Samstag, 18. August 2018

Der neue Schönbuchturm bei Herrenberg

Mit dem am 9. Juni 2018 eröffneten Schönbuchturm im Schönbuch bei Herrenberg besitzt die Region Stuttgart ein weiteres Aussichtsturm-Highlight.

Die Aussichtsplattform des Schönbuchturms gilt als höchster zu Fuß erreichbarer Punkt im Schönbuch. Der Turm steht auf 580 m ü NN. Dies ist der höchste Punkt der Stadt Herrenberg. 

Am ca. 400 Meter langen Weg vom Großparkplatz zum Schönbuchturm wurden einige Stelen aufgestellt, die Informationen zum Schönbuchturm bereithalten:

Acht Stützen aus heimischem Lärchenholz bilden das Grundgerüst des Turms. Der Turm hat ein Gewicht von 110 Tonnen (ohne Fundament 82 Tonnen). Die Höhe des Turms beträgt 35 Meter. 348 Treppenstufen, aufgeteilt in zwei unabhängige Treppenläufe, führen hinauf zur Aussichtsplattform. Der Durchmesser an der Basis beträgt 13 Meter. Auf dem Turm finden sich drei Plattformen in einer Höhe von 10, 20 und 30 Metern über Grund. 1,1 Kilometer Stahlseile halten die Turmkonstruktion zusammen.

Mittwoch, 15. August 2018

Herrenberg - einer der Top-Orte in der Region Stuttgart

Die Stadt Herrenberg im Landkreis Böblingen am Übergang vom Schönbuch zu den Gäulandschaften ist einer der Top-Orte in der Region Stuttgart.

Im heutigen Post in diesem Blog soll Herrenberg kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Herrenberg befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Herrenberg mit der sich an den Schönbuchhang duckenden Stiftskirche zeigt schon von weitem ein charakteristisches Bild. Die Altstadt unterhalb der Stiftskirche besitzt viele Fachwerkhäuser und einen schönen Marktplatz.

Herrenberg liegt am Rand des großen Waldgebiets Schönbuch und hat Anteil am Naturpark Schönbuch. Im Gegensatz dazu stehen die offenen Gäulandschaften mit vielen Streuobstwiesen, die sich von Herrenberg in Richtung Süden, Westen und Norden erstrecken.  

Steckbrief
Name: Herrenberg
Einwohner: ca. 32.000
Fläche: 65,71 km²

Freitag, 10. August 2018

Stadtrundgang in Backnang, Teil 4 von 4

Dies ist der vierte von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stadtrundgang in Backnang.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Stadtspaziergang. Im vorangegangenen Post sind wir bis zur Sehenswürdigkeit Nr. 21, dem Bahnhof Backnang gekommen. Heute setzen wir den Stadtrundgang fort.

Die Sehenswürdigkeiten des heutigen Teils des Stadtrundgangs befinden sich zum Teil etwas außerhalb der Altstadt. Die Sehenswürdigkeit Nr. 22 ist das ehemalige Lehrerseminar. Vom Bahnhof Backnang folgt man der Bahnhofstraße in Richtung Altstadt. Unmittelbar vor dem Schillerplatz biegt man nach links in die Straße Am Schillerplatz ab. Bald darauf biegt man nach links in die Eduard-Breuninger-Straße ab. Man überquert das Flüsschen Murr und folgt geradeaus weiter der Aspacher Straße aufwärts. Bei der Kreisverkehrsanlage folgt man weiter der Aspacher Straße (rechter Straßenast) aufwärts. Später biegt man nach links in die Richard- Wagner-Straße ab und ist gleich beim beeindruckend großen Gebäude des ehemaligen Lehrerseminars.    

Von hier geht man auf der Aspacher Straße ein wenig zurück. Dann biegt man nach links in die Straße Größeweg ab. Nach ca. 250 Meter im Verlauf dieser Straße biegt man nach rechts in die Straße Auf dem Hagenbach ab. Gegenüber dem Altenheim ergibt sich ein schöner Blick auf die Altstadt von Backnang, die Sehenswürdigkeit Nr. 23. Im Frühjahr 2018 waren dort allerdings Bauarbeiten, die befürchten lassen, dass die Sicht zukünftig eingeschränkt wird.

Mittwoch, 8. August 2018

Stadtrundgang in Backnang, Teil 3 von 4

Dies ist der dritte von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stadtrundgang in Backnang

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es auch einige allgemeine Informationen zu diesem Stadtrundgang. Im vorangegangenen Post sind wir mit dem Spaziergang bis zur Sehenswürdigkeit Nr. 15 gekommen. Heute setzen wir den Stadtrundgang fort.

Von der Sehenswürdigkeit Nr. 15 geht man noch einmal zurück in Richtung Stadtturm. Daneben steht die Sehenswürdigkeit Nr. 16, das Helferhaus. Nun folgt man der Bahnhofstraße in Richtung Bahnhof. Auf der rechten Straßenseite kommt man bald an der Sehenswürdigkeit Nr. 17 vorbei, dem Schillerplatz.

Auf der linken Seite der Bahnhofstraße erreicht man dann die Sehenswürdigkeit Nr. 18, das ehemalige Bahnhofhotel. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht das Gebäude des ersten Backnanger Bezirkskrankenhauses, das zu Sehenswürdigkeit Nr. 18 gehört. Man geht im Verlauf der Bahnhofstraße wenige Meter zurück und steht dann vor der Sehenswürdigkeit Nr. 19, dem Zentral-Schulhaus.

Montag, 6. August 2018

Stadtrundgang in Backnang, Teil 2 von 4

Dies ist der zweite von vier hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stadtrundgang Backnang.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zum Stadtrundgang Backnang. Wir haben mit dem Rundgang auch bereits begonnen und sind hierbei bis zur Sehenswürdigkeit Nr. 6 gekommen. Heute und in den folgenden beiden Posts setzen wir den Rundgang fort.

Wir sind gerade im Begriff, vom Marktplatz in Backnang hinaufzusteigen auf den Hügel, auf dem sich mit der Stiftskirche Pancratius und dem ehemaligen herzoglichen Schloss zwei der markantesten Gebäude der Stadt befinden.

