Dienstag, 19. Juni 2018

Premiumweg Herzog-Jäger-Pfad bei Waldenbuch, Teil 2 von 5

Dies ist der zweite von fünf hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum neuen Premiumweg Herzog-Jäger-Pfad im Schönbuch bei Waldenbuch.

Im vorangegangenen Post in diesem Blog gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Heute geht es um den Wegnamen und um die Möblierung des Wegs. In den drei folgenden Posts wandern wir dann im Verlauf des Wegs.

Wegname
Der Herzog-Jäger-Pfad ist nach Herzog Friedrich I. (1557 - 1608) benannt. Die Herzöge von Württemberg suchten das Jagdgebiet Bezenberg, in dem der Herzog-Jäger-Pfad fast gänzlich verläuft, früher gerne auf. Insbesondere Herzog Friedrich I. war oft und gerne hier zu Gast. Er trat auch als Spender auf (Jagdschloss Waldenbuch und Kirche St. Veit).

Zur Eröffnung des neuen Premiumwegs war auch Friedrich Herzog von Württemberg geladen, ein Nachfahre Herzog Friedrich I. Am 9. Mai 2018 kam jedoch Friedrich Herzog von Württemberg bei einem Autounfall ums Leben. Die Stadt Waldenbuch sagte daraufhin die Eröffnungsfeierlichkeiten für den Herzog-Jäger-Pfad ab.

Sonntag, 17. Juni 2018

Premiumweg Herzog-Jäger-Pfad bei Waldenbuch, Teil 1 von 5

Der neue Premiumwanderweg Herzog-Jäger-Pfad bei Waldenbuch ist der erste vom Deutschen Wanderinstitut e.V. zertifizierte Premiumweg in der Region Stuttgart sowie im Schönbuch. Der Weg wurde am 16.05.2018 eröffnet.

Premiumwege bilden die Spitzengruppe der Wanderwege in Deutschland. Diese Wege werden nach einem strengen Kriterienkatalog vom Deutschand Wanderinstitut e.V. zertifiziert. Alle drei Jahre muss die Zertifizierung erneuert werden. Es gibt in Baden-Württemberg bereits Dutzende Premiumwege. Der Schwerpunkt liegt im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb. Jetzt hat auch die Region Stuttgart einen Premiumweg. Hoffen wir, dass weitere Premiumwege in der Region Stuttgart folgen werden.

Der Herzog-Jäger-Pfad ist das Thema im heutigen und in den folgenden vier Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Informationen zu diesem neuen Rundwanderweg im Schönbuch. Im folgenden Post geht es um die Möblierung des Wegs. Und in den drei weiteren Posts wandern wir dann im Verlauf des Wegs.

Der Herzog-Jäger-Pfad beschreibt eine Rundtour im Schönbuch südlich von Waldenbuch auf dem Höhenrücken des Betzenbergs und erreicht hierbei auch ein Teilstück des südlich angrenzenden Schaichtals.

Steckbrief
Name: Herzog-Jäger-Pfad
Label: Premiumwanderweg
Wegekategorie: Rundweg
Wegbetreiber: Stadt Waldenbuch
Weglänge: 13,7 Kilometer (ohne Abstecher und Zuwege)
Höhenunterschied: ca. 230 Höhenmeter im An- und Abstieg
Erste Zertifizierung 2018 mit 54 Erlebnispunkten
Aktuelle Zertifizierung gültig bis Mai 2021
Landkreise: Böblingen / Esslingen*
Gemeinden: Waldenbuch / Aichtal*
Großlandschaft: Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Schönbuch und Glemswald

* Sehr kleiner Anteil

Donnerstag, 14. Juni 2018

Neuer Flyer der Staatlichen Naturschutzverwaltung Baden-Württemberg zum Naturschutzgebiet Spielburg bei Göppingen

Die Staatliche Naturschutzverwaltung Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Stuttgart, hat Ende 2017 einen neuen Informationsflyer zum Naturschutzgebiet Spielburg im Landkreis Göppingen herausgebracht.

Der Flyer kann kostenlos beim Webshop der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg bezogen werden. 

Das Naturschutzgebiet Spielburg ist vor allem unter geologischen Gesichtspunkten hochinteressant. Vor ca. 2,5 Millionen Jahren reichte der Albtrauf noch viel weiter nach Nordwesten und bedeckte weite Teile der heutigen Region Stuttgart. Als der Albtrauf gerade im Gebiet des heutigen Naturschutzgebiets Spielburg lag, ereignete sich dort ein Bergsturz. Felsmassen aus Weißjura Delta-Gestein (Untere Felsenkalke/Unterer Massenkalk) stürzten herab. Sie haben sich an ihrer Ablagerungsstelle so gut erhalten, dass man Teile davon noch heute sehen kann, obwohl der Albtrauf heute einige Kilometer von der Absturzstelle entfernt ist.

Das Naturschutzgebiet umfasst darüber hinaus Hecken, Magerwiesen und Streuobstwiesen, Zeugnisse einer alten Kulturlandschaft, die heute immer seltener werden. Das Naturschutzgebiet Spielburg wurde im Jahr 1994 verordnet. Es umfasst eine Fläche von 31,2 Hektar. Das Gebiet befindet sich westlich angrenzend an die Ortschaft Hohenstaufen, die zu Göppingen gehört, sowie südwestlich des Bergs Hohenstaufen, der ja in der Geschichte eine große Rolle gespielt hat und der ein Zeugenberg der Schwäbischen Alb ist, ein Berg also, der bezeugt, dass die Schwäbische Alb früher viel weiter nach Nordwesten gereicht hat.

Hier gibt es eine Übersicht über die Naturschutzgebiete im Landkreis Göppingen. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog verlinkt, die sich mit einzelnen Schutzgebieten befassen.

Montag, 11. Juni 2018

Stuttgarter Weinwanderweg Rohracker, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stuttgarter Weinwanderweg Rohracker in den Stadtbezirken Stuttgart-Hedelfingen und Stuttgart-Ost

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Wir haben dort mit der Wanderung auch bereits begonnen. Im vorangegangenen Post sind wir mit der Wanderung bis zum westlichen Ende der Rohrackerstraße gekommen. Heute schließen wir die Wanderung ab.

