Samstag, 29. September 2018

Altstadtrundgang in Leonberg, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Altstadtrundgang in Leonberg.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Stadtspaziergang. Wir haben mit dem Spaziergang auch bereits begonnen und sind bis zur Station 5 gekommen. Heute setzen wir den Altstadtrundgang fort.

Es geht nun zum Südende (unteren Ende) des Marktplatzes. Dort wo die Graf-Eberhard-Straße in den Marktplatz mündet, befindet sich das Haus Bruckmann, die Station 6 des Altstadtrundgangs in Leonberg.

Gegenüber, an der Stelle, wo die Schloßstraße und die Oberamteistraße in den Marktplatz münden, sieht man das Bürgerhaus Armer Konrad, die Station 7 des Altstadtrundgangs.

Donnerstag, 27. September 2018

Altstadtrundgang in Leonberg, Teil 1 von 3

Leonberg besitzt eine kompakte Altstadt, die leicht erhöht über dem Glemstal liegt.

Auf der Website der Stadt Leonberg wird ein Altstadtrundgang beschrieben, der an 23 Sehenswürdigkeiten vorbeikommt. Vor Ort sind an fast allen dieser Sehenswürdigkeiten Infotafeln angebracht.

Eine Wegweisung zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten ist nur zum Teil vorhanden. Etwas verwirrend ist zudem der Umstand, dass vor Ort an einigen weiteren Gebäuden Infotafeln vorhanden sind, die sich auf ein anderes (älteres?) Nummerierungsschema beziehen.

Wir halten uns hier in diesem Blog an den im August 2018 auf der Website der Stadt Leonberg dargestellten Rundgang. Wir beginnen mit dem Rundgang somit auf dem Marktplatz von Leonberg, der zentral in der Altstadt liegt. Vom S-Bahnhof Leonberg ist man ca. 1,1 Kilometer bis zum Marktplatz unterwegs.

Der Leonberger Marktplatz als Ganzes ist bereits die Station 1 des Altstadtrundgangs in Leonberg. Der Platz ist von schönen Fachwerkhäusern aus dem Spätmittelalter und der Renaissance umgeben.

Montag, 24. September 2018

Leonberg - einer der Top-Orte in der Region Stuttgart

Die Stadt Leonberg im Landkreis Böblingen am Übergang vom Glemswald zur Gäulandschaft ist einer der Top-Orte in der Region Stuttgart.

Im heutigen Post in diesem Blog soll Leonberg kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Leonberg befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt. 

Leonberg besitzt eine historische Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern. Dazu gehören auch die Evangelische Stadtkirche und der Pomeranzengarten aus der Hochrenaissance. Dem gegenüber steht das neue Leonberg mit einem großen Einkaufszentrum, modernen Bauten und neuen Parkanlagen.

Die Gemarkung von Leonberg erstreckt sich auch über einen kleinen Teil des Glemswalds östlich der Autobahn A8 sowie zwischen der A8 und dem Stadtteil Warmbronn. Die Glems fließt durch das Stadtgebiet von Leonberg, wobei ihre Himmelsrichtung öfter wechselt. Nördlich von Leonberg tieft sich die Glems in die Muschelkalkschichten der Gäulandschaft ein und bildet ein romantisches Tal. Die Stadtteile Gebersheim und Höfingen liegen innerhalb der Gäulandschaft. 

Steckbrief
Name: Leonberg
Einwohner: ca.47.800
Fläche: 48,74 km²

Mittwoch, 19. September 2018

Der Metzgerhaustollen beim Pfaffensee im Stuttgarter Glemswald

Im Metzgerhaustollen wurde Wasser aus dem Pfaffensee, einem der drei Parkseen im Stuttgarter Glemswald, zum Wasserwerk Gallenklinge am Rand von Stuttgart-Botnang geleitet.

Der Metzgerhaustollen verläuft mit einer Länge von ca. 2,0 Kilometern vom Pfaffensee bis zum Wasserwerk südlich des Metzgerbachs bei Stuttgart-Botnang. Der Metzgerhau ist ein Gewannname nördlich des Wildpark-Dreiecks (Treffpunkt der Wildparkstraße und der Rotenwaldstraße). Der Metzgerhaustollen führt unter dem Wildpark-Dreieck und unter dem Gewann Metzgerhau hindurch.

Der Metzgerhaustollen wurde im Jahr 1930 erbaut. Ab dem Jahr 1933 wurde das Wasser aus dem Pfaffensee durch den Metzgerhaustollen geleitet und im Wasserwerk Gallenklinge zu Trinkwasser aufbereitet. Im Jahr 1998 wurde die Wasseraufbereitung aus dem Pfaffensee eingestellt. Die Parkseen dienen seither der Notwasserversorgung.

Der Metzgerhaustollen ist heute noch vorhanden. Das Ende des Metzgerhaustollens befindet sich beim Wasserwerk Gallenklinge und ist dort nicht sichtbar. Im Wald beim Wasserwerk Gallenklinge befindet sich jedoch eine Thementafel der Stuttgarter Forstverwaltung zum Metzgerhaustollen. (Siehe den Post vom 19.07.2018 in diesem Blog).

Freitag, 14. September 2018

Die Wulfila-Anlage - ein kleiner Park in Stuttgart-Bad Cannstatt

Es gibt in Stuttgart-Bad Cannstatt wahrlich bekanntere und größere Parkanlagen als die Wulfila-Anlage.

