Mittwoch, 8. April 2020

Der Anna-Haag-Platz mit den Gedenkplatten in Stuttgart-Sillenbuch

Mit dem Anna-Haag-Platz in Stuttgart-Sillenbuch ehrt die Landeshauptstadt Stuttgart die Schriftstellerin, Journalistin, Politikerin und Frauenrechtlerin Anna Haag.

Gemäß einer Infostele vor Ort führte Anna Haag während des Zweiten Weltkriegs Tagebuch, in dem sie sich offen und kritisch gegen das diktatorische Naziregime und den Krieg äußerte. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Anna Haag eine bedeutende Politikerin. 1951 wurde das Anna-Haag-Haus in Stuttgart-Bad Cannstatt eingeweiht, das älteste Mehrgenerationenhaus Deutschlands. Anna Haag lebte auch in Sillenbuch.

Der Anna-Haag-Platz entstand im Jahr 2006. Auf dem kleinen Platz befinden sich elf Metallplatten, auf denen Auszüge aus dem Kriegstagebuch von Anna Haag in schwarzer Farbe eingraviert sind, sowie eine Infostele zu Anna Haag.

In Stuttgart-Birkach gibt es auch noch einen Anna-Haag-Weg.

Sonntag, 5. April 2020

Aussicht von der Hiltenburg im Oberen Filstal

Vom östlichen Bergfried der Burgruine Hiltenburg auf dem Schlossberg bei Bad Ditzenbach hat man eine großartige Aussicht auf einen Abschnitt des Oberen Filstals zwischen Mühlhausen im Täle und Deggingen.

Das Obere Filstal ist nach dem Oberen Donautal der zweite große Canyon der Schwäbischen Alb. Und diese Landschaft liegt innerhalb der Region Stuttgart! Fast ungezählt sind die Wander- und Spaziermöglichkeiten sowie Aussichtspunkte zwischen Wiesensteig und Geislingen an der Steige. 

In den folgenden fünf Bildern wird die Aussicht von der Burgruine Hiltenburg von links nach rechts, somit flussabwärts, nachvollzogen. Die Aussicht reicht von West über Nord bis nach Nordost. Die Sicht in die übrigen Himmelsrichtungen ist durch Wald beeinträchtigt.

Samstag, 4. April 2020

Der östliche Bergfried der Burgruine Hiltenburg - ein Aussichtsturm im Landkreis Göppingen

Der östliche Bergfried der Burgruine Hiltenburg bei Bad Ditzenbach im Landkreis Göppingen ist heute ein Aussichtsturm.

Die Hiltenburg befindet sich auf dem Schlossberg im Oberen Filstal bei Bad Ditzenbach. Sie war die bedeutendste Burg im Oberen Filstal zwischen Wiesensteig und Geislingen an der Steige. Der Schlossberg ist ein 716 m ü NN hoher Bergkegel innerhalb der Talfurche des Oberen Filstals.

Die Hiltenburg wurde ca. 1200 bis 1250 erbaut. Im Jahr 1516 wurde die Burg durch Herzog Ulrich von Württemberg zerstört. 1976 bis 1979 wurde die Burgruine restauriert. Die Hiltenburg besteht aus einem Westteil und einem Ostteil. Der Ostteil ist der jüngere Teil. Dort befindet sich ein gotischer, nachstaufischer Bergfried mit einer noch erhaltenen Höhe von 5,20 Metern.    

Beim östlichen Bergfried der Burg hat man eine Aussichtsplattform erbaut, die auf Treppen zugänglich ist. Zuvor diente der Bergfried selbst als Aussichtsturm. 

Donnerstag, 2. April 2020

Aussichtstürme im Landkreis Göppingen

Im Landkreis Göppingen gibt es sechs Aussichtstürme.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Aussichtstürme im Landkreis Göppingen aufgelistet. Artikel dieses Blogs, die sich mit einzelnen Aussichtstürmen befassen, sind vom heutigen Post verlinkt.

Die Mehrzahl der Aussichtstürme im Landkreis Göppingen wurde nicht zu diesem Zweck erbaut, sondern war ehemals der Bergfried einer Burg oder ein Wasserturm. Der Aussichtsturm Luftikus bei Rechberghausen ist der einzige jüngere Aussichtsturm im Landkreis Göppingen, der auch für diesen Zweck erbaut worden ist. 

Die Aussichtstürme im Einzelnen:

Ödenturm
Stadt/Gemeinde: Geislingen an der Steige

Montag, 30. März 2020

Spuren des Baumeisters Giovanni Salucci in der Region Stuttgart


Vom 05.04.2020 bis 03.10.2020 gibt es im Ortsmuseum in Rotenberg (Stadtbezirk Stuttgart-Untertürkheim) eine Ausstellung über den Baumeister Giovanni Salucci. Vom 20.10.2020 bis 14.11.2020 wird diese Ausstellung in der Stadtbibliothek Untertürkheim zu sehen sein*.

Aktualisierung:
*Wegen der aktuellen gesundheitlichen Situation finden diese Ausstellungen bis auf Weiteres nicht statt.

Das nehmen wir hier in diesem Blog zum Anlass, die Bauten Giovanni Salucci`s in der Region Stuttgart aufzulisten. Giovanni Salucci (1769 - 1845) stammte aus Florzenz. Im Jahr 1817 wurde er durch König Wilhelm I. zum Hofbaumeister berufen. Bis zum Jahr 1839 wirkte er in Stuttgart.

Giovanni Salucci hat einige beachtliche Bauten im Gebiet der heutigen Landeshauptstadt Stuttgart sowie des heutigen Esslingen am Neckar geschaffen. Der Baustil ist Klassizismus. Zum größeren Teil sind diese Bauten heute noch vorhanden, allerdings oft mehrfach saniert und umgebaut.

Der Weg von den Wachthäuschen am Rand des Rosensteinparks zum Schloss Rosenstein ist heute als Salucci-Allee benannt.

Die Bauten im Einzelnen:

Freitag, 27. März 2020

Die Wegetafel "Wandern auf der Schönbuchlichtung" beim Haltepunkt Böblingen Zimmerschlag

Beim Zugang zum Richtungsbahnsteig Dettenhausen des Haltepunkts Böblingen Zimmerschlag der Schönbuchbahn steht eine Wegetafel.