Man folgt der Rohrackerstraße ostwärts. Sie beschreibt bald einen Bogen nach links. Am Ende dieses Linksbogens in der Nähe der Gebäudenummer 338 verlässt man die Rohrackerstraße nach links und kommt wieder in Gartenanlagen. Man befindet sich nun in einem kleinen Taleinschnitt, genannt Jaißerklinge. Gleich darauf biegt man scharf nach rechts ab und folgt einem Weg zwischen Weinbergen auf der Bergseite links und Gärten auf der Talseite rechts.

Samstag, 9. Juni 2018

Stuttgarter Weinwanderweg Rohracker, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stuttgarter Weinwanderweg Rohracker in den Stadtbezirken Stuttgart-Hedelfingen und Stuttgart-Ost.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Wir sind mit der Wanderung auch bereits gestartet und bis auf halbe Höhe am Berghang nördlich über Rohracker gekommen.

Heute und im folgenden Post setzen wir die Wanderung fort.

Auf dem asphaltierten Weg geht es an Gartenanlagen vorbei weiter aufwärts. Man kommt bald zum ersten Weinberg. Der Weg beschreibt dann, dem Gelände folgend, einen größeren Bogen nach rechts. Die Blicke weiten sich in das bewaldete obere Tiefenbachtal sowie zum Stuttgarter Fernsehturm.

Donnerstag, 7. Juni 2018

Stuttgarter Weinwanderweg Rohracker, Teil 1 von 3

Der Stuttgarter Weinwanderweg Rohracker beschreibt eine Rundtour durch die Weinberge, Gartenanlagen und die Waldgebiete zwischen dem Stadtteil Rohracker (zum Stadtbezirk Hedelfingen gehörend) und dem Stadtteil Frauenkopf (zum Stadtbezirk Stuttgart-Ost gehörend).

Der Stuttgarter Weinwanderweg Rohracker ist einer von zwei Teilen des Weinwanderwegs Hedelfingen und Rohracker, der wiederum einer von zur Zeit vier Weinwanderwegen ist, die unter dem Titel Stuttgarter Weinwanderweg firmieren.

Im heutigen Post in diesem Blog gibt es einige allgemeine Informationen zum Stuttgarter Weinwanderweg Rohracker. Und wir beginnen bereits mit der Wanderung im Verlauf des Wegs. In den beiden folgenden Posts setzen wir die Wanderung dann fort.

Steckbrief
Wegname: Weinwanderweg Rohracker
Wegegruppe: Stuttgarter Weinwanderweg
Wegbetreiber: Stuttgart-Marketing GmbH
Weglänge: ca. 8 Kilometer
Start-/Endpunkt: Haltestelle Dürrbachstraße der Buslinie 62
Stadt/Gemeinde: Stuttgart, Stadtbezirke Hedelfingen und Ost
Großlandschaft: Schwäbisches Keuper-Lias-Land
Naturraum: Stuttgarter Bucht

Montag, 4. Juni 2018

Der Stadtbezirk Stuttgart-Hedelfingen


Der Stadtbezirk Stuttgart-Hedelfingen befindet sich im Neckartal links des Neckars sowie im Bußbach- und Tiefenbachtal, einem linken Seitental des Neckartals.

Zum Stadtbezirk Stuttgart-Hedelfingen gehören Teile der Wangener Höhe, der größere Teil des Stuttgarter Neckarhafens und Teile des Silberwalds in Richtung der Bopser-Hochfläche.

Im heutigen Post in diesem Blog wird der Stadtbezirk Stuttgart-Hedelfingen kurz vorgestellt. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk Hedelfingen befassen, sind vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Steckbrief
Name: Hedelfingen
Einwohner: ca. 9.700
Fläche: 732,4 Hektar

Mittwoch, 30. Mai 2018

Thementafel "Stuttgarter Grenzstein" am Rand der Klingenbachanlage in Stuttgart-Ost

Die Stadtgruppe Stuttgart des Schwäbischen Heimatbunds hat im Jahr 2004 am Rand der Klingenbachanlage, einer Parkanlage im Stadtbezirk Stuttgart-Ost die Nachbildung eines historischen Stuttgarter Grenzsteins aufgestellt.

Neben dem Grenzstein-Denkmal befindet sich eine Informationstafel. Der Grenzstein besteht aus rotem Killesberger Schilfsandstein. 

Am Ort des Grenzstein-Denkmals befand sich im 19. Jahrhundert einer von zahlreichen Stuttgarter Grenzsteinen. Dort bei der Klingenbachanlage verlief damals die Außengrenze von Stuttgart. Diese Außengrenze war vom Spätmittelalter bis zu den Eingemeindungen Anfang des 20. Jahrhunderts nahezu unverändert. Gaisburg wurde am 01.04.1901 nach Stuttgart eingemeindet. Darauf verlor der Grenzstein am Rand der heutigen Klingenbachanlage seine Bedeutung.

Sonntag, 27. Mai 2018

Parkanlagen im Stadtbezirk Stuttgart-Ost

Der Stadtbezirk Stuttgart-Ost verfügt über einige interessante, vielfältige Parkanlagen. Man kann fünf Parkanlagen in Stuttgart-Ost unterscheiden. Dazu kommen zahlreiche kleinere Grünflächen und Aussichtspunkte.

Im heutigen Post in diesem Blog sind die einzelnen Parkanlagen des Stadtbezirks Stuttgart-Ost aufgelistet. Artikel in diesem Blog, die sich mit einzelnen Parkanlagen in Stuttgart-Ost befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt.

Die Parkanlagen im Stadtbezirk Stuttgart-Ost befinden sich sowohl im Talgrund des Stuttgarter Talkessels als auch auf den umgebenden Höhen. Mit Ausnahme des Parks der Villa Reitzenstein sind alle genannten Parkanlagen jederzeit öffentlich zugänglich. Der Park der Villa Reitzenstein gehört zwar dem Land Baden-Württemberg. Aus Sicherheitsgründen ist dieser Park jedoch nur an wenigen Tagen im Jahr geöffnet.

Die Parkanlagen in Stuttgart-Ost im Einzelnen: 

Dienstag, 22. Mai 2018

Die Ruine des Neuen Lusthauses im Stuttgarter Schlossgarten

Die Ruine der Freitreppenanlage des ehemaligen Neuen Lusthauses im Mittleren Schlossgarten in Stuttgart-Mitte ist das einzige noch vorhandene Relikt des früheren Lustgartens.