Dieser kleine Park wird in erster Linie von Anwohnern oder von Beschäftigen, die in der Umgebung arbeiten, genutzt. Immerhin grenzt die Wulfila-Anlage unmittelbar östlich an den bekannten Kurpark an, von dem sie durch die Güterzugumfahrungsstrecke getrennt wird. Die Wulfila-Anlage befindet sich somit zwischen der Genesener Straße und der Güterzugumfahrungsstrecke.

Wulfila war ein Bischof, der im 4. Jahrhundert gelebt hat. Gleich neben der Parkanlage befindet sich die Wulfilastraße.

Die Wulfila-Anlage wurde in ihrer heutigen Form im Jahr 1960 geschaffen. Ihren städtebaulichen Wert erhält die kleine Parkanlage durch die ausgedehnten Zuwege. Sowohl aus Richtung Schmidener Straße im Verlauf des Grünzugs Banatstraße als auch von der Dilleniusstraße bei der Bahnstrecke nach Waiblingen ist die Wulfila-Anlage in die Grünen Achsen von Stuttgart-Bad Cannstatt eingebunden. Die Verbindung zum Kurpark von Bad Cannstatt wird über einen Fußgängersteg hergestellt. Eine große städtebauliche Lücke ist der fehlende Fußgängerübergang über die Gnesener Straße direkt bei der Wulfila-Anlage. Dadurch müssen Fußgänger, die aus Richtung Osten kommen, einen größeren Umweg machen, um die Wulfila-Anlage zu erreichen.

Sonntag, 9. September 2018

Thementafel "Der Spitalwald, die grüne Exklave der Stadt Esslingen a. N." im Wald bei Stuttgart-Vaihingen

Im Waldgebiet beim bekannten Katzenbacher Hof westlich des Stuttgarter Stadtteils Büsnau hat die Stuttgarter Forstverwaltung die Thementafel "Der Spitalwald, die grüne Exklave der Stadt Esslingen a. N." aufgestellt. 

Das Waldgebiet gehört zum Stadtbezirk Stuttgart-Vaihingen.

Gemäß dem Text auf der Thementafel wurde das auf der Gemarkung der Landeshauptstadt Stuttgart gelegene Waldstück bereits im Jahr 1297 vom Esslinger St. Katharinen-Hospital erworben. Das Waldgebiet ist noch heute im Eigentum der Stadt Esslingen am Neckar, somit also eine Exklave der Stadt Esslingen auf der Gemarkung Stuttgart. Das Waldgebiet ist 258 Hektar groß. Der Esslinger Stadtwald hat eine Gesamtgröße von 1.689 Hektar. 

Unmittelbar an die Außengrenze des Spitalwalds grenzen die beiden Seen (Teiche wäre der passendere Begriff) Katzenbachsee und Steinbachsee. Diese beiden Seen befanden sich zum Zeitpunkt ihrer Errichtung auf Württemberger Waldgebiet. 

Der weitbekannte Katzenbacher Hof - heute ein äußerst beliebter Biergarten - wurde dereinst mitten im Spitalwald angelegt. Er diente zur Bewachung und Pflege des Spitalwalds.

Diese und weitere Themen werden auf der Thementafel erläutert.

Dienstag, 4. September 2018

Rundwanderweg SchönbuchTrauf bei Herrenberg, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Rundwanderweg SchönbuchTrauf bei Herrenberg aus der Wegegruppe der LandTouren im Landkreis Böblingen.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Wanderweg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung begonnen und sind hierbei bis zum Sportplatz Kayh am Schönbuch-Westrand gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Nun geht es, wenn man so sagen will, an den Rückweg. Der Rückweg verläuft nicht oben an der Traufkante des Schönbuch-Westrands, sondern etwas tiefer. Hier unten bietet sich eine vollkommen andere Landschaft. Der Wald macht hier Wiesen und Obstbäumen Platz. Teile des Wegs führen durch das Naturschutzgebiet Grafenberg.

Ständig hat man einen schönen Blick auf die Gäulandschaften mit der Schwäbischen Alb und dem Schwarzwald am Horizont. An einer Stelle kommt man an einer Panoramatafel vorbei, auf der die Fernsicht in Richtung Schwäbische Alb erklärt wird.

Sonntag, 2. September 2018

Rundwanderweg SchönbuchTrauf bei Herrenberg, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in  diesem Blog zum Rundwanderweg SchönbuchTrauf bei Herrenberg aus der Wegegruppe der LandTouren im Landkreis Böblingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Wegverlauf.

Vom Parkplatz beim Waldfriedhof Herrenberg führt der Weg durch Wald in der Nähe des Schönbuchtraufs entlang. Die Strecke entlang des Schönbuchtraufs geht es zusammen mit dem Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg, einem Weitwanderweg des Schwäbischen Albvereins. Nach ca. einem Kilometer kommt man zum ersten Aussichtspunkt, der Aussicht Kapf. Der Blick geht in Richtung Westen auf die Gäulandschaften. Am Horizont erheben sich Schwarzwald und Schwäbische Alb.

Gleich darauf erreicht man Stirners Jagdhütte, eine hölzerne Unterstandshütte. Hier treffen sich die beiden Kreise der "Acht", die der Rundwanderweg beschreibt. Von hier aus geht man zunächst weiter am Schönbuchtrauf entlang.