Zunächst kommt man zur Sehenswürdigkeit 7, dem Stadtturm. Das Sockelgeschoß dieses Turms ist der Chor einer heute nicht mehr bestehenden Kirche. Südlich angrenzend steht die Sehenswürdigkeit 8, das Bandhaus. Die Sehenswürdigkeit 9 ist die Stiftskirche St. Pancratius. Östlich der Kirche schließt die Sehenswürdigkeit 10 an, der Freithof.

Samstag, 4. August 2018

Stadtrundgang in Backnang, Teil 1 von 4

Backnang im Nordosten der Region Stuttgart nennt sich auch werbewirksam Murr-Metropole. Die Stadt mit ca. 37.000 Einwohnern bietet ihren Gästen unter anderem einen Stadtrundgang.

Der Stadtrundgang kommt an 31 Sehenswürdigkeiten, meist Gebäuden, vorbei. An den Sehenswürdigkeiten befinden sich Informationstafeln. Eine Wegweisung zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten ist nicht vorhanden.

Im heutigen und in den folgenden drei Posts in diesem Blog wollen wir den Stadtrundgang Backnang nachgehen. Es gibt einen Flyer der Stadt Backnang, der die einzelnen Sehenswürdigkeiten beschreibt und auch eine Kartenskizze beinhaltet. Vor Ort gibt es an einzelnen Stellen auch Orientierungstafeln mit Plänen, in die die einzelnen Sehenswürdigkeiten eingetragen sind. 

Die nachfolgende Beschreibung des Wegs von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit ist hoffentlich so eindeutig, dass man die einzelnen Sehenswürdigkeiten auch ohne Flyer findet.

Montag, 30. Juli 2018

Die Waldromantik-Tour - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Rundwanderweg Waldromantik-Tour bei Geislingen an der Steige.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zum Weg. Im vorangegangenen Post sind wir mit der Wanderung im Wegverlauf gestartet. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Wir stehen nun am Bahnübergang in Waldhausen, einem Stadtteil von Geislingen an der Steige. Hier quert man das Bahngleis. Gleich angrenzend befindet sich der Bahnhof Waldhausen der Lokalbahn Amstetten-Gerstetten. Vielleicht hat man Glück und man ist an einem Tag unterwegs, an dem Museumsbahnbetrieb stattfindet. Beim Bahnhof gibt es Informationstafeln zur Lokalbahn Amstetten-Gerstetten sowie zum Ort Waldhausen.

Gleich neben dem Bahnhof kündet eine weitere Tafel, dass man sich hier auf der Europäischen Hauptwasserscheide in einer Höhe von 671,80 Meter ü NN befindet. Der Regen, der hier fällt, fließt entweder in die Nordsee (im Verlauf der Eyb, der Fils, des Neckars und des Rheins) oder in das Schwarze Meer (im Verlauf der Lone, der Brenz und der Donau). Der Rundwanderweg Waldromantik-Tour verläuft praktisch durchgehend auf der Nordsee-Seite der Wasserscheide.

Freitag, 27. Juli 2018

Die Waldromantik-Tour - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur Waldromantik-Tour, einem Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Wanderweg. Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Wegverlauf.

Von Eybach, einem Stadtteil von Geislingen an der Steige, geht es in das Felsental, ein überaus schönes und romantisches Tal der Schwäbischen Alb. Die Waldromantik-Tour verläuft hier zunächst zusammen mit dem Weitwanderweg Albtraufgänger.

Das Felsental ist Bestandteil des Naturschutzgebiets "Eybtal mit Teilen des Längen- und Rohrachtales", des größten Naturschutzgebiets im Regierungsbezirk Stuttgart. Der Name des Tals ist passend gewählt. Das enge Tal wird von steilen Hängen flankiert, die felsendurchsetzt sind. An einer Stelle durchzieht ein Felsriegel sogar den Talboden. Hier wurden zwei Stahltreppen gebaut. Ohne diese Treppen wäre ein Weiterweg unmöglich. Diese Stahltreppen haben auch Eingang in das Wegzeichen der Waldromantik-Tour gefunden. Der Wald im Felsental wird nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt. Das zahlreiche Totholz verstärkt den Eindruck von Wildnis.    

Dienstag, 24. Juli 2018

Die Waldromantik-Tour - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 1 von 3


Die Waldromantik-Tour ist ein 12,6 Kilometer langer Rundwanderweg im Eybtal und auf der östlich angrenzenden Albhochfläche bei Geislingen an der Steige.

Die Waldromantik-Tour wurde im Rahmen der neuen Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen im Jahr 2017 neu markiert und beschildert. Sie ist eine von mehreren neuen Rundwanderwegen in Geislingen an der Steige.

Die Waldromantik-Tour ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. In den folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf des Wegs.

Die Waldromantik-Tour führt durch verschiedene Seitentäler des Eybtals (Felsental, Magentäle, Nonnental, Roggental) sowie über die Albhochfläche beim Geislinger Stadtteil Waldhausen. Große Teile des Wegs verlaufen im Wald - daher der Wegname. Allerdings führt der Weg auch ein längeres Stück über die waldlose Albhochfläche.

Steckbrief
Name: Waldromantik-Tour
Wegegruppe: Rundwanderwege in und bei Geislingen an der Steige
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 12,6 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 210 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Göppingen
Gemeinde: Geislingen an der Steige
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Albuch und Härtsfeld

Donnerstag, 19. Juli 2018

Thementafel "Wasserwerk Gallenklinge" im Stuttgarter Wald

Im Waldgebiet zwischen Stuttgart-Botnang und dem Birkenkopf hat die Stuttgarter Forstverwaltung westlich des im Wald sich befindenden Wasserwerks Gallenklinge die Thementafel "Wasserwerk Gallenklinge" aufgestellt.

Das Waldgebiet gehört zum Stadtbezirk Stuttgart-West

Gemäß dem Text auf der Thementafel wurde im Wasserwerk Gallenklinge das Wasser aus fünf Seen (Bärensee, Pfaffensee, Neuer See, Katzenbachsee und Steinbachsee) aufbereitet. Durch den Metzgerhaustollen wurde das Wasser des Neuen Sees dem Wasserwerk zugeleitet. Die anderen Seen waren und sind mit dem Neuen See durch Wasserleitungen, Rohre und Gräben verbunden. 