Die Wegetafel ist im einheitlichen Layout gehalten, das der Landkreis Böblingen für die Wegetafeln vorgesehen hat. Im Landkreis Böblingen gibt es zahlreiche dieser Wegetafeln. Sie stehen an Bahnhöfen und Haltepunkten, an Wanderparkplätzen und an zentralen Punkten. 

Die Wegetafel beim Haltepunkt Zimmerschlag befindet sich im Arbeitsgebiet des Schwäbischen Albvereins. Der Titel der Wegetafel lautet: "Wandern auf der Schönbuchlichtung". Unter dem Titel wird der Name des Standorts angegeben.

Die Wegetafel beinhaltet eine Karte der Umgebung, in die der Verlauf der auf der Tafel gemachten Wandervorschläge eingetragen ist. 

Dienstag, 24. März 2020

Die Grünanlage "Urbanstraße" im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte

Die Grünanlage "Urbanstraße" im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte befindet sich in Hanglage zwischen der Urbanstraße und der Schützenstraße.

Im Jahr 2019 hat das Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Stuttgart zahlreiche Grünanlagen im ganzen Stadtgebiet beschildert. Damit ist jetzt der offizielle Name vieler kleinerer Grünanlagen, die bisher de facto namenlos waren, bekannt geworden. Zu diesen Anlagen gehört auch die Grünanlage Urbanstraße.

Die kleine Grünanlage Urbanstraße wird zum größeren Teil vom "Spielpunkt Tischtennis Urbansplatz" sowie vom "Spielplatz Urbansplatz" eingenommen. Auch die Spielplätze wurden beschildert.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Urbanstraße befindet sich der Gebäudekomplex der Staatsgalerie. Auf der gegenüberliegenden Seite der Schützenstraße befindet sich der neue Gebäudekomplex der Cranko-Schule des Stuttgarter Ballets.

Samstag, 21. März 2020

Das Schloss Kirchheim

Das Schloss Kirchheim in Kirchheim unter Teck im Landkreis Esslingen wurde ab 1538 bis 1556 im Renaissancestil als eine von sieben Landesfestungen des Herzogtums Württemberg erbaut.

Es handelt sich um das wohl besterhaltene Beispiel der Landesfestung des Herzogtums Württemberg. Später wurde der Bau als Wohnschloss ausgebaut. Ab dem Jahr 1628 war das Schloss Kirchheim Wohnsitz der herzoglichen Witwen. Die prominenteste Bewohnerin war Franziska von Hohenheim. Die letzte Bewohnerin war Herzogin Henriette, die 40 Jahre bis zu ihrem Tod im Jahr 1857 im Schloss lebte. 

Schloss Kirchheim war ein Teil der Stadtbefestigung von Kirchheim unter Teck. Es folgte ihr mit einem stumpfen Winkel, der im Nordosten Platz für einen Binnenhof ließ. Die Anlage war früher ein Wasserschloss. Davon zeugen die heute noch vorhanden Gräben. Das Schloss ist als Vierflügelanlage in Rautenform errichtet worden. Über einem massiven Sockel befinden sich zwei Fachwerkstockwerke.

Mittwoch, 18. März 2020

Die Grünanlage "Am Kriegsbergturm / Wilhelm-Hertz-Straße (Himmelsbergstaffel)" in Stuttgart-Nord

Die Grünanlage "Am Kriegsbergturm / Wilhelm-Hertz-Straße (Himmelsbergstaffel)" im Stadtbezirk Stuttgart-Nord befindet sich in einer kleinen Klinge am Hang des Kriegsbergs zwischen der Wilhelm-Hertz-Straße und der Straße Am Kriegsbergturm.

Im Jahr 2019 hat das Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Stuttgart zahlreiche Grünanlagen im ganzen Stadtgebiet beschildert. Damit ist jetzt der offizielle Name vieler kleinerer Grünanlagen, die bisher de facto namenlos waren, bekannt geworden. Zu diesen Grünanlagen gehört auch "Am Kriegsbergturm / Wilhelm-Hertz-Straße (Himmelsbergstaffel)". 

Ein öffentlicher Weg mit Treppe (die Himmelsbergstaffel) durchzieht die nur ca. 100 Meter lange Grünanlage. Die Anlage macht einen wilden Eindruck. Man hält es kaum für möglich, dass diese Grünanlage nur ca. 600 Meter Luftlinie vom Stuttgarter Hauptbahnhof entfernt ist.

Dienstag, 17. März 2020

Blick von der Eduard-Pfeiffer-Straße auf Stuttgart-Mitte und Stuttgart-West

Am Rand des Kriegsbergs im Stadtbezirk Stuttgart-Nord befindet sich talseitig der Eduard-Pfeiffer-Straße dort, wo diese Straße ihren südlichsten Punkt hat, ein Aussichtspunkt.

Der Aussichtspunkt ist nicht beschildert. Die unverbaute Sicht ist einem Weinberg geschuldet, der sich unterhalb dieser Stelle der Eduard-Pfeiffer-Straße erstreckt.

Interessant und vielleicht etwas verwirrend ist, dass es wenige Meter nordöstlich einen weiteren Aussichtspunkt an einer kleinen Grünanlage an der Eduard-Pfeiffer-Straße gibt, der sogar beschildert ist mit "Aussichtsplatz Eduard-Pfeiffer-Straße (Kriegsbergturm)". Die Aussicht von diesem beschilderten und mit einer kleinen Plattform versehenen Aussichtspunkt ist aber nicht so gut wie vom Aussichtspunkt, der heute das Thema ist.

Montag, 16. März 2020

Die Grünanlage "Aussichtsplatz Eduard-Pfeiffer-Straße (Kriegsbergturm)" in Stuttgart-Nord

Die Grünanlage "Aussichtsplatz Eduard-Pfeiffer-Straße (Kriegsbergturm)" im Stadtbezirk Stuttgart-Nord befindet sich am talseitigen Rand der Eduard-Pfeiffer-Straße unweit vom Kriegsbergturm.

Im Jahr 2019 hat das Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Stuttgart zahlreiche Grünanlagen im ganzen Stadtgebiet beschildert. Damit ist jetzt der offizielle Name vieler kleinerer Grünanlagen, die bisher de facto namenlos waren, bekannt geworden. Zu diesen Grünanlagen gehört auch "Aussichtsplatz Eduard-Pfeiffer-Straße (Kriegsbergturm)".