Der Lustgarten - ein Renaissancegarten - war der Vorgänger des heutigen Schlossgartens. Der Lustgarten erstreckte sich vom Alten Schloss über das Gelände des damals noch nicht vorhanden gewesenen Neuen Schlosses bis ca. zum heutigen Eckensee im heutigen Oberen Schlossgarten.

Das Neue Lusthaus ("Neu" deswegen, weil es bereits ein Altes Lusthaus gab) wurde 1583-1593 durch Georg Beer im Auftrag von Herzog Ludwig im damaligen Lustgarten erbaut. Es war eines der bedeutendsten Bauten der deutschen Renaissance. Das Neue Lusthaus stand an der Stelle des heutigen Kunstgebäudes zwischen dem heutigen Schlossplatz und dem heutigen Oberen Schlossgarten.

In den Jahren 1750/58 wurde das Neue Lusthaus in ein Opernhaus umgestaltet. Im Jahr 1811 wurde der sogenannte Theaterbogen zum inzwischen gebauten, dem Neuen Lusthaus benachbarten Neuen Schloss errichtet. 1845-1846 wurde das Neue Lusthaus in ein Hoftheater umgebaut. Im Jahr 1883 gab es einen weiteren Umbau zur Erhöhung der Feuersicherheit.

Leider konnte auch dieser Umbau nicht verhindern, dass das Gebäude im Jahr 1902 abbrannte. 1909-1913 wurde an der Stelle des abgebrannten Gebäudes das Kunstgebäude errichtet, das nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg vereinfacht wiederaufgebaut worden ist.

Donnerstag, 17. Mai 2018

Die neuen Enztreppen in Besigheim - erster Bauabschnitt des neuen Enzparks

Die neuen Enztreppen in Besigheim wurden im Frühjahr 2018 eröffnet. Die Enztreppen sind der erste Bauabschnitt des neuen Enzparks (Südpark) in Besigheim.

Der neue Enzpark wird sich im Gebiet zwischen den beiden Enzbrücken und der Riedstraße befinden. Im Rahmen dieses Vorhabens sollen die beiden Enzufer entlang der Altstadt umgestaltet werden mit dem Ziel einer deutlichen Verbesserung der Aufenthaltsqualität. 

Außer den Enztreppen wird das Projekt des neuen Enzparks verschiedene Spielbereiche für Kinder und Jugendliche, eine Fußgänger- und Radwegbrücke über die Enz (Mühlensteg), ein Parkhaus mit ca. 205 Stellplätzen und die Neupflanzung von ca. 60 Bäumen umfassen.

Die neuen Enztreppen befinden sich am linken Enzufer unmittelbar südlich der Alten Enzbrücke. Die Baukosten für die Enztreppen betrugen ca. 610.000 Euro. Vom Verband Region Stuttgart kommt im Rahmen des Vorhabens "Landschaftspark Region Stuttgart" ein Zuschuss von 439.000 Euro für den gesamten Enzpark (Förderjahr 2016). Der erste Spatenstich war am 8. Dezember 2016.

Aus der Bevölkerung wurde bereits Kritik an den Enztreppen laut. So sind die Enztreppen nicht - wie ursprünglich geplant - bis zum Wasserspiegel der Enz geführt. Vielmehr schließen die Enztreppen nun mit einer Betonmauer zur Enz hin ab. Auch wurden und werden viele alte Bäume für das Projekt Enzpark gefällt.

Montag, 14. Mai 2018

Stauferstele in Besigheim

Die Stauferstele in Besigheim befindet sich an der höchsten Stelle der Altstadt beim Schochenturm.

Stauferstelen sind Gedenksteine, die vom Komitee der Stauferfreunde aufgestellt werden. Mit Stand Mai 2018 gibt es in der Region Stuttgart bereits elf Stauferstelen.

Stauferstelen werden an den wichtigsten Stauferstätten Europas aufgestellt. Die erste Stauferstele wurde im Jahr 2000 aufgestellt. Die Stauferstele in Besigheim wurde am 7. Mai 2012 eingeweiht. Es ist die insgesamt 13. Stauferstele.

Die Stauferstelen besitzen einen achteckigen Grundriss. Auf vier der acht Seitenflächen der Stele befinden sich Inschriften. Über den vier Inschriften ist jeweils ein Wappen eingemeißelt. Thema der Inschriften ist der Bezug des jeweiligen Ortes zu den Staufern. Den oberen Abschluss der Stele bildet ein die Reichskrone symbolisierendes goldenes Band. 

Dies sind die vier Wappen auf der Stauferstele in Besigheim: Wappen des Reichs, Wappen von Besigheim, Wappen von Baden, Wappen des Herzogtums Schwaben.

Freitag, 11. Mai 2018

Besigheim - einer der Top-Orte in der Region Stuttgart

Die Stadt Besigheim im Landkreis Ludwigsburg an der Mündung der Enz in den Neckar ist einer der Top-Orte in der Region Stuttgart.

Im heutigen Post in diesem Blog soll Besigheim kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Besigheim befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Besigheim liegt malerisch im württembergischen Weinanbaugebiet an der Mündung der Enz in den Neckar. 

Besigheim bezeichnet sich als Deutschlands schönster Weinort. Dies geht auf eine Publikumswahl aus dem Jahr 2010 zurück. Die steilsten Weinberge in der Umgebung von Besigheim sind nach wie vor historische Terrassenweinberge.

Die imposant auf einem Bergrücken zwischen der Enz und dem Neckar gelegene Altstadt von Besigheim steht als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Entlang der beiden Flüsse gibt es natürliche Abschnitte, die auch für die Erholung geeignet sind.

Steckbrief
Name: Besigheim
Einwohner: ca. 12.200
Fläche: 16,83 km²

Sonntag, 6. Mai 2018

Thementafeln "Der Nesenbachkanal" und "Der Nesenbach" im Stuttgarter Schlossgarten

Am Rand des Stuttgarter Mittleren Schlossgartens in Stuttgart-Mitte beim Abgang zur U-Haltestelle Neckartor haben die Landeshauptstadt Stuttgart und der Eigenbetrieb Stadtentwässerung Stuttgart (SES) zwei Thementafeln zum Nesenbach und zum Nesenbachkanal aufgestellt.