Inzwischen wurde die Aufbereitung des Wassers aus den Seen der Stuttgarter Gemarkung aufgegeben. Heute wird nur noch Bodenseewasser in die städtischen Wasserleitungen eingespeist.

Die Thementafel beschreibt auch den umfangreichen Aufbereitungsprozess, dem das Wasser aus den Stuttgarter Seen unterlag. Es gibt auch eine Aufrisszeichnung der Wasserzuleitung.

Samstag, 14. Juli 2018

Der Rosengarten beim Schloss Rosenstein in Stuttgart-Bad Cannstatt

Der Rosengarten ist eine Parkanlage in Stuttgart-Bad Cannstatt. Der Park auf der Südostseite des Schlosses Rosenstein wurde um das Jahr 1910 angelegt.

Das Gelände um das 1824-29  unter dem württembergischen König Wilhelm I. errichtete Schloss Rosenstein war bis 1837 als englischer Landschaftspark angelegt worden (Rosensteinpark). Der später angelegte Rosengarten war zunächst ein Teil des Rosensteinparks. Der Rosengarten wurde auch Karlsgarten genannt. Die Rose war die Lieblingsblume von Königin Katharina, der Frau von König Wilhelm I. 

Der Rosengarten ist rechteckig mit einer Größe von 59 x 36 Metern. Im Rosengarten stehen seit der Bundesgartenschau 1977 vier Marmorkopien römischer und griechischer Venusskulpturen. Darunter befindet sich eine Kopie der Venus von Milo.

Mittwoch, 11. Juli 2018

Parkanlagen in Stuttgart-Bad Cannstatt

Der Stadtbezirk Stuttgart-Bad Cannstatt besitzt vielfältige und große Parkanlagen

Die Parkanlagen stammen zum Teil aus der Zeit, als Bad Cannstatt ein bekanntes Kurbad war. Zum Teil stammen die Parkanlagen auch aus der Feudalzeit. Es gibt aber auch Parkanlagen neuesten Datums wie der Travertinpark oder der Veielbrunnenpark.

Man kann zehn Parkanlagen in Stuttgart-Bad Cannstatt unterscheiden. Dazu kommen zahlreiche kleinere Grünflächen und Aussichtspunkte. 

Im heutigen Post in diesem Blog sind die einzelnen Parkanlagen des Stadtbezirks Stuttgart-Bad Cannstatt aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Parkanlagen in Stuttgart-Bad Cannstatt befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt.

Die Parkanlagen von Stuttgart-Bad Cannstatt befinden sich sowohl links als auch rechts des Neckars. Den Schwerpunkt auf der linken Neckarseite bildet der Rosensteinpark. Auf der rechten Neckarseite ist der Kurpark von Bedeutung.

Die Parkanlagen in Stuttgart-Bad Cannstatt im Einzelnen:

Freitag, 6. Juli 2018

Der Eybacher Felsensteig - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Eybacher Felsensteig, einem Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Wanderweg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis hinauf zur Aussichtsplattform des Himmelsfelsens gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Der Kopf des Himmelsfelsens ist wohl der schönste Aussichtspunkt im Eybtal und seinen Seitentälern. Der Tiefblick hinunter zum Ort Eybach ist atemberaubend. Allerdings muss man sehr vorsichtig sein. Der Tiefblick ist nur etwas für Schwindelfreie. Und in jedem Fall muss man aufpassen, wenn man vor zur Abbruchkante geht. Ein Ausrutscher kann fatale Folgen haben.

Auch das Eybacher Schloss mit seinem Schlosspark, das für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, sieht man vom Aussichtspunkt Himmelsfelsen. Allerdings muss man hierzu schon sehr nahe an die Abbruchkante herangehen. Neben einem Ausschnitt des Eybtals sieht man auch das Felsental, ein romantisches Seitental des Eybtals.

Dienstag, 3. Juli 2018

Der Eybacher Felsensteig - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Eybacher Felsensteig, einem Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Wanderweg. Heute beginnen wir mit der Wanderung im Wegverlauf.

Der Eybacher Felsensteig beginnt direkt beim Bahnhof von Geislingen an der Steige. Der eigentliche Rundwanderweg beginnt etwas später. Der Zuweg und Abweg vom Bahnhof zum Beginn des Rundwegs sind jedoch in den 10 Kilometern Weglänge des Eybacher Felsensteigs enthalten.

Beim Bahnhof von Geislingen an der Steige überquert man die Bahnanlagen auf dem Fußgängersteg. Am Ende des Stegs hält man sich links und folgt einem Fußweg. Der Weg mündet bald in die Straße Alte Weilersteige. Gleich darauf macht die Straße einen Rechtsbogen und setzt sich als Bühlwiesenstraße fort. Am Ende dieser Straße überquert man die Weiler Straße nach links und folgt auf der anderen Straßenseite der Konrad-Adenauer Straße.

Man kommt zum Ende der Bebauung. Ein Pfad führt oberhalb der Bahnstrecke in Richtung Eybtal. Im Eybtal geht es an Sportplätzen vorbei. Zwischen den Wegweiserstandorten Junkherrwiesen und Felsentalstraße verläuft der Eybacher Felsensteig zusammen mit dem Weitwanderweg Albtraufgänger.

Schließlich erreicht man die ersten Häuser von Eybach. Dann kommt man zum Parkplatz Felsental am südlichen Ortsrand von Eybach. Hier könnte man das Auto parken und ebenfalls mit der Wanderung im Verlauf des Eybacher Felsensteigs beginnen (ohne Abstecher zum Bahnhof von Geislingen).

Samstag, 30. Juni 2018

Der Eybacher Felsensteig - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 1 von 3

Der Eybacher Felsensteig ist ein 10,0 Kilometer langer Rundwanderweg im Eybtal bei Geislingen an der Steige.

Der Eybacher Felsensteig wurde im Rahmen der neuen Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen im Jahr 2017 neu markiert und beschildert. Dies ist einer von mehreren neuen Rundwanderwegen in Geislingen an der Steige.