Die Grünanlage Aussichtsplatz Eduard-Pfeiffer-Straße (Kriegsbergturm) umfasst eine kleine Grünfläche südöstlich der Eduard-Pfeiffer-Straße und einen Aussichtsplatz. Die Sicht auf die Stuttgarter Innenstadt ist durch Bewuchs etwas eingeschränkt.

Sonntag, 15. März 2020

Die Grünanlage "Am Kriegsbergturm" in Stuttgart-Nord

Die Grünanlage "Am Kriegsbergturm" im Stadtbezirk Stuttgart-Nord befindet sich am Rand des Kriegsbergplateaus zwischen der Eduard-Pfeiffer-Straße und der Straße Am Kriegsbergturm.

Im Jahr 2019 hat das Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Stuttgart zahlreiche Grünanlagen im ganzen Stadtgebiet beschildert. Damit ist jetzt der offizielle Name vieler kleinerer Grünanlagen, die bisher de facto namenlos waren, bekannt geworden. Zu diesen Grünanlagen gehört auch "Am Kriegsbergturm".

An der höchsten Stelle der Grünanlage steht der namengebende Turm. Der Kriegsbergturm, ein Aussichtsturm, ist nach langer Schließzeit inzwischen wieder an mehreren Tagen im Jahr für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Grünanlage liegt ansonsten am Berghang. Wege, Treppen, Sitzbänke und eine Pergola befinden sich in der Grünanlage.

Donnerstag, 12. März 2020

Zuweg von Dettenhausen zum Premium-Wanderweg Herzog-Jäger-Pfad

Von Dettenhausen gibt es eine Zuwegung zum Premium-Wanderweg Herzog-Jäger-Pfad.

Der Premium-Wanderweg Herzog-Jäger-Pfad ist der erste Premium-Wanderweg in der Region Stuttgart (Gemarkung Waldenbuch). Der 13,7 lange Weg wurde im Mai 2018 von Deutschen Wanderinstitut e.V. zertifiziert.

Rechnet man die Weglänge des Premium-Wanderwegs Herzog-Jäger-Pfad und der Zuwegung ab/bis Dettenhausen zusammen, ergibt sich eine beachtliche Weglänge von 18,5 Kilometern. Das ist möglicherweise eine etwas zu lange Strecke. Die Zuwegung ab Dettenhausen bis zum Anknüpfungspunkt an den Herzog-Jäger-Pfad und wieder zurück ist jedoch auch bereits eine lohnende kleine Wanderung mit einer Gesamtlänge von 4,8 Kilometern. 

Montag, 9. März 2020

Die Grünanlage "Johann-Heinrich-Strauß-Platz" in Stuttgart-Sillenbuch

Die Grünanlage "Johann-Heinrich-Strauß-Platz" im Stadtbezirk Stuttgart-Sillenburg befindet sich nordwestlich der Kirchheimer Straße am oberen Hang des Bußbachtals.

Im Jahr 2019 hat das Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Stuttgart zahlreiche Grünanlagen im ganzen Stadtgebiet beschildert. Damit ist jetzt der offizielle Name vieler kleinerer Grünanlagen, die bisher de facto namenlos waren, bekannt geworden. Zu diesen Grünanlagen gehört auch "Johann-Heinrich-Strauß-Platz".

Dies ist eine nur sehr kleine Grünanlage am Zusammentreffen der Eduard-Steinle-Straße (bergwärts der Anlage) und Oberwiesenstraße (talwärts der Anlage). Der Platz wurde im Jahr 2017 in einem ersten Bauabschnitt umgestaltet.  Die Zuwege wurden saniert. Es wurden Sitzplätze errichtet und ein kleiner Weinberg gepflanzt

Ein Fernrohr, das in einem zweiten Bauabschnitt im Jahr 2018 montiert worden ist, musste nach Beschwerden aus der Nachbarschaft wieder abgebaut werden.

Beim Straßennamensschild zum Johann-Heinrich-Strauß-Platz ist ein Zusatzschild befestigt mit dem folgenden Inhalt: "Johann Heinrich Strauß geb. 1845 gest. 1914 Schultheiß in Sillenbuch". 

Eine Thementafel auf dem Johann-Heinrich-Strauß-Platz beschäftigt sich mit Johann Heinrich Strauß, der nicht nur Bürgermeister von Sillenbuch, sondern auch ein bedeutender Weingärtner war. Das ist wohl auch der Grund, weshalb am unteren Hang der Grünanlage Weinreben gepflanzt worden sind.     

Freitag, 6. März 2020

Bronzenes Stadtrelief von Herrenberg auf dem Herrenberger Marktplatz

Auf dem Marktplatz von Herrenberg wurde am 10. Mai 2019 ein bronzenes Stadtrelief aufgestellt.

Gestiftet wurde das Stadtrelief von der Bürgerstiftung Herrenberg aus Anlass ihres 10jährigen Jubiläums (2009 - 2019). Die Bürgerstiftung Herrenberg wurde am 27.04.2009 gegründet. Die Bürgerstiftung Herrenberg ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen. Zweck der Stiftung ist es, kulturelle Zwecke einschließlich des Denkmalschutzes, Heimatpflege, Naturschutz, Umweltschutz, Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und der Naturschutzgesetze der Länder, öffentliches Gesundheitswesen, Bildung und Erziehung, Jugendhilfe, Altenhilfe, Hilfe für Behinderte, mildtätige Zwecke i. S. v. § 53 Nr. 1 und 2 AO, Völkerverständigung, Sport sowie Wissenschaft und Forschung in Herrenberg zu fördern.

Das Stadtrelief zeigt die Altstadt von Herrenberg im Maßstab 1:250 auf einer Fläche von 1,6 x 2,0 Metern. Das Stadtrelief ist ca. 200 kg schwer. Der Unterbau wiegt 100 kg. 

Dienstag, 3. März 2020

Die Grünanlage "Werfmershalde / Haußmannstraße" am Rand des Stadtbezirks Stuttgart-Mitte

Die Grünanlage "Werfmershalde / Haußmannstraße" am Rand des Stadtbezirks Stuttgart-Mitte befindet sich auf einem Bergrücken zwischen dem Stuttgarter Talkessel im Südwesten und dem Neckartal im Osten.