Stuttgart liegt ja eigentlich nicht am Neckar, sondern am Nesenbach. Dieser Bach durchfloss früher den Stuttgarter Talkessel. Schon vor langer Zeit wurde der Nesenbach einer neuen Bestimmung als Abwassersammler zugeführt und in den Untergrund verlegt.

Der Hauptsammler Nesenbach ist heute 12,5 Kilometer lang. Zwischen dem früheren Quellgebiet in Stuttgart-Vaihingen und der Mündung in den Neckar beim Leuzebad gibt es einen Höhenunterschied von 250 Metern. Ab dem Jahr 1860 wurde der Hauptsammler Nesenbach abschnittsweise überdeckt. 

Direkt bei den beiden Thementafeln wurde ein Zugang zum Hauptsammler Nesenbach geschaffen. Die SES bietet dort Führungen an. Im Fußgängergeschoß der benachbarten U-Haltestelle Neckartor gibt es Informationen zur Großen Kanalführung.

Dienstag, 1. Mai 2018

Die Ostlandkreuz-Runde - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Rundwanderweg Ostlandkreuz-Runde bei Geislingen an der Steige.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis zum Wegweiserstandort Bodenfels am Albtrauf über dem Oberen Filstal gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Der Weg verlässt nun den Albtrauf und führt über die Albhochfläche auf Feldwegen zum Geiselsteinhaus. Bei einer Feldwegkreuzung biegt man nach rechts ab. Die Abzweigung ist gut beschildert. Dann erreicht man den Parkplatz des Geiselsteinhauses. Dort geht es nach links bis zum Haus. 

Das Geiselsteinhaus gehört der TG Geislingen. Es ist von April bis Oktober an den Wochenenden geöffnet. Es gibt während der Öffnungszeiten einige Speisen und Getränke. Beim Haus befinden sich vielfältige Spielmöglichkeiten.

Sonntag, 29. April 2018

Die Ostlandkreuz-Runde - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Rundwanderweg Ostlandkreuz-Runde bei Geislingen an der Steige.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog wandern wir im Verlauf der Ostlandkreuz-Runde.

Vom Startpunkt des Weges bei der Jahnhalle in Geislingen an der Steige folgt man der Steingrubestraße wenige Meter bis zur B 10 und überquert diese Straße mit Hilfe einer Lichtsignalanlage. Auf der anderen Seite der B 10 folgt man der geradeaus weiterführenden Knollstraße bis zu ihrem Ende. Vom Startpunkt des Weges bis hinauf zum Ostlandkreuz geht es zusammen mit dem Qualitätsweg Steigen-Tour aus der Wegegruppe der Löwenpfade.

Nun beginnt der lange und andauernde Anstieg hinauf zur Hochfläche der Schwäbischen Alb bei der Schildwacht mit dem Ostlandkreuz. Ein Weg und Treppen führen hinauf zur Karlstraße. Man überquert diese Straße und folgt ihr wenige Meter bergauf. Dann geht es auf einer Straßenverbindung weiter hinauf zur Türkheimer Straße. Man überquert auch diese Straße und folgt ihr weiter bergauf. In einer Straßenkehre ist man am Ortsende von Geislingen an der Steige angekommen. 

Freitag, 27. April 2018

Die Ostlandkreuz-Runde - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 1 von 3

Die Ostlandkreuz-Runde ist ein 6,4 Kilometer langer Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige.

Die Ostlandkreuz-Runde wurde im Rahmen der neuen Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen im Jahr 2017 neu markiert und beschildert. Sie ist einer von mehreren neuen Rundwanderwegen in Geislingen an der Steige.

Die Ostlandkreuz-Runde ist das Thema im heutigen und in den folgenden beiden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. In den folgenden beiden Posts wandern wir dann im Verlauf des Wegs.

Die Ostlandkreuz-Runde führt von der Innenstadt von Geislingen an der Steige am Albtrauf hinauf zur Schildwacht mit dem Ostlandkreuz, einem großen, von weitem sichtbaren Gipfelkreuz. Es geht dann am Albtrauf über dem Oberen Filstal entlang, über die Albhochfläche mit dem Geiselsteinhaus und schließlich am Albtrauf über dem Rohrachtal entlang. Dann steigt die Ostlandkreuz-Runde wieder hinab zur Innenstadt von Geislingen.

Steckbrief
Name: Ostlandkreuz-Runde
Wegegruppe: Rundwanderwege in und bei Geislingen an der Steige
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 6,4 Kilometer
Höhenunterschied: 270 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Göppingen
Gemeinde: Geislingen an der Steige
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb

Start- und Zielpunkt
Man kann mit der Rundwanderung selbstverständlich an jedem beliebigen Punkt beginnen und enden. Der Hauptstart- und Zielpunkt ist der Parkplatz an der Jahnhalle, nur wenige hundert Meter vom Bahnhof von Geislingen an der Steige entfernt. Bei diesem Parkplatz befindet sich auch eine Informations- und Orientierungstafel, auf der unter anderem auch der Wegverlauf der Ostlandkreuz-Runde verzeichnet ist.

Wegzeichen
Die Ostlandkreuz-Runde hat ein eigenes Wegzeichen. Es besteht aus einem stilisierten, schwarzen Kreuz auf fünf schräggestellten Balken in den Farben blau, grün, rot, gelb und violett.

Beschilderung
An wichtigen Punkten im Wegverlauf finden sich freistehende Wegweiser, die an Aluminiumpfosten befestigt sind. Die Farbe der Wegweiser ist grün, entsprechend den Vorgaben des Beschilderungskonzepts Schwäbische Alb, das grüne Wegweiser für die örtlichen Rundwanderwege vorsieht.

Die Wegweiser zeigen in der Pfeilspitze das Wegzeichen. Im Zielfeld der Wegweiser sind zwei bis drei Ziele mit dem Namen, der Entfernung und touristischen Piktogrammen aufgeführt. Im weißen Namensfeld der Wegweiser (im Schilderrücken) sind der Wegname, das Weglogo, das Symbol für Rundwanderweg, die Weglänge sowie die Logos des Schwäbischen Albvereins und des Landkreises Göppingen angegeben.