Der Eybacher Felsensteig ist das Thema im heutigen und in den beiden folgenden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. In den folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf des Wegs.

Der Eybacher Felsensteig verläuft einerseits am Albtrauf nördlich des Eybtals und andererseits durch das Eybtal zwischen Geislingen an der Steige und Eybach, das zu Geislingen gehört. Am Albtrauf nördlich des Eybtals führt der Eybacher Felsensteig an den bekannten Aussichtspunkten Himmelsfelsen und Anwandfels vorbei.

Steckbrief
Name: Eybacher Felsensteig
Wegegruppe: Rundwanderwege in und bei Geislingen an der Steige
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 10,0 Kilometer
Höhenunterschied: ca. 240 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Göppingen
Gemeinde: Geislingen an der Steige
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Albuch und Härtsfeld

Montag, 25. Juni 2018

Premiumweg Herzog-Jäger-Pfad bei Waldenbuch, Teil 5 von 5

Dies ist der fünfte von fünf hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Premiumweg Herzog-Jäger-Pfad bei Waldenbuch. 

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im zweiten Post ging es um den Wegnamen und um die Möblierung des Wegs. Im dritten Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen. Im vorangegangenen Post sind wir das zweite Mal auf dem Betzenberg angekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Man kommt nun zum Wegweiserstandort Am Stern, 495 m. Hier gibt es die Möglichkeit, auf einer Abkürzung zum Startpunkt des Wegs zurückzugehen und somit den Rundweg abzukürzen.

Folgt man jedoch dem originalen Weg, erreicht man am Nordhang des Betzenbergs die Knaupwiesen. Von dort bieten sich Blicke ins Aichtal und nach Waldenbuch. Man kommt hier auch an der Waldschaukel vorbei. Diese Möblierung des Herzog-Jäger-Pfads wird man allerdings zumindest an den Wochenenden wohl kaum alleine genießen können.

Samstag, 23. Juni 2018

Premiumweg Herzog-Jäger-Pfad bei Waldenbuch, Teil 4 von 5

Dies ist der vierte von fünf hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Premiumweg Herzog-Jäger-Pfad bei Waldenbuch. 

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im zweiten Post ging es um den Namen und um die Möblierung des Wegs. Im vorangegangenen Post sind wir mit der Wanderung im Wegverlauf gestartet und hierbei bereits bis ins Schaichtal gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Man verlässt nun das Schaichtal und nutzt hierbei einen Hohlweg bei der Neubrunnklinge. Wieder auf der Hochfläche des Betzenbergs empfiehlt sich beim Wegweiserstandort "bei der Blockhütte" ein kurzer Abstecher zu eben dieser Hütte auf einer Lichtung mitten im Wald. Hier befinden sich auch eine Feuerstelle sowie zwei Traumliegen.

Im weiteren Wegverlauf kommt man zu einer Stelle, wo ein Probeabbau im Stubensandstein durchgeführt worden ist. Man sieht die Abbruchstelle und einige Steinbrocken. Während es früher flächendeckend Steinbrüche gab, um dort Baumaterial zu gewinnen, wird heute im Schönbuch der Stubensandstein nur noch ganz vereinzelt und nur noch für restauratorische Zwecke abgebaut. Konkret geht es darum, für die Sanierungsarbeiten am Ulmer Münster Originalbausteine zu beschaffen.

Donnerstag, 21. Juni 2018

Premiumweg Herzog-Jäger-Pfad bei Waldenbuch, Teil 3 von 5

Dies ist der dritte von fünf hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum neunen Premiumweg Herzog-Jäger-Pfad bei Waldenbuch.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangenen Post ging es um die Möblierung des Wegs. Im heutigen und in den folgenden beiden Posts wandern wir im Verlauf des Wegs.

Zunächst führt der Weg über den westlichen Teil des Betzenbergs. Hierbei wechselt die Wegrichtung immer wieder. In den Wald eingestreut sind kleine Wiesenflächen, die die Wanderung abwechslungsreich machen.

Später kommt man an einer Totholzinsel vorbei. Ein Freiluftbuch, das man umblättern kann, informiert im weiteren Verlauf über die Tier- und Pflanzenarten. Schließlich steigt man in das Schaichtal hinab, eines der schönsten Täler des Schönbuchs. Das Schaichtal zwischen Dettenhausen und Neuenhaus ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen worden.

Unten im Schaichtal bleibt man zunächst auf der linken Talseite und folgt dem Flüsschen Schaich flussabwärts auf einem Pfad. Dann überquert man die Schaich nach rechts. Der Ort hier heißt Am Alten See. Hier war mal ein Stausee. Den Staudamm sieht man noch auf der linken Wegseite.

Dienstag, 19. Juni 2018

Premiumweg Herzog-Jäger-Pfad bei Waldenbuch, Teil 2 von 5

Dies ist der zweite von fünf hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum neuen Premiumweg Herzog-Jäger-Pfad im Schönbuch bei Waldenbuch.

Im vorangegangenen Post in diesem Blog gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Heute geht es um den Wegnamen und um die Möblierung des Wegs. In den drei folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf des Wegs.

Wegname
Der Herzog-Jäger-Pfad ist nach Herzog Friedrich I. (1557 - 1608) benannt. Die Herzöge von Württemberg suchten das Jagdgebiet Bezenberg, in dem der Herzog-Jäger-Pfad fast gänzlich verläuft, früher gerne auf. Insbesondere Herzog Friedrich I. war oft und gerne hier zu Gast. Er trat auch als Spender auf (Jagdschloss Waldenbuch und Kirche St. Veit).

Zur Eröffnung des neuen Premiumwegs war auch Friedrich Herzog von Württemberg geladen, ein Nachfahre Herzog Friedrich I. Am 9. Mai 2018 kam jedoch Friedrich Herzog von Württemberg bei einem Autounfall ums Leben. Die Stadt Waldenbuch sagte daraufhin die Eröffnungsfeierlichkeiten für den Herzog-Jäger-Pfad ab.

Sonntag, 17. Juni 2018

Premiumweg Herzog-Jäger-Pfad bei Waldenbuch, Teil 1 von 5

Der neue Premiumwanderweg Herzog-Jäger-Pfad bei Waldenbuch ist der erste vom Deutschen Wanderinstitut e.V. zertifizierte Premiumweg in der Region Stuttgart sowie im Schönbuch. Der Weg wurde am 16.05.2018 eröffnet.