Im Jahr 2019 hat das Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Stuttgart zahlreiche Grünanlagen im ganzen Stadtgebiet beschildert. Damit ist jetzt der offizielle Name vieler kleinerer Grünanlagen, die bisher de facto namenlos waren, bekannt geworden. Zu diesen Grünanlagen gehört auch "Werfmershalde / Haußmannstraße".

Dies ist eine nur sehr kleine Grünanlage. In der unmittelbaren Umgebung der Grünanlage Werfmershalde / Haußmannstraße gibt es jedoch einige Besonderheiten.

Die Straße Werfmershalde, die die Grünanlage talseitig begrenzt, wurde bis zum Jahr 1972 von der Straßenbahn befahren. Dies war der steilste Adhäsions-Streckenabschnitt der Straßenbahn in Stuttgart.

Samstag, 29. Februar 2020

Parks und Grünanlagen im Stadtbezirk Stuttgart-Nord


Im Stadtbezirk Stuttgart-Nord befinden sich große Parks und weitere kleinere Grünanlagen. Darunter ist auch der Höhenpark Killesberg, der wohl bekannteste Park Stuttgarts.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die Parks und Grünanlagen des Stadtbezirks Stuttgart-Nord aufgelistet. Artikel dieses Blogs, die sich mit einzelnen Parks und Grünanlagen in Stuttgart-Nord befassen, sind vom heutigen Post verlinkt.

Im Jahr 2019 hat das Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Stuttgart viele Grünanlagen beschildert. Damit ist jetzt auch der offizielle Name vieler Grünanlagen bekannt geworden. Diese Grünanlagen werden nach und nach hier im Post ergänzt.

Die Parks und Grünanlagen im Stadtbezirk Stuttgart-Nord im Einzelnen: 

Grünanlage Am Kriegsbergturm
An und um den Kriegsbergturm in Stuttgart-Nord im Post vom 14.01.2010

Die Grünanlage "Am Kriegsbergturm" in Stuttgart-Nord im Post vom 15.03.2020

Grünanlage Am Kriegsbergturm/Wilhelm-Hertz-Straße (Himmelsbergstaffel)
Die Grünanlage "Am Kriegsbergturm / Wilhelm-Hertz-Straße (Himmelsbergstaffel)" in Stuttgart-Nord im Post vom 18.03.2020

Mittwoch, 26. Februar 2020

Die Vinzenz Therme in Bad Ditzenbach - ein Ankerpunkt an der Route der Industriekultur im Filstal

Die Vinzenz Therme in Bad Ditzenbach ist einer von zur Zeit 20 Ankerpunkten an der Route der Industriekultur im Filstal.

Ankerpunkte der Route der Industriekultur im Filstal sind bedeutende Zeugnisse der Industriekultur im Filstal, bei denen Führungen, Ausstellungen und Werksverkäufe angeboten werden sowie häufig ein gastronomisches Angebot vorhanden ist. Bei jedem Ankerpunkt befinden sich Informationsstelen. Neben den Ankerpunkten umfasst die Route der Industriekultur im Filstal auch vier Info-Stationen sowie 121 Orte der Industriekultur. Die Route ist konkret vor Ort als Radweg ausgeschildert. Man kann jeden einzelnen Ort der Route jedoch auch zu Fuß erreichen.

Die Route der Industriekultur im Filstal soll das industrielle Erbe und die heutige Firmenlandschaft im Filstal einem breiteren Publikum näher bringen. Die Route der Industriekultur im Filstal ist Teil des vom Verband Region Stuttgart geförderten Landschaftsparks Region Stuttgart. Die Route der Industriekultur wurde auch vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Programms Interreg IV B gefördert.


Eine beidseitige bedruckte Infostele vor Ort erklärt die Geschichte der Vincenz Therme. Demnach wurde der "Sauerbrunnen" von Ditzenbach erstmals im Jahr 1560 urkundlich erwähnt. Ein Brunnen- und Versandbetrieb begann im Jahr 1755. Nach einer langen, wechselvollen Geschichte wurde im Jahr 1930 die Marienquelle erbohrt. 1969/70 fand die erste Thermalwasserbohrung auf der Schwäbischen Alb statt, mit der die 600 Meter tief gelegene Canisiusquelle erschlossen wurde. 1980 erhielt Bad Ditzingen den Titel eines Heilbads. Um die Jahrtausendwende wurde die Canisiusquelle II erschlossen. 2003/2004 erhielt das Thermal-Mineralbad den Namen Vinzenz Therme.

Sonntag, 23. Februar 2020

Die Grünanlage "Santiago-de-Chile-Platz" in Stuttgart-Degerloch

Die Grünanlage Santiago-de-Chile-Platz befindet sich am südlichen Rand des Stuttgarter Talkessels und am nördlichen Rand des Stadtbezirks Stuttgart-Degerloch im Stadtteil Haigst.

Im Jahr 2019 hat das Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Stuttgart zahlreiche Grünanlagen im ganzen Stadtgebiet beschildert. Damit ist jetzt der offizielle Name vieler kleinerer Grünanlagen, die bisher de facto namenlos waren, bekannt geworden. Zu diesen Grünanlagen gehört auch die Grünanlage "Santiago-de-Chile-Platz", deren Name jedoch nicht ausschließlich auf Zustimmung stößt.    

Ursprünglich hieß die Grünanlage "Auf dem Haigst". Sie wurde vom Verschönerungsverein Stuttgart im Jahr 1971 gestiftet und vom Gartenbauamt der Stadt gestaltet. Die neue Anlage Haigst wurde am 4. Juli 1972 eingeweiht.

Bereits im Jahr 1875 erwarb der Verschönerungsverein ein Grundstück etwas weiter unten am Hang und gestaltete im Jahr 1876 dort einen Aussichtspunkt mit Ruhebänken. Am Rand der heutigen Grünanlage befindet sich eine Aussichtsplattform mit Panoramatafel. Der Verschönerungsverein Stuttgart e.V. nennt den Ort "Haigstaussichtsanlage".

Donnerstag, 20. Februar 2020

Die Beschilderung des Heslacher Blaustrümpflerwegs

Der von der Ortsgruppe Heslach des Schwäbischen Albvereins e.V. eingerichtete Heslacher Blaustrümpflerweg gehört zu den bekanntesten Wanderwegen nicht nur in Stuttgart, sondern weit darüber hinaus.