An den Wegweiserpfosten befindet sich die Standort-Information. In Abweichung zum neuen Wege- und Beschilderungskonzept Schwäbische Alb ist diese Info nicht auf eine metallene Plakette, sondern auf Klebefolie gedruckt. Die Standort-Information umfasst den Namen, die Höhe und die Nummer des Standorts, den UTM-Wert, das Logo des Landkreises Göppingen, das Logo des Verbands Region Stuttgart, einen QR-Code sowie eine Telefonnummer der Touristik des Landkreises Göppingen.

Im Wegverlauf ist das Wegzeichen in kurzen Abständen vorhanden. Es ist entweder auf ein Täfelchen gedruckt, das an Bäume und Holzpfosten genagelt ist. Oder es ist auf eine Klebefolie gedruckt, die auf einer Metallunterlage befestigt ist. Beim Wegzeichen ist teilweise auch noch ein schwarzer Richtungspfeil vorhanden. 

Wegweiserstandorte
(Gehrichtung entgegen dem Uhrzeigersinn)
Geislingen an der Steige, Parkplatz Jahnhalle / Steingrubestraße, 457 m (NN), Standort-Nr. GEI.102.1
Türkheimer Straße (L 1230), 532 m (NN), Standort-Nr. GEI.030.1
Ostlandkreuz, 669 m (NN), Standort-Nr. GEI.031.1
Wanderparkplatz Ostlandkreuz, 650 m (NN), Standort-Nr. GEI.033.1
Bodenfels, 649 m (NN), Standort-Nr. GEI.036.1
Parkplatz Geiselsteinhaus, 649 m (NN), Standort-Nr. GEI.126.1
Geiselstein, 648 m (NN), Standort-Nr. GEI.068.1
Alte Türkheimer Steige Süd, 641 m (NN), Standort-Nr. GEI.069.1
Alte Türkheimer Steige (Nord), 547 m (NN), Standort-Nr. GEI.029.1
Geislingen an der Steige, Gartenstraße (B 10) / Bismarckstraße, Standort-Nr. GEI.028.1
Geislingen an der Steige, Schillerstraße, 468 m (NN), Standort-Nr. GEI.027.1
Geislingen an der Steige, Parkplatz Jahnhalle / Steingrubestraße, 457 m (NN), Standort-Nr. GEI.102.1

Höhepunkte
Aussicht von der Schildwacht mit dem Ostlandkreuz
Aussicht ins Obere Filstal vom Bodenfels
Felsen Geiselstein mit Aussicht in das Rohrachtal und auf die Geislinger Steige

Gehrichtung
Der Rundweg ist in beiden Richtungen markiert und beschildert. Die bevorzugte Richtung ist entgegen dem Uhrzeigersinn.

Wegbeschaffenheit
Der Weg verläuft vielfach über Pfade, die auch steil sein können. Ein weiterer Teil verläuft entlang von Forstwegen und auf Feldwegen. Ein Wegteil führt durch Geislingen an der Steige auf asphaltierten und gepflasterten Wegen hindurch.

Wie kommt man hin?
Der Bahnhof Geislingen (Steige) liegt im Verlauf der Filstalbahn Stuttgart-Ulm. Alle Regionalzüge halten im Bahnhof Geislingen (Steige). Mit einer Tageskarte Netz des VVS kann man bis zum Bahnhof Geislingen (Steige) fahren.

Beim Bahnhof Geislingen (Steige) unterquert man die Bahnhofstraße und folgt dann der Parkstraße abwärts. Nach kurzer Zeit biegt man nach links in den Stadtpark ab und durchquert ihn. Am südlichen Ende des Stadtparks befinden sich die Jahnhalle und der Startpunkt der Ostlandkreuz-Runde. Die Entfernung vom Bahnhof bis hierher ist ca. 450 Meter. 

Der Parkplatz Jahnhalle befindet sich im Zentrum von Geislingen an der Steige an der Stelle, wo die Steingrubestraße von der B 10 (Eberhardstraße) abzweigt. Am Rand des Parkplatzes steht eine Info- und Orientierungstafel zu den Wanderwegen in Geislingen an der Steige.

Wanderkarte 
Die Ostlandkreuz-Runde ist in den aktuellen Ausgaben der Grünen Reihe der Wanderkarten des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung noch nicht eingetragen.

Das Gebiet, in dem die Ostlandkreuz-Runde verläuft, wird von der folgenden Wanderkarte abgedeckt:
Wanderkarte 1:35.000 Blatt 20 Geislingen Blaubeuren, 2. Auflage 2012


Ab dem folgenden Post in diesem Blog wandern wir dann im Verlauf der Ostlandkreuz-Runde.

Geislingen an der Steige ist einer der Top-Orte in der Region Stuttgart. Hier gibt es eine Übersicht über Geislingen an der Steige. Von dort sind alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Geislingen an der Steige befassen, verlinkt.
Wegzeichen der Ostlandkreuz-Runde bei Geislingen an der Steige, aufgedruckt auf ein Metallplättchen, das an einem Baum befestigt ist
Wegzeichen der Ostlandkreuz-Runde, aufgedruckt auf eine Klebefolie, die an einem Mast befestigt ist, mit zusätzlichem Richtungspfeil
Wegweiserstandort im Verlauf der Ostlandkreuz-Runde (Wegweiserblatt unten)
Wegweiserblatt im Verlauf der Ostlandkreuzrunde
Standort-Information an einem Wegweiserstandort im Verlauf der Ostlandkreuz-Runde
Zwischenwegweiser an einem Holzpfosten im Verlauf der Ostlandkreuz-Runde

Sonntag, 22. April 2018

Von Stuttgart-Wangen auf dem Wangener Höhenweg hinauf auf die Wangener Höhe

Heute spazieren wir auf dem sogenannten Wangener Höhenweg vom Neckartal hinauf auf die Wangener Höhe. Von der Stadtbahnhaltestelle Wangen Marktplatz bis zum Eugen-Denneler-Brunnen auf der Wangener Höhe legt man eine Strecke von ca. 2,6 Kilometern zurück.

Die Wangener Höhe in den Stadtbezirken Stuttgart-Wangen und Stuttgart-Hedelfingen wird von zahlreichen Wegen, Pfaden und Treppen durchzogen. In den Jahren 2011 und 2012 hat man viele dieser im Laufe der Zeit zugewachsenen Wege im Rahmen des Projekts Wandel & Wege Wangener Höhe wieder begehbar gemacht.