Premiumwege bilden die Spitzengruppe der Wanderwege in Deutschland. Diese Wege werden nach einem strengen Kriterienkatalog vom Deutschand Wanderinstitut e.V. zertifiziert. Alle drei Jahre muss die Zertifizierung erneuert werden. Es gibt in Baden-Württemberg bereits Dutzende Premiumwege. Der Schwerpunkt liegt im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb. Jetzt hat auch die Region Stuttgart einen Premiumweg. Hoffen wir, dass weitere Premiumwege in der Region Stuttgart folgen werden.

Der Herzog-Jäger-Pfad ist das Thema im heutigen und in den folgenden vier Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Informationen zu diesem neuen Rundwanderweg im Schönbuch. Im folgenden Post geht es um die Möblierung des Wegs. Und in den drei weiteren Posts wandern wir dann im Verlauf des Wegs.

Der Herzog-Jäger-Pfad beschreibt eine Rundtour im Schönbuch südlich von Waldenbuch auf dem Höhenrücken des Betzenbergs und erreicht hierbei auch ein Teilstück des südlich angrenzenden Schaichtals.

Steckbrief
Name: Herzog-Jäger-Pfad
Label: Premiumwanderweg
Wegekategorie: Rundweg
Wegbetreiber: Stadt Waldenbuch
Weglänge: 13,7 Kilometer (ohne Abstecher und Zuwege)
Höhenunterschied: ca. 230 Höhenmeter im An- und Abstieg
Erste Zertifizierung 2018 mit 54 Erlebnispunkten
Aktuelle Zertifizierung gültig bis Mai 2021
Landkreise: Böblingen / Esslingen*
Gemeinden: Waldenbuch / Aichtal*
Großlandschaft: Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Schönbuch und Glemswald

* Sehr kleiner Anteil

Donnerstag, 14. Juni 2018

Neuer Flyer der Staatlichen Naturschutzverwaltung Baden-Württemberg zum Naturschutzgebiet Spielburg bei Göppingen

Die Staatliche Naturschutzverwaltung Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Stuttgart, hat Ende 2017 einen neuen Informationsflyer zum Naturschutzgebiet Spielburg im Landkreis Göppingen herausgebracht.

Der Flyer kann kostenlos beim Webshop der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg bezogen werden. 

Das Naturschutzgebiet Spielburg ist vor allem unter geologischen Gesichtspunkten hochinteressant. Vor ca. 2,5 Millionen Jahren reichte der Albtrauf noch viel weiter nach Nordwesten und bedeckte weite Teile der heutigen Region Stuttgart. Als der Albtrauf gerade im Gebiet des heutigen Naturschutzgebiets Spielburg lag, ereignete sich dort ein Bergsturz. Felsmassen aus Weißjura Delta-Gestein (Untere Felsenkalke/Unterer Massenkalk) stürzten herab. Sie haben sich an ihrer Ablagerungsstelle so gut erhalten, dass man Teile davon noch heute sehen kann, obwohl der Albtrauf heute einige Kilometer von der Absturzstelle entfernt ist.

Das Naturschutzgebiet umfasst darüber hinaus Hecken, Magerwiesen und Streuobstwiesen, Zeugnisse einer alten Kulturlandschaft, die heute immer seltener werden. Das Naturschutzgebiet Spielburg wurde im Jahr 1994 verordnet. Es umfasst eine Fläche von 31,2 Hektar. Das Gebiet befindet sich westlich angrenzend an die Ortschaft Hohenstaufen, die zu Göppingen gehört, sowie südwestlich des Bergs Hohenstaufen, der ja in der Geschichte eine große Rolle gespielt hat und der ein Zeugenberg der Schwäbischen Alb ist, ein Berg also, der bezeugt, dass die Schwäbische Alb früher viel weiter nach Nordwesten gereicht hat.

Hier gibt es eine Übersicht über die Naturschutzgebiete im Landkreis Göppingen. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog verlinkt, die sich mit einzelnen Schutzgebieten befassen.

Montag, 11. Juni 2018

Stuttgarter Weinwanderweg Rohracker, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stuttgarter Weinwanderweg Rohracker in den Stadtbezirken Stuttgart-Hedelfingen und Stuttgart-Ost

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Wir haben dort mit der Wanderung auch bereits begonnen. Im vorangegangenen Post sind wir mit der Wanderung bis zum westlichen Ende der Rohrackerstraße gekommen. Heute schließen wir die Wanderung ab.

Man folgt der Rohrackerstraße ostwärts. Sie beschreibt bald einen Bogen nach links. Am Ende dieses Linksbogens in der Nähe der Gebäudenummer 338 verlässt man die Rohrackerstraße nach links und kommt wieder in Gartenanlagen. Man befindet sich nun in einem kleinen Taleinschnitt, genannt Jaißerklinge. Gleich darauf biegt man scharf nach rechts ab und folgt einem Weg zwischen Weinbergen auf der Bergseite links und Gärten auf der Talseite rechts.

Samstag, 9. Juni 2018

Stuttgarter Weinwanderweg Rohracker, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stuttgarter Weinwanderweg Rohracker in den Stadtbezirken Stuttgart-Hedelfingen und Stuttgart-Ost.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Wir sind mit der Wanderung auch bereits gestartet und bis auf halbe Höhe am Berghang nördlich über Rohracker gekommen.

Heute und im folgenden Post setzen wir die Wanderung fort.

Auf dem asphaltierten Weg geht es an Gartenanlagen vorbei weiter aufwärts. Man kommt bald zum ersten Weinberg. Der Weg beschreibt dann, dem Gelände folgend, einen größeren Bogen nach rechts. Die Blicke weiten sich in das bewaldete obere Tiefenbachtal sowie zum Stuttgarter Fernsehturm.