Im heutigen Post in diesem Blog befassen wir uns mit der Beschilderung des Heslacher Blaustrümpflerwegs.

Der Bekanntheitsgrad des Heslacher Blaustrümpflerwegs leitet sich wahrscheinlich aus mehreren Faktoren ab. Einmal ist da der originelle Wegname. Dann wäre zu nennen die spannende und aussichtsreiche Wegführung. Schließlich nutzt man im Wegverlauf gleich zwei besondere Bahnen, nämlich die Standseilbahn zum Waldfriedhof und die Zahnradbahn vom Haigst hinab zum Marienplatz. Dieser Erlebnisgehalt reicht eigentlich für zwei oder drei Wanderwege.

Ein wenig verwundert es da, dass der Heslacher Blaustrümpflerweg noch nicht gemäß dem Wege- und Beschilderungskonzept Schwäbische Alb beschildert ist, obwohl in immer mehr Landkreisen in Württemberg (Arbeitsgebiet des Schwäbischen Albvereins) dieses Konzept umgesetzt wird.

Dienstag, 18. Februar 2020

Die 23 Stadtbezirke der Landeshauptstadt Stuttgart


Die Landeshauptstadt Stuttgart ist in 23 Stadtbezirke unterteilt - fünf Innere Stadtbezirke und 18 Äußere Stadtbezirke.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die 23 Stadtbezirke Stuttgarts aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Stadtbezirken befassen, sind vom heutigen Post verlinkt. Diese Artikel bieten eine Linksammlung zu allen weiteren Artikeln in diesem Blog, die den jeweiligen Stadtbezirk zum Thema haben. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt. 

Noch gibt es nicht für alle Stadtbezirke Stuttgarts Artikel in diesem Blog. Das soll nach und nach geändert werden. 

Die fünf Inneren Stadtbezirke
Mitte
Der Stadtbezirk Stuttgart-Mitte im Post vom 24.09.2016
 
Nord
Der Stadtbezirk Stuttgart-Nord im Post vom 14.10.2016

Ost
Der Stadtbezirk Stuttgart-Ost im Post vom 15.08.2016

Süd
Der Stadtbezirk Stuttgart-Süd im Post vom 26.07.2016

West
Der Stadtbezirk Stuttgart-West im Post vom 04.09.2016

Montag, 17. Februar 2020

Die Grünanlage "König-Karl-Straße / bei Geb. 49" mit dem Denkmal für die ehemalige Synagoge in S-Bad Cannstatt

Am südöstlichen Rand der König-Karl-Straße zwischen dem Wilhelmsplatz und dem Daimlerplatz in Stuttgart-Bad Cannstatt befinden sich die Grünanlage "König-Karl-Straße / bei Geb. 49" sowie das Denkmal für die ehemalige Synagoge.

Im Jahr 2019 hat das Garten-, Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Stuttgart zahlreiche Grünanlagen im ganzen Stadtgebiet beschildert. Damit ist jetzt der offizielle Name vieler kleinerer Grünanlagen, die bisher de facto namenlos waren, bekannt geworden. Zu diesen Grünanlagen gehört auch die Grünanlage "König-Karl-Straße / bei Geb. 49".

Das Denkmal für die ehemalige Synagoge besteht u.a. aus einem Gedenkstein. Er erinnert an die ehemalige Synagoge, die am 10.11.1938 zerstört wurde. Die Synagoge wurde 1876 erbaut. Ein Schild neben dem Gedenkstein weist darauf hin. 

Freitag, 14. Februar 2020

Denkmale in Stuttgart-Bad Cannstatt


Im heutigen Post in diesem Blog sind die Denkmale in Stadtbezirk Stuttgart-Bad Cannstatt aufgelistet - ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Zukünftige Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Denkmalen befassen, werden vom heutigen Post verlinkt.

Gottlieb-Daimler-Denkmal
im Kurpark
 
Karl-Friedrich-Sick-Denkmal
im Kurpark

Robert-Stolz-Denkmal
im Kurpark
 
Thaddäus-Troll-Denkmal
auf dem Thaddäus-Troll-Platz am Rand der Altstadt

Dienstag, 11. Februar 2020

Der Stadtbezirk Stuttgart-Degerloch

Der Stadtbezirk Stuttgart-Degerloch ist einer von 23 Stadtbezirken der Landeshauptstadt Stuttgart

Stuttgart-Degerloch befindet sich am nördlichen Rand der Filderhochfläche sowie am südlichen Rand des Stuttgarter Talkessels.

Zum Stadtbezirk Stuttgart-Degerloch gehören auch Teile der topographischen Zwischenstufe zwischen Fildern und Talkessel mit dem Waldfriedhof und dem Dornhaldenfriedhof sowie Teile des Ramsbachtals auf den Fildern.

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Stadtbezirk Stuttgart-Degerloch kurz vorgestellt. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk Stuttgart-Degerloch befassen, sind vom heutigen Artikel verlinkt.

Steckbrief
Name: Degerloch
Einwohner: ca.16.400
Fläche: 802 Hektar

Samstag, 8. Februar 2020

Auf dem Weitwanderweg Albtraufgucker von Gammelshausen nach Bad Boll

Im heutigen Post in diesem Blog wandern wir auf einem Teilstück des Weitwanderwegs Albtraufgucker im Landkreis Göppingen.

Die heutige Wanderung führt von Gammelshausen nach Bad Boll. Der Albtraufgucker ist ein 31 Kilometer langer Weitwanderweg, der von Süßen bis nach Aichelberg führt.

Der Albtraufgucker ist in den Jahren 2017/2018 in das neue Freizeitwegekonzept des Landkreises Göppingen einbezogen worden und mit einer neuen Beschilderung ausgestattet worden.

Die Weglänge des Abschnitts Gammelshausen - Bad Boll des Albtraufgängers ist ca. 4 Kilometer. 

Startpunkt
Der Startpunkt der heutigen Etappe des Albtraufguckers ist bei der Haltestelle Kirche in Gammelshausen. Diese Haltestelle wird z..B. vom ZOB Göppingen mindestens stündlich von den Bussen der Linie Göppingen-Wiesensteig angefahren. Beim Startpunkt befindet sich eine Informationstafel zu den Wanderwegen in Gammelshausen. 

