweg in Weil der Stadt ist vielleicht der Beste unter allen Planetenwegen.

Das hängt zunächst mal damit zusammen, dass Weil der Stadt der Geburtsort von Johannes Kepler (27.12.1571 - 15.11.1630) ist, des Entdeckers der Planetengesetze. Dann ist die Maßstäblichkeit des Johannes-Kepler-Planetenwegs vorbildlich.

Für jeden Planeten ist im Wegverlauf eine Info-Tafel aufgestellt. Die Sonne wird im Modell des Planetenwegs durch das Ziffenrblatt der nördlichen Turmuhr der Stadtkirche St. Peter und Paul repräsentiert. Dieses Ziffernblatt ist von allen Info-Tafeln aus sichtbar. Der Durchmesser des Zifferblatts mit 2,50 Metern entspricht dem Sonnendurchmesser im Modell. Die Luftlinienentfernung von den einzelnen Info-Tafeln zum Zifferblatt der Kirchturmuhr entspricht der Entfernung der einzelnen Planeten zur Sonne im Modell. Die sichtbare Größe des Ziffenblatts der Kirchturmuhr entspricht von jeder Info-Tafel aus genau der Größe, in der man die Sonne sehen würde, stünde man auf dem jeweiligen Planeten.

Dienstag, 16. Januar 2018

Weil der Stadt - einer der Top-Orte in der Region Stuttgart

Die Stadt Weil der Stadt im Landkreis Böblingen und in der Naturlandschaft des Gäu ist einer der Top-Orte in der Region Stuttgart.

Im heutigen Post in diesem Blog soll Weil der Stadt kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Weil der Stadt befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt. 

Weil der Stadt besitzt eine schöne Altstadt mit einem zum Teil erhaltenen Mauerring. Weil der Stadt ist als Geburtsort des Astronomen Johannes Kepler und des Reformators Johannes Brenz bekannt.

Weil der Stadt liegt im Gäu, einer herben Landschaft mit Magerwiesen und Hecken, die sich zwischen den Keuperlandschaften bei Stuttgart und dem Schwarzwald befindet. Die Umgebung von Weil der Stadt lädt zum Spazierengehen und Wandern ein.  

Steckbrief
Name: Weil der Stadt
Einwohner: ca. 19.000
Fläche: 43,14 km²