Donnerstag, 7. Juni 2018

Stuttgarter Weinwanderweg Rohracker, Teil 1 von 3

Der Stuttgarter Weinwanderweg Rohracker beschreibt eine Rundtour durch die Weinberge, Gartenanlagen und die Waldgebiete zwischen dem Stadtteil Rohracker (zum Stadtbezirk Hedelfingen gehörend) und dem Stadtteil Frauenkopf (zum Stadtbezirk Stuttgart-Ost gehörend).

Der Stuttgarter Weinwanderweg Rohracker ist einer von zwei Teilen des Weinwanderwegs Hedelfingen und Rohracker, der wiederum einer von zur Zeit vier Weinwanderwegen ist, die unter dem Titel Stuttgarter Weinwanderweg firmieren.

Im heutigen Post in diesem Blog gibt es einige allgemeine Informationen zum Stuttgarter Weinwanderweg Rohracker. Und wir beginnen bereits mit der Wanderung im Verlauf des Wegs. In den beiden folgenden Posts setzen wir die Wanderung dann fort.

Steckbrief
Wegname: Weinwanderweg Rohracker
Wegegruppe: Stuttgarter Weinwanderweg
Wegbetreiber: Stuttgart-Marketing GmbH
Weglänge: ca. 8 Kilometer
Start-/Endpunkt: Haltestelle Dürrbachstraße der Buslinie 62
Stadt/Gemeinde: Stuttgart, Stadtbezirke Hedelfingen und Ost
Großlandschaft: Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Stuttgarter Bucht

Montag, 4. Juni 2018

Der Stadtbezirk Stuttgart-Hedelfingen


Der Stadtbezirk Stuttgart-Hedelfingen befindet sich im Neckartal links des Neckars sowie im Bußbach- und Tiefenbachtal, einem linken Seitental des Neckartals.

Zum Stadtbezirk Stuttgart-Hedelfingen gehören Teile der Wangener Höhe, der größere Teil des Stuttgarter Neckarhafens und Teile des Silberwalds in Richtung der Bopser-Hochfläche.

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Stadtbezirk Stuttgart-Hedelfingen kurz vorgestellt. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk Hedelfingen befassen, sind vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Steckbrief
Name: Hedelfingen
Einwohner: ca. 9.700
Fläche: 732,4 Hektar

Mittwoch, 30. Mai 2018

Thementafel "Stuttgarter Grenzstein" am Rand der Klingenbachanlage in Stuttgart-Ost

Die Stadtgruppe Stuttgart des Schwäbischen Heimatbunds hat im Jahr 2004 am Rand der Klingenbachanlage, einer Parkanlage im Stadtbezirk Stuttgart-Ost die Nachbildung eines historischen Stuttgarter Grenzsteins aufgestellt.

Neben dem Grenzstein-Denkmal befindet sich eine Informationstafel. Der Grenzstein besteht aus rotem Killesberger Schilfsandstein. 

Am Ort des Grenzstein-Denkmals befand sich im 19. Jahrhundert einer von zahlreichen Stuttgarter Grenzsteinen. Dort bei der Klingenbachanlage verlief damals die Außengrenze von Stuttgart. Diese Außengrenze war vom Spätmittelalter bis zu den Eingemeindungen Anfang des 20. Jahrhunderts nahezu unverändert. Gaisburg wurde am 01.04.1901 nach Stuttgart eingemeindet. Darauf verlor der Grenzstein am Rand der heutigen Klingenbachanlage seine Bedeutung.

Sonntag, 27. Mai 2018

Parkanlagen im Stadtbezirk Stuttgart-Ost

Der Stadtbezirk Stuttgart-Ost verfügt über einige interessante, vielfältige Parkanlagen. Man kann fünf Parkanlagen in Stuttgart-Ost unterscheiden. Dazu kommen zahlreiche kleinere Grünflächen und Aussichtspunkte.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die einzelnen Parkanlagen des Stadtbezirks Stuttgart-Ost aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Parkanlagen in Stuttgart-Ost befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt.

Die Parkanlagen im Stadtbezirk Stuttgart-Ost befinden sich sowohl im Talgrund des Stuttgarter Talkessels als auch auf den umgebenden Höhen. Mit Ausnahme des Parks der Villa Reitzenstein sind alle genannten Parkanlagen jederzeit öffentlich zugänglich. Der Park der Villa Reitzenstein gehört zwar dem Land Baden-Württemberg. Aus Sicherheitsgründen ist dieser Park jedoch nur an wenigen Tagen im Jahr geöffnet.

Die Parkanlagen in Stuttgart-Ost im Einzelnen: 

Dienstag, 22. Mai 2018

Die Ruine des Neuen Lusthauses im Stuttgarter Schlossgarten

Die Ruine der Freitreppenanlage des ehemaligen Neuen Lusthauses im Mittleren Schlossgarten in Stuttgart-Mitte ist das einzige noch vorhandene Relikt des früheren Lustgartens.

Der Lustgarten - ein Renaissancegarten - war der Vorgänger des heutigen Schlossgartens. Der Lustgarten erstreckte sich vom Alten Schloss über das Gelände des damals noch nicht vorhanden gewesenen Neuen Schlosses bis ca. zum heutigen Eckensee im heutigen Oberen Schlossgarten.

Das Neue Lusthaus ("Neu" deswegen, weil es bereits ein Altes Lusthaus gab) wurde 1583-1593 durch Georg Beer im Auftrag von Herzog Ludwig im damaligen Lustgarten erbaut. Es war eines der bedeutendsten Bauten der deutschen Renaissance. Das Neue Lusthaus stand an der Stelle des heutigen Kunstgebäudes zwischen dem heutigen Schlossplatz und dem heutigen Oberen Schlossgarten.

In den Jahren 1750/58 wurde das Neue Lusthaus in ein Opernhaus umgestaltet. Im Jahr 1811 wurde der sogenannte Theaterbogen zum inzwischen gebauten, dem Neuen Lusthaus benachbarten Neuen Schloss errichtet. 1845-1846 wurde das Neue Lusthaus in ein Hoftheater umgebaut. Im Jahr 1883 gab es einen weiteren Umbau zur Erhöhung der Feuersicherheit.

Leider konnte auch dieser Umbau nicht verhindern, dass das Gebäude im Jahr 1902 abbrannte. 1909-1913 wurde an der Stelle des abgebrannten Gebäudes das Kunstgebäude errichtet, das nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg vereinfacht wiederaufgebaut worden ist.