Mittwoch, 5. Februar 2020

Die Grünanlage "Kernenblickstraße" in Stuttgart-Sillenbuch

Am nördlichen Rand des Stadtbezirks Stuttgart-Sillenbuch befindet sich die Grünanlage "Kernenblickstraße".

Im Jahr 2019 hat das Garten-/ Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Stuttgart zahlreiche Grünanlagen im ganzen Stadtgebiet beschildert. Damit ist jetzt der offizielle Name vieler kleinerer Grünanlagen, die bisher de facto namenlos waren, bekannt geworden. Zu diesen Grünanlagen gehört auch die "Kernenblickstraße".

Der Name der Grünanlage leitet sich vom Berg Kernen im Schurwald ab, den man von der Grünanlage sehen kann. Allerdings ist die Sicht insbesondere auf den Kernen von der Grünanlage sehr eingeschränkt. Der Bewuchs der angrenzenden Gärten ist so hoch, dass man den Kernen nur in der vegetationslosen Jahrenzeit und nur von ganz bestimmten Stellen aus sehen kann.

Sonntag, 2. Februar 2020

Der Stadtbezirk Stuttgart-Sillenbuch

Der Stadtbezirk Stuttgart-Sillenbuch ist einer von 23 Stadtbezirken der Landeshauptstadt Stuttgart.

Stuttgart-Sillenbuch befindet sich am nordöstlichen Rand der Fildern und grenzt an den oberen Rand des Stuttgarter Talkessels sowie an das Neckartal. 

Zum Stadtbezirk Stuttgart-Sillenbuch gehören auch das obere Bußbachtal und die Steinklinge, Seitentäler des Neckartals.  

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Stadtbezirk Stuttgart-Sillenbuch kurz vorgestellt. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk Stuttgart-Sillenbuch befassen, sind vom heutigen Artikel verlinkt. 

Steckbrief
Name: Sillenbuch
Einwohner: ca. 23.500
Fläche: 745 Hektar

Donnerstag, 30. Januar 2020

Das Mahnmal Birkenkopf in Stuttgart-West

Das Mahnmal Birkenkopf befindet sich auf dem Gipfel des Birkenkopfs, eines Bergs im Stadtbezirk Stuttgart-West, der durch die Ablagerung von Trümmerschutt aus dem Zweiten Weltkrieg von 471 m ü NN auf 511,20 m ü NN erhöht worden ist.

Das 1953 bis 1957 errichtete Mahnmal Birkenkopf besteht aus dem Kreuz, das Mitte der Fünfziger Jahre errichtet worden ist und im Jahr 2003 erneuert worden ist. Die bauliche Anlage umfasst ein Halbrund mit terrassenartigen Stufen. Zwei Trümmerberge begrenzen die Anlage. Der kleine Trümmerberg befindet sich am nördlichen Ende der Anlage beim Eingang. Der große Trümmerberg beschreibt ein Halbrund von Nord über Südwest nach Süd. Innerhalb des Halbrunds der Anlage steht die Kanzel.

Auf dem höchsten Punkt der Anlage steht eine Orientierungstafel, die vom Verschönerungsverein Stuttgart e.V. gestiftet worden ist.

Beim Beginn des Zugangswegs zum Mahnmal Birkenkopf steht eine Tafel mit der folgenden Inschrift: "BIRKENKOPF ursprünglich 471,00 m über NN heute 511,20 m über NN Erhöhung um 40,20 m 1953-1957 durch Aufschüttung von 1,5 Millionen Kubikmeter Trümmerschutt aus der in 53 Luftangriffen im 2. Weltkrieg zu 45% zerstörten Stadt Stuttgart"

Montag, 27. Januar 2020

Einweihung der Göppinger Stadtkirche jährte sich am 10.11.2019 zum vierhundertsten Mal

Die Göppinger Stadtkirche wurde 1618/1619 als Schlosskirche errichtet. Am 10.11.2019 jährte sich die Einweihung der Göppinger Stadtkirche zum vierhundersten Mal.

Gemäß einer Infotafel in der Kirche wurde die Göppinger Stadtkirche von Heinrich Schickardt erbaut. Die Grundsteinlegung war am 14.02.1618. Die Einweihung fand am 10.11.2019 statt. Vorbild für die Göppinger Stadtkirche war die Evangelische Stadtkirche Saint-Martin in Montbeliard in Frankreich.

Bereits im 12. Jahrhundert gab es an der Stelle der heutigen Göppinger Stadtkirche die St.-Johannes-Kapelle. Diese Kirche erwies sich als für die evangelische Kirchengemeinde deutlich zu klein. Die Göppinger baten daraufhin Herzog Friedrich, einen Neubau zu unterstützen. Die Stadt musste jedoch von den veranschlagten 4.500 Gulden Baukosten einen Anteil von 1.200 Gulden übernehmen. Die Oberhofenkirche kam als Ersatz für die Johannes-Kapelle nicht in Betracht. Denn die Oberhofenkirche lag außerhalb der Stadtmauer und machte auf die evangelisch gewordenen Göppingern einen allzu katholischen Eindruck.

Freitag, 24. Januar 2020

Öffentliche Treppen (Stäffele) im Stadtbezirk Stuttgart-Süd

Im Stadtbezirk Stuttgart-Süd gibt es zahlreiche öffentliche Treppen, die man in Stuttgart auch Staffeln oder Stäffele nennt.

Die Benennung dieser öffentlichen Treppen ist uneinheitlich. Einige Treppen haben eigene Namen, die vor Ort mit Straßennamensschildern dokumentiert sind. Andere Treppen sind namenlos. Die Namen der einzelnen Treppen enden hierbei entweder auf -staffel, auf -weg oder auf -straße.

Im heutigen Post in diesem Blog sind diejenigen öffentlichen Treppen im Stadtbezirk Stuttgart-Süd aufgelistet, die mit Namensschildern gekennzeichnet sind. Dort wo zusätzlich Schilder zur Erläuterung des Namens angebracht sind, werden diese genannt. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Treppen befassen, sind vom heutigen Post verlinkt.

Bopserstraße 
von der Olgastraße zur Alexanderstraße

Carola-Blume-Weg
von der Bopserstraße zur Etzelstraße
Carola Blume geb. 1898 gest. 1987 Gründerin der Frauenabteilung der Volkshochschule Stuttgart

Dienstag, 21. Januar 2020

Die Stauferstele in Bad Boll

Die Stauferstele in Bad Boll befindet sich auf dem Kirchplatz westlich der Stiftskirche St. Cyriakus.