Startpunkt des Wangener Höhenwegs ist am Fuß der Michaelskirche in Stuttgart-Wangen. Die um 1250 erbaute Michealskirche ist eine der ältesten Kirchen Stuttgarts. Sie steht in leicht erhöhter Lage südwestlich über dem bebauten Gebiet von Stuttgart-Wangen.

Donnerstag, 19. April 2018

Der Stadtbezirk Stuttgart-Wangen

Der Stadtbezirk Stuttgart-Wangen befindet sich im Neckartal links des Neckars.

Zum Stadtbezirk Stuttgart-Wangen gehören der Großmarkt, ein kleiner Teil des Stuttgarter Hafens sowie der größere Teil der Wangener Höhe, eines letzten Ausläufers der Filderhochfläche sowie größten Gartengebiets von Stuttgart.

Im heutigen Post in diesem Blog soll der Stadtbezirk Stuttgart-Wangen kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit dem Stadtbezirk befassen, sind vom heutigen Artikel aus verlinkt. Der heutige Artikel ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Steckbrief
Name: Wangen
Einwohner: ca. 8.900
Fläche: 342,6 Hektar

Samstag, 14. April 2018

Jubiläumsweg 2011 des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. von S-Mühlhausen nach S-Bad Cannstatt, Teil 2 von 2

Dies ist der zweite von zwei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur Etappe des Jubiläumswegs 2011 des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. von Stuttgart-Mühlhausen nach Stuttgart-Bad Cannstatt.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Weg. Wir haben mit dem Spaziergang auch bereits begonnen und sind bis zum Max-Eyth-See gekommen. Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Es geht weiter am Neckarufer entlang neckaraufwärts. Bald kommt der Max-Eyth-Steg ins Blickfeld, eine 1989 fertiggestellte Hängebrücke. Auf dieser Brücke überquert man den Neckar (zweite Neckarquerung).

Nun folgt man der kaum befahrenen Austraße am anderen Neckarufer entlang weiter flussaufwärts. Nach einiger Zeit befindet sich auf der rechten Straßenseite das Naturdenkmal Erdgeschichtlicher Aufschluss im Löß Freienstein (siehe auch den Post vom 07.02.2017 in diesem Blog). Bald darauf unterquert man die Stadtbahnstrecke und die Neckartalstraße bei der Aubrücke. Dahinter folgt man weiter dem Neckarufer flussaufwärts.

Donnerstag, 12. April 2018

Jubiläumsweg 2011 des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. von S-Mühlhausen nach S-Bad Cannstatt, Teil 1 von 2

Im heutigen und im folgenden Post in diesem Blog gehen wir den ersten Teil des Jubiläumswegs 2011 des Verschönerungsvereins Stuttgart e.V. von S-Mühlhausen nach S-Bad Cannstatt.

Der Verschönerungsverein Stuttgart e.V. hat den Jubiläumsweg 2011 aus Anlass des 150jährigen Jubiläums des Vereins eingerichtet. Der Weg verläuft von Stuttgart-Mühlhausen über Stuttgart-Bad Cannstatt und die Stuttgarter Innenstadt bis hinauf zum Birkenkopf am Rand des Glemswalds. Der Weg weist eine Länge von 15,9 Kilometern auf. Der Weg steigt hierbei von 207 m ü NN auf 511 m ü NN. Wegen des dichten Netzes öffentlicher Verkehrsmittel im Wegverlauf kann man den Weg gut in einzelne Abschnitte einteilen.

Der Wegabschnitt des Jubiläumswegs von S-Mühlhausen nach S-Bad Cannstatt verläuft praktisch durchgehend entlang des Neckars ohne Höhenunterschiede. Mehrfach wird der Neckar überquert, jeweils im Verlauf von Fußgängerbrücken. Der Wegabschnitt ist ca. 7,2 Kilometer lang.

Samstag, 7. April 2018

Aussicht vom Riesbergturm bei Murrhardt im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald

Der Riesbergturm ist ein hölzerner Aussichtsturm bei Murrhardt im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald.

Der 25 Meter hohe Turm ist ständig geöffnet. Der Turm wurde im Jahr 1974 errichtet. Nach einem Brand im Jahr 2008 wurde der Turm am 25. September 2010 ein zweites Mal eingeweiht.

Die in der Topographischen Karte des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung mit Rißberg bezeichnete Erhebung mit dem Turm befindet sich südlich über dem Murrtal und südsüdöstlich über Murrhardt. Die Umgebung des Turms ist bewaldet. Durch Freischneiden hat man erreicht, dass es vom Turm aus eine schöne Sicht in das Murrtal mit der Stadt Murrhardt gibt.

Am Fuß des Turms befindet sich ein Grillplatz mit Sitzgelegenheiten. Von Murrhardt führt ein beschilderter Wanderweg hinauf zum Riesbergturm.

Montag, 2. April 2018

Das Kornhaus und der neugestaltete Kornhausplatz in Göppingen

Ende des Jahres 2017 wurde in Göppingen der neugestaltete Kornhausplatz fertiggestellt. Damit wurde in Göppingen innerhalb weniger Jahre nach dem Schlossplatz ein weiterer wichtiger innerstädtischer Platz umgestaltet. Der Bahnhofsplatz als dritter im Bunde ist gerade eine Baustelle.

Das könnte ein Anlass sein, diesen Teil der Göppinger Innenstadt, die sich übrigens in großem Tempo mit immer wieder neuen Großbaustellen modernisiert, zu besuchen.

Der Umbau des Kornhausplatzes begann im April 2017. Zuvor war im Jahr 2015 ein Wettbewerb für die Umgestaltung des Platzes ausgelobt worden. Die Kosten des Umbaus beliefen sich auf 2 Mio. Euro. Davon erhielt die Stadt Göppingen 800.000 Euro als Zuschuss.

Das historische (Adelberger) Kornhaus ist das platzprägende Gebäude am Kornhausplatz. Das Adelberger Kornhaus wurde 1514 erbaut und 1792 nach einem Brand wiederaufgebaut. Seit dem Jahr 1981 befindet sich die Göppinger Stadtbibliothek im Kornhaus.