Donnerstag, 17. Mai 2018

Die neuen Enztreppen in Besigheim - erster Bauabschnitt des neuen Enzparks

Die neuen Enztreppen in Besigheim wurden im Frühjahr 2018 eröffnet. Die Enztreppen sind der erste Bauabschnitt des neuen Enzparks (Südpark) in Besigheim.

Der neue Enzpark wird sich im Gebiet zwischen den beiden Enzbrücken und der Riedstraße befinden. Im Rahmen dieses Vorhabens sollen die beiden Enzufer entlang der Altstadt umgestaltet werden mit dem Ziel einer deutlichen Verbesserung der Aufenthaltsqualität. 

Außer den Enztreppen wird das Projekt des neuen Enzparks verschiedene Spielbereiche für Kinder und Jugendliche, eine Fußgänger- und Radwegbrücke über die Enz (Mühlensteg), ein Parkhaus mit ca. 205 Stellplätzen und die Neupflanzung von ca. 60 Bäumen umfassen.

Die neuen Enztreppen befinden sich am linken Enzufer unmittelbar südlich der Alten Enzbrücke. Die Baukosten für die Enztreppen betrugen ca. 610.000 Euro. Vom Verband Region Stuttgart kommt im Rahmen des Vorhabens "Landschaftspark Region Stuttgart" ein Zuschuss von 439.000 Euro für den gesamten Enzpark (Förderjahr 2016). Der erste Spatenstich war am 8. Dezember 2016.

Aus der Bevölkerung wurde bereits Kritik an den Enztreppen laut. So sind die Enztreppen nicht - wie ursprünglich geplant - bis zum Wasserspiegel der Enz geführt. Vielmehr schließen die Enztreppen nun mit einer Betonmauer zur Enz hin ab. Auch wurden und werden viele alte Bäume für das Projekt Enzpark gefällt.

Montag, 14. Mai 2018

Stauferstele in Besigheim

Die Stauferstele in Besigheim befindet sich an der höchsten Stelle der Altstadt beim Schochenturm.

Stauferstelen sind Gedenksteine, die vom Komitee der Stauferfreunde aufgestellt werden. Mit Stand Mai 2018 gibt es in der Region Stuttgart bereits elf Stauferstelen.

Stauferstelen werden an den wichtigsten Stauferstätten Europas aufgestellt. Die erste Stauferstele wurde im Jahr 2000 aufgestellt. Die Stauferstele in Besigheim wurde am 7. Mai 2012 eingeweiht. Es ist die insgesamt 13. Stauferstele.

Die Stauferstelen besitzen einen achteckigen Grundriss. Auf vier der acht Seitenflächen der Stele befinden sich Inschriften. Über den vier Inschriften ist jeweils ein Wappen eingemeißelt. Thema der Inschriften ist der Bezug des jeweiligen Ortes zu den Staufern. Den oberen Abschluss der Stele bildet ein die Reichskrone symbolisierendes goldenes Band. 

Dies sind die vier Wappen auf der Stauferstele in Besigheim: Wappen des Reichs, Wappen von Besigheim, Wappen von Baden, Wappen des Herzogtums Schwaben.

Freitag, 11. Mai 2018

Besigheim - einer der Top-Orte in der Region Stuttgart

Die Stadt Besigheim im Landkreis Ludwigsburg an der Mündung der Enz in den Neckar ist einer der Top-Orte in der Region Stuttgart.

Im heutigen Post in diesem Blog soll Besigheim kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Besigheim befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Besigheim liegt malerisch im württembergischen Weinanbaugebiet an der Mündung der Enz in den Neckar. 

Besigheim bezeichnet sich als Deutschlands schönster Weinort. Dies geht auf eine Publikumswahl aus dem Jahr 2010 zurück. Die steilsten Weinberge in der Umgebung von Besigheim sind nach wie vor historische Terrassenweinberge.

Die imposant auf einem Bergrücken zwischen der Enz und dem Neckar gelegene Altstadt von Besigheim steht als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Entlang der beiden Flüsse gibt es natürliche Abschnitte, die auch für die Erholung geeignet sind.

Steckbrief
Name: Besigheim
Einwohner: ca. 12.200
Fläche: 16,83 km²

Sonntag, 6. Mai 2018

Thementafeln "Der Nesenbachkanal" und "Der Nesenbach" im Stuttgarter Schlossgarten

Am Rand des Stuttgarter Mittleren Schlossgartens in Stuttgart-Mitte beim Abgang zur U-Haltestelle Neckartor haben die Landeshauptstadt Stuttgart und der Eigenbetrieb Stadtentwässerung Stuttgart (SES) zwei Thementafeln zum Nesenbach und zum Nesenbachkanal aufgestellt.

Stuttgart liegt ja eigentlich nicht am Neckar, sondern am Nesenbach. Dieser Bach durchfloss früher den Stuttgarter Talkessel. Schon vor langer Zeit wurde der Nesenbach einer neuen Bestimmung als Abwassersammler zugeführt und in den Untergrund verlegt.

Der Hauptsammler Nesenbach ist heute 12,5 Kilometer lang. Zwischen dem früheren Quellgebiet in Stuttgart-Vaihingen und der Mündung in den Neckar beim Leuzebad gibt es einen Höhenunterschied von 250 Metern. Ab dem Jahr 1860 wurde der Hauptsammler Nesenbach abschnittsweise überdeckt. 

Direkt bei den beiden Thementafeln wurde ein Zugang zum Hauptsammler Nesenbach geschaffen. Die SES bietet dort Führungen an. Im Fußgängergeschoß der benachbarten U-Haltestelle Neckartor gibt es Informationen zur Großen Kanalführung.

Dienstag, 1. Mai 2018

Die Ostlandkreuz-Runde - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Rundwanderweg Ostlandkreuz-Runde bei Geislingen an der Steige.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis zum Wegweiserstandort Bodenfels am Albtrauf über dem Oberen Filstal gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Der Weg verlässt nun den Albtrauf und führt über die Albhochfläche auf Feldwegen zum Geiselsteinhaus. Bei einer Feldwegkreuzung biegt man nach rechts ab. Die Abzweigung ist gut beschildert. Dann erreicht man den Parkplatz des Geiselsteinhauses. Dort geht es nach links bis zum Haus. 