Stauferstelen sind Gedenksteine, die vom Komitee der Stauferfreunde aufgestellt werden. Mit Stand Januar 2020 gibt es in der Region Stuttgart bereits elf Stauferstelen und insgesamt 38 Stauferstelen..

Stauferstelen werden an den wichtigsten Stauferstätten Europas aufgestellt. Die erste Stauferstele wurde im Jahr 2000 aufgestellt. Die Stauferstele in Bad Boll wurde am 03.10.2013 eingeweiht. Es ist die insgesamt 22. Stauferstele.

Die Stauferstelen besitzen einen achteckigen Grundriss. Auf vier der acht Seitenflächen der Stele befinden sich Inschriften. Über den vier Inschriften ist jeweils ein Wappen eingemeißelt. Thema der Inschriften ist der Bezug des jeweiligen Ortes zu den Staufern. Den oberen Abschluss der Stele bildet ein die Reichskrone symbolisierendes goldenes Band.

Dies sind die vier Wappen auf der Stauferstele in Bad Boll: Wappen des Herzogtums Schwaben, Wappen von Bad Boll, Wappen von Sachsen, Wappen des Reichs. 

Samstag, 18. Januar 2020

Aussichtstürme in Stuttgart

Auf der Gemarkung der Landeshauptstadt Stuttgart gibt es neun Aussichtstürme.

Die zahlreichen Aussichtstürme, die zu den noch wesentlich zahlreicheren Aussichtspunkten dazukommen, zeugen von der interessanten und vielgestaltigen Topographie der Landeshauptstadt.  

Im heutigen Post in diesem Blog sind die auf der Gemarkung der Landeshauptstadt Stuttgart stehenden Aussichtstürme aufgelistet. Artikel dieses Blogs, die sich mit einzelnen Aussichtstürmen befassen, sind vom heutigen Post verlinkt. 

Bahnhofsturm*
Stadtbezirk: Mitte
Aussicht vom Turm des Stuttgarter Hauptbahnhofs im Post vom 06.10.2009
* wegen umfangreicher Bauarbeiten bis auf Weiteres geschlossen

Bismarckturm
Stadtbezirk: Nord
Vom Killesberg bis zum Bismarckturm in Stuttgart-Nord im Post vom 13.01.2010
Aussicht vom Stuttgarter Bismarckturm im Post vom 26.08.2015

Burgholzhofturm
Stadtbezirk: Bad Cannstatt

Donnerstag, 16. Januar 2020

Fünf Bewerbungen aus der Region Stuttgart für die Landesgartenschauen 2031-2036


Nach dem Bewerbungsschluss liegen insgesamt 17 Bewerbungen aus Baden-Württemberg für die Landesgartenschauen im Zeitraum von 2031 bis 2036 vor. Darunter sind fünf Bewerbungen aus der Region Stuttgart.

Die Entscheidung für die Austragungsorte der Landesgartenschauen im Zeitraum 2031-2036 wird im Sommer 2020 fallen.

Um diese Landesgartenschauen geht es:
Kleine Landesgartenschau 2031
Große Landesgartenschau 2032
Kleine Landesgartenschau 2033
Große Landesgartenschau 2034
Kleine Landesgartenschau 2035
Große Landesgartenschau 2036

Dies sind die Bewerber aus der Region Stuttgart für die Austragung einer Großen Landesgartenschau im Zeitraum 2031-2036:
  • Ludwigsburg
  • Nürtingen
  • Interkommunale Bewerbung mit Schwaikheim und Winnenden
Dies sind die Bewerber aus der Region Stuttgart für die Austragung einer Kleinen Landesgartenschau im Zeitraum 2031-2036:
  • Interkommunale Bewerbung im Oberen Filstal mit Bad Ditzenbach, Bad Überkingen, Deggingen, Mühlhausen im Täle und Wiesensteig
  • Interkommunale Bewerbung mit Benningen und Marbach
Hier gibt es eine Übersicht über die Gartenschauen in der Region Stuttgart. Von dort sind alle Artikel dieses Blogs, die sich mit den Flächen ehemaliger Gartenschauen befassen, verlinkt. 

Transparente verkünden an vielen Orten im Oberen Filstal von der Bewerbung um eine Landesgartenschau.

Mittwoch, 15. Januar 2020

"Dreischluchten" und "Waldklingen" - zwei neue Premium-Wanderwege bei Welzheim und Murrhardt

Das Deutsche Wanderinstitut e.V. hat im November 2019 zwei neue Rundwanderwege bei Welzheim und Murrhardt im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald als Premium-Wanderwege zertifiziert. Beide Wanderwege gehören zur neuen Wegegruppe der FeenSpuren, die insgesamt vier Premium-Wanderwege umfassen soll. 

Der neue Premium-Wanderweg Dreischluchten befindet sich nordwestlich von Welzheim. Der Weg erhielt 70 Erlebnispunkte. Die Zertifizierung als Premium-Wanderweg ist drei Jahre, somit bis zum November 2022 gültig. Dann muss sie erneuert werden. Der Weg ist 13,5 Kilometer lang. Startpunkt des Wegs ist beim Parkplatz an der Bockseiche westlich von Welzheim.

Der neue Premium-Wanderweg Waldklingen befindet sich südwestlich von Murrhardt. Der Weg erhielt ebenfalls 70 Erlebnispunkte. Die Zertifizierung als Premium-Wanderweg ist drei Jahre, somit bis November 2022 gültig. Dann muss sie erneuert werden. Der Weg ist 11,6 Kilometer lang. Startpunkt des Wegs ist im Park der Stadt Murrhardt.

Hier gibt es eine Übersicht über die Premiumwege in der Region Stuttgart. Von dort sind alle Artikel dieses Blogs, die sich mit einzelnen Premiumwegen befassen, verlinkt.  

Sonntag, 12. Januar 2020

Wanderung im Verlauf der Sickenbühl-Runde bei Gruibingen auf der Göppinger Alb

Im heutigen Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf der Sickenbühl-Runde, einem Rundwanderweg bei Gruibingen auf der Göppinger Alb.

Vom Startpunkt beim Parkplatz Sickenbühlhalle westlich von Gruibingen kann man sich auf der Infotafel über den Wegverlauf informieren. Man folgt nun dem asphaltierten Sträßchen in westliche Richtung. Das Sträßchen ist kaum befahren. Es führt im Winkelbachtal langsam aufwärts.