Mittwoch, 28. März 2018

Stadtrundgang Nürtingen, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stadtrundgang Nürtingen.

Im vorangegangenen Post sind wir mit dem Spaziergang bis zum sogenannten Kroatenhof gekommen, der noch zu Station 9 gehört. Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Vom Kroatenhof geht es auf dem schon bekannten Weg wieder zurück bis zum Fuß der Zeppelinstaffeln. Unterwegs könnte man noch einen kleinen Abstecher zum nahen Neckarufer machen.

Man folgt vom Fuß der Zeppelinstaffeln der Mönchstraße in Richtung Norden und kommt zur Station 10, dem Schlossberg. Das Viertel am Schlossberg bietet den geschlossensten Eindruck vom alten Nürtingen.

Sonntag, 25. März 2018

Stadtrundgang Nürtingen, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zum Stadtrundgang Nürtingen.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen. Wir haben dort auch bereits mit dem Spaziergang begonnen und sind bis zur Station 4, dem Rathaus gekommen.Heute setzen wir den Spaziergang fort.

Von der Marktstraße mit dem Rathaus geht es weiter zur Station 5, dem Blockturm. Dies ist ein Rest der mittelalterlichen Stadtbefestigung, die 1354 erstmals erwähnt wird. Hierzu folgt man vom östlichen Ende der Marktstraße der Brunnsteige in Richtung Süden abwärts und biegt dann nach links in die Turmstraße, eine Sackgasse, ein. Darauf geht es wieder zurück zur Marktstraße.

Man folgt nun der Marktstraße in Richtung Westen. Auf der rechten Seite kommt bald ein beeindruckendes Gebäudeensemble ins Blickfeld, die Station 6, bestehend aus der Stadtschreiberei, der Vogtei (Oberamt) und der Lateinschule. In der Stadtschreiberei brach der Stadtbrand von 1750 aus. Die Lateinschule ist seit 1481 nachweisbar.  

Donnerstag, 22. März 2018

Stadtrundgang Nürtingen, Teil 1 von 3

Die Altstadt von Nürtingen liegt auf einem Hügel, der früher vom Neckar umflossen worden ist. Die reizvolle Lage der Altstadt und einige außergewöhnliche und interessante Gebäude lassen einen Rundgang durch die Altstadt von Nürtingen lohnend erscheinen.

Es gibt einen Prospekt "Stadtrundgang" der Stadt Nürtingen. An einigen Gebäuden hängen zudem Informationstafeln. Der Prospekt führt 12 Stationen auf. In den Texten zu den einzelnen Stationen werden jedoch noch weitere Orte genannt, so dass der Stadtrundgang Nürtingen an wesentlich mehr als 12 besonderen Gebäuden und Brunnen vorbeikommt.

Im heutigen und in den folgenden beiden Posts in diesem Blog wollen wir den Stadtrundgang Nürtingen nachvollziehen. Start- und Endpunkt des Spaziergangs ist der Bahnhof von Nürtingen an der Neckartalbahn Stuttgart-Plochingen-Tübingen.

Samstag, 17. März 2018

Info-Station Eislingen/Fils an der Route der Industriekultur im Filstal

Auf einer kleinen Plattform direkt an der Fils und nahe des Bahnhofs von Eislingen/Fils befindet sich eine von zur Zeit fünf Info-Stationen an der Route der Industriekultur im Filstal

Die "Info-Stationen Industriekultur" vermitteln Spannendes und Wissenswertes zur industriellen Vergangenheit und Gegenwart der Städte und Gemeinden im Filstal. Sie liegen in attraktiven Freiräumen und umfassen Info-Stelen mit QR-Codes sowie Sitz- und Rastmöglichkeiten. Neben den Info-Stationen umfasst die Route der Industriekultur im Filstal auch 19 Ankerpunkte sowie 121 Orte der Industriekultur. Die Route ist konkret vor Ort als Radweg ausgeschildert. Man kann jeden einzelnen Ort der Route auch zu Fuß erreichen. 

Die Route der Industriekultur im Filstal soll das industrielle Erbe und die heutige Firmenlandschaft im Filstal einem breiteren Publikum näher bringen. Die Route der Industriekultur im Filstal ist Teil des vom Verband Region Stuttgart geförderten Landschaftsparks Region Stuttgart. Die Route der Industriekultur wurde auch vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Programms Interreg IV B gefördert.

Die Info-Station Eislingen wurde im Jahr 2016 mit einem Betrag von 30.680 Euro vom Verband Region Stuttgart gefördert (Gesamtkosten 61.000 Euro). Die Info-Station Eislingen/Fils umfasst zwei beidseitig bedruckte Stelen, Fahrradständer und Sitzgelegenheiten. Die Info-Station Eislingen wurde an der Wasserentnahmestelle der ehemaligen Papierfabrik Fleischer errichtet.

Mittwoch, 14. März 2018

Neue Wanderkarte 1:25.000 Tübingen Schönbuch


Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung LGL hat im Dezember 2017 die neue Wanderkarte Tübingen Schönbuch im Maßstab 1:25.000 fertiggestellt.

Dies ist die zweite Wanderkarte einer neuen Serie im Maßstab 1:25.000, die später einmal über 70 Kartenblätter umfassen und ganz Baden-Württemberg abdecken soll.

Die neue Wanderkarte Tübingen Schönbuch ist das Blatt W 237 der neuen 1:25.000er-Serie. Die ISBN-Nummer ist 978-3-920801-95-7.

Die beidseitig bedruckte Karte deckt den gesamten Schönbuch und auch einige angrenzende Gebiete ab. Im Norden reicht das Kartenbild bis Holzgerlingen, im Osten bis Metzingen, im Süden bis Reutlingen und im Westen bis Jettingen.