Das Geiselsteinhaus gehört der TG Geislingen. Es ist von April bis Oktober an den Wochenenden geöffnet. Es gibt während der Öffnungszeiten einige Speisen und Getränke. Beim Haus befinden sich vielfältige Spielmöglichkeiten.

Sonntag, 29. April 2018

Die Ostlandkreuz-Runde - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Rundwanderweg Ostlandkreuz-Runde bei Geislingen an der Steige.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf der Ostlandkreuz-Runde.

Vom Startpunkt des Weges bei der Jahnhalle in Geislingen an der Steige folgt man der Steingrubestraße wenige Meter bis zur B 10 und überquert diese Straße mit Hilfe einer Lichtsignalanlage. Auf der anderen Seite der B 10 folgt man der geradeaus weiterführenden Knollstraße bis zu ihrem Ende. Vom Startpunkt des Weges bis hinauf zum Ostlandkreuz geht es zusammen mit dem Qualitätsweg Steigen-Tour aus der Wegegruppe der Löwenpfade.

Nun beginnt der lange und andauernde Anstieg hinauf zur Hochfläche der Schwäbischen Alb bei der Schildwacht mit dem Ostlandkreuz. Ein Weg und Treppen führen hinauf zur Karlstraße. Man überquert diese Straße und folgt ihr wenige Meter bergauf. Dann geht es auf einer Straßenverbindung weiter hinauf zur Türkheimer Straße. Man überquert auch diese Straße und folgt ihr weiter bergauf. In einer Straßenkehre ist man am Ortsende von Geislingen an der Steige angekommen. 

Freitag, 27. April 2018

Die Ostlandkreuz-Runde - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 1 von 3

Die Ostlandkreuz-Runde ist ein 6,4 Kilometer langer Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige.

Die Ostlandkreuz-Runde wurde im Rahmen der neuen Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen im Jahr 2017 neu markiert und beschildert. Sie ist einer von mehreren neuen Rundwanderwegen in Geislingen an der Steige.

Die Ostlandkreuz-Runde ist das Thema im heutigen und in den folgenden beiden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. In den folgenden beiden Posts wandern wir dann im Verlauf des Wegs.

Die Ostlandkreuz-Runde führt von der Innenstadt von Geislingen an der Steige am Albtrauf hinauf zur Schildwacht mit dem Ostlandkreuz, einem großen, von weitem sichtbaren Gipfelkreuz. Es geht dann am Albtrauf über dem Oberen Filstal entlang, über die Albhochfläche mit dem Geiselsteinhaus und schließlich am Albtrauf über dem Rohrachtal entlang. Dann steigt die Ostlandkreuz-Runde wieder hinab zur Innenstadt von Geislingen.

Steckbrief
Name: Ostlandkreuz-Runde
Wegegruppe: Rundwanderwege in und bei Geislingen an der Steige
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 6,4 Kilometer
Höhenunterschied: 270 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Göppingen
Gemeinde: Geislingen an der Steige
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Sonntag, 22. April 2018

Von Stuttgart-Wangen auf dem Wangener Höhenweg hinauf auf die Wangener Höhe

Heute spazieren wir auf dem sogenannten Wangener Höhenweg vom Neckartal hinauf auf die Wangener Höhe. Von der Stadtbahnhaltestelle Wangen Marktplatz bis zum Eugen-Denneler-Brunnen auf der Wangener Höhe legt man eine Strecke von ca. 2,6 Kilometern zurück.

Die Wangener Höhe in den Stadtbezirken Stuttgart-Wangen und Stuttgart-Hedelfingen wird von zahlreichen Wegen, Pfaden und Treppen durchzogen. In den Jahren 2011 und 2012 hat man viele dieser im Laufe der Zeit zugewachsenen Wege im Rahmen des Projekts Wandel & Wege Wangener Höhe wieder begehbar gemacht.

Startpunkt des Wangener Höhenwegs ist am Fuß der Michaelskirche in Stuttgart-Wangen. Die um 1250 erbaute Michealskirche ist eine der ältesten Kirchen Stuttgarts. Sie steht in leicht erhöhter Lage südwestlich über dem bebauten Gebiet von Stuttgart-Wangen.

Donnerstag, 19. April 2018

Der Stadtbezirk Stuttgart-Wangen

Der Stadtbezirk Stuttgart-Wangen befindet sich im Neckartal links des Neckars.

Zum Stadtbezirk Stuttgart-Wangen gehören der Großmarkt, ein kleiner Teil des Stuttgarter Hafens sowie der größere Teil der Wangener Höhe, eines letzten Ausläufers der Filderhochfläche sowie größten Gartengebiets von Stuttgart.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Stadtbezirk Stuttgart-Wangen kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk befassen, sind vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Steckbrief
Name: Wangen
Einwohner: ca. 8.900
Fläche: 342,6 Hektar

Samstag, 14. April 2018

Jubiläumsweg 2011 des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. von S-Mühlhausen nach S-Bad Cannstatt, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur Etappe des Jubiläumswegs 2011 des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. von Stuttgart-Mühlhausen nach Stuttgart-Bad Cannstatt.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Weg. Wir haben mit dem Spaziergang auch bereits begonnen und sind bis zum Max-Eyth-See gekommen. Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Es geht weiter am Neckarufer entlang neckaraufwärts. Bald kommt der Max-Eyth-Steg ins Blickfeld, eine 1989 fertiggestellte Hängebrücke. Auf dieser Brücke überquert man den Neckar (zweite Neckarquerung).

Nun folgt man der kaum befahrenen Austraße am anderen Neckarufer entlang weiter flussaufwärts. Nach einiger Zeit befindet sich auf der rechten Straßenseite das Naturdenkmal Erdgeschichtlicher Aufschluss im Löß Freienstein (siehe auch den Post vom 07.02.2017 in diesem Blog). Bald darauf unterquert man die Stadtbahnstrecke und die Neckartalstraße bei der Aubrücke. Dahinter folgt man weiter dem Neckarufer flussaufwärts.