Nach einiger Zeit kommt man zu einem weiteren Wanderparkplatz, genannt Talenwiesen. Hier steht eine weitere Infotafel mit einer Kartendarstellung des Wegverlaufs. Beim Parkplatz Talenwiesen verlässt man das asphaltierte Sträßchen nach halblinks. Es geht nun durch Wald auf einem Forstweg aufwärts. Auf halber Höhe zweigt nach links der Zuweg zur Weilheimer Skihütte ab. 

Man erreicht die Albhochfläche, die hier parkartig aussieht. Eine Hochspannungsleitung trübt den Naturgenuss ein wenig. Die Sickenbühl-Runde führt nicht bis zum Albtrauf vor, sondern biegt nach links ab. Man umrundet nun den Sickenbühl, eine Kuppe auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb. 

Freitag, 10. Januar 2020

Die Sickenbühl-Runde - ein Rundwanderweg bei Gruibingen auf der Göppinger Alb

Die Sickenbühl-Runde ist einer von mehreren Rundwanderwegen bei Gruibingen auf der Göppinger Alb, die im Rahmen der neuen Freizeitwegekonzeption im Landkreis Göppingen in den Jahren 2017/2018 neu angelegt worden sind.

Die Sickenbühl-Runde beschreibt eine Rundtour westlich von Gruibingen. Der Weg führt hierbei um den Sickenbühl, 789 m ü NN herum, eine der Kuppen auf der Albhochfläche westlich von Gruibingen.

Steckbrief
Name: Sickenbühl-Runde
Wegegruppe: Rundwanderwege im Landkreis Göppingen
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: ca. 7,4 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 180 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Göppingen
Stadt/Gemeinde: Gruibingen
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Dienstag, 7. Januar 2020

Kirchheim unter Teck - einer der Top-Orte in der Region Stuttgart

Die Stadt Kirchheim unter Teck im Landkreis Esslingen ist einer der Top-Orte in der Region Stuttgart.

Im heutigen Post in diesem Blog wird Kirchheim unter Teck kurz vorgestellt. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Kirchheim unter Teck befassen, sind vom heutigen Post verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Kirchheim unter Teck liegt im Mittleren Albvorland am Zusammenfluss von Lauter und Lindach.

Kirchheim unter Teck besitzt eine historische Altstadt, u.a. mit einem Fachwerkrathaus und dem Schloss Kirchheim. Der Albtrauf mit der Burg Teck nur wenige Kilometer südlich von Kirchheim bildet die landschaftliche Hauptattraktion, wenngleich dieses Gebiet nicht mehr zur Gemarkung von Kirchheim gehört.  Kirchheim unter Teck ist eine Fachwerkstadt an der Deutschen Fachwerkstraße.


Steckbrief
Name: Kirchheim unter Teck
Einwohner: ca. 40.500
Fläche: 40,47 km²
Kreis: Landkreis Esslingen
Großlandschaft: Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Mittleres Albvorland

Samstag, 4. Januar 2020

Aussicht von der Burgruine Kappelberg bei Weinstadt-Beutelsbach

Von der Burgruine Kappelberg hat man eine schöne Aussicht auf das Mittlere und Untere Remstal mit seiner Bergumrahmung.

Die Burgruine Kappelberg liegt am orographisch linken Berghang des Remstals oberhalb von Weinstadt-Beutelsbach.

Es gibt auf dem Gelände der Burgruine Kappelberg jedoch keinen Punkt, von dem aus sich das gesamte Panorama auf einmal bietet. Man muss verschiedene Punkte in der Burgruine und neben der Burgruine aufsuchen. Vor allem sollte man auf der Bergseite der Burgruine weglos noch etwas ansteigen, um weitere interessante Blicke zu erhalten.

Nachfolgend sind vier Bilder vorhanden, die jeweils von einem anderen Standort aufgenommen worden sind.

Weinstadt ist einer der Top-Orte in der Region Stuttgart. Hier gibt es eine Übersicht über Weinstadt. Von dort sind alle Artikel dieses Blogs, die sich mit Weinstadt befassen, verlinkt.

Donnerstag, 2. Januar 2020

Burgruine Kappelberg bei Weinstadt-Beutelsbach

Die Burgruine Kappelberg befindet sich am orographisch linken Hang des Remstals südöstlich oberhalb von Weinstadt-Beutelsbach.

Eine Infotafel vor Ort gibt Auskunft über die Geschichte und über die Bedeutung der Burg Kappelberg, die auch Burg Beutelsbach genannt wird.

Demnach ist die Burg Kappelberg möglicherweise die erste Stammburg der Württemberger, als sie sich noch nach Beutelsbach benannten. Wahrscheinlich wurde die Burg im Reichskrieg 1312 zerstört. Im Jahr 1514 spielte die Burgruine Kappelberg beim Bauernaufstand des "Armen Konrad" eine Rolle. 1538 wurden Steine der Burg für den Bau der Festung Schorndorf verwendet. Um 1800 wurde die Burgruine vollständig geschliffen.

Seit dem 19. Jahrhundert war von der Ruine nichts mehr zu sehen. Erst bei der Rebflurumlegung 1968/69 traten wieder Mauerreste zutage. Es fand dann eine Notgrabung statt. Dabei wurde eine Jahreszahl 1252 gefunden. Danach wurden die Ruinenreste teilweise aufgemauert und mit neuen Portalen versehen. Das erhaltene Mauergeviert war vielleicht - das ist aber sehr unsicher - der Keller des Wohnturms der Burg. Gemäß den Angaben des Landesdenkmalamts ist es unwahrscheinlich, dass die Burg Kappelberg einen Turm hatte. Dazu seien die aufgefundenen Grundmauern nicht dick genug. Die teilweise Restaurierung der Burgruine entspricht nicht wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Der Verband Region Stuttgart hat im Rahmen des Vorhabens Landschaftspark Region Stuttgart im Jahr 2017 275.000 Euro für die Kappelbergruine (Umgestaltung einer Burgruine zu einem Aussichts- und Informationspunkt) bewilligt. Es scheint jedoch, dass diese Mittel letztendlich nicht abgerufen worden sind und die Maßnahme nicht umgesetzt worden ist.