Die folgenden Weitwanderwege sind mit einem Teilstück auf der Karte abgebildet:
1. Haupt- und Weitwanderwege des Schwäbischen Albvereins
1.1 Schwäbische Alb-Nordrand-Weg (Albsteig) (HW 1)
1.2 Main-Neckar-Rhein-Weg (HW 3), gleichzeitig Wanderweg Baden-Württemberg
1.3 Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg (HW 5)
1.4 Burgen-Weg
1.5 Gustav-Ströhmfeld-Weg

1.6 Neckarweg
Weitwanderweg "Neckarweg" in der Region Stuttgart im Post vom 08.02.2016

2. Fernwanderwege des Schwarzwaldvereins
2.1 Gäurandweg

3. Sonstige Wanderwege
3.1 Jakobusweg Rothenburg - Rottenburg
Jakobswege in der Region Stuttgart im Post vom 21.04.2015

3.2 Hugenotten- und Waldenserpfad

3.3 Martinusweg
Der Martinusweg - ein Pilgerweg und eine Kulturroute des Europarats im Post vom 02.01.2017

Montag, 12. März 2018

Die Helfenstein-Runde - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 3 von 3

Dies ist der dritte von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur Helfenstein-Runde, einem Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige.

Im ersten Post der kleinen Reihe gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Weg. Im vorangegangenen Post haben wir mit der Wanderung im Wegverlauf begonnen und sind hierbei bis zum Ödenturm hoch über Geislingen an der Steige gekommen. Heute setzen wir die Wanderung fort.

Leider ist der Ödenturm nur an wenigen Wochenenden im Jahr geöffnet. Das ist aber nicht ganz so schlimm. Denn direkt beim Ödenturm hat man vor wenigen Jahren eine neue Aussichtsplattform gebaut, von der aus man einen schönen Blick hinab auf Geislingen an der Steige und auf seine Bergumrahmung hat.

Nun geht es auf einem Pfad mit einer Vielzahl von Kehren wieder hinab nach Geislingen an der Steige. Man erreicht die Bebauung bei der Straße "Brunnensteig". Abwärtsgehend unterquert man die Bahnstrecke Stuttgart-Ulm (Geislinger Steige). Darauf quert man die Helfensteinstraße mit Hilfe der Fußgänger-Lichtsignalanlage. Auf der anderen Seite geht es geradeaus weiter im Verlauf der Rosenstraße. Man kommt in die Altstadt und zum Kirchplatz mit der Evangelischen Stadtkirche. 

Samstag, 10. März 2018

Die Helfenstein-Runde - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 2 von 3

Dies ist der zweite von drei hintereinanderfolgenden Posts in diesem Blog zur Helfenstein-Runde, einem Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige.

Im vorangegangenen Post gab es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. Im heutigen und im folgenden Post wandern wir im Verlauf des Wegs.

Beim Bahnhofsgebäude des Bahnhofs von Geislingen an der Steige sieht man den ersten Wegweiserstandort zur Helfenstein-Runde. Der grüne Wegweiser zeigt zur Fußgängerbrücke, mit deren Hilfe man die Bahnanlagen überquert. Am Ende der Brücke hält man sich nach rechts aufwärts.

Man folgt nun der sogenannten Alten Weiler Steige aufwärts. Dies war die Verbindung zwischen Geislingen an der Steige und dem auf der Albhochfläche liegenden Ort Weiler ob Helfenstein, bevor es die heutige moderne Straße gab. Nach einiger Zeit erreicht man beim Wegweiserstandort Lindele eine Aussichtsplattform mit schönem Blick hinab nach Geislingen an der Steige.

Donnerstag, 8. März 2018

Die Helfenstein-Runde - ein Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige, Teil 1 von 3

Die Helfenstein-Runde ist ein 4,6 Kilometer langer Rundwanderweg bei Geislingen an der Steige.

Die Helfenstein-Runde wurde im Rahmen der neuen Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen im Jahr 2017 neu markiert und beschildert. Sie ist eine von mehreren neuen Rundwanderwegen in Geislingen an der Steige.

Die Helfenstein-Runde ist das Thema im heutigen und in den folgenden beiden Posts in diesem Blog. Heute gibt es einige allgemeine Informationen zu diesem Rundwanderweg. In den folgenden beiden Posts wandern wir dann im Verlauf des Wegs.

Die Helfenstein-Runde führt von der Innenstadt und vom Bahnhof von Geislingen an der Steige hinauf zur Burgruine Helfenstein. Dann geht es am Rand des auf der Albhochfläche liegenden Ortsteils Weiler ob Helfenstein vorbei zum Ödenturm. Von dort erfolgt der Abstieg zur Innenstadt von Geislingen an der Steige mit der Evangelischen Stadtkirche. Durch die Innenstadt mit der Fußgängerzone geht es dann zurück zum Bahnhof.

Steckbrief
Name: Helfenstein-Runde
Wegegruppe: Rundwanderwege in und bei Geislingen an der Steige
Wegekategorie: Rundweg
Weglänge: 4,6 Kilometer
Höhenunterschied: 190 Höhenmeter im An- und Abstieg
Landkreis: Göppingen
Gemeinde: Geislingen an der Steige
Großlandschaft: Schwäbische Alb
Naturraum: Mittlere Kuppenalb 

Montag, 5. März 2018

Geislingen an der Steige - einer der Top-Orte in der Region Stuttgart

Die Stadt Geislingen an der Steige im Landkreis Göppingen am Fuß des Albtraufs ist einer der Top-Orte in der Region Stuttgart.

Im heutigen Post in diesem Blog soll Geislingen an der Steige kurz vorgestellt werden. Alle Artikel in diesem Blog, die sich mit Geislingen an der Steige befassen, sind vom heutigen Post aus verlinkt. Der heutige Post ist auch von der rechten Spalte des Blogs direkt verlinkt.

Die Lage von Geislingen an der Steige ist außergewöhnlich und großartig. Im Stadtgebiet der Kernstadt von Geislingen an der Steige treffen fünf Täler aufeinander. Deshalb wird Geislingen an der Steige auch die Fünftälerstadt genannt.

Die Steige - der Aufstieg auf die Schwäbische Alb - ist Bestandteil des Namens der Stadt. Die Steige war jedoch schon vor der berühmten Eisenbahnstrecke als Weg vorhanden.

Die Innenstadt von Geislingen an der Steige besitzt verschiedene bemerkenswerte historische Gebäude. Bekannt ist Geislingen an der Steige auch für die Fabrikverkäufe (WMF). Im Jahr 2017 wurde auch in Geislingen an der Steige die neue Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen umgesetzt. Das bringt eine neue flächendeckende Wanderwegweisung und neu beschilderte Rund- und Streckenwanderwege mit sich.

Steckbrief
Name: Geislingen an der Steige
Einwohner: ca. 27.200
Fläche: 75,